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Intelligenz und Begabung (Fach) / kognitive Entwicklung (Lektion)

Seminar

Diese Lektion wurde von Yunamalou erstellt.

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  • Äquilibration      Das Ziel der kognitiven Entwicklung ist die Äquilibration.Äquilibration meint, das "im Gleichgewicht sein" mit der Umwelt.Bei der kognitiven Entwicklung gibt es Elemente, die sich verändern (Varianten) und welche, die sich nicht verändern (Invarianten)Zu den Invarianten gehören Funktionen (Adaption, Assimilation&Akkomodation)Zu den Varianten gehören Strukturen und Inhalte.
  • Adaption Adaption meint die Anpassung eines Oragnismus (Mensch, Tier) an seine Umwelt.Dies geschieht durch Funktionen der Assimilation und der Akkomodation.
  • Assimilation Angleichung neuer Wahrnehmungsinhalte und Vorstellungen an bereits vorhandene  
  • Akkomodation      Akkomodation ist die Anpassung der Handlungsmöglichkeiten an die Erfordernisse der Umwelt.Vorhandene kognitive Schemata werden verändert!!Bsp.: Stein ist eg kein Stuhl, sondern Material zum Hausbauen.
  • Strukturen kognitive Schemata und Inhalte      Strukturen sind Verbindungen von Schemata.Bsp.: Schema "Einkaufen" wird mit Schema "Auto fahren" verknüpft. D.h. wenn ich einkaufen will muss ich mit dem Auto dort hinfahren. Zunächst wird dann der sensumotorische Verhaltensplan des "Auto fahrens" abgerufen (Anschnallen, Motor starten, losfahren) und dann der Plan des Einkaufens (erst Sachen in den Wagen packen, dann bezahlen).
  • interaktionistischer Konstruktivismus         Konstruktivismus entsteht durch dauerhaftes Interagieren mit der Umwelt.Schemata werden durch Interaktion (Assimilation & Akkomodation) mit der Umwelt konstruiert.Dann werden sie zu Strukturen zusammengefasst und einverleibt, um Verhaltensprozessen zu erleichtern.
  • Sensomotorische Stufe Reflexe Reflexe treten innerhalb des ersten Lebensmonats auf.Typische Reflexe von Säuglingen sind bspw. Saugen oder Greifen.
  • Sensomotorische Stufe Vorliebe für Gesichter      Säuglinge zwischen 0 und einem Monat zeigen deutlich eine Vorliebe für Gesichter.In einem Experiment wurden Säuglingen 2 verschiedene Bilder von Gesichtern gezeigt, auf denen Augen und Mund durch einen Punkt gekenntzeichent waren. 2 Punkte oben, einer unten wurde länger angeschaut als das Bild bei dem ein Punkt oben war und einer unten.Zusätzlich gab es auch eine Untersuchung bei der sich herausstellte, dass hübsche Menschen ebenfalls länger angesehen wurden als Unattraktive.
  • Sensomotorische Stufe Nachahmung         Die Nachahmung z.B. des Lachens tritt im Säuglingsalter zwischen 1 und 4 Monaten auf.D.h. Kinder lachen ihre Eltern nicht absichtlich an, sondern nur weil die Eltern sie anlachen und die Kinder sie nachahmen.
  • Sensomotorische Stufe Freude am Selbermachen       Die Nachahmung z.B. des Lachens tritt im Säuglingsalter zwischen 1 und 4 Monaten auf.D.h. Kinder lachen ihre Eltern nicht absichtlich an, sondern nur weil die Eltern sie anlachen und die Kinder sie nachahmen.
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  • Sensomotorische Stufe Fremdeln Fremdeln wird auch als "Acht-Monats-Angst" bezeichnet und tritt zwischen 8 und 12 Monaten auf.Das Kind kann allerdings nur zwischen vertrauten und fremden Personen unterscheiden.
  • Sensomotorische Stufe Motorische Fähigkeiten Zu den motorischen Fähigkeiten gehört:Krabbeln, Robben: 8-12 MonateLaufen (Autonomie): 12-18 Monate
  • Sensomotorische Stufe Objektpermanenz       4-8 Monate: Keine Objektpermanenz, Aus den Augen, aus dem Sinn!8-12 Monate: Objektkonstanz (Gegenstände existieren, auch wenn sie nicht gesehen werden.12-18 Monate: Objektbegriff ist konstant (Löffel ist Löffel, Stein ist Stein)18-24 Monate: Objektpermanenz (inneres Bild)2-7 Jahre: Symbolisches Denken durch Objektpermanenz
  • präoperationale Stufe Realismus Psychisches wird materiellBsp.: Traum als real ansehenDas Umschütten von Saft aus einem schlankeren in ein breiteres Glas wird als Volumenabnahme gedeutet.Das Kind zieht nur die Höhe, aber nicht die Breite in Betracht.      
  • präoperationale Stufe Animismus Materielles wird psychischBsp.: Autos sind lebendig
  • präoperationale Stufe Artifizialismus beschreibt eine entwicklungspsychologische Theorie des Egozentrismus Findet in der präoperationalen Stufe statt (2-7 Jahre). Artifizialismus ist eine Unterform des Egozentrismus und beschreibt die Annahme eines Kindes über die Entstehung von Gegenständen oder Dingen. Dabei nehmen Kinder an, dass die Dinge künstlich von Menschenhand oder von Gott geschaffen werden. So geht ein Kind, das in der Phase des Artifizialismus steckt, davon aus, dass auch Naturgebilde wie der Himmel, die Erde oder das Universum von Menschen gemacht worden sind. Eine besondere Rolle nehmen hierbei die Eltern ein, die vom Kinde als Erschaffer, zumindest aber als (all-)mächtige Mitgestalter der Welt empfunden werden.
  • Präoperationale Stufe 3 Berge Versuch Ein Mädchen sitzt ihrer Puppe gegenüber am Tisch. Zwischen ihnen sind 3 Berge aufgestellt. Das Mädchen kann allerdings nur ihre eigene Perspektive beschreiben und nicht etwa die der Puppe. Ein Perspektivwechsel ist in der Präoperationalen Stufe (2-7 Jahre) also noch nicht möglich. Dieses Verhalten fällt auch unter Egozentrismus.
  • Präoperationale Stufe Umschüttaufgabe Bei der Umschüttaufgabe werden zwei gleichgroße, gleichvolle Gläser aufgebaut. Das Kind guckt sich dann an, wie aus dem einen Glas die Flüssigkeit in ein dünneres, größeres Glas geschüttet wird. Als es gefragt wird in welchem Glas mehr Inhalt ist, zeigt es auf das große, dünne Glas, obwohl in beiden Gläsern gleichviel Inhalt ist.Es hat noch keine Mengenkonstanz/ keine geistige Flexilibität.
  • konkret-operationale Stufe Mengenkonstanz Die Mengenkonstanz tritt in der Konkret-operationalen Stufe (7.-11. Jahr) auf. Die Kinder können nun die Umschüttaufgabe richtig lösenund haben ein Gefühl für Gewicht und Volumen, allerdings nur wenn sie sehen können, wie der Versuch funktioniert.
  • konkret-operationale Stufe Klassifikation Klassifikation, Begriffsbildung: Exemplare einer Klasse haben einige Merkmale gemeinsam, diese Inhalte (Begriffe) bestimmen die Objekte, die zu einer Klasse gehören. Klassen sind ausschließlich: ein Objekt kann nicht Mitglied einer Klasse sein. Beispiel: Vögel können fliegen, legen Eier, … Reptilien legen auch Eier, können aber nicht fliegen …
  • Formal-operationale Stufe Hypothetisches Denken Hypothetisches Denken ist ab der Formal-operationalen Stufe (12. Lebensjahr) möglich. D.h. auf der Basis von Aussagen können die Kinder nun Probleme analysieren, Hypothesen ableiten und diese testen.Bsp.: Der Umschütt-Versuch kann durch reines Beschreiben des Versuchs korrekt gelöst werden.