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Sozialpsychologie 1 (Fach) / 4 Urteilsheuristiken (Lektion)
Urteilsheuristiken
Diese Lektion wurde von klaaluu erstellt.
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- How do we response to stimuli? Two systems of thought:Intiution and Reason
- Characteristica of intuition? 1. operates quickly and automatically 2. based on associations 3. performs many of its operations simultaneously "in parallel"
- Characteristca of reason? 1. slower and more controlled 2. based on rules and deduction 3. performs its operations one at a time, "serially"
- How can intuition and reason conect to each other? 1. output of intuition and reason can agree (job candidate) 2. output of intuion and reason can disagree (coin flip) 3. intuitive system can produce response that "seems right" and can do so with such speed that the rational system is never engaged. => go with the flow ( you go with the quick output of the intuitive system.
- What do we understand with heuristics? Intuitive mental operations that allow us to make a variety of judgments quickly and efficiently.
- Whad have Tversky and Kahneman argued? They have argued that the intuitive system automatically performs certain mental operations - assessments of how easily something comes to mind or of how similar two entities are - that powerfully influence judgment. they refer to these mental operations as heuristics - mental "shortcuts" that provide serviceable, but inexact, answers to common problems of judgment.
- When do we rely on the availability heuristic and when do we use the representativeness heuristic? We rely on the availabiltiy heuristic when we judge the frequency of probability of some event by how readily pertinent events come to mind. We use the representativeness heuristic when we try to categorize something by judging how similar it is to our conception of the typical member of the category.
- availability heuristic? The process whereby judgments of frequency or proabability are based on how readily pertinent instances come to mind.
- representativeness heuristic? The process whereby judgments of likelihood are based on assessments of similarity between individuals and group prototypes or between cause and effect.
- fluency? The feeling of ease associated with processing information.
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- baser-rate information Information about the relative frequency of events or of members of different categories in the population.
- planning fallacy? The tendency for people to be unrealistically optimistic about how quickly they can complete a project.
- illusory correlation? the belief that two variables are correlated when in fact they are not.
- What does the intuitive system use? the intuitive system uses heuristics to make its quick assessments, which can sometimes bias judgment.
- Was ist die Ausgangslage bei den Urteilsheuristiken? Ausgangslage: Verarbeitungskapazität ist begrenzt.
- Was hat die begrenzte Verarbeitungskapazität für Konsequenzen bezüglich der Aufnahme/ Aufmerksamkeitslenkung? - Informationssuche ist nicht exhaustiv, sondern nur eine begrenzte Menge an Input wird berücksichtigt.(truncated search process)- besonderer Einfluss auf die aktuell verfügbaren Information ( Zugänglichkeit)- besonderer Einfluss salienter Information
- Was hat die begrenzte Verarbeitungskapazität für Konsequenzen für die Enkodierung/ Inferenz? - Top-Down Verarbeitung mit Hilfe von Schemata.- besonderer Einfluss der aktuell Verfügbaren Informationen.
- Was hat die begrenzte Verarbeitungskapazität für Konsequenzen für die weiterführenden Prozesse z.b. Urteilsbildung/ Entscheidungen? - Rückgriff auf Prozesse die eine Vereinfachung erlauben, z.B. Urteilsheuristiken- stärkerer Einfluss automatischer Prozesse
- Wie wird Urteilsheuristik definiert? - Entscheidungsregel, die auf dem (wahrgenommenen) Zusammenhang zwischen einem Cue und einer Urteilsdimension beruht. - Faustregel: quick and dirty. : Häufig richtig, aber nicht unfehlbar- Erlauben Vereinfachung von Urteilen/Entscheidungen (wenig Input wird berücksichtigt, sparsame Informationsintegration)
- Wie werden Cues/ Hinweisreize definiert? - leicht zu verarbeitende (und häufig saliente) Informationen- steht in einem (wahrgenommenen) Zusammenhang mit der Urteilsdimension.
- Beispiele zu Cue und Urteilsheuristik? - Cue:Hotel hat 4 Sterne; Heuristik: Wennein Hotel 4 Sterne hat, dann ist es gut. – Cue: Hoher Preis eines Laptops; Heuristik: Wenn ein Laptop teuer ist,ist er gut.
- Was ist die Definition von Verfügbarkeitsheuristik? Personen fällen Urteile auf der Grundlage der Leichtigkeit, mit der zugehörige Inhalte aus dem Gedächtnis abrufbar sind. (ease of retrieval)
- Verfügbarkeitsheuristk: Logik? - Wenn es leicht ist, Beispiele für eine Kategorie zu finden, dann wird es wohl viele Beispiele dieser Kategorie geben. - wenn es schwierig ist, Beispiele für eine Kategorie zu finden, dann wird es wohl wenig Beispeile dieser Art geben.
- Verfügbarkeitsheuristik als Umkehrschluss real beobachteter Kontingenzen (z.B. Häufigkeit‐Leichtigkeit) ? – Wenn eine Kategorie gross ist, dann fällt es leicht, sich an Elemente der Kategorie zu erinnern (reale Kontingenz).– Elemente, die leicht erinnert werden, gehören grossen Kategorien an (Umkehrschluss).Jedoch – Aus „wenn p, dann q“ folgt nicht zwingend „wenn q, dann p“. – Konkret: aus „wenn häufig, dann leicht“ folgt nicht zwingend „wenn leicht, dann häufig“. – Denn: die Leichtigkeit (q) ist nicht nur durch die Häufigkeit (p) beeinflusst.
- Was sind Variablen, die die Leichtigkeit des Informationsabrufs beeinflussen? Andere Variablen, die die Leichtigkeit des Informationsabrufs beeinflussen: – Kürzlicher Abruf/Auftreten (recency). – Häufigkeit des Abrufs/Auftretens (frequency of retrieval). – Salienz von Informationen (salience).– Lebendigkeit der Informationen (vividness). – Speicherprinzipien/Architektur des Gedächtnisses. – etc.
- False‐consensus bias:? False‐consensus bias: Überschätzung des Ausmass, mit dem andere Personen die eigenen Meinungen, Eigenschaften und Verhaltensweisen teilen.
- Repräsentativitätsheuristik, Definition? Definition: Personen beurteilen die Wahrscheinlichkeit, mit der ein Element X der Kategorie Y angehört, aufgrund der Ähnlichkeit von X für ein «typisches» Element von Y (Ähnlichkeit zum Prototyp).
- Repräsentativitätsheuristik als Umkehrschluss real beobachteter Kontingenzen.? – ElementeeinerKategoriesindhäufigdemPrototypderKategorieähnlich(reale Kontingenz).– Elemente,diedemPrototypderKategorieähnlichsind,gehörenwahrscheinlich der Kategorie an (Umkehrschluss).Jedoch– Aus„wennp,dannq“folgtnichtzwingend„wennq,dannp“.– Denn:dieMitgliedschaftineinerKategorieistnichtausschliesslichdurchdie Repräsentativität beeinflusst (siehe z.B. Basisraten).– Denn:diewahrgenommeneÄhnlichkeitzumPrototypkanndurchKategorie‐ irrelevante oder unvollständige Informationen entstehen (siehe z.B. conjunction fallacy; Fehlwahrnehmung von Zufall).