9

KPT (Fach) / Kapitel 1.9 (Lektion)

Normalverteilung

Diese Lektion wurde von Cafebohne erstellt.

Lektion lernen

  • Nenne Erfahrungen die nicht mit der Zukunft zu tun haben? Mäxle-Spiel Lotto Verkaufszahlen von Daimler
  • Was ist ein Fat Tail? ein Ausreißer = eine Ausnahme eine Nebenverteilung zwei Verteilungen in einer sie werden bei der Mathematik nicht mitberechnet sondern weggelassen
  • Was ist die Realität der Normalverteilung? die Normalverteilung ist für Immobilien nicht anwendbar da Immobilienrenditen nicht normal verlaufen sonder leptokurtisch die Werte sind näher am Mittelwert Standardabweichung ist kleiner kleineres Risiko Problem sind die Fat Tails
  • Was bedeutet leptokurtisch? Verteilungen mit positiver Kurtosis. Die Beobachtungen konzentrieren sich mehr an den Ausläufern und weniger im Zentrum als bei einer Normalverteilung. Das Maximum der Dichtekurve ist höher als das der Glockenkurve.  
  • Was ist der Total Return? mit ihm lässt sich die Performance berechnen setzt sich aus Wertänderungsrendite + Cash-Flow Rendite zusammen die Wertänderung und der Cash Flow können auch negativ sein Problem: berücksichtigt den Exit nicht, Problem des internen Zins (Exit= Mit wie viel Geld komm bei der Anlage wieder raus?) Vorgehen: 1.Schritt: wir definieren die Cash-Flow Rendite 2. Schritt: danach die Wertändrungsrendite = der Wert von diesem Jahr und der Wert von letztem Jahr
  • Renditedaten als Basis der Berechnungen Marktrenditen sind nicht uneingeschränkt öffentlich verfügbar (oft nur Mietrenditen, keine TR) Entscheidung zw. Portfolio-Renditen und Transaktionsrenditen Transaktionsdaten von Marktteilnehmern wie Makler oder Researcher Renditen bilden nur den Marktdurchschnitt ab, reale Objektverhältnisse können im Einzelfall stark abweichen Anmerkung: erst ab 12 Jahren sind es echte Daten Marktabdeckung bieten um ca. 10% -->nicht repräsentativ liefern nur Jahresdaten da teilnehmende Unternehmen erst bilanzieren. es werden alle Immobilien über einen Kamm geschoren-->transparenz überschaubar hat mit der Wirklichkeit wenig  zu tun Zufall, wenn es auf das eigene Portfolio zu trifft ist wie als würde man einen Armen und Reichen vergleichen und davon den Durchschnitt bilden und sich wundern, dass es diesen Mensch in der Realität nicht gibt.
  • Indizes aus Portofolio-Renditen (IPD) zu kurze Zeitreihen zu geringe Marktabdeckung (nur wenige Markteilnehmer beteiligen sich) Nur expost Daten (hinterher berechnete Daten), keine Prognosen meist nur jährliche Daten Aber: einheitliche Berechnungsbasis über vers. Märkte
  • Transaktionsrenditen einzelner Marktteilnehmer betreffen nur die tatsächlich am Markt käuflichen Objekte (keine Bestandsdaten) Entsprechen meist Spitzenobjekte an Top-Standorten Unterschiedliche Behandlung von Objektbewirtschaftung- und Transaktionskosten in den einzelnen Ländern
  • Was ist das Problem beim Vergleich von Renditen aus Bestandsportfolio und Transaktionsdaten von IPD? IPD = Investment Property Data Bestandsdaten: sind geglättet (Volatilität wird künstlich verringert), da sie nicht auf Marktwerten sondern nur auf Bewertungen und auf bestehende Mietverträge beruhen meist aber größere Marktabdeckung hier wird eine Marktstabilität vorgetäuscht, die wir in der Realität nicht haben Transaktionsdaten: sind volatiler und deshalb zur Portfoliooptimierung geeignet, allerdings werden diese auch in Form von Prognosen geglättet. geringe Marktabdeckung, weil nur einzelne Verkaufsfälle pro Teilmarkt einfließen IPD sagte in den Jahren 2004-2006 lief es nicht so gut, da in der Zeit mit Büros nichts verdient wurde, was nicht so war.
Anzeige