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Produktionstechnik II (Fach) / Vorlesung 5 Trennen II SP (Lektion)
Fragenkatalog
Diese Lektion wurde von Chauwang erstellt.
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- Was versteht man in der Schleiftechnik unter dem Begriff Konditionieren? Erläutern Sie den Begriff anhand der Unterverfahren, aus denen sich das Konditionieren von Schleifscheiben zusammensetzt. Welche Ziele werden mit diesen Unterverfahren ver Konditionieren: Alle Prozesse, die der Schaffung oder der Regeneration der Schleiffähigkeit von Schleifkörpern dienen Abrichten umfasst Profilieren und Schärfen Profilieren Bearbeiten der Makrostruktur Herstellen von Rundlauf (radial) und Scheibenprofil (axial) Veränderung von Korn und Bindung beabsichtigt Schärfen Bearbeiten der Mirkostruktur Erzeugen der Topographie Zurücksetzen der Bindung beabsichtigt (einstellen eines definierten Kornüberstandes) Reinigen Bearbeiten der Mikrostruktur Beseitigen von Spänen aus dem Spanraum Keine V eränderung der Schleifscheibe beabsichtigt
- Nennen Sie jeweils drei verfahrensspezifische Vor- und Nachteile des Läppens. Vorteile Keine gerichteten Bearbeitungsspuren Spannungsfreie Werkstückaufnahme Geringe Bearbeitungstemperaturen Geringe Bearbeitungskräfte Nachteile Hoher Kornverbrauch Vergleichsweise geringe Abtrennraten Läppschlamm muss als Sondermüll entsorgt werden Starke Schmutzentstehung, Reinigung der Teile notwendig
- Skizzieren Sie den Gefügeaufbau einer konventionellen Schleifscheibe und erläutern Sie die Aufgaben der einzelnen Bestandteile. Die Bindung hat die Aufgabe, die Schleifkörner zu halten. Nach Erreichen eines bestimmten Verschleißzustandes soll die Bindung die Schleifkörner während des Schleifvorganges freigeben, so dass das nachfolgende, scharfe Korn zum Eingriff kommen kann (Selbstschärfungseffekt). Das Korn dient als Schneide Poren beinflussen die Performance der Schleifscheibe Skizze siehe Seite 55
- Nennen Sie vier gebräuchliche abrasive Stoffe, die als Schleifmittel in gebundenen Schleifscheiben eingesetzt werden. Nennen Sie jeweils mindestens eine Werkstoffgruppe, für die die Schleifmittel geeignet sind. Elektrokorund (Aluminiumoxid) –– unlegierte Stähle Diamant - Hartmetall, Keramik Siliciumcarbid - nicht metallische Werkstoffe Kubisch kristallines Bornitrid - schwer zerspanbarer Schnellarbeitsstähle
- Nennen Sie vier Arten von Kornverschleiß. Druckerweichung Absplitterung von Kristallgruppen Teilweise Kornausbruch Vollkommener Kornausbruch
- Welche Aufgabe hat die Schleifscheibenbindung? Wie ist die Härte einer Schleifscheibe definiert? Die Bindung hat die Aufgabe, die Schleifkörner zu halten. Nach Erreichen eines bestimmten Verschleißzustandes soll die Bindung die Schleifkörner während des Schleifvorganges freigeben, so dass das nachfolgende scharfe Korn zum Eingriff kommen kann (Selbstschärfungseffekt). Härte ist definiert als Widerstand gegen Herausbrechen eines Korns
- Nennen Sie drei Bindungsarten für Schleifscheiben und je ein charakteristischen Merkmal für die jeweilige Bindungsart. Kunstharzbindung - hohe Oberflächengüten Keramikbindung - komplexe Schleifscheibenprofile Gesinterte Metallbindung - lange Profilstandzeit
- Nennen Sie zwei Verfahrensvarianten beim Planschleifen und geben Sie die jeweiligen Vorteile an. Pendelschleifen Geringere Temperaturen und geringere Schleifkräfte Tiefschleifen Kürzere Schleifzeiten Bessere Oberflächengüte Geringerer Schleifscheibenverschleiß
- Beschreiben Sie das Pendel- und das Tiefschleifen und nennen Sie die spezifischen Vorteile. Beim Pendelschleifen erfolgt das Abtrennen des Materials während mehrerer Überschliffe mit geringen Einzelzustellungen und verhältnismäßig großen Vorschubgeschwindigkeiten. Vorteile sind geringere Temperaturen und geringere Schleifkräfte. Beim Tiefschleifen wird die Werkstückform mit großen Zustellungen, oft sogar in einem Überschliff und mit herabgesetzten Vorschubgeschwindigkeiten aus dem vollen Material geschliffen. Vorteile sind bessere Oberflächengüte, kürzere Schleifzeiten und geringerer Schleifscheibenverschleiß.
- Definieren Sie Honen nach DIN 8589 T14. Honen ist Spanen mit geometrisch unbestimmten Schneiden, wobei dievielschneidigen Werkzeuge eine aus 2 Komponenten bestehende Schnittbewegung ausführen, von denen mindestens eine Komponente hin- und hergehend ist, so dass die bearbeitete Oberfläche sich definiert überkreuzende Spuren aufweist.
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