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Allgemeine Psychologie (Fach) / Aufmerksamkeit (Lektion)
aufmerksamkeitsprozesse
Diese Lektion wurde von gouldii erstellt.
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- klassische Ansätze 1)Cherrys Paradigma des dichotischen Hörens (1953) 2)Broadbents Filtertheorie (1958) 3) Welfords Paradigma (1952) - Psychologische Refraktärperiode
- Paradigma des dichotischen Hörens - wir hören zwar über beide Ohren, richten unsere Aufmerksamkeit aber nur auf die Informationen eines Ohres -die Inhalte des andere Ohres können nur schwer wiedergegeben werden - oberflächliche, physikalische Inhalte werden dennoch wahrgenommen( z.B. Markanter Stimmwechsel, etc.)
- psychologische Refraktärperiode (es werden zwei Reize nacheinander dargeboten) - es findet eine serielle Verarbeitung statt, wodurch es zu einem Engpass kommt (bottleneck) --> zentrale Beschränkung des Verarbeitunssystems - erst nach Verarbeitung des ersten reizes, kann der zweite verarbeitet werden -beider Reize werden aber direkt sensorisch registriert - die Reaktionszeit auf den zweiten Reiz hängt von de zeitlichen Abstand zum ersten ab (SOA) - bei kurzen SOAs ist die Rea.Zeit umso länger, je kürzer der Abstand
- Split- Span -Paradigma - unrelevante Infos werden abgeblockt - die Selektion erfolgt anhand physikalischer Hinweise
- Attentuationstheorie Treisman, 1964 --> früher Selektion -ankommende Reize werden parallel über mehrere Kanäle übertragen - ein Kanal wird jedoch beachtet (Aufmerksamkeit) und so stärker gewichtet - die nicht beachteten Infos der Kanäle werden dennoch bedingt verarbeitet und können durchbrechen - welcher Verarbeitungsstufe sie erreichen, hängt von der beanspruchten Kapazität des Verarbeitungssystems ab - Selektion findet hier früh und flexibel statt - Weiterleitung nach dem Mehr-oder- weniger -Prinzip
- Theorie der späten Selektion Deutsch & Deutsch, 1963 - alle Reize werden vollständig verarbeitet (paralle) - welcher Input weiterverarbeitet wird (Handlung, Gedächtnis, etc) hängt von relevanz des Reizes ab
- Filtertheorie der Aufmerksamkeit = Ein-Kanal-Hypothese - Broadbent, 1958 -2 Reize bekommen gleichzeitig Zugang zu einem sensorischen Speicher (echoische /ikonisches Gedächtnis) - aber nur einer passiert den selektiven Filter und wird weiterverarbeitet - anderer Reiz verweilt im Speicher und kann später genutzt werden - somit serielle Verarbeitung (keine Überlastung!) - Selektion anhand physikalischer Eigenschaften - Weiterleitung nach dem Alles- oder nichts- Prinzip
- selektive visuelle Aufmerksamkeit 1) ortsbasiert (Spot-Light- Metapher) --> disengage, move, engage ( Posner) /Größe konstant --> Gummilinse (Erikson)--> je größer umso ungenauer - die Ausrichtung erfolgt exogen (Reizgetriggert) oder endogen(willentlich) 2) Objektbasiert (es kann nur ein Objekt zurzeit beachtet werden; sonst überschneidungen) 3) dimensionsbasiert --> eine Dimension( Farbe, etc. ) wird selektiv gewichtet und somit leichter verarbeitet. die nicht-gewichteten werden aufgrund der Dimensionslimitierung selelktiert
- Theorie multipler Ressourcen - die verarbeitung ist über mehrer Module verteilt - es komnt zu Interferenzen beim Ausführen zweier Aufgaben, wenn die gleichen Module involviert werden gleiche Verarbeitungsstadien beansprucht werden gleiche Gedächtniskodes genutzt werden
- Übung macht den Meister - weniger Ressourcen werden beansprucht -Anforderungen an Aufmerksamkeits und Verarbeitung abgeschwächt - neue Strategien
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- ungerichtete Aufmerksamkeit 1)tonische Wachsamkeit =Grundaktivität, parallele Informationsverarbeitung 2) phasische Wachheit =Alarm- und Orientierunsreiz ausgelöst, kurzfritisge Anhebung der Aufmerksamkeit
- längerfristige Aufmerksamkeit 1) Vigilanz =Aufmerksamkeit unter monotones Reizsituation aufrechterhlaten 2) Alertness= längerfristige Aufmerksamkeit bei hoher Reizfrequenz
- automatische vs. kontrollierter Prozess 1) automatisch - Reiz ist bekannt, schneller Ablauf, unbewusst, beansprucht keine Ressourcen - keine Interferenz mit anderen Prozessen - mehrere automatische können parallel ablaufen - erlernt schwer modifzierbar - (Stroop-Effekt) 2) kontrolliert - unbekannter Reiz, langsam, bewusst, beansprucht Ressourcen, benötigt neunen Handlunsplan -benötigen Aufmerksamkeit - nur begrenzt parallel möglich ( kapazitätslimit)
- Ressource = Erregungshöhe, die einem Informationsverarbeitungssystem verliehen wird, damiz Leistung erbracht werden kann - Ressoucen- Überlappung--> Interferenzen /Leistungsstörung
- limitiertes Kapazitäten- Kontrollsystem - gleicht Inhalte mit Reiz ab (bekannt?) - teilt Ressourcen zu - unterdrückt irrelevantes - beendet Aufmerksamkeit
- Supervisory attention - system - präfrontaler Cortex - ermöglicht flexible Reaktion in neuen Situationen und bei Handlungsfehlern - Planung und Entscheidung - bei neu und schnell gelernten Aufgaben (bzw. schwere und gefährliche) - Situationen in denen überlernte Prozesse überwunden werden müssen
- Inhibition of Return ein bereits aufmerksam beachteter Punkt wird mit geringer Wkt. erneut angeschaut --> Informationsgewinn
- contention scheduling (SAS) - einem Schema wird aufrung von Umweltinformationen mehr Beachtung verschafft
- Neglect = Störung der Aufmerksamkeit - Reize in der kontraläsionalen Raum- und Körperhälfte werden nicht beachtet - Ursache ist meist ein Schlaganfall -
- Gehirnareale Aufmerksamkeit - Neocortex = analysiert Reiz - limbisches System= Bedeutsamkeit des Reizes - Abgleich mit gespeichertem= Arbeitsgedächtnis
- Sakkade = Augenbewegung
- Fixation= verweilen auf einem Punkt - ca. 3 pro Sekunde
- wovon hängt Aufmerksamkeit ab? (Fixation) 1) Stimulussalienz (Farbe, Form, etc) --> reizgetriggert 2) Wissen und Bedeutung 3) Aufgabe
- inattentional blindness = Aufmerksamkeit nötig um Details zu sehen - bei nicht beachtung können uns Sachen entgehen
- visuelle Suche 1) Merkmalssuche= es wird nur ein Merkmal gefiltert 2) Konjunktionssuche= mehrere Merkmale