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PF Finanzplanung (Fach) / Methodik der FP (Lektion)

Asmussen

Diese Lektion wurde von Lothar erstellt.

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  • Nenne die 6 Phasen des FP-Prozesses! Akquisition und Auftrag Datenerfassung Analyse Planung und Präsentation Umsetzung Überprüfung
  • Welches sind die Praxisstandards der Phase 1 des Finanzplanungsprozesses: Akquisition und Auftrag? Die Beziehung mit dem Kunden aufbauen und definieren: Den Kunden über die FP sowie die Vergütung und die Kompetenzen des Finanzplaners informieren. Entscheiden, ob der FP die Bedürfnisse des Kunden erfüllen kann Den Umfang der Tätigkeit definieren und Dokumentieren
  • Welches sind die Praxisstandards der Phase 2 des Finanzplanungsprozesses: Datenerfassung? Kundeninformation erfassen Die persönlichen und finanziellen Ziele, Bedürfnisse und Prioritäten des Kunden ermitteln Quantitative Informationen und Dokumente erfassen Qualitative Informationen erfassen  
  • Welches sind die Praxisstandards der Phase 3 des Finanzplanungsprozesses: Analyse? Die finanzielle Situation des Kunden analysieren und bewerten Kundeninformationen analysieren Ziele, Bedürfnisse und Prioritäten des Kunden bewerten und Abweichungen feststellen
  • Welches sind die Praxisstandards der Phase 4 des Finanzplanungsprozesses: Planung und Präsentation? FP-Empfehlungen entwickeln und dem Kunden präsentieren Strategien zur FP festlegen und bewerten Empfehlungen entwickeln Empfehlungen dem Kunden präsentieren  
  • Welches sind die Praxisstandards der Phase 5 des Finanzplanungsprozesses: Umsetzung? FP-Empfehlungen des Kunden umsetzen Die rechtlichen Rahmenbedingungen bei der Umsetzung der FP einhalten Die Zuständigkeiten für die Umsetzung vereinbaren Produkte und Dienstleistungen für die Umsetzung festlegen und präsentieren
  • Welches sind die Praxisstandards der Phase 6 des Finanzplanungsprozesses: Überprüfung? Die FP des Kunden überprüfen Zuständigkeiten únd Bedingungen für die Überprüfung vereinbaren Die FP des Kunden überprüfen und neu bewerten
  • Was bedeuten diese Grundsätze ordnungsmäßiger Finanzplanung konkret? 1. Vollständigkeit 2. Vernetzung 3. Individualität Vollständigkeit - bedeutet alle Kundendaten zweckadäquat zu erfassen, zu analysieren und zu planen, incl. persönliches Zielsystem des Kunden. Vernetzung - bedeutet, alle Wirkungen und Wechselwirkungen der einzelnen Daten zu berücksichtigen. Individualität - bedeutet, den Kunden mit seiner Person, seinem familiären und beruflichen Umfeld, seinen Zielen und Bedürfnissen in den Mittelpunkt der FP zu stellen, KEINE Verallgemeinerungen.  
  • Nenne 5 Finanzplanungsinstrumente! Bilanz GuV (Einnahmen/Ausgaben, Ertrag/Aufwand) Investitionsrechnung Steuerrechnung (Ertrag, Substanz) Szenarien
  • Wie funktioniert fie Finanzobjektzerlegung? Status Quo (heute u. Fortführung ohne Eingriff) u. Planungshorizont für jeden Vermögensgegenstand nach: Vermögenswert Liquidität Steuern auf Ertrag / Substanz Führt zu Szenarien (Status Quo, Optimierung, Worst Case...) hinsichtlich: Vermögen Liquidität Steuern Risiko
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  • Erläutere das Problemfeld Liquiditätsüberschuss / - konto bei der Datenerhebung und -verarbeitung! Zeitraum oder Zeitpunktbetrachtung? Verzinsung Guthaben? Unterdeckung? Konsequenzen? Realitätsbezug fraglich - was passiert in der Realität? Fälligkeit im laufenden Jahr? Erwerbszeitpunkt der Vermögenswerte! Bisherige Überschüsse bereits im Vermögen investiert?
  • Grenze voneinander ab: - laufende Liquidität - Liquiditätskonto - Liquidität! laufende Liquidität ist der Liquiditätsüberschuss / -unterdeckung, der aus der Einnahmen-/Ausgabenrechnung einer Planungsperiode erzielt wird Der jeweilige Stand des Liquiditätskonto wird die laufende Liquidität über den gesamten Planungshorizont gesammelt. Der jweilige Bestand auf dem Liquiditätskonto geht in das Vermögen mit ein. Liquidität ist ein Teil der Liquiden Anlagen und besteht i.d.R. aus Barvermögen und Kontoguthaben.
  • ÜBUNG Steuer-, Liquiditäts- Vermögensbilanz Ihr Kunde besitzt das ganze Jahr über ein FG über 100, dass mit 2,5% verzinst wird. Buche! Steuern                                Liquidität                     Vermögen ______________   __________________ ____________________ 2,5          /     2,5         2,5           /         2,5         100       /       100                /                                     /         0,625     1,875   /                /     2,5                          /        1,875      101,875/101,875                                  25%                 
  • Welche Risikobetrachtungen sind in der Szenariotechnik zu betrachten? Nenne Fragen, die es zu beantworten gilt? Krankheit, BU/EU, Pflege, Tod Wen trifft es? (Partner mit dem höheren Einkommen) Wann tritt das Risiko ein? (Vorher-Nacher-Vergleich im 1. PlanJ) Wie lange soll die Risikosituation andauern? Wie lange besteht Lohnfortzahlung im Krankheitsfall? 6 W Wie hoch ist die gesetzliche Absicherung? Gibt es darüber hinausgehende private Absicherung? Details? Was passiert mit dem eigenen Unternehmen?
  • Was versteht man unter Vermögensbildungspotenzial? Beschreibt, wie sich das Vermögen von einer Periode zur anderen verändert: Liquiditätsüberschüsse (LiquiKonto: Einnahme/Ausgabe) + Wertveränderungen (Ertrag/Aufwand).  
  • Welche GoF sind im Zusammenhang mit der Datenerhebung und -verarbeitung wichtig? GoF "Richtigkeit" = Plausibilität GoF "Dokumentation" Gefahrenpotenzial
  • Wodurch entstehen bei der Analyse häufig Qualitätsverluste? nahezu ausschließliche Kommentierung des Bestands Gewichtung der Themen nicht nach Bedeutung für den Kunden sondern nach Neigung, Spezialgebiet bzw. Geschäftsmodell des Finanzplaners kein systematisches Herleiten der Finanzplanungserkenntnisse fehlende Individualität fehlender interdisziplinärer Ansatz keine Erstellung einer vernetzten FP sondern Aneinanderreihung von Themen
  • Was versteht man unter "Rendite der reinen Vermögensanlagen"? Rendite aller Vermögenswerte, die einer Vermögensanlage unter reinen Renditegesichtspunkten dienen. Nicht: selbstgenutzte Immobilie Ferienheime eigenes Unternehmen Sammlungen, Liebhaberei Weiterhin werden bei der Berechnung von den Gesamterträgen und -aufwendungen die Erträge und Aufwendungen vorgenannten Vermögenswerte, die beruflichen Einkünfte, die Lebenshaltungskosten sowie damit verbundene steuerliche Komponenten (Werbkosten, Sonderausgaben, geldwerte Vorteile) abgezogen.
  • Welche grundsätzlichen Überlegungen sind zur Planung zu treffen? Wie kann das FamVerm optimiert werden? Was soll mit den jährlichen Liquiditätsüberschüssen passieren? Wie lange soll geplant weden? Was soll im Hinblick auf Vermögensstruktur getan werden? Welche Empfehlungen innerhalb der Assetklasse? Gibt es Empfehlungen für einzelne VermGegenstände? Sind sämtliche Empfehlungen mit der Risikomentalität im Einklang? Welche Empfehlungen werden für die Risikopositionen ausgesprochen? Welche qualitativen Empfehlungen? Erstellung einer Empfehlungsübersicht mit Zeitpunktangabe zur Umsetzung
  • Erläutere das Problemfeld Disponibilität bzw. Fungibilität bei der Planung! Welche Vermögenswerte stehen überhaupt für eine Optimierung zur Verfügung? Nicht disponibel: selbstgenutzte Immobilie eigene Firma, Praxis AV-Vermögen? generationenübergreifender Vermögensbestand sonstige (Oldtimer, Kunst, Yacht, Antiquitäten, Schmuck...) Wie lange reicht das disponible Vermögen bei einem Fortfall der vermögensunabhängigen Einnahmequellen aus, um die gegebenen Lebenshaltungskosten zu decken?
  • Welche GoF sind bei der Dokumentation besonders zu beachten? GoF Verständlichkeit - Ergebnisse, so zu präsentieren, dass der Kunde sie versteht und nachvollziehen kann sowie seine im Rahmen des Auftrags gestellten Feragen beantwortet erhält. GoF Dokumentationspflicht - in schriftlicher oder anderer geeigneter Form dem Kunden zur Verfügung stellen.
  • Nennen Sie grundsätzliche Gedanken zum Strategiegespräch! gehe nicht davon aus, dass der KD FP vollständig gelesen und verstanden hat. was muss der KD unbedingt über seine Situation wissen u. erfahren? kein 2. Finanzplan, Fokussierung aud das Wesentliche Das wichtigste zuerst und das darstellen, visualisieren Welche sinnvollen Handlungsalternativen gibt es? Persönliche Handlungsempfehlung aussprechen! Werden die persönlichen Ziele des KD erreicht? Wie persönliche, angenehme Gesprächsatmosphäre Trenne FP-Präsentation vom Produktverkauf (Haftung!)