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Ökologie (Fach) / Biologie (Lektion)

Allgemein Wissen Ökologie

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  • Osmoregulation Knochenfisch (marin)  =hypoosmotisch --> verliert Wasser über Kiemen --> trinkt Wasser --> scheidet NaCl über Kiemen aus und MgSO4 über Nieren
  • Osmoregulation Knochenfisch (limnisch) = hyperosmotisch --> Wasserdringt über Kiemen ein --> nehmen Ionen aktiv über Kiemen und Nahrung auf --> scheiden Wasser über Urin aus
  • Osmoregulation Knorpelfisch (marin) =isoosmotisch --> große Mengen Harnstoff im Blut, Schutz vor Schädigung von Harnstoff durch verschiedene Substanzen --> Überschüssige Salze werden über Rektaldrüsen ausgeschieden
  • Osmoregulation Knorpelfisch (limnisch) =hypoosmotisch -->kein Harnstoff --> Wasseraufnahme passiv über Kiemen --> aktive Salzaufnahme über Kiemen und Nahrung --> scheiden Wasser über Kiemen aus
  • Genetischer Drift die zufällige Veränderung von Allelfrequenzen in Populationen reduzierte genetische Variabilität (Fixierung von Allelen) in kleinen Populationen schneller wirksam als in großen beeinflusst ebefalls Heterozygotiegrad einer Population effektive Populationsgröße kann oftmals beträchtlicht kleiner sein als scheinbare Populationsgröße als Flaschenhals wird die zeitliche Reduktion der effektiven Populationsgröße bezeichnet
  • Kokurrenz (Definition) Wenn Individuen/Arten dieselbe limitierte Ressource nutzen, kommt es zu Fitnessnachteilen zumindest eines Indivuums/einer Art   intraspezifische Konkurrenz interspezifische Konkurrenz
  • Kokurrenz (Nachweis) Bsp. Seepocken --> Balanus und Chthalmus Nachweis durch Entfernen einer Art: wenn andere Art ihr Vorkommen ausweitet oder sich vermehrt         ---> Kokurrenz Chthalmus weitet sich aus --> Kokurrenz Balanus weitet sich nicht aus ---> keine Kokurrenz
  • Räuber-Beuteinteraktion (Lotka Volterra) 1. Periodische Populationsschwankunen: Räuber und Beutepopulationen schwanken periodisch, wobei die Räuberpopulation denen der Beutepopulation hinterherhinkt 2. Konstanz der Mittelwerte Über langen Zeitraum sind die Mittelwerte der Räuber- bzw. Beutepopulation konstant 3. Störung der Mittelwerte Werden Räuber und Beutepopulation gleichermaßen dezimiert, so vergrößert sich kurzfristig die Beutepopulation, während die Räuberpopulation kurzfristig sinkt
  • Durch welche bodenchemischen Faktoren ist das Vorkommen einer Pflanze bzgl. unterschiedlichen pH-Werts bedingt? - Gehalt an Bodenaustauscher an dissoziationsfähigen Wasserstoff, sowie an austauschbaren Aluminium-Ionen und in geringem Maß an Mangan- und Eisen-Ionen - unterschiedliche Bodenreaktionen eines Standort sind bedingt durch: -->Ausgangsgestein, -substrat --> anthropogene Einflüsse - Artspezifische Form der Stickstoffernährung --> Form in welcher Stickstoff den Pflanzen angeboten wird, ist pH-abhängig: -->unter pH 5 = Ammoniumernährung -->über pH 6,8 = Nitrationenaufnahme
  • Symbiose Zusammenleben zweier artverschiedener Organismen, die beide wenigstens zeitweise einen Nutzen daraus ziehen •z.B. Symbiose zw. Gunnera und Nostoc -Cyanobakterium = photosynthetisch aktiv •z.B. Rhizobium-Bakterien und Angiospermen -Ausbildung von Wurzelknöllchen --> Bakterien fixieren Stickstoff --> Export als NH4+ -Angiospermen produzieren Aminosäuren, u.a. Glutamin
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  • Nationalpark Kategorie der IUCN zum Schutz von "Naturlandschaften" bzw. Gebieten, die vor menschl. Eingriffen geschützt werden sollen. Hier Schutz natürl.-dynamischer Prozesse möglich Zonierung: Kernzone (keine Eingriffe), Pflege- und Entwicklungszone (Eingriffe möglich)
  • Naturschutzgebiet dienen besonderen Schutz von Natur und Landschaft sie sollen dirt existierende Biotope mit ihren wild lebenden Arten erhalten Ausweisung auch, wenn sie aus wissenschaftl. oder naturwissenschaftl. Gründen, sowie ihrer Seltenheit/besonderen Schönheit geschützt sind
  • Biosphärenreservat Kategorie der UNESCO zum Schutz von Naturlandschaften erste Biosphärenreservate in D nach Wende in neuen Bundesländern
  • Landschaftsschutzgebiet dienen Erhalt und Entwicklung der Natur, der Beseitigung von Beeinträchtigungen des Naturhaushalts und der Wiederherstellung der Leistungs- und Funktionsfähigkeit der Landschaft und ihrer Lebensräume