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Produktionstechnik I (Fach) / Vorlesung 4 – Produktkonstruktion SP (Lektion)

Fragenkatalog

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  • ennen Sie die sieben Arbeitsschritte beim Entwickeln und Konstruieren nach der VDI- Richtlinie 2221   Klären und Präzisieren der Aufgabenstellung Ermitteln von Funktionen und deren Strukturen Suchen nach Lösungsprinzipien und deren Strukturen  Gliedern in realisierbare Module Gestalten der maßgebenden Module Gestalten des gesamten Produktes Ausarbeiten der Ausführungs- und Nutzungsangaben
  • Nennen Sie die vier allgemeinen Regeln zur Kostenminimierung in der Konstruktion   #Geringe Kompliziertheit #Möglichst kleine Baugröße #Hohe Stückzahl #Begrenzte Genauigkeitsanforderung
  • Nennen Sie die Ihnen bekannten Rapid Prototyping Verfahren   Sterolithography Selective Laser Sintering Layer Laminate Manufacturing Fused Deposition Modeling Ballistic Particle Modeling Three Dimensional Printing
  • Skizzieren Sie im Rahmen der Produktentwicklung qualitativ in einem Diagramm den Zusammenhang zwischen Kostenfestlegung und Kostenentstehung in den Unternehmensbereichen S. Fragenkatalog S. 15
  • Skizzieren Sie in einem Kosten-Zeit-Diagramm den Unterschied zwischen der konventionellen Produkterstellung und der integrierten Produkterstellung (simultaneous engineering) Siehe Seite 16
  • Erläutern Sie im Rahmen der Produktkonstruktion die Merkmale des Simultaneours Engineering (SE). In welche Gruppen lassen sich diese unterteilen?   Organisation der Arbeit Arbeiten im SE-Team  Ablaufplan mit Meilensteinen, Zwischenrevisionen und Freigabebesprechung  Parallelisierung von Produkt-, Fertigungs- und eventuell Vertriebsentwicklung Gestaltung der Arbeit: Mehr Zeit für Aufgabenklärung und Konzeptphase auf Kosten der Realisierung  Integration von Kunden und Lieferanten in das SE-Team  Eigenschaftsfrüherkennung durch virtuelle Produktabbildung  Einsatz effektiver Konstruktionswerkzeuge  Reduzierung der Besprechungsdokumentation durch gute Kommunikation  
  • Nennen Sie die Ursachen für die Zeitersparnis durch Simultaneous Engineering   #Parallelisierung der Arbeitsabläufe #Enge informatorische Zusammenarbeit #Entwicklungsplan #Höhere Motivation der Mitarbeiter
  • Nennen Sie Vor- und Nachteile des digitalen Design-Prozess   Vorteile  Die Daten mathematisch genau, vielseitige Einsetzung  Der Datentransfer ist unkompliziert und schnell. kürzere Entwicklungszeiten durch frühere Feasibility  zusätzliche digitale Modelle, dadurch mehr Auswahl und Variationsmöglichkeiten am PC  Höhere Effizienz, das heißt jeder Designer, der am Computer entwirft, produziert in der gleichen Zeit mehr als ein Designer, der nach klassischer Methode entwirft Nachteile  Die Beurteilung von digitalen Modellen ist schwieriger als von konventionellen Tonmodellen, weil auf dem Bildschirm nur ein kleiner Maßstab abgebildet wird, zudem der Kontext und die Informationen aus der Umgebung fehlen, z.B. alle Licht- / Schatteneffekte notwendige Infrastruktur ist teuer und aufwendig weitesgehend isolierte Entwicklung, d.h. der Designer ist dem ständigen Feedback des Teams entzogen  verlässliche Erfahrungswerte über einen längeren Zeitraum fehlen.
  • Nennen Sie die drei wichtigsten Vorgehensalternativen bezüglich des Produktentwicklungsablaufs und erläutern Sie diese   Rein technische Reihung Die technische Reihung wird eingesetzt, wenn die Hauptanforderung die Funktion des Produktes ist und z.B. die Kosten eher zweitranging sind Priorisierung kostenintensiver Baugruppen Zuersten werden die kostenintensiven Baugruppen soweit wie möglich bearbeitet Priorisierung terminbestimmender Baugruppen Bei engen Lieferterminen werden terminbestimmende Baugruppen priorisiert behandelt. Dies können neugestaltete Schmiede- und Gussteile sein. Diese müssen zuerst bearbeitet und in Auftrag gegeben werden. Manchmal müssen dafür vorläufige Annahmen getroffen werden. Das Produkt ist dann u.U. nicht optimal, aber termingerecht
  • Erklären Sie den Begriff Feature   Features sind Objekte, die zur Beschreibung der geometrischen und zusätzlichen, nichtgeometrischen Eigenschaften von Produkten, Baugruppen, Einzelteilen und Gestaltzonen dienen.
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  • Nennen Sie sechs Hilfsmittel und Methoden zur Kostenabschätzung!   Konkurrenzanalysen Marktanalysen Wirtschaftlichkeitsrechnungen Bestimmung von Kostenschwerpunkten durch Kostenstruktur- oder ABC-Analysen Relativkostenkataloge Kurzkalkulationsverfahren
  • Nennen Sie sechs Anwendungsmöglichkeiten bzw. Einsatzbereiche des Produktdatenmanagements (Potentiale des Produktdatenmanagements)   Life-Cycle-Modellierung Produktentwicklungsplattform Unterstützung von Simultanous Engineering Unternehmenübergreifendes Workflowmanagement Unternehmenübergreifendes Datenmanagement Integrationsplattform für Prozesse, Systeme und Daten