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Persönlichkeitspsychologie (Fach) / 4 Klassifikation und Messen 1 (Lektion)

Klassifikation von Personen Messungen von Eigenschaften

Diese Lektion wurde von Kuram erstellt.

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  • 1 Einteilung in Persönlichkeitstypen-> Welche Skala Intersubjektive Objektivität Cohens Kappa-> ausreichender, guter Schwellenwert 1. Einteilung in Persönlichkeitstypen: meist zwei oder mehr Ausprägungen, klare Regeln zur Einteilung nötig Eigenschaften, die untereinander nicht vergleichbar, bilden Nominalskala Intersubjektive Objektivität= unabhängige Beurteiler müssen klar übereinstimmen bei Anwendung der Klassifikationsregeln Um zu kontrollieren, wie gut Übereinstimmung muss diese mit Zufallsübereinstimmung verglichen werden -> Cohens Kappa= Maß für zufallskorrigierte Übereinstimmung (Hilfe bei Bewertung der Übereinstimmung der Beurteiler) (Ü-ZÜ):(1-ZÜ) ausreichend ab 0.6 gut ab 0.8
  • 2 Messung von Eigenschaften Definition Messen Ordinalskala Intervallskala Rationalskala Likert Skala Messen= Objekten so Zahlen zuordnen, dass Beziehungen zwischen Zahlen Beziehungen zwischen Objekten entsprich Ordinalskala= Rangplätze Intervallskala:Differenzen interpretierbar-> Addition und Subtraktion erlaubt;am häufigsten für Messungen von Eigenschaften, LIKERT-SKALA: 5-stufige Antwortskala zur Messung von expliziten Einstellungen Rationalskala: Zahlenverhältnisse->Alle 4 Rechenoptionen erlaubt, absoluter Nullpunkt  
  • 3Verteilung von Eigenschaftswerten Eigenschaftsvariable Darstellung Normalverteilung schiefe Verteilung Verzerrungsproblem bei sozialer Erwünschtheit Eigenschaftsvariable E=f(P)   Ausprägung einer bestimmten Persönlichkeitseigenschaft auf Rational-/Intervallskalenniveau gemessen weist jeder Person bestimmten Eigenschaftswert zu   charakterisiert durch Verteilung (Darstellung in Diagrammen mit X-Achse= Ausprägung und Y-Achse= Häufigkeit möglich) Normalverteilung: typisch für Verteilung von Eigenschaften-> beruht auf zufälliger Steuung oder vielen unabhöngigen Einflüssen auf Variable Schiefe Verteilung: z.B. bei sozial (un)erwünschten Werten --> Generell Verzerrungsproblem in Richtung sozial erünschter Antworten:Kontrolle durch Lügenskalen/soziale Erwünschtheitsskalen  wenig sinnvoll, weil Lügen und Tendenz zur soz. Erwünschtheit individuell unterschiedlich ausgeprägt  
  • 4Streuung von Eigenschaftsvariablen Varianz Standartabweichung Z-Transformation robuste Statistiken -> getrimmter Mittelwert Streuung gibt an, wie stark sich Eigenschaftswerte der Personen unterscheiden ab Intervallskala bestimmtbar Varianz=mittlere quadrierte Abweichung der Eigenschaftswerte vom Mittelwert geteilt durch n-1 Standartabweichung= Wurzel aus Varianz, invarient gegenüber linearen Transformationen Z-Transformation: Z = (X-M): SD ->Mittelwert=0, Standartabweichung =1, macht Werte vergleichbar Ausreißer !-> Deswegen robuste Statistiken z.B. mit getrimmtem Mittelwert (obere und untere 5% nicht mit eingerechnet)  
  • 5 Korrelation Definition ab welcher Skaler Was lässt sich durch Korrelation kontrolieren? Beschreibt linearen Zusammenhang von zwei Variablen X und Y in Strichprobe, beruht auf z-Werten r= ∑ [ z(X) * z(Y)] /n zwischen -1 (perfekter negativer Zusammenhang) und 1 (perfekter positiver Zusammenhang) 0 heißt nicht, GAR KEIN Zusammenhang, bloß kein linearer Kontrolle von zeitlicher Stabilität (durch Messwiederholungen) Transsituative Konsistenz (durch Korrelationen zw. Situationen) Reaktionskohärenz (durch Korrelation zw. Reaktionen)
  • 6 Qualtität von Eigenschaftsmessungen ->Reliabilität Definition 3 Arten: Vor- u Nachteile Reliabiliät~ Zuverlässigkeit Prüft, ob Unterschiede zwischen Messwerten bei Wiederholung unter gleichen Umständen gleich--> Freiheit von Messfehlern  Retestreliabilität: mehrmals gleiches Messverfahren angewendet, prüft Zeitstabilität einer Eigenschaftsvariablen, sicherste Methode ABER: 1. Aufwand 2. Beeinflussung der 2. durch 1. Erhebung  Paralleltestreliabilität : 2 miteinander hoch korrelierende Testverfahren  Interne Konsistenz: Parallele Teilmessungen häufig in einer Sitzung erhoben und gemittelt --> Vorteil ist geringer Zeitaufwand  
  • 7 Qualtität von Eigenschaftsmessungen ->Reliabilität Interne Konsistenz Definition Einfluss weiterer paralleler Teilmessungen-> Beispiel IQ Cronbach-Alpha Interne Konsistenz= Reliabilität einer Gesamtmessung, die sich aus Korrelationen einzelner Teilmessungen ergibt ≠ MITTLERE KORRELATION (misst nur Reliabilität jedes EINZELNEN Testteiles) -nimmt zu, mit zunehmender Anzahl paralleler Teilmessungen( wie stark eklärt Spearman-Brown-Formel -->Cronbach Alpha R' schätzt iinterne Konsistenz des Gesamttests aufgrund der Korrelation zwischen k Testteilen: R'= Reliabilität paralleler Messsungen -->Durch Mittelung vielerr nicht ganz so reliabler Items/Testteile kann man höhere Validität erreichen. Beispiel iQ: Einzelne Aufgaben korrelieren .3 miteinander  Einzelne Hälften korrelieren .8 miteinander  
  • 8 Qualtität von Eigenschaftsmessungen ->Interne Konsistenz Aggregationsprinzip Warum besthen Persönlichkeitsfragebögen aus vielen Items? Aufbau Reliabilität von Messungen steigt mit Hinzunahme weiterer paralleler Messungen und deren Mittelung ( Spearman-Brown-Formel) Grund: Fehler der einzelnen Messungen mitteln sich teilweise raus  Reliabilität einzelner Fragen und Aufgaben gering--> Persönlichketsfragebögen bestehen aus vielen Items (Fragen) Intervallskalierte EINZELITEMS (mind. 4, um Eigenschaft variabel zu erfassen) Mehrere Items ->Eigenschaftsskala ≠Antwortskala!!! ->werden gemittelt Eigenschaftsskalen zu Persönlichkeitsinventaren zusammen gefasst
  • 9 Qualität von Messungen Validität Definition: Augenscheinvalidität; Konstruktvalidität; Kriteriumsvalidität,Inhaltsvalidität Nomologische Netzwerke Validität~ Gültigkeit -> Qualität von Eigenschaftsmessungen -> Messen Unterschiede zwischen Messwerten das, was gemessen werden soll?   AUGENSCHEINVALIDITÄT : Laien-/ Expertenurteil KONSTRUKTVALIDITÄT: Eigenschaften durch Messverfahren operationalisiert?  Testung von empirischen Annahmen KRITERIUMSVSLIDITÄT : Messverfahren korreliert mit anderen Indikatoren der Eigenschaft, insbesondere mit anderen validen Messverfahren -->Nomologische Nertzwerke ( Kriterium A->Kriterium B->Kriterium C, Gefahr: Zirkelschluss) Inhaltsvalidität: repräsentative Stichprobe, des Verhaltens, das Eigenschaft ausmacht--> umso besser, je genauer Gegenstandsbereich definiert!  
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