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Persönlichkeitspsychologie (Fach) / 7 Fähitkeiten 1 (Lektion)

Intelligenz Kreativität Soziale Kompetenz Emotionale Kompetenz Assessment Center

Diese Lektion wurde von Kuram erstellt.

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  • 1. Fähigkeiten Definition Fähigkeiten, Leistung Kompetenz-Perfomanzproblem und Lösungen Fähigkeiten= Persönlichkeitseigenschaften, die Leistungen ermöglichen Leistungen=Verhalten, das nach Gütemaßstab bewertbar ist Kompetenz-Performanz-Problem: Persomanz nicht nur von Fähigkeit, sondern auch von Anstrengung abhängig mögliche Lösungen: Anstrengung durch Vermeidung von Über-/Unterforderung minimieren, Belohnungen Mehrere Tests und maximale erbrachte Leistung als Kompetez interpretieren
  • 2 Intellektuelle Fähigkeiten als Big 5 Faktor Facetten Intelektullele Fähigkeiten-> Big-Five-Faktor Offenheit für neue Erfahrungen=Intellekt Facetten: -Intelligenz -Kreativität -Nachdenklichkeit
  • 3 Intelligenz Galton Mental Test Binet-Simon Test 1895 Galton Mental Tests: um 1900 als Sackgasse erwiesen, weil  Gedächtnis-und Sinnesleistungen weder untereinander, noch mit Studienerfolg korrelieren   Alternative: höheres Komplexitätsniveau im Binet-Simon-Test (1905), ursprünglich in Paris entwickelt zur Einweisung von Kindern in Sonderschulen Einteilung in Altersstufen von 3-15 Jahren,  altersspezifische mittlschwere Aufgaben, die 50-75 Prozent der Gleichaltrigen lösen konnten
  • 3.1 Intelligenz Binet-Simon Test 1895 Berechnung des Intelligenzalters Binet und Simon bezogen Intelligenz auf das mittlere Intelligenzniveau eines Geburtsjahrgangs  Intelligenzalter eines Kindes durch mittelschwere Aufgaben für benachbarte Altersgruppen getestet Intelligenzalter = Grundalter + 12*k/n, Grundalter (in Monaten) das Alter war, bis zu dem alle Aufgaben gelöst wurden; k die Zahl der zusätzlich gelösten Aufgaben n die Zahl der zu lösenden Aufgaben pro Alter --> Je höher Inbtelligenzalter im Vergleich zu tatsächlichem Alter, desto höher Intelligenz
  • 3.2 Intelligenz Kritik an Intelligenzalter nach Binet Berechnung des IQS nach Stern 1912 Problem: Intelligenzdifferenzen sind zwischen Altersgruppen nicht vergleichbar, da der Leistungszuwachs in Intelligenztests mit wachsendem Alter geringer wird ->SD des IA wird mit zunehmendem Alter größer William Stern 1912: IQ = 100*Intelligenzalter/Lebensalter IQ-Werte zwischen 3 und 13 ähnliche Standartabweichung ≈15, deswegen vergleichbar Mittelwer=100
  • 3.3 Intelligenzmessung Kritik an Sterns IQ Heutiger IQ nach Wechsler Problem an Sterns IQ: ab Alter 14 Jahre nimmt Zuwachs stark ab und erreicht um 17 Plateau: IQ nur für Kinder und Jugendliche sinnvoll Wechsler 1939: Punkte für einzelne Lösungen zu Rohwert addiert, Vergleich mit Rohwerten der Verteilung in Normstichprobe -> Berechnung des z-Wertes IQ=100+15*z -->Normierung der Testergebnisse innerhalb jeder Altersstufe mit M = 100, SD = 15 -->Unabhängig von Inhalt des Tests Normalversteilung der IQ-Werte
  • 3.3 Intelligenzmessung Flynn Effet Schulleistung Anwendung: Legasthenie Flynn-Effekt: Zunahme der durchschnittlichen Leistungen in IQ Tests zwischen 1950 bis 2000 --> Regelmäßige Neunormierung von IQ Tests Grund: sich ständig verbessernde Lebensumstände von Schwangeren und Kleinkindern Schulleistung folgt Trend nicht Urteil über Legasthenie Intelligenz- Leserechtschreibleistung Weil IQ Tests nicht neu normiert viele Legasthenie Fehldiagnosen
  • 4 Intelligenzstruktur Allgemeine und spezifische Intelligenz Spearman 1904 Jäger et al. 1997: Berliner Intelligenzstrukturmodell BIS Grundannahme, Operatoren, Inhalte Intelligenz lässt sich durch Eigenschaftshierarchien abbilden: Allemeine Intelligenz= G-Factor Spearman 1904: Faktorenanalyse von Intelligenztests-> Zwei-Faktoren-Theorie mit globalem g-Faktor und spezifischen Faktoren Jäger et al. 1997: Berliner Intelligenzstrukturmodell BIS:Klassifikation nach Informationsverabreitungsprozessen und verabeiteten Inhalten Annahme: An jeder Intelligenzleistung sind dieselben Fähigkeiten beteiligt, aber mit unterschiedlicher Gewichtung 4 Operatoren: Bildbearbeitungsgeschwindigkeit Einfallsreichtum Gedächtnis Verarbeitungskapazität 3 Inhalte figur-bildhaft verbal nummerisch Kreuzklassifiziert zu 12 Untertesttypen, pro Typ 3-5 Untertests Allgemeine Intelligenz durch Aggregation aller Aufgaben
  • 5 Validität von Intelligenztests Korrelation des IQs mit : Grundschulnote,Abiturnote,Studiennote, Höchster erzielter Abschluss, Beurteilter Erfolg durch Vorgesetzten Warum Korrelation in einigen Fällen so niedrig? Metanalyse Schmidt und Hunter 1 Korrelation IQ mit: Grundschul-Gesamtnote .50  mit Abitur-Gesamtnote .30 Abschlussnote eines universitären Studiums .35 Von Vorgesetzten beurteilter Erfolg im Beruf .25 Höchster erreichter Abschluss und Berufsprestige im Alter von 40: .07! Niedrige rs durch Varianzeinschränkung und Unreabilität des Erfolgskriteriums Metanalyse Schmidt und Hunter 1998: Kontrolle von Varianzeinschränkung und Unreabilität des Kriteriums--> "Wahre" Korrlation von IQ und Berufserfolg: .51 ABITURNOTE MIT STUDIENABSCHLUSSNOTE . 51
  • 5.1 Validität von Intelligenztests Inkrementelle Validität Vorhersage der Studienabschlussnote durch Abiabschlussnote, Mediziner Tests Trost 1994 gibt den Zuwachs (Inkrement = Zuwachs) an Varianzaufklärung in einem Kriterium an, der resultiert, wenn ein Verfahren zusätzlich zu einem anderen Verfahren eingesetzt wird.   Bei Studienerfolg (Abschlussnote) weist IQ inkrementelle Validität gegenüber der Abiturnote auf: Vorhersage medizinische schriftliche Vorprüfung bei 27.000 Studierenden (Trost, 1994): Abiturnote .48 Medizinertest.53 Abiturnote+Medizinertest .58 -->Hauptargument für Zulassungstests
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  • 5.2 Validität Vorhersgewert von IQ für - Erfolg im Beruf, Bildungsniveau, Berufspresige bei Männern, Intelligenzvarianz in verschiedenen Berufsfeldern Vorhersagewertvon IQ für Erfolg im Beurf eingeschränkt, weil: Varianzeinschränkung und Unrabilität des Erforlgskriteriums     Korrelation IQ mit Bildungsniveau .70 Korrelation mit Berufsprestige bei Männern .70 Eingeschränkte IQ-Varianz mit zunehmendem Berufsprestige (z.B. Bauern versus Professoren: Hohe Intelligenz nötig für alle Berufe mit hohem Prestige, aber in Berufen mit niedrigem Prestige arbeiten Menschen mit hohem UND niedrigem IQ
  • 6Kreativität- Definition, korreliert mit? Abgrenzung von Intelligenz Intelligenz= Effektivrs Lösuen vorgegebener Probleme   Kreativtät=Fähigkeit zu schöpferischem Denken und Handeln ~Offenheit gegenüber neuen Erfahrungen, Nonkonformismus
  • 6.1 Kreativität nach Guilford 1950 Konvergentes und divergentes Denken 4 Komponenten Schwellenmodell 1- Intelligenz erfordert konvergentes Denken (eine richtige Lösung)   -Kreativität dagegen divergentes Denken (Problemstellung definieren, unterschiedliche Lösungswege erwägen)     2. Vier Komponenten des divergenten Denkens (stabile Persönlichkeitseigenschaften) - Sensitivität gegenüber Problemen - Flüssigkeit des Denkens - Originalität des Denkens -Flexibilität des Denkens   3. Schwellenmodell für Zusammenhang Intelligenz mit Kreativität: bis zu einer IQ-Schwelle starker Zusammenhang, bei höherem IQ kein Zusammenhang
  • 6.1.1 Kreativität nach Guilford Empirische Bewährung der Theorie von Guilford Verschiede Kreativitätstests Intelligenz und Kreativität Schwellenwertmodell Validitätskriterien Kreativität innerhalb eines Berufs 1.verschiedene Kreativitätstests z.B.  Verbaler Kreativitätstest und Verwendungstest korreliren nur Mäßig miteinander   2. Korrelation untereinander beruht eher auf Korrelation mit Intelligenz: Korreliert mit IQ Gesamtwerten und spezifischen verbalen Untertest, Kreativität auch mit Kontrolle von Intelligenz Einfluss auf Schulleistung -->Kreativität ist eher ein Intelligenzfaktor 3. Schwellenwertmodell nicht bestätigt-> unklar, ob viel Vorwissen Kreativität fördert oder behindert 4.Was sind guten Validitätskriterien für die Validierung von Kreativitätstests?   Es gibt bisher keine validen Kreativitätstests für Leistungen innerhalb eines Berufs (Varianzeinschränkung) Messung von Kreativität durch Leistungstests nach Guilford kaum möglich, da Kreativität sich kaum von Intelligenz unescheiden lässt. Besser: Selbstbeurteilung der Kreativität= Kreatives Temperament
  • 6.2Krativität nach Gough 1995 Anwendung:Helson et al. 1995 Gough 1995: Kreatives Temperament mit Kreativitätskala erfasst mit ausgewählten Items des California Psychological Inventory CPI ->korreliert mit Kreativitätstests nach Guilford und mit Fremdbeurteilung Längschnittstudie Helson et. al 1995: 24-Jährige Absolventinnen einer Hochschule zu mehreren Zeitpunkten CPI Selbstburteilung, daraus Kreativitätsskala von Gogh betrachtet uv: Selbsbeurteilte Kreativität im CPI; Vergleich mit anderen Kreativitätsindikatoren: Dozentenurteil, Durchschnittsnote, Verträdnungstendenz und Ambiguitätstendent av: Kreativität des 28  Jahre später ausgeübten Berufes (Rating durch Experten) -->Am besten wird Kreativität  des Berufes vorhergesagt durch Selbstbeurteiltes kreatives Teperament auf CPI Kreativitätsskala: .48 besser als durch: Schulleistung! .31) Dozentenurteil .41, Verdrägungstendenz .-43, Ambiguitätstolerenz .40   -->Beweist Bedeutsamkeit von Selbstburteilung der Kreativität als Vorhersagefakor für Kreativität des späte ausgübten Berufes. Zeigt Wichtigkeit von Kreativität im jungen Erwachsenenalter :( IQ wurde bei Vorhersage nicht kontrolliert-> Wie viel Intelligenz beteiligt?