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bläh (Fach) / fb 5, 6 (Lektion)
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Diese Lektion wurde von Roechi erstellt.
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- Wie kann am besten das Internet als Ganzes kurz beschrieben werden? Das Internet ist eine weltweite Verbindung zwischen Netzen. Es ist außerdem ein Datagramm Dienst, auf welches jeder Mensch Zugang hat. Protokolle und Dienste sind möglichst frei definiert.
- Nennen Sie mind. zwei Unterschiede zwischen der Version 4 und der Version 6 des IP-Protokolls. Muss es auch eine (neue) Version 6 von ICMP geben? Die IP-Adressen nach dem IPv4 Standard bestehen aus 32 Ziffern. Beim IPv6-Format besteht jede Internetadresse aus 128 Stellen. Statt in dezimalen wird die Adresse nun mit hexadezimalen Werten angegeben. Es muss für Ipv6 auch eine ICMPv6 geben.
- Auf welcher Ebene des OSI-Modells arbeitet IP, auf welcher UDP und auf welcher TCP? IP arbeitet auf der Vermittlungsschicht. TCP und UDP arbeiten auf der Transportschicht.
- Welche Schichten des OSI-Modells sind beim Internet nicht implementiert? Die Sitzungs- und die Darstellungsschicht. Die 5 anderen Schichten des OSI-Modells sind im Internet implementiert.
- Welche wichtigen drei Klassen von IP-Adressen bei IPv4 gibt es? Klasse A: Große Netze mit max. 2^24-2 Adressen Klasse B. Mittlere Netze mit max. 2^16-2 Adressen Klasse C: Kleine Netze mit max. 2^8-2 Adressen
- Was wird unter Subnetting verstanden? Wozu dienen Netzmasken? Werden Netzmasken auch ohne Subnetting benötigt? Die Unterscheidung zwischen Netz- und Hostadresse erfolgt über ein Subnetzmaske, die den Bereich der Bits der Netz-ID ausmaskiert. Das Aufteilen der Adressbereiche der Stationen innerhalb des Adressbereiches der Klasse in weitere Unterbereiche wird Subnetting genannt. Die Netzmaske ist eine Bitmaske, die im Netzwerkprotokoll IPv4 bei der Beschreibung von IP-Netzen angibt, wie viele Bits am Anfang der dargestellten IP-Adresse das Netzpräfix ausmachen.
- Nennen Sie zwei Anwendungsbeispiele für Subnetting. Beispiel: Subnetting von Adressen der Klasse B: Aufteilung der Host ID (16 Bit) in eine Subnetz-ID und eine Host-ID mit jeweils 8 Bit. Beispiel: Subnetting von Adressen der Klasse C: Aufteilung der Host ID (8 Bit) in eine Subnetz-ID und eine Host-ID mit jeweils 4 Bit.
- Welche Art von Gerät realisiert die Schnittstelle vom Internet zum lokalen Netz? Welche Schichten sind in diesem Gerät implementiert? Der Router realisiert die Schnittstelle vom Internet zum lokalen Netz. Der Router arbeitet auf der Netzwerkschicht (3.) des OSI – Modells. Es gibt auch Switches (arbeiten auf der Sicherungsschicht), die ebenfalls Routing-Aufgaben übernehmen können.
- Kennt das IP Broadcasting? Multicasting? Das IP kennt sowohl Broadcast als auch Multicast. Multicast erfolgt über eine spezielle Multicast Adresse, Broadcast über eine Gruppenadresse.
- Kennt das IP Broadcasting? Multicasting? Das IP kennt sowohl Broadcast als auch Multicast. Multicast erfolgt über eine spezielle Multicast Adresse, Broadcast über eine Gruppenadresse.
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- Was ist ein Hop? Was besagt der Time to live-Wert (TTL) in den IPPaketen? TTL bestimmt die maximal Anzahl von Hops die ein Paket machen darf, bevor es verworfen wird. Ein Hop ist der Weg von einem Netzknoten zum nächsten. Bei Time to live wird jedem Hop der Zählwert einer Zählvariable um eins reduziert, wenn der Wert der Variable null erreicht, dann wird das Paket verworfen.
- Warum ist die Möglichkeit der Fragmentierung (OSI-Jargon: Segmentierung) für das IP vorhanden? Was passiert bei der Fragmentierung? Die Fragmentierung ist möglich, da es keine festen Vorgaben bezüglich einer festen Paketgröße von IP-Datenpaketen gibt. Fragmentieren bedeutet das Zerlegen und anschließende Zusammensetzen von längere IP-Pakete in kleine IP-Pakete.
- Ein Empfänger empfängt zwei von drei Fragmenten. Was macht der Empfänger damit? Der Empfänger sammelt die Fragmente und setzt sie dann zusammen. Es wartet im konkreten Fall auf das dritte Fragment bevor es alle zusammensetzt.
- Im IP-Paket gibt es das „Don’t fragment“-Bit. Skizzieren Sie ein Beispiel für dessen sinnvolle Benutzung. Durch iteratives Senden von länger werdenden Paketen mit "Don't fragment" kann die maximale Paketlänge für die genutzte Verbindung ermittelt werden.
- Werden bei IP Pakete bestätigt? Gilt das auch für die IP-Varianten, wie z. B. ICMP? Beachten Sie den Unterschied zwischen einer Bestätigung und einer Antwort auf eine Anfrage. Bei IP werden Pakete nicht bestätigt. Das gilt auch für ICMP.
- Kennt TCP eine Flusssteuerung? Falls ja, wie arbeitet diese? TCP kennt eine Variante des Sliding Window Verfahrens. Dies stellt ein variable Fenstergröße dar und es gibt für jede Richtung eine eigene Fenstergröße. Die Fenstergröße gibt die Anzahl der Bytes an, die gesendet werden darf.
- Kennt TCP eine Flusssteuerung? Falls ja, wie arbeitet diese? TCP kennt eine Variante des Sliding Window Verfahrens. Dies stellt ein variable Fenstergröße dar und es gibt für jede Richtung eine eigene Fenstergröße. Die Fenstergröße gibt die Anzahl der Pakete an, die gesendet werden darf.
- Kennt TCP eine Flusssteuerung? Falls ja, wie arbeitet diese? TCP kennt eine Variante des Sliding Window Verfahrens. Dies stellt ein variable Fenstergröße dar und es gibt für jede Richtung eine eigene Fenstergröße. Die Fenstergröße gibt die Anzahl der Bytes an, die gesendet werden darf.
- Was ist ein Port? Adresse einer Schnittstelle im (End-System) zu einer Transportschicht.
- Worin besteht die Adresse eines Geräts im Internet? Und worin einer Applikation? Wie lassen sich im Internet Anwendungen (Server) eindeutig identifizieren? Jedes Gerät hat eine eindeutige 32 Bit-Adresse, wobei sich diese in die Netz-ID und in die Host-ID aufteilt. Die Adresse einer Applikation besteht aus IP-Adresse, Portnummer und Protokoll.
- Auf welcher OSI-Schicht arbeiten Protokolle wie FTP, Telnet etc.? Protokolle wie FTP arbeiten auf der Anwendungsschicht, daher auf der 7. Schicht.
- Was ist ein 3-Wege-Handshake? Und was ein 2-Wege-Handshake? 3-Wege-Handshake: Anfrage, Bestätigung, Bestätigung der Bestätigung. 2-Wege-Handshake: Anfrage, Bestätigung
- Arbeitet UDP beim Verbindungsaufbau mit einem 3-Wege-Handshake oder 2-Wege-Handshake? UDP benutzt gar kein Handshakeverfahren. Dies macht es zwar schneller aber auch unsicherer als TCP.
- Skizzieren oder nennen Sie eine sinnvolle Anwendung für das UDP Protokoll Das Trivial File Transfer Protocol wird normalerweise über ein verbindungsloses Protokoll wie UDP betrieben. Für das TFTP reicht das UDP Protokoll vollkommen aus, da TFTP lediglich das Lesen und Schreiben von Dateien aber keine Änderung von Zugriffsrechten erlaubt.
- Welche Aufgaben hat das ICMP-Protokoll? Was bedeutet das Kürzel ICMP? Zu welcher OSI-Schicht gehört dieses Protokoll? Das Internet Control Message Protokoll dient zum Austausch von Verwaltungsinformationen und Fehlermeldungen. Es gehört zur Vermittlungs – und somit zur 3. Schicht des OSI-Modells.
- Kennt das ICMP Bestätigungen seiner Pakete? ICMP arbeitet wie das IP ohne Bestätigungen, die Pakete werden dem Partner einfach zugeschickt.
- Nennen Sie mindestens zwei Funktionen des ICMP-Protokolls. ICMP analysiert Fehler in jedem IP Paket und erkennt einige aber nicht alle Fehlerzustände. ICMP ist weiterhin verantwortlich für das Absetzen von port unreachable, um einen Ping festzustellen (echo reply) und für Time exceeded (Ablaufen des Time to Live Wertes).
- Welche Aufgaben hat das ARP-Protokoll? Ist dieses Protokoll in einem IP-basierten LAN notwendig oder kann darauf verzichtet werden? Das ARP Protokoll hat die Aufgabe: Umsetzung der IP-Adresse in MAC-Adresse des Empfängers, da nur dann dieser anhand der IP-Adresse angesprochen werden kann. Das ARP Protokoll ist in einem IP-basierten LAN notwendig, da sonst der Empfänger nicht angesprochen werden kann.
- Wofür steht ARP? Adress Resolution Protocol.
- Gibt es für die Funktionaliät von ARP eigene ARP-Server? Falls nein, warum kann auf Server verzichtet werden? Bei der Verwendung von Ethernet werden keine ARP-Server benötigt, da die Einträge der Cache periodisch gelöscht und erst bei Bedarf wieder neu gefüllt werden.
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- Kann ein Router, auf dem sich ein ARP-Cache befindet, mit einer IPAdresse über das Ethernet direkt angesprochen werden? Es ist nicht möglich.
- Mit welchen Geräten kann ein Computer in einem LAN kommunizieren, wenn es die IP-Adresse des Routers nicht kennt? Kann nur im lokalen Netz (auch mit dem Router) kommunizieren.
- Welche Aufgaben hat ein DHCP-Server? Wofür steht das Kürzel DHCP? Dynamic Host Configuration Protocol. Bereitstellen der Konfigurationsparameter zum Aufbau eines IP-Stack beim Client (IP-Adresse; Subnetzmaske; Adressen von Namens-Server (DNS, WINS); Default-Router; Name der Domain; ...)
- Falls DHCP verwendet wird: Wieviele DHCP-Server sind für eine Domain mindestens erforderlich? Wieviele sollten es sein? Und aus welchem Grunde? Möglichst mehrere DHCP-Server (Ausfallsicherheit): Eigentlicher Server: ca. 75% der Adressen. Ersatz-Server: 25% der Adressen. Dies hat den Vorteil, dass nach Ausfall des eigentlichen DHCP-Server wenigstens 25% der Adressen vergeben werden können. Sind im Normalbetrieb alle Adressen des eigentlichen Server (75%) vergeben, können die restlichen 25% aufgrund der Broadcast-Anfragen auch vergeben werden.
- Welche Probleme entstehen, wenn sich ein Gerät eine eigene IPAdresse selbst zuweist? Wenn ein Gerät sich selbst eine eigene IP-Adresse zuweist, wird es sehr wahrscheinlich keine Verbindung zu anderen Geräten und mit dem Internet aufbauen können, da der Router diese selbst erzeugte Adresse nicht kennt und damit nichts anfangen kann. Eine Dopplung von IP-Adressen verhindert ebenfalls eine erfolgreiche Verbindung.
- Was macht ein Gerät, wenn kein DHCP-Server auf dessen Anfrage antwortet? Nach einer Pause erneut anfragen.
- Was macht ein Gerät, wenn auf dessen Anfrage hin sich mehrere DHCP-Server melden? Sich für einen entscheiden und die Entscheidung durch Broadcast des Konfigurationssatzes mitteilen.
- Kann eine durch DHCP einer Station zugeteilten IP-Adresse durch diesen DHCP-Server später wieder weggenommen werden? Das ist abhängig von der Zuordnung. Bei einer manuellen oder automatischen Zuordnung wird die Adresse fest vergeben und kann auch nicht weggenommen werden (höhstens durch das Löschen des Cache). Bei einer dynamischen Zuordnung kann die IP-Adresse auf eine bestimmte Zeit "vermietet" werden und wird nach Ablauf der Mitzeit wieder frei.
- Was macht ein DHCP-Server, wenn er keine freien IP-Adressen mehr hat und es kommt eine weitere Anfrage? Er antwortet nicht auf die Anfrage solange keine IP-Adresse frei ist. Normalerweise wird die Anfrage dann nach ca. 5 Minuten wiederholt.
- Wodurch verliert ein Computer seine per DHCP erhaltene IP-Adresse? Der Computer verliert seine IP-Adresse durch Ablaufen der Lease – Zeit. Oder evt. Nach Zusammenbruch des Clients, obwohl dort meistens die IP-Adresse nicht verloren geht und schnell wieder vergeben werden kann.
- Kann ein anderer DHCP-Server einen ausgefallenen vollständig ersetzen? Nicht unter normalen Bedingungen, weil es verschiedene Adressenkontingente der beiden Server gibt. Beide müssten dieselben Informationen haben. Oder einer der beiden Server schweigt immer und springt beim Ausfall dann ein.
- Was ist NAT? Wozu dient es? Skizzieren Sie das damit verbundene Verfahren des Masqueradings. Bei der Network Address Translation (NAT) wird internen Adressen eine oder mehrere externe Adressen durch einen Router zugeordnet. IP-Masquerading ist im wesentlichen das PAT/NAPT-Verfahren, wobei hier auch der Aufbau von Verbindungen von außen erlaubt wird. Client A-D -> Lokales Netzwerk -> Router -> Internet NAT Einwahlknoten des Providers (ISP)
- Ist NAT ein Protokoll? Auf welcher OSI-Ebene muss daher NAT angesiedelt sein? NAT arbeitet innerhalb des Internet Protocols und ist eshalb auf der 3. Schicht, also der Netzwerkschicht angesiedelt.
- Worin besteht der Unterschied zwischen einem RNS- und einem DNS-Server? Es gibt keine RNS-Server.
- Wofür steht DNS? Was ist die wichtigste Aufgabe des DNS-Dienstes? Domain Name System. Seine wichtigste Aufgabe ist die Beantwortung von Anfragen zur Namensauflösung.
- Was ist eine Top-Level-Domain? Was ist eine Domain? Eine Domain ist ein zusammenhängender Teilbereich des hierarchischen Domain Name System (DNS). Jeder Name einer Domain im Internet besteht aus einer Folge von durch Punkte getrennten Zeichenfolgen. Die Bezeichnung Top-Level-Domain bezeichnet dabei den letzten Namen dieser Folge und stellt die höchste Ebene der Namensauflösung dar.
- Wieviele Subdomains kann eine Domain besitzen? Das Limit hängt vom jeweiligen DNS Server ab, Microsoft DNS erlaubt bis zu 20000 Subdomains pro Zone .
- Wie arbeitet das Programm ping? Wozu dient dieses Programm?Werden die von ping gesendeten Pakete bestätigt? ICMP-Echo-Request mit ICMP-Echo sowie ein paar Lastdaten; Messung der Laufzeit; die von ping gesendeten Pakete werden im Optimalfall bestätigt.
- Wie arbeitet das Programm tracert bzw. traceroute? Beschreiben Sie den Algorithmus. Senden ICMP-Echo-Request mit TTL=1; Empfang ICMP-Time exceed mit Router IP-Adresse. Dann Wiederholung mit TTL=2 usw. bis Zielstation erreicht.