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Psychologie (Fach) / Expoverfahren (Lektion)

Expoverfahren

Diese Lektion wurde von mccowsky erstellt.

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  • Wer ist für Entwicklung der Systematischen Desensibilisierung verantwortlich? Wolpe.
  • Definition von Reizkonfrontationsverfahren (Hand, 2000)? Übungen zur Aufhebung von Vermeidungsverhalten mit Abbau der negativen kognitiv-emotionalen Reaktionen auf bestimmte Situationen, Objekte etc..
  • Was meint Vermeidungsverhalten? Internale und externale Verhaltensweisen, die das Eintreten einer aufgrund der Angst antizipierten Katastrophe verhindern sollen.
  • Auf welchen Ebenen sollen Expositionsverfahren wirken? Physiologisch Emotional Kognitiv Behavioral
  • In sensu graduiert: Systematische Desensibilisierung
  • In sensu massiert: Implosion.
  • In vivo graduiert: Habituation.
  • In vivo graduiert: Habituation.
  • In vivo massiert: Flooding
  • Ziel der Exposition? Aufhebung des Vermeidungsverhaltens. Abbau negativer emotional-kognitiver Reaktion.
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  • Exposition in vivo? Konfrontation mit angstauslösendem Reiz.
  • Interozeptive Exposition? Auslösen mit Angst verbundener Symptome.
  • Cue exposure? Konfrontation mit Reizen, die das Craving auslösen.
  • Figur- / Spiegelexposition? Detaillierte Betrachtung des Körpers.
  • Sorgenexposition? Das Zuendedenken der Sorge, sich den schlimmsten Ausgang ausmalen.
  • Expositionsverfahren Goldstandard in der Behandlung der… Angststörungen
  • Effektstärken von Exposition im Vergleich zu Wartegruppen d = 1.05
  • Effektstärke von Expo im Vergleich zu anderen Behandlungen? d = 0.44
  • In sensu oder in vivo? In vivo > In sensu
  • Unterschiede zwischen Expo allein und Expo + Kognitive Techniken? Nein.
  • Hoch effektiv bei welchen phobischen Störungen? Spezifische Phobien Panikstörungen und Agoraphobien Zwangsstöungen
  • Gut wirksam bei Generalisierte Angststörungen Soziale Phobien
  • In Kombi wirksam bei Essstörungen Hypochondrie Substanzstörungen
  • Patienten halten Expositionsverfahren durchaus für vertretbar und würden diese auch häufig für sich wählen
  • Exposition kann zu Symptomverschlechterungen führen, jedoch im… gleichen Maß wie andere Behandlungen und seltener als ohne Behandlung
  • Exposition ist mit substanziellen Dropout-Raten verbunden; diese bewegen… sich jedoch in der Regel ebenfalls im Bereich anderer Behandlungsformen
  • Planung der Exposition: Besteht in der Situation tatsächlich eine Gefahr oder die Möglichkeit negativer Konsequenzen für den Patienten?
  • Organisation: Kann ich die Exposition lege artis durchführen?   Habe ich den Patienten ausreichend informiert? Ist der Patient mit der Durchführung der geplanten Übung wirklich einverstanden?
  • Durchführung: Habe ich negative Outcomes eingeplant?   Wie kann ich das vertrauliche Therapeut-Patienten- Verhältnis außerhalb des Therapieraums schützen?
  • Negative Outcomes: Autofahrphobie (z.B.Autobahnen)   Ansteckung mit Keimen in öffentlichen Räumen   Negative Reaktionen der Umwelt bei Exposition in sozialen Situationen   Erbrechen bei Emetophobie   Dissoziation
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  • Vor der Durchführung der Expo kann garantiert werden: Das Erleben von Angst ist für den Patienten nicht gefährlich (medizinische Kontraindikationen).   Der Patient ist hinreichend aufgeklärt über Ziele, Vorgehen und Risiken bei der Durchführung von Exposition.   Die Exposition ist spezifisch für den Patienten geplant. Der Therapeut hat mögliche negative Verläufe antizipiert und kann eine lege-artis Durchführung der Übung garantieren.
  • Bedingungen einer Expo: Angst muss aktiviert sein Kein Sicherheitsverhalten zulassen   Ausreichend oft dem Gefühl aussetzen (Between-Sessions)   Dem Gefühl in verschiedenen Kontexten aussetzen     Nach Exposition kognitive Interventionen, um neu gelernte Assoziationen zu festigen  
  • Die diagnostische Phase der Expo besteht aus… Bedingungsanalyse Abklärung medizinischer Kontraindikationen  
  • Die kognitive Vorbereitung bei der Expo besteht aus… Psychoedukation Vermittlung eines individuellen Modells der Entstehung und Aufrechterhaltung Ableitung eines Therapierationals  
  • Die Intensivphase der Expo besteht aus… Reizkonfrontation mit Begleitung
  • Auf die Intensivphase der Expo folgt… die Selbstkontrollphase