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Persönlichkeitspsychologie (Fach) / 6.2 Interpersonelle Stile und Temperament-> Neurotizismus und Kontrolliertheit (Lektion)
Teil 3
Diese Lektion wurde von Kuram erstellt.
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- 1 Facetten von Neutotizismus Soziale Erwünschtheit -hohe Werte unerwünscht (aber Empfindsamkeit gilt als interessat) Ängstlichkeit Reizbarkeit Depression Soziale Befangenheit Impulsivität Verletztlichkeit
- 1.1Ängstlichkeit Unterscheidung von Neurotizismus-Gesamtwert Hauptfaktoren und Korrelation untereinander Transsituative Konsistenz sozialer Ängstlichkeit Auslöser Allgemeine Ängstlichkeit( kaum von Neutotizismus zu unterscheiden) hat 2 Hauptfacetten: - soziale Ängstlichkeit/Gehemmtheit - körperbezogene Ängstlichkeit die nur schwach positiv korreliert sind Auslöser sozialer Ängstlichkeit: - Fremde, soziale Bewertung, große Gruppen (Transsituativ konsistent)
- 1.2 Soziale Ängstlichkeit Asendorpf 1989: Zwei-Faktoren-Modell für soziale Gehemmtheit: Grundlage: Grays Temperamentstheorie Soziale Ängstlichkeit entweder durch niedrige Schwelle des BIS-> Temperamentsmerkmal ODER Sozial erworben: durch erlernte erwartete Bestrafung oder Ausbleiben von Belohnung ->Erwartung durch tatsächliche Ablehnung oder Ignorieren von Bezugspersonen
- 1.4 Neurotizismus-Ängstlichkeit-Soziale Gehemmtheit Schüchternheit Soziale Gehemmtheit und Ängstlichkeit gehen mit Introversion einher Schüchternheit= Zurückhaltung in sozialen Situationen, die entweder auf -sozialer Gehemmtheit ODER-Ungeselligkeit beruht (von außem Schwer zu unterscheiden)
- 1.5 Neurotizismus Krankheiten Hervorsagefaktoren Diskrepanz zwischen subjektivem und objektivem Leiden (Myrtek (1998) Neurotizismus sagt hervor: subjektives Krankheitsgefühl Klage über Beschwerden häufige Arztbesuche ohne objektivierbare Erkrankung ->„vegetative Dystonie“ Häufig Diskrepanz zwischen subjektivem und objektivem Leiden Myrtek 1998: Kranke Gesunde ( objektiv gesund, subjektiv krank) Gesunde Kranke (subjektiv gesund, objektiv krank) -->Belastung des Gesundheits-und Rentensystems
- 1.6. Neurotizismus und Arbeitswelt ->Probleme am Arbeitsplatz: schnelle subjektive Überforderung Prbleme im Kundenkontakt Probleme im Team häufiger Arbeitsplatwechsel
- 1.7 Neurotizismus und Beziehungen bei Frauen und Männern: Unzufriedenheit in Partnerschaft und Trennung
- 2. Kontrolliertheit IMPULSIVITÄT Definition Facette von was, wieso eher Gewissenhaftigkeit zuzordnen? Block 1971 Inpuilsivität= Unfähigkeit, Impulse und spontane Verhaltenstendenzen zu blockieren, auf einen späteren Zeitpunkt aufzuschieben oder situationsangemessen zu verändern Facette von Neurotizismus, aber kontrolliert weniger stark mit Neurotizismus-Gesamtwert, als andere 5 Facetten und korreliert genauso stark negativ mit Gewissenhaftigkeit gleichzeitig Kern der Dimension Überkontrolle- Unterkontrolle von Block 1971 und der Persönlichkeitsdimensionen Überkontrolliert- Unterkontrolliert
- 2.1 Kontrollierheit Definition Kontrolliertheit Gewissenhaftigkeit Facetten: Temperamentseigenschaften und Aspekte von Fähigkeiten , Motivationen Kontrolliertheit= Fähigkeit, organisiert und planvoll zu Handel hohe Übereinstimmung mit allen Facetten vonGewissenhaftigkeit aus Big FiveFacetten: Kompetenz Ordnungsliebe Pflichtbewusstsein Leistungsstreben --FÄHIGKEITEN,MOTIVATIONEN zu kontrollieretem Handeln Selbstdisziplin --->Temperamentseigenschaften Besonnenheit
- 2.3 Kontrolliertheit Gewissenhafigkeit Was sagt sie voraus? Gewissenhaftigkeit sagt LEISTUNGEN (vor allem in Schule und Beruf) voraus Verkaufserfolg (besser als Extraversion) Führungsqualität (genausogut wie Extraversion) Teamfähigkeit (genausogut wie Verträglichkeit)
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- 2.4 Integrität Definition mit welchen Dimensionen korrliert Vorhersagen im Beruflichen Kontext 2 Beispiele zur Erfassung ~Vertrauenswürdigkeit gleich hohe Korrelation mit Verträglichkeit und Gewissenhaftigkeit ->besonders wichtig, in sicherheitsrelevanten Berufen Beruflicher Kontaxt: Vorhersage von Vorgesetztenurteilen über Leistungen und Leistungspotential, besser als Gewissenhaftigkeit Integritätsfragebögen zur Erfassung: PIT= Psychologischer Integritätstest PIA=Persönlichkeitsinventar zur Integritätsabschätzung direkte und indirekte Erfassung möglich, wobei direkte leichter verfälschbar