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Kooperation (Fach) / 6. Kapitel (Lektion)
- Die verschiedenen Genossenschaftsarten werden unterschieden durch welche Kritieren? Größe: Wohnungsgenossenschaften sind mittelständisch bis eher klein es gibt Genossenschaften mit mehreren 100 Mitgliedern und Wohnungen und welche mit mehreren 10.000 Mitgliedern und Wohnungen. Mitgliederstruktur: historisch gesehen eher homogen, heute relativ heterogen. Problem: keine einfache Mitgliederförderung. Regionalität: Genossenschaften sind meistens stark auf eine Region spezialisiert. Genossenschaften sind vorallem attraktiv in Großstädten. Ideologische Orientierung: historisch gesehen gibt es vers. Ausrichtungen wo Genossenschaften herkommen. liberale, christliche oder sozialdemokratische Herkunft
- strategische Geschäftsfelder Nach Aufhebung des WGG im Jahre 1990 hat man damit begonnen neben dem traditonellen Vermietungsgeschäft von Wohnungen an die Mitglieder neue Geschäftsfelder zu entwickeln wie: Vermietungsgenossenschaft (§5 (1) Nr. 10 KStG) Eigentums-Wohnungsgenossenschaft Eigentumsorientierte Wohnungsgenossenschaft Vermietungs- und Eigentums-Wohnungsgenossenschaft (Mischtyp) Wohnungsdienstleistungsgenossenschaft (spezialisierte Wohnungsdienstleistungsgenossenschaft, Full-Service-Wohnungsgenossenschaft) Wohnungsgenossenschaft mit Spareinrichtung
- Vermietungsgenossenschaft §5 (1) Nr.10 KStG Tätigkeit erstreckt sich auf die Vermietung / Nutzungsüberlassung von Whgen an Mitglieder basiert auf der Idee des Miethauskonzepts Regel 10 % Grenze -->Die Genossenschaften die nach Abschaffung des WGG an Mitglieder vermieten sollten weiterhin steuerbefreit sein, wenn die Umsätze die steuerschädlich sind weniger als 10% Gesamtumsatzes sind. 10% beziehen sich auf die Nichtmitgliedergeschäfte --->Genossenschaft ohne Nichtmitgliedergeschäfte = steuerfrei somit Gründung von Tochtergesellschaften, damit man die steuerschädlichen Geschäfte verlagern kann um Gewinne zu thesaurieren.
- Eigentums-Wohnungsgenossenschaft Idee von Huber gegründet damit Mitglieder individuelles Eigentum günstig durch die Genossenschaft erwerben können ähnlich wie die Idee des Bausparens Problem: sobald Mitglieder ihre Eigentumswohnung hatten so war kein Interesse mehr an der Genossenschaft auch Bauträger-Genossenschaft genannt Tätigkeit besteht darin Whgen + Eigenheime zu erstellen und an Mitglieder und Nichtmitglieder zu verkaufen. in Deutschland relativ selten
- Eigentumsorientierte Wohnungsgenossenschaft entstanden durch das Eigenheimzulagegesetz erstmaliger Erwerb von Geschäftsanteilen an Wohnungsgenossenschaften u. Aufnahme in die staatliche Wohneigentumsförderung Ziel der Mitglieder über den genossenschaftlichen Geschäftsbetrieb für sich eine Eigentumswohnung oder Reihenhaus zu kaufen Gegründet in den 90ern gibt es heute nicht mehr Kein Erfolg da man nur gefördert wurde wenn man auch in die Wohnung eingezogen wäre Uninteressant für Investoren
- Vermietungs- und Eigentums-Wohnungsgenossenschaft Mischtyp wenn Vermietungs- und Bauträgergeschäft durchgeführt wird ein Teil des Wohnungsbestandes wird einzelnen Mitgliedern zum individuellen Eigentum übertragen während der Großteil der Mitglieder Whgen mietet.
- Wohnungsdienstleistungsgenossenschaft bietet nicht nur Whgen zur Mietnutzung an, sondern Geschäftsfelder die rund um das Wohnen ausgerichtet wird. Bsp: Sozialwhgen im Sinne von betreutem Wohnen Einrichtungen von Kitas, Altersheime Umzugshilfe Maklertätigkeit Hausverwaltung Vermittlung von Versicherungs- und Bausparverträgen Eine langjährie Wohnungsdienstleistungsgesellschaft ist die Wohnungsgenossenschaft mit Spareinrichtung.
- Wohnungsgenossenschaft mit Spareinrichtung nimmt Spargelder der Mitglieder entgegen werden nach dem KWG als Banken eingstuft und unterliegen der Aufsicht der BaFin Wohnungsdienstleistunggenossenschaft Ermöglichen ein Arbitragegeschäft Swap-Geschäft Mitglieder geben der Genossenschaft Geld und bekommen dafür Zinsen ---> Genossenschaft muss weniger FK bei der Bank aufnehmen
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