39

Mediensystem (Fach) / mediensystem II (Lektion)

d

Diese Lektion wurde von savedgarrett erstellt.

Lektion lernen

Diese Lektion ist leider nicht zum lernen freigegeben.

Anzeige
  • Was sind die zentralen Wertschöpfungen bei periodisch publizistischen Medien? Distribution Input Programmanalyse Multiplikation
  • Wer hat den Begriff der publizistischen Einheit geprägt und was besagt dieser? Walter Schütz PE  fasst alle Zeitungen mit derselben Kernredaktion und demselben Zeitungsmantel auf
  • Wo findet man aktuelle Zahlen über die großen Medienkonzerne und Verflechtungen? Media Perspektiven ALM Jahrbücher KEK Bericht Journalism Review
  • Nach welchen Kriterien befinden sich FT/FAZ/SZ auf einem gemeinsamen relevanten Markt? Nach welchen nicht? Gemeinsam: Tageszeitungen Nicht-Gemeinsam: FAZ/SZ = überregional; FT = regional FAZ/SZ Kernabsatzmarkt: FAZ:Norddeutschland; SZ: Süddeutschland politische Ausprägung: FAZ: konservativ; SZ: liberal    
  • Neon/Stern/Bunte. Gemeinsamer Markt? Welche Kriterien nicht? Gemeinsam: Zeitschriften Nicht-Gemeinsam: Erscheinung Stern/Bunte: wöchentlich; Neon: monatlich Bunte: rein Boulevard; Stern/Neon: Fach-/Wissenschaftszeitschrift verschiedenes Klientel  
  • Nennen Sie ein anderes Wort für Konzessionierung? Lizenzvergabe Unter Lizenzphase: Black Out
  • Medienbegriff nach Harry Pross Primäre Medien = keine Technik Sekundäre Medien = Sendung technisch Tertiäre Medien = Sendung & Empfang technisch  
  • Was bedeutet Deregulierung? Abbau oder Vereinfachung von Markregulierung in Form von staatlichen Normen und Vorschriften --> im Rundfunk jedoch führte es zu noch mehr Regeln
  • Definieren Sie Öffentlichkeit. Öffentlichkeit ist die Plattform, wo Kommunikation stattfindet und Medien benutzt werden
  • Welche drei Dimensionen der Politik gibt es? Polity (politische Ordnung): Verfassung, Rahmen, Institutionen zb GG, Rechtsordnung Policy (materielle Politiken): Inhalt, Themen, Ideologien, materielle Interessen zb. Umweltschutz, soziale Gerechtigkeit Politics (Verfahresweise): Prozess, Mechanismen, Interessensvertretung zb. politische Rhetorik
  • Anzeige
  • Was versteht man unter Konsumausschluss und Konsumrivalität? Konsumausschluss: "Wer nicht bezahlt, erhält nichts" Konsumrivaltität: "Was weg ist, ist weg"
  • Öffentliches Gut VS Private Güter Rivalität ja/ Ausschluss ja Private Lebensmittel Anzeigenraum Häfen Rivalität ja/Ausschluss nein Allmende Atemluft Wasser Gratiszeitungen Rivalität nein/Ausschluss ja Club Gut Kabelfernsehen Presse Vereinsmitgliedschaft Rivalität nein/Ausschluss nein Öffentliches Gut Außenpolitik Radio Leuchttürme
  • Nennen 5 Faktoren des Zeitungserfolges und ihre Konstanten Alphabetisierung (Zunahme) Verbilligung (neue Finanzierungsmodelle) Nachrichtenwege (Verdichtung) Verbesserung (Bebilderung, Ausdifferenzierung von Inhalten) Konstanten Neugier auf Informationen Unterhaltungsbedürfnis
  • Was sind die Besonderheit dr Medienprodukte? Öffentliches Gut Nichtrivalität im Konsum Mangelnde Marktfähigkeit des Guts
  • Nennen Sie die vier Ebenen der Synergieerzeugung Inhalte Hard/Software Zusammenfassung ehemaliger separater Hardwarekomponenten Distributionstechniken
  • Medienbegriff nach Luhrmann alle Einrichtigungen einer Gesellschaft, die sich zur Verbreitung von Kommunikation technischer Verbreitungsmittel bedienen Erzeugung von Produkten in großer Zahl an unbestimmte Adressaten keine Interaktion zwischen Sender und Empfänger
  • Definieren Medien und Kommunikation Medien: alle Mitte, die dem Austausch und Verständigung über die Bedeutung dienen Kommunikation: Austausch und Verständigung über Bedeutungen, an der mindestens 2 Menschen beteiligt sind  
  • Was ist "disperses Publikum" Rezipienten räumlich voneinander getrennt untereinander anonym, jedoch wissen, dass andere dazugehören unbestimmte Masse von Rezipienten Kennzeichen: Inhomogenität, Unstrukturierbarkeit
  • Definition einer Zeitung mindestens 2 mal wöchentlich Publizität, Periodizität, Universalität, Aktualität, Kontinuität Ressorts: Wirtschaft, Sport, Politik, Feuillleton  
  • Warum sind Eigenschaften der Presseprodukte paradox? Ware (materiell) - Diensleistung (kulturell) Kurzlebiges Einzelprodukt - Kontinuität des Erscheinens Billiges Massenprodukt - kostenintensive Herstellung Koppelprodukt auf 2 Märkten: Leser - Anzeigenmarkt
  • Welche Bedeutung hat die Lizenzzeit für das Pressesystem? Vorstrukturierung der grundsätzlichen Normen anglo-amerikanische Journalismusstandards diverse Prägungen der Presselandschaft
  • Was regeln die Pressegesetze? Konkretisierung des Art. 5 GG Presseinhalts- und Presseordnungsrecht Einschränkungen
  • Nennen Sie 4 Nachrichtenagenturen Weltagenturen AFP Internationale Agenturen DPA Nationale Agenturen APA Regionale Agenturen MENA
  • Erklären Sie die Probleme und Nutzen der Medienselbstkontrolle Probleme: Zusammensetzung der Kontrollgremien Verbindlichkeit der Urteile Legitimation der Kontrolle Nutzen: Selbstversicherung Abbau und Verhinderung von Gesetzesverschärfungen Schutz Pressefreiheit durch Vorbeugen  
  • Nennen Sie 3 funktionale und 3 dysfunktionale Teilkonflikte der Massenmedien funktional: Information, Bildung, Integration dysfunktional: Ablenkung, Scheinbildung, Desintegration, Desinformation
  • In welchen Bereichen wurde in der Lizenzzeit Medienlenkung/Gleichschaltung betrieben? Rechtlich (Schriftleitergesetz) Institutionell (Reichskulturkammer) Inhaltlich (Presseanweisungen) Ökonomisch (durch Verbote)
  • Nennen Sie 5 Grundregeln aus dem Pressekodex Achtung Menschenwürde Gründliche faire Recherche Klare Trennung von redaktionelle Text und Anzeige Achtung Persönlichkeitsrechte Vermeidung unangemessen sensationelle Berichterstattung
  • Zählen Sie die ÖR Rundfunkanstalten in BRD auf ARD ZDF ARTE 3sat Dritte Programme
  • Welche Zeitungsformate? (Beispiele) Tabloid (FR, Handelsblatt) Nordisch (FAZ, Bild, SZ) Rheinisch Berliner (FT, taz)
  • Welche 8 auflagenstärksten überregionalen Tageszeitungen? Bild (Nordisch) Süddeutsche Zeitung (Nordisch) Frankfurter Allgemeine (Nordisch) Die Welt (Nordisch) Frankfurter Rundschau (Tabloid) Handelsblatt (Tabloid) Die Tageszeitung (taz) (Berliner) neues deutschland (Rheinisch)
  • Anzeige
  • Gemeinsamer relevanter Markt Stern/Spiegel/Focus? Warum nicht? Gemeinsam: wöchentliche Zeitschrift Nicht Gemeinsam: Stern/Spiegel: politisch/wirtschaft/aktuell, Focus: alltagsrelevante Themen Spiegel: klassisches Nachrichtenmagazin, Stern: politisch Illustrierte (Reportagenfokus), Focus: illustriertes Nachrichtenmagazin (Boulevard?)  
  • Anzeige-Auflagen-Spirale Je höher die Auflage ist, desto mehr Menschen erreicht das Medium. Die hohe Reichweite führt zu Interesse von werbendn Anzeigenkunden, was wiederum zu mehr Einnahmen führt. Die Erlöse können in attraktive Angebot für Leser investiert werden, was die Auflage wieder steigen lässt.
  • Was sind die Ziele der inneren Pressefreiheit? Schutzmaßnahmen gegen Konzentration Schutzmaßnamen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen Schutzmaßnamen im Kontext zur gesellschaftlichen Mitbestimmung
  • Nennen Sie die Gründ für Regelungen im Rundfunk. vermutetes hohes Einflusspotenzial Faktor und Medium der Meinungsbildung Integrationsfunktion Verwirklichung des Grundrechts der Informationsfreiheit
  • Nennen Sie formale Voraussetzungen, die man als verantwortlicher Redakteur erfüllen muss - Wohnsitz in der BRD - muss voll geschäftsfähig sein - muss die Fähigkeit zur Bekleidung öffentlicher Ämter besitzen - genannt in jeder Druckausgabe im Impressum - mit Name und Anschrift
  • Nennen Sie die Freiheiten, die der Artikel 5 GG gewährleistet. - Meinungs- und Äußerungsfreiheit - Informationsfreiheit - Pressefreiheit - Rundfunkfreiheit - Freiheit der Lehre, Kunst, Wissenschaft und Forschung
  • Der §193 StGB gilt als „Magna Charta der Pressefreiheit“. Welches Recht räumt dieser Paragraph den Journalisten ein? das Recht berechtigten Interessen nachzugehen das Recht der Kritik
  • Nennen Sie fünf Prinzipien des Rundfunks als Anstalt des öffentlichen Rechts. - Staatsfreiheit - Informationsfreiheit - Rundfunkrat (gesellschaftlich relevante Gruppen) - Kulturhoheit der Länder - Selbstverwaltung
  • Zu welchen 2 methodischen Problemen kann es bei der Vergleichbarkeit von Programmstrukturanalysen kommen? - unterschiedliche Definition von Hauptsendezeit - Verwendung verschiedener Methoden (Spartenkumulation, Inhaltsanalyse, Bevölkerungsumfrage)