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PPS (Fach) / KL2 (Lektion)

KL

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  • Werkstattfertigung skizzieren und vor-und nachteile Maschinen gleicher Technologie jeweils zusammengefasst Vorteile: - Hohe Flexibilität bezüglich des Produktionsprogramms Fertigungsverfahren und der Ablauffolgen - Gute Kapazitätsauslastung/-nutzung durch universellen Maschinenpark - Sortierung durch Fertigungstechnologien Nachteile: - Langer Transport- Mangelnde Fertigungstransparenz- Hoher Organisationsaufwand - Lange Durchlaufzeiten und hohe Bestände 
  • Flex. Fertigungszelle skizzieren und vor-und nachteile Einstufiges Fertigungssystem mit 3 Teilsystemen o Bearbeitungo Materialflusso Informationsfluss Ziel: In Zelle möglichst komplett bearbeiten Vorteile: - Kurze Auftragsdurchlaufzeit infolge Komplettbearbeitung- Hohe Flexibilität bezüglich Teilegeometrie, wirtschaftlichen Losgrößen o Extrem: Losgröße 1 Hohe Automatisierung Nachteile:- Geringe Produktivität der einzelnen Komponenten Nicht geeignet für große Stückzahlen- Hohe Investitionen - Hohe Anforderungen Personalqualifikation 
  • Fließlinie skizzieren und vor-und nachteile Einzelne Bearbeitungsstufen verkettet, d.h. getaktetes Durchlaufen (starre Verkettung) Vorteile: - Kurze Durchlaufzeiten- Einfacher Werkstücktransport- Einfache Fertigungssteuerung- Kurzer Anlernaufwand der Mitarbeiter- Hohe Produktivität durch schnelle Einübung von Handgriffen Nachteile:- Änderung des Programms erfordert ein neues Auslegen der Arbeitsinhalte je- der Station- Ausfall einer Station blockiert sofort gesamte Linie- Schlechte Kapazitätsauslastung durch Abtaktverluste 
  • Welche Losgrößen typisch für Werkstattfertigung, FFZ, Fließlinie? Werkstattfertigung bis zu 20 Stück. (serien) FFZ kann 1 eine sein. (einzel) Fließlinie massen. (massen)
  • Beschreiben Sie Art- und Mengenteilung an Hand eines Beispiels. (1 großer Auftrag, 1000 Stück, 100 min / Stück) Diagramm mit Mitarbeiterzahl usw. siehe Collegeblock Mengenteilung: Verteilung des Auftrags auf mehrere Menschen und /oder Maschinen, sodass der Gesamtablauf an einer Teilmenge ausgeführt wird zum Beispiel Einzelarbeitsplätze.  Artteilung: Verteilung des Auftrags auf mehrere Mitarbeiter und /oder Maschinen, sodass jeder nur ein Teil des Gesamtablaufs an der Gesamtmenge durchführt zum Beispiel Fließ- linie. 
  • Vorwärts/Rückwärtsterminiuerung Vor und Nachteile Anfangstermin (Vorwärtsterminierung) - höhere Kapitalbindung - es entstehen Liegezeiten Endtermin (Rückwärtsterminierung) - geringe Kapitalbindungskosten - Störungen können oft nicht aufgefangen werden - (JIT) Prinzip
  • Man befindet sich im verzug mit der produktion von einem produkt: 3 sinnvolle möglichkeiten nennen, was zu unternehmen ist - Überstunden, Samstags --> mehr Schichten - mit Kunde Gespräch führen, ob er wirklich die gesamte Zahl zum vereinbarten Termin braucht - eventuell die halbe Charge zukaufen - mehrere Maschinen
  • Für welche Aufgaben gibt es Nummerung? Das Bilden, Einteilen, Verwalten und Anwendungen von Nummern für Nummerungsobjekte.  - Gegenstände (Einzelteile, Gruppe, Erzeugnis, Betriebsmittel,...) - Datenträger (Zeichnung, Pläne, Belege, Vorschriften,...) - Personen (Mitarbeiter, Kunden, Lieferanten,...)- Sachverhalte (Aufträge, Bestellungen, Ereignisse,...)  Aufgabe: Identifizierung, Objekt eindeutig zu erkennen Gegebenenfalls : o Klassifizierung mit Hilfe der Nummer in eine Gruppe (Klasse/Cluster) einordnen können, die nach vorgegebenen Gesichtspunkten gebildet worden ist 
  • Netzplantechnik erklären. Wo wird Netzplantechnik angewandt? Definition: Netzplantechnik wird zur Projektplanung und –steuerung genutzt. Der Netzplan ist die grafische Darstellung von Ablaufstrukturen, die die logische und zeitliche Aufei- nanderfolge von Vorgängen (Ablaufschritten) veranschaulichen. Angewandt in der Regel in Projekten. Ein Projekt ist ein größeres, einmaliges und komplexes Vorha- ben, an dessen Planung und Steuerung sowie Durchführung im Allgemeinen mehre- re Bereiche eines Betriebes oder mehrere Unternehmen beteiligt sind definiert. Beispiele:    - Forschungs- und Entwicklungsprojekte- Banvorhaben- Einführung neuer Erzeugnisse- Planung und Steuerung von Instandhaltungsmaßnahmen- Planung und Steuerung von Montage und Inbetriebnahme einer Anlage - Umplanung eines Betriebes  Vorteile:   Die Netzplantechnik ermöglicht eine verständliche, anschauliche und aus- sagefähige Darstellung des gesamten Projetkablaufs (falls erforderlich auch in verschiedenen Varianten. Sie erzwingt das Durchdenken des gesamten Projekts mit allen beteiligten Stellen, was zu kürzeren Projektlaufzeiten bei niedrigen Projektkosten führt. Sie lässt frühzeitig Engpässe und mögliche Störungen im Projektablauf er- kennen und gibt Hinweise zur Vermeidung. Die Anwendung der Netzplantechnik löst einen Lernprozess aus, der zur allmählichen Verbesserung aller Maßnahmen und Ergebnisse der Planung und Steuerung im Betrieb führt. Die Netzplantechnik ermöglicht den Einsatz der EDV im Rahmen der Pro- jektsteuerung und entlastet den Routinearbeiter. Netzplan hat Ablaufstruktur, mit Knoten und Pfeilen dargestellt. Inhaltlich: Vorgänge (mit definierten Anfang und Ende) Anordnungsbeziehungen (AGB)Abhängigkeiten logische oder logisch-zeitliche Ereignisse (Eintreten eines definierten Zustands) Netzplantechnik in 50/60 er Jahren in Europa und USA entwickelt. 
  • Was sind die Aufgaben der PPS? Was sind ei 4 Grundziele? Warum gibt es ein Tetra/Polylemma? Aufgabe: Aufgabe der PPS ist die Termin-, Kapazitäts- und mengenbezogene Planung und Steuerung der Fertigung und Montageprozesse. 4 Grundziele: - Hohe Kapazitätsauslastung - Kurze Durchlaufzeit- Geringe Lagerbestände- Hohe Lieferbereitschaft/Termintreue  Tetra/Polylemma: Die einseitige Maximierung eines Ziels verschlechtert die anderen Ziele überproportional. Alle 4 PPS-Ziele stehen in einem ursächlichen Wirkungszusammenhang. Sie sind nicht separierbar, sondern bilden eine Einheit.  Es macht keinen Sinn Logistik für Lagerbestände, Produktion für Auslastung usw. einzeln verantwortlich zu machen.
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  • Was verbirgt sich hinter Produktionsprogrammplanung? Was ist das Ergebnis? Produktionsprogrammplanung ist eine rollierende Planung, die periodisch durchgeführt wird. Planungshorizont oft 0,5 bis 2 Jahre in die Zukunft.  Ziel: Festlegung der herzustellenden Erzeugnisse nach - Art - Menge - Termin Für einen definierten Planungszeitraum.  Ergebnis = Produktionsplan Verbindliche Festlegung der Primärbedarfe (verkaufsfähige Erzeugnisse sowie Kundenanonym vorproduzierte Standardkomponenten) 
  • Produktionsbedarfsplanung Wie ist der Planungshorizont? Was sind die Produktionsfaktoren? Was ist das Ergebnis? Mehr mittelfristiger Planungshorizont (zum Beispiel mehrere Monate/1 Jahr) bzgl. der Ressourcen (Produktionsfaktoren): - Betriebsmittel - Personal - Transportmittel/Hilfsmittel - Material (Sekundärbedarfe)  Aus den Primärbedarfen sind die Bedarfe an - Rohstoffen - Teilen - Gruppen Abzuleiten.  Ergebnis der Produktionsbedarfsplanung sind geeignete Beschaffungsprogramme (Bestellungen, Fertigungsaufträge), die die Realisierbarkeit des Produktionsprogramms sicherstellen.
  • Eigenfertigung oder Fremdfertigung? Was spielt eine Rolle? Entscheidung ob - Eigenfertigung - Fremdbezug (Make-or-by-Problematik) Oft unternehmerische Entscheidungen, welche Teile der Wertschöpfung im Unternehmen stattfinden sollen.Danach können die Nettosekundärbedarfe als - Fertigungsaufträge - BestellaufträgePeriodenbezogen zusammengefasst werden. 
  • Unterschied Stammdaten/Bewegungsdaten mit jew. 3 Beispielen! Stammdaten sind längerfristig "gleich". - technische Daten des Produkts, welche Fertigungsanlage, Teilenummer Bewegungsdaten sind Auftragsdaten und ändern sich. - Stückzahl Bestellung, Fachsemester auf Ausweis, Lieferadresse
  • Unterschiede: Konstruktions- und Fertigungsstückliste? Fertigungsstückliste: Trägt in Aufbau und Inhalt Fertigungsgesichtspunkten Rechnung Sie dient: - der Organisatorischen Vorbereitung - Abwicklung der Fertigung des Erzeugnisses bzw. einzelner Gruppen/Teile.  - Auftragsunabhängig - Auftragsstückzahl Aspekte: Materialbedarfsermittlung Terminermittlung Material-/Dispositionsgesichtspunkte Das Stücklistenwesen bedarf hierbei vielfach einer spezifischen Anpassung an die Erfordernisse der jeweiligen unternehmensspezifischen Fertigung.    Konstruktionsstückliste Im Konstruktionsbereich im Zusammenhang erstellt - sie gibt Auskunft über die dargestellten Gegenstände - mindestens deren vollständige Bezeichnung und Stückzahl. Bezug: 1Stück auftragsunabhängig
  • Baukastenprinzip erklären, Vor-/Nachteile Baukastenprinzip ist die Aufteilung eines Ganzen in Teile, die als Module, Bauelemente oder Bausteine bezeichnet werden. Bei geeigneter Form und Funktion können sie zusammengefügt werden oder über entsprechende Schnittstellen interagieren. Module brauchen klare Schnittstellen, am besten genormt. - Vorteil ist, dass man alte Module leicht gegen neue Module austauschen - oder neue Module zum Ganzen hinzufügen kann.  - Verständlichkeit von komplexen Systemen lässt sich für den Menschen erhöhen Billige Herstellung durch baugleiche Serien Niedrige Entwicklungskosten und schnellere Produktzyklen Einfache Montageprozesse und Reparatur durch Austausch der fehlerhaften Komponente Variationen durch Kombination mehrerer Komponenten verschiedener Gruppen aus einer Produktklasse NACHTEILE: - Innovation nur im gesamten system - gemachte Fehler übertragen sich auf vieles - höhere fertigungsgenauigkeit --> müssen überall passen
  • Ähnlichkeitsbildung, Nennen Sie Merkmale! Ziel:Durch die Zusammenfassung ähnlicher Teile (zum Beispiel Wellen etwa gleicher Form und Abmessungen) oder ähnliche Aufgaben zu einer wirtschaftlichen Fertigung zu kommen. Ähnlichkeitsmerkmale:  1. Form(Geometrie und Gestalt der Teile) 2. Funktion3. Werkstoff 4. Maßgenauigkeit und Oberflächengüte 5. Bearbeitungsart und -ablauf  Zusammenfassung zu  - Teilefamilien (Endform) - Fertigungsfamilie (Form in Einzelheiten) - Ablauffamilie (Abläufe) o Zum Beispiel gemeinsames Entgraten, Härten,... von Teilen unter- schiedlicher Formen o Gemeinsamer Transport verschiedener Teile 
  • PPS Systeme MRP / MRP II / ERP / SCM erklären/ bzw schreiben was sie gegeneinander abgrenzt oder so MRP (I) Material Requirement Planning Stücklistenauflösung Materialbedarf MRP (II) Manufacturing Resource Planning Material und Ressourcen o Betriebsmittel o Mitarbeiter  ERP (ERM) Enterprise Resource  Unternehmensweite Planung  SCM Supply Chain Managment(Versorgungskette)  Unternehmensübergreifende Betrachtung