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bläh (Fach) / fb 3 (Lektion)

fb 3

Diese Lektion wurde von Roechi erstellt.

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  • Warum sollte die Funktionsweise eines LANs unabhängig von der Art der Kabel sein? Durch die Trennung von Kabelsystemen von LAN-Techniken können über dasselbe Kabel dann verschiedene LAN-Typen betrieben werden. Dadurch ist kein LAN-Typ mehr unlösbar mit einem bestimmten Kabeltyp verbunden, der Umstieg auf andere Kabeltypen wird somit erheblich vereinfacht. Das das Verlegen und Sanieren von Kabelsystemen die teuerste Arbeit an jedem Netz ist, werden so neben Zeit auch hohe Kosten vermieden.
  • Was bedeutet „Strukturierte Verkabelung“? Wozu dient diese?   Die Strukturierte Verkabelung ist ein Konzept zur Planung komplexer Verkabelungen einschließlich der aktiven Komponenten mit folgenden Zielen: Verkabelung unabhängig vom LAN-Typ (Investitionsschutz), Systematische + zukunfstorientierte Abdeckung aller Gelände/Räume, Standardisierte Anschlusstechniken sowie eine hohe Flexibilität (z.B. Umzüge).
  • Charakterisieren Sie die drei Bereiche der Strukturierten Verkabelung. Primärbereich: Geländeverkabelung zwischen Gebäuden eines Geländes, dabei zu lösende Probleme: Blitzschutz, Ausfallsicherheit, Abhörsicherheit, Integration Sekundärbereich: Verkabelung zwischen Etagen und Gebäudeteilen: zu lösende Probleme: schnelle Fehlersuche, Anpassbarkeit an die Räumlichkeiten, Beachtung der Biegeradien, Größe der Wandkanäle, Pritschen Tertiärbereich: Verkabelung zwischen Räumen einer Etage: zu lösende Probleme: Reserveanschlüsse, Beachtung gesetzlicher Bestimmungen, danach folgt der Endgeräteanschluss
  • In welchen Bereichen der lokalen Netze entstehen die meisten Kosten bzw. können die meisten Kosten eingespart werden? Kosten: Sanierungsfall alter Netze (Korrosion durch minderwertiges Material), aufwändige Fehlersuche, Baumaßnahmen, Verlegen/Sanieren von Kabelsystemen Einsparpotential: Strukturierte Verkabelung, Unabhängigkeit der Funktionsweise des LANs von der Art der Kabel, ausreichend zusätzliche Anschlüsse sowie Verwendung von hochwertigen Material
  • Welche grundsätzlichen Arten von Kupferkabeln gibt es? Charakterisieren Sie diese. Verbindungskabel = ein Kabel zwischen Anschluss (Dose) und dem Endgerät Patchkabel = relativ kurzes Kabel zur Verbindung zweier Kabelenden (Dose) innerhalb von Verteilern. Patchkabel werden häufig als Verbindungskabel zwischen Dosen und Geräten eingesetzt. Die Kabelenden werden in Rangierfeldern (patch panel) mit Dosen versehen, in die zur Verbindung untereinander die Patchkabel eingesteckt werden.
  • Beschreiben Sie den Aufbau eines typischen S-UTP-Kabels. Und wie die drei anderen Varianten? S – UTP = Screened Unshielded Twisted Pair: Paarweise verdrillt Adern, Adern haben Isolation aber keinen extra Schirm, es gibt neben dem Kabelmantel noch einen Kabelschirm zum Schutz der Übertragung UTP = Paarweise verdrillte Adern mit Isolation, neben Kabelmantel keinen Kabelschirm STP = P.v. Adern mit Adernschirm, neben Kabelmantel keinen Kabelschirm S- STP = P.v. Adern mit Adernschirm und Kabelschirm
  • Wofür steht das Kürzel TP? Twisted Pair = Adern des Kabels sind paarweise miteinander verdrillt. Unterschiedlich starke Verdrillung und unterschiedlicher Drehsinn der Verdrillung möglich. Bietet Schutz vor Beeinflussung durch äußere Felder, z.B. Magnetische Wechselfelder
  • Auf welchem physikalischen Effekt basiert die Möglichkeit, dass das Licht in gekrümmten Glasfasern „um die Ecke“ strahlen kann? Durch Reflektion aufgrund unterschiedlicher Brechungsindizes zwischen Kern und Mantel innerhalb des Lichtwellenleiters. Außen ist ein optisch dünneres Medium und innen ein optisch dickeres Medium mit größerem Brechungsindex.
  • Brechen Glasfasern? Jein, denn Glas ist eine Flüssigkeit und hat keinen festen Aggregatzustand. Ganz dünnes Glas wie Glasfasern ist hochelastisch und biegsam. Es kommt jedoch immer auf die Mischung der beigemengten Materialien an, wie hoch die Biegsamkeit eines Kabels ist. Letztendlich ist jeder Biegsamkeit (für Kabel) Grenzen gesetzt.
  • Skizzieren Sie den prinzipiellen Aufbau einer Glasfaserverbindung Quelle -> LED-Diode - Anschluss -----> Lichtwellenleiter - Anschluss -> Detektor-Diode-> Senke
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  • Nennen Sie ein Beispiel für eine Kabelkategorie nach EIA/TIA 568 und beschreiben Sie deren Eigenschaften. Welche Kategorien sind in der Praxis zur Zeit wichtig? Kategorie 5 und 5e: 20 Mbit/s bis 100 Mbit/s bis 100m, geeignet für fast Ethernet oder Gigabit Ethernet. Kategorie 6: 200 Mbit/s bis 400 Mbit/s mit Hilfsmitteln. Kategorie 7: bis 600 Mbit/s. Wichtig sind die Kategorien 5-7, die Kategorien 1-4 sind für die heutige Zeit zu langsam und müssten bald wieder für bessere Kabel ausgetauscht werden, was zusätzliche Kosten verursachen würde.
  • Welche Aufgaben hat ein Repeater? Auf welcher OSI-Schicht arbeitet primär ein Repeater? Arbeitet er auch auf den darunter liegenden Schichten? Signale können allein durch Kabel nur bestimmte Entfernungen überbrücken. Der Repeater verstärkt diese Signale, damit diese höhere Entfernungen bewältigen können (remote repeater), außerdem rekontruiert er verfälschte Signale und erfüllt Verbindungsaufgaben zwischen Computern. Der Repeater arbeitet primär auf der Bitübertragungsschicht (physical layer). Er ist für höhere Ebenen außerdem protokolltransparent.
  • Worin besteht der Unterschied zwischen einem Repeater und einem Hub (im Sinne eines Multiportrepeaters)? Der Repeater besitzt lediglich zwei Ports und dient rein zur Verstärkung von Signalen, damit diese größere Entfernungen überbrücken können. Ein Hub besitzt mehrere Ports. Hierbei werden alle Signale die in einen Port kommen, werden von allen anderen Ports 1:1 ausgegeben. Ein Hub ist daher ein Verteiler, der Repeater wie der Name schon sagt nur ein "Wiederholer"
  • Worin besteht die Aufgabe einer Bridge (Brücke)? Auf welchen Ebenen des OSI-Modells arbeiten primär Brücken? Arbeiten sie auch auf den darunter liegenden Schichten? Eine Brücke verbindet im Computernetz zwei Segmente auf der Ebene der Schicht 2 (Sicherungsschicht). Sie trennt außerdem zwei Ethernet-LANs physikalisch. Dies ermöglicht eine Lasttrennung zwischen Segmenten, unabhängiges Arbeiten zwischen Segmenten und eine Trennung der logischen Adressräume der Segmente. Es gibt ab der Ebene 3 des OSI-Modells eine Protokolltransparenz. Die Protokolle auf der Vermittlungsschicht und darüber bemerken daher keine Brücken.
  • Was ist ein Switch? Auf welchen Ebenen des OSI-Modells arbeitet primär ein Switch? Arbeitet er auch auf den darunter liegenden Schichten? Ein Switch ist eine Multiport-Bridge. An allen Ports darf dabei nur ein LAN-Typ vorhanden sein. Switches können in Hubs realisiert werden. Primär arbeitet ein Switch auf Layer 2, daher (wie die auch normale Bridge) auf der Sicherungsschicht. Normalerweise ist der Switch dann für darunter liegende Schichten protokolltransparent. Es gibt aber auch Layer 3 und Layer 4 Switches. Bei diesen speziellen Switchs wird dann natürlich auch auf von Layer 2 darunter liegenden Schichten gearbeitet.
  • Was ist die Aufgabe eines Routers? Auf welchen OSI-Schichten arbeitet primär ein Router? Arbeitet er auch auf den darunter liegenden Schichten? Router vermitteln Wege innerhalb von Netzen und koppeln auch unterschiedliche lokale Netze. Es gibt lernende Routingverfahren und Filterfunktion (Basis für Firewalls). Der Router arbeitet auf Layer 3, also auf der Vermittlungs – (network) schicht. Er ist ab Ebene 4 protokolltransparent, arbeitet daher nicht auch auf den darunter liegenden Schichten.
  • Was ist eine lernende Brücke? Nach welchem Verfahren arbeitet der „Lernvorgang“? Skizzieren Sie dieses Verfahren anhand eines kleinen Beispiels. Segment 1 mit Stationen (untereinander + mit Brücke verbunden)                                            Port A                                            Brücke    >>> Adresstabelle                                            Port B Segment 2 mit Stationen  (untereinander + mit Brücke verbunden)   Alle Datenpakete werden an allen Ports angesehen und es wirkt vermerkt, welche Quelladressen beim Senden benutzt werden. Dadurch wird eine Tabelle erstellt, die Routing – Informationen über alle Stationen enthält, daher über welchen Port diese zu erreichen sind. Erreicht nun ein Paket die Brücke, dessen Zieladresse in der Tabelle enthalten ist, wird das Paket an den Port weitergeleitet, der zur Zielstation führt oder nicht weitergeleitet. Wenn die Zieladresse in der Tabelle nicht vorkommt, wird das Paket immer weitergeleitet.
  • Ein lokales Netz benötigt eine Bus-Topologie, z. B. Ethernet, aber es ist nur eine sternförmige Verkabelung vorhanden. Kann dieses LAN damit realisiert werden? In Sterntopologie verlegte doppelte Kabel können auch für Busse benutzt werden, indem sie entsprechend am Sternpunkt und an den Endpunkten verbunden werden. Dieses LAN könnte daher realisiert werden.
  • Ein Anwender sagt über sein lokales Netz, dass es mit Kabeln der Kategorie 5 ausgestattet sei. Was bedeutet diese Aussage? Kabel der Kategorie besitzen eine Datenübertragungsgeschwindigkeit von 20 Mbit/s bis 100 Mbit/s bis 100m und sind Fast – Ethernet und Gigabit – Ethernet fähig. Das Netz ist daher mit relativ guten Kabeln ausgestattet. Wie lange sie auch zukünftigen Anwendungen genügen können lässt sich nicht klar vorraussagen. Wahrscheinlich wird der Anwender aber nach einigen Jahren die Kabel der Kategorie 5 Mit Kabeln der Kategorie 6 oder (besser) 7 austauschen müssen.