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Politische Theorie (Fach) / Aristoteles (Lektion)

Ursprünge der Politik I

Diese Lektion wurde von Kalienchen erstellt.

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  • Politisierung des Zusammenlebens bringt was mit sich? Verfassungskontroversen
  • Auf wessen Ansätze baut Aristoteles auf? Platon
  • Ziel Aristoteles politischen Bestrebungen? Stabiles politisches System und ideale Verfassung
  • 2 Kriterien, nach denen Aristoteles 158 griechische Verfassungen sammelte, verglich und typologisierte? 1. Anzahl der Herrschenden 2. Herrschaft, die auf eigenen Nutzen zielt gegenüber Herrschaft, die auf allg. Nutzen zielt.
  • Gegenstände politischer Entscheidungen Verfassung und Gesetze
  • Politikverständnis Politik als das "Allgemeine" im Gegensatz zum Privaten (Häuslichen) und zur Despotie (Herrschaft des Einzelnen)
  • Philosophen nach Platon gegen ...? * Sophisten (Rhetorik als Waffe für Interessendurchsetzung) * Demagogen (um Kontrolle der Herrschenden Meinung bemüht)
  • natürliches Ziel des Menschen (telos) * "Das Gute" * verdeutlicht besonderes Wesen (Sprache / Vernunft)
  • Politische Gemeinschaft für was? * Um des guten Willens wegen * abzielend auf das (wahre) Glück (eudaimonia)
  • Höchstes Gut des Menschen? * Selbstgenügsamkeit (autarkia) * tugendhaftes Leben, Freundschaft zund genügend äußere Güter
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  • Höchtes erreichbares Gut für Menschen? Leben als Bürger
  • Perspektiven der Beurteilung von Verfassungen 1. Gerechtigkeit: wer ist würdig zu herrschen? 2. Würdigung des Bürgers und damit der Demokratie 3. "MIschverfassung" als gemäßigte Demokratie und soziale Ausgewogenheit
  • Verfassungsvergleich über welche Fragen? 1. formal (wer herrscht?) 2. ethisch (zu wessen Wohl?) 3. soziologisch (auf welcher gesellschaftlichen Grundlage?)
  • Zentrale Probleme der Reaktualisierung des aristotelischen Denkens? 1. Objektivitätsproblem 2. Gleichheitsproblem 3. Komplexität
  • Objektivitätsproblem Inwiefern lässt sich in einer pluralistischen Gesellschaft noch für eine für alle bindende Vorstellung des guten Lebens begründen?
  • Gleichheitsproblem Inwiefern lässt sich eine anspruchsvolle Vorstellung vom guten Leben verwirklichen, ohne dass dies auf Kosten der Gleichheit aller geht (wie in der Antike)?
  • Komplexität Inwiefern kann Politik in einer komplexen Gesellschaft mit ausdifferenzierten Teilsystemen (Wirtschaft, Religion etc.) noch eine Vorrangstellung beanspruchen?
  • Wie sehen Neuaristoteliker die Frage nach dem guten Leben? Sie verbinden es mit dem modernen Ideal der politischen Gleichheit
  • 4 zusammenfassende Punkte 1. Frage nach dem "guten Leben" als Ausgangspunkt der politischen Theorie 2. Universalismus vs. Partikularismus 3. Gleichheit als gelebtes Ideal, "komplexe Gleichheit" als Ziel 4. demokratische Bürgerschaft vermittelt durch aktive "Zivilgesellschaft"