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Prüfungsfragen Level CB (Fach) / Ziele/Umfeld/Risiken/Qualität (Lektion)

Lektionen 1.01-1.05

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  • Was ist der Unterschied zwischen Erfolgskriterium und Erfolgsfaktor? Beispiele   Kriterium ist ein Merkmal für die Unterscheidung eines Zustands, einer Sache oder Person. Faktor ist ein Einflussmittel über den Zustand einer Sache oder Person Efk: Anwesenheitsquote in Unternehmen oder Projekt, EfF: massgeblich für die Ausprägung des EfK z.B. akive Einbeziehung der Mitarbeiter
  • Was sind die Unterschiede zwischen Projekterfolg und PM Erfolg? PE: Erfüllung der vertraglich vereinbarten Leistungen in angeforderter Qualität und Quantität im Rahmen der finanziellen und terminlichen Vorgaben und Berücksichtigung der genehmigten Nachträge = Claims. Stakeholder sind mit den Ergebnissen zufrieden und bewerten das P positiv. PME: beginnt bei der P Auswahl, Priritätensetzung und Initiierung.
  • Was sind die Unterschiede zwischen Projekterfolg und PM Erfolg? PE: Erfüllung der vertraglich vereinbarten Leistungen in angeforderter Qualität und Quantität im Rahmen der finanziellen und terminlichen Vorgaben und Berücksichtigung der genehmigten Nachträge = Claims. Stakeholder sind mit den Ergebnissen zufrieden und bewerten das P positiv. PME: beginnt bei der P Auswahl, Priritätensetzung und Initiierung. Nicht Übersehen wichtiger P, Vermeidung überflüssiger P
  • Nennen Sie 3 PErfolgskriterien aus Sicht des AG, AN und des P Teams! TKL, zufriedener Kunde, zufriedene Mitarbeiter
  • Was versteht man unter Stakeholdern? Personen mit direkter oder indirekter Beteiligung am P oder vom P direkt oder indirekt betroffen. Personen mit wechselseitigen Einflussnahmemöglichkeiten.
  • Wie werden Stakeholder noch bezeichnet? Interessierte Personen oder Parteien, Interessengruppen
  • In welchem Zusammenhang stehen SH und PErfolg? Ein P ist erfolgreich wenn auch die beteilgten SH das P positiv bewerten
  • Welche Elemente des Project Excellene Modells beziehen sich auf die SH? Zufriedener Kunde, zufriedene MA, zufriedene Interessengruppen
  • Welche Projektumfeldfaktoren kennen Sie? intern, extern, sozial, sachlich sai= PM Handbuch, Betriebsvereinbarungen, soi: Betriebsrat, Beauftragte. Sae: Gesetze, Normen, Standards, soe: AG, Lieferanten, Kunden
  • Stakeholderanalyse Betroffenheit, Einfluss= Macht und Einstellung zum P
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  • Nennen Sie die 4 Hauptstufen des SH Managements. Identifikation, Information und Analyse, Aktionsplanung, Monitoring = Beobachtung
  • Wo kann man Informationen über SH einholen? Internet, Kunden, Zulieferer, Handelsorganisationen, Jahresberichte, Netzwerke
  • SH Klassifizierung Befürworter = Promotoren, Gegner = Opponenten und eher neutral eingestellte Personen
  • Dimensionen des SH Portfolios Betroffenheit, Einfluss= Macht und Einstellung zum P
  • Strategien zur Beeinflussung von SH partizipativ, diskursiv und repressiv
  • Warum ist Monotoring wichtig? P und SH befinden sich in einem dynamischen Umfeld, es ist möglich, dass sich die Positionen der SH im P Verlauf ändern
  • Wann sollte Monitoring im P Verlauf stattfinden? Regelmäßig in Statussitzungen
  • Methoden der Einflussnahme Bedrohen, bestrafen, bestechen, belohnen, belobigen
  • Ethische Aspekte im Umgang mit SH Kants kategorischer Imperativ: Handle so, dass die Maxime deines Willens jederzeit zugleich als Prinzip einer allg. Gesetzgebung dienen könnte Maxime = persönlicher Grundsatz des Willens und Handelns; Streben nach win win Lösungen
  • Wie würden Sie ein komplexes System charakterisieren? ist ein Geflecht von miteinander verknüpften Variablen, die sich wechselseitig interagierend beeinflussen und von positiven oder negativen Rückkopplungen geprägt sind
  • Welche Fragestellungen lassen sich mittels Social Network Analysis SNA klären? Aufschluss über die Vernetzung der P Beteiligten und über Kommunikations-, Entscheidungs- und Machtstrukturen
  • In welchen Projektphasen bietet sich die Durchführung einer SNA an? Kickoff und Planungsphase sowie bei Änderungen der P Inhalte und Strukturen
  • Was versteht man unter Zieldefinition? Die quantitative und qualitative Festlegung des Projektinhaltes und der einzuhaltenden Realisierungsbedingungen z.B. Kosten und Dauer
  • Was sind die 5 Zielfunktionen? Kontrollfunktion, Orientierungsfunktion, Verbindungsfunktion, Koordinationsfunktion und Selektionsfunktion
  • Was gehört zu den Ergebniszielen? Finanz-, Funktions-, personelle und Sozialziele andere Begriffe: Systemziele, Aufgabenziele
  • Was gehört zu den Vorgehenszielen? Projektdauer, Budget, Projektphasen, P Organisation andere Begriffe: Ablaufziele, Prozessziele, Realisierungsbedingungen
  • Was versteht man unter Bottom-up Verfahren bei der Zielhierarchie? Informationen werden auf der untersten hierarchinschen Ebene gesammelt und nach oben weitergegeben. Dabei werden sie auf jeder Ebene verdichtet. Vorteile: Berücksichtung des MA Wissens, hohe Motivation. Nachteile: auseinanderstrebende Meinungne (Zentrifugalkräfte), geringeres Anspruchsniveau, vergangenheitsorientiert
  • Was versteht man unter top down Verfahren? Ziele werden von oben nach unter vorgegeben und dabei immer weiter aufgegliedert Vorteile: wiederspruchsfrei, Berücksichtigung weitreichender, zukunftsträchtiger  . Nachteile: geringe Motivation der MA, Vernachlässigung des Wissens der MA
  • Was sind Anforderungen? Die Darstellung einer Bedingung oder Fähigkeit, die zur Lösung eines Problems oder zur Erreichung eines Zieles notwendig ist
  • Anforderungsmanagement? Identifiziereung der SH und Ausarbeitung ihrer Wünsche an das P requirements engineering
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  • Kompetenz? Kombination aus Wissen, Verhalten, Fertigkeiten und Erfahrungen, die es erfordert in einer Situation erfolgreich zu sein
  • Auslöser von Anforderungen? rechtliche, geschäftspolitisch relevante und technische A. R: Gesetze, Verordnungen; GR: Kundenerwartung, Profit; T: z.B 12 V Stromnetz der Autoindustrie
  • Welche Risiken entstehen, wenn man kein systematisches Anforderungsmanagement betreibt? klare Leistungsdefinition fehlt, eindeutige Basis für Änderungen fehlt, eindeutige Leistungsabgrenzung fehlt, Haftungsfragen treten auf und Nachweis systematischer Arbeit problematisch
  • Funktionale Anforderungen? beschreiben, wie ein System bestimmte Aktionen selbstständig ausführt z.B. IT System erstellt Rechnungen auf Basis der verkauften Mengen
  • Nichtfunktionale Anforderungen? NFA, definieren Qualität und Art und Weise eines Produkts oder einer Dienstleistung z.B. IT System hat eine Antwortzeit unter einer Sekunde beim Berichtsaufruf
  • Eigenschaften einer gut formulierten Anforderung? Eindeutigkeit, Konsistenz, Geltung, Priorisierung, Verifizierbarkeit, Realisierbarkeit
  • Unterschied Problemraum und Lösungsraum? Problemraum   enthält Bedürfnisse und entspricht Lastenheft, Lösungsraum enthält Eigenschaften und Produkteigenschaften undentspricht Pflichtenheft
  • Eigenschaften von Anforderungen in Bezug auf Vorgehensmodell stabile Anforderungen - sequentielles Vorgehen, z.B. wasserfallmodell. Unbekannte Wissengebiete und lange Laufzeit -inkrementelles oder iteratives Modell iterativ: es entstehen Releases und Branches als Zwischenergebnisse
  • Vorteile von traceability von A. aus der Sicht des PL? Antworten auf: Welche Anforderungen sind bereits umgesetzt, welche produktergebnisse müssen bei Anforderungsänderungen angepasst werden, welche Bedarfsträger müssen angesprochen werden
  • Was wird mithilfe von Traceability verfolgt? Recherche der Kette vom Ursprung bis zur produktiven Umsetzung
  • Was sind Risiken, was sind Chancen? Abweichungen vom Plan, die negative Auswirkungen (Risiken) oder positive (Chancen) Auswirkungen auf das Projekt insgesamt oder auf einzelne Planungsgrößen haben können
  • Wie verhalten sich Risiken und Chancen zueinander? In der Summe sollten die Chancen die Risiken übersteigen.
  • Was unterscheidet Risken von Schätzungenauigkeiten? Risiken kann man mit Massnahmen begegnen.
  • Welche Determinanten bestimmen das Risikopotential? Eintrittswahrscheinlichkeit ((%), Tragweite (€) und Schadenshöhe (€)
  • Wann sollte Risikomanagement beginnen, wann endet es? Spätestens vor der Freigabe bzw. der Abgabe eines verbindlichen Angebotes. Von der Planungsphase bis zur Abschlussphase.
  • Schritte des systematischen Vorgehens? Identifizieren, analysieren, bewerten, Massnahmen planen, Massnahmen bewerten, Entscheidungen über Mssnahmen treffen, Massnahmen planen, durchführen und überwachen
  • Fragenfelder zur Identifizierung von Risiken. Risikochecklisten mit geschlossene Fragen ja/nein. Offene Fragen nach Zielen, Projektdurchführung, Vertragsgestaltung, Subunternehmen und Lieferanten, Projektorganisation, Kommerzielle Fragen, Umfeld, Besonderheiten z.B. Ausland
  • Fragen zur Identifizierung von Chancen? Gibt es Möglichkeiten eigene technische Standrds einzubringen, eine Organisationsform zum Standard zu machen, durch Übernahme weiterer Funktionen mehr Einfluss zu gewinnen, zu einer Optimierung und Erweiterung der Aufgabenstellung
  • Welche Beziehungen können zwischen Risiken bestehen? Risiken können sich verstärken, bedingen, ausschließen
  • Welches sind nicht tolerierbare weil elementare Risiken? Risiken, bei denen Leben oder Gesundheit von Menschen bedroht sind, erhebliche Schäden an der Umwelt oder im Umfeld verursacht werden, die wirtschaftliche Existenz des Unternehmens gefährdet ist