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Emotionspsychologie (Fach) / 5 Spezifische Emotionen (Lektion)

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  • 5.1 Auslöser von Emotionen Beispiele für Induktion in Laborexperimenten (global; spezifisch) und deren Probleme Auslöser: normale Alltagserlebnisse Herausragende Ereignisse Überdauernde Lebens-, und Umweltumstände Induktionsmethoden: global: Musik, Velten-Technik ( Pbn versetzen sich selbst in Stimmung, indem sie Text laut vorlesen und sich dabei in Situation hineinversetzen, Problem: 20- 50% sprechen hierauf nicht an),Pharmaka Spezifisch: Hypnose, Filme, Imagination ζ individuelle Ansprechbarkeit, kein Standartverfahren, Ethik    
  • Studie: Wodurch wird Glück im Alltag voraus gesagt? International nach Glückligkeitszustand (1-7) befragt (av), uv: Zufriedenheit in einzelnen Lebensbereichen   -->Mittlerer Glücklichkeitszustand :4,71, Deutschland 4,97   Hohes Gewicht: Lebenspartner, Selbstbilt, Finanzen Niedriges Gewicht: Alter, Studiendauer -->Einfluss von Leben und Umweltereignisse auf Emotionen
  • 5.2. Ausgewählte Emotionskategorien Entstheung und Funktion: Glück; Trauer, Ärger,Angst,Furcht, Zuneigung/Anhänglichkeit, Fürsorge,sexuelle Liebe,Ekel, Verachtung Glück           Auslöser= Zielannährung/erreichung                        Funktion: steigert Kreativität kognitiver Prozesse,intensive                         Zielverfolgung, steigert Hilfsbereitschaft, Koorperation Ärger             Auslöser: Hindernis bei Zielverfolgung-->Frustration                         Funktion: Fordert Anstrengungsbereitschaft, um Ziel zu                                  erreichen  Trauer:          Kulturabhängig und vergangenheitsorientiert, z.B. Verlust                              eines geliebten Menschens                              Funktion :   Abwendung von bisher verfolgtem Ziel,                                       Orientierung auf eigene Person, neues Ziel finden, Hilfe bei                         Bewältigung Angst             Auslöser: Antizipation von unspezifischer Gefahr                         Funktion: Aufmerksamkeitsfokussierung auf relevante In                               formation, steigertVigilanz sowie Bereitschaft und                                         Fähigkeit zur Beseitigung von potentiellen Gefahren   Furcht:          wie Angst, aber spezeifsche Gefahr/Bedrohung   Zuneigung / Anhänglichkeit                            Auslöser: Bezugsperson                           Funktion: sich sicher und wohl fühlen in der Nähe der                                   Bezugsperson Fürsorge         Auslöser: Nachwuchs                            Funktion: Sicherung der Ressourcenbereitstellung für                                  Nachwuchs   Sexuelle Liebe (sexual love)                            Auslöser: Sexualpartner                            Funktion: Stabilisierung der Bindung, Sicherung der                                      Fortpflanzung    Ekel (disgust)                           Auslöser: grausiges oder krankmachendes Objekt                            Funktion: Vermeidung von Objekt bzw. Situation Verachtung (contempt)                            Auslöser: maximal abgelehnte Person („Unperson“)                            Funktion: Schaffung von interpersoneller Distanz zur                                      Konfliktminimierung
  • Grundemotion Ärger Unterschiedliche Emotionen in Abhängigkeit von Objekt-/Situationsbezug körperliche Reaktionen Grundemotion Ärger (ergh = erregt) In Abhängigkeit vom Objekt- / Situationsbezug sind verschiedene  Emotionen möglich: - Neid - Eifersucht - Rachegefühl - Wut - Hass - Zorn kulturübergreifend starke körperliche Reaktionen (Bltutdruck, Muskelanspannung), Organismus maximal aktiviert kein spezifisches „Ärger- oder Wut-Zentrum“ im ZNS
  • Grundemotion Ärger: Fight-Or-Flight Reaction: Funktion (3) Funktion: Regulation von Beziehungen Signalisierung von schlecht ertragbarem Zustand  Kräftemobilisierung für Veränderung Ärger führt nicht notwendig zu Aggression
  • Grundemotion Ärger- Aggression nicht notwendig bei Ärger AGGRESSION= eigenes Interesse wird gegen Widerstand anderer durchgesetzt; Aggressor nimmt Schädigung des Widersachers in Kauf oder  beabsichtigt sie; Selektionsvorteil von Ärgersignalisierung ohne Kampfhandlungen 
  • Grundemotion Ärger: Beispiel Trotzphase in Pubertät : Funktion Ärger und psychische Gesundheit Trotzphase: Wutausbrüche in der Pubertät Funktion: ausloten von Grenzen akzeptablen Handelns   Physische und psychische Gesundheit: Ärgersignalisierung – Ärgerabbau Ärgervermeidung
  • 5.4 Emotionsregulation Gross 2006 Emotionen im Vorfeld ihrer Entstehung beeinflussen Emotionen rückwirkend beeinflussen Antecedent-Focused Emtoions-Regulation:  Situation, der man sich aussetzt Situationsveränderung Aufmerksamkeitseinsatz Kognitive Bewertung Response-Focused Emotions-Regulation  Verhalten Erfahrung Körperliche Reaktion
  • Strategien zur Emotionsregulation: Supression Studie Kurzfristige und langfristige Folgen Supression=Emotionsausdruck unterdrücken Film über Amputation vorgeführt uV: Emotionsaufgeladener Reiz mit negativer Valenz, Ausdruck (erlaubt vs.       Poker Face) aV: Erinnerungsleistung an Film, Reaktion (Herzfrequenz, Selbstreport,               Beobachtung) --> Ausdruck kontrollierbar, trotzdem starke autonome Reaktion, negativ berichtete Gefühle, Supressionsgruppe schlechtere Erinnerungsleistung   kurzfristige Folgen:                                   dauerhafte Folgen:  Stressreaktion                                                Depression  Denken                                                         Selbstbewusstsein  Gedächtnis                                                 Sterblichkeitsrate ↑ soziale Interaktionen    -->Regelmäßiger Stressabbau durch Reaktionen, Kommunikation etc scheit für psychische Gesudheit förderlich
  • Rationalisieierung Definition (Lazarus) Tibetanische Mönche: EEG, physische Reaktionen Kognitive Strategien zur Regulation des subjektiven Erlebens von Gefühlen (Wirkungsvoll) Lazarus ~Auf sachliche Art nachdenken, Intelektualisierung, Distazierung Tibetanische Mönche = Meister der Gefühlskontrolle  Meditation, positives Denken  EEG: Indikatoren für erhöhte Aufmerksamkeit: erhöhte Aktivität im PFC, weniger im limbische System (..high road bei le doux), exekutive Kontrolle verminderte physische Reaktion: Muskelspannung, Herzfrequenz, Hautleitwert -->stärkere Kognitive Leistung, aber weniger körperliche Reaktion KONTROLLIERTE EINFLUSSNAHME AUF EMOTIONALES SYSTEM =>VERMINDERUNG VON EFFEKTEN EMOTIONSKONTROLLE ERLERNBAR ~kulturelle Einflüsse  
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