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Psychologie (Fach) / Diagnostik_Kapitel 7 (Lektion)
Pilszle Stoff
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- Wann wird Retest-Reliabilität verwendet? wenn Aussagen über die Zukunft gemacht werden --> stabile Konstrukte und dementsprechende Retest-Reliabilität von Bedeutung. hohe Retest Reliabilität bei langem Zeitintervall --> erlaubt zeitlich lang geltende Aussagen Bei Speedtest --> können auch kure Intervall vorgenommen werden, da kein Übungseffekt zu erwarten ist. Schnelligkeitstest mit großer Ähnlichkeit der Items führt zu großen Homogenität und so zur Überschätzung der internen Konsistenz (weitere Reliabilitätsschätzung empfehlenswert)
- Vor- und Nachteile der Paralleltest Reliabilität Wegen dem Aufwand der Konstruktion wird es selten durchgeführt, eher als Nebenprodukt, wenn wegen Erinnerungseffekten bei kurzem Intervall keine Retestbestimmung durchgeführt werden kann und wegen der großen Heterogenität von Persönlichkeitsskalen-Items keine sinnvolle KOnsistenzschätzung möglich ist Findet es bei Leistungstest wie L-P-S und Persönlichkeitsbereich beim FPI NIcht ganz äquivalente Parallelformen gehen als systematsicher Fehler ein kein Einfluss dafür Erinnerungs- und Übungseffekt (Kritik daran, wer Test A kennt, kennt auch Test B
- Vor- und Nachteile der inneren Konsistenz für Reliabiliätsbestimmung Gut geeignet für Fragestellung die Veränderungen miteinbeziehen Unabhängig von äußeren und inneren Bedingungen --> kennzeichnet die Messgüte eines Tests am besten. Der Konsistenzkoeffizeint ermöglich am besten ein Urteil darüber, innerhalb welcher Grenzen der Messfehler eines Testresultats liegt. Innere KOnsistenz lässt keine Rückschlüsse auf situative Einflüsse und Merkmalsfluktuation . Schätzung sind nur mit homogenen Tests möglich, daher kommt es zur Überschätzung der tatsächlichen Reliabilität.
- Forderung an standardisierte Tests hinsichtlich ihrer Reliabilität innere Konsistenz r > 0,9 Retest- und Paralleltestreliabilität > 0.8
- Einfluss der Objektivität auf die Reliabilität Entspricht eine Testdurchführung nicht den Kriterien der Objektivität, gehen diese Fehler als zusätzliche Messfehler in die Reliabilitätsschätzung ein
- Welche Merkmalse lassen sich hinsichtlich der Reliabilität präziser erfassen Lesitungsmerkamle lassen sich präziser erfassen ( .90 - .95) als Temperaments- und Einstellungsmerkmale ( .70)
- welchen Reliabilitätskoeffizienten darf man noch verwenden (und Unterschied für Gruppe und Einzelperson) Reliabilitätskoeffizient unter .70 nur wenn ubedingt nötig bei Begutachtung von Einzelpersonen sollte man keine Abstriche machen. , damit kein Fehlerurteil besteht. Bei Prüfung von Unterschieden zwischen Gruppen kann eine geringe Reliabilität im Bereich .50 - .70 negativ aus den interferenzstatistischen Gruppenunterschiede haben, jedoch die Schätzung der Gruppenmittelwerte ist weniger betroffen Unter .50 sollte man höchstens zur Auslese von Extremfällen verwenden
- Taylor-Russel-Tafel befasst sich mit Kosten-Nutzen-Abwägung --> Test wo reliabel und dafür teuer sind oder reicht weniger reliabler test? Kosten-Nutzen hängt ab von: - Höhe des Validitätskoeffizienten des jeweiligen Auswahlverfahrens - Basisrate --> Anteil der geeigneten Bewerber von allen Bewerbern - Selektionsrate --> Anzahl der selektierten Bewerber von allen Bewer => Trefferquote macht den Anteil der geeigneten Bewerber an allen ausgewählten Bewerbern aus Taylor-Russel-Tafel listet die Trefferquote der größe nach auf --> umso höher, je höher Basirate, Validität und je niedriger die Selektionsrate
- Screening Tests und Testbatterien hinsichtlich Reliabilität Screening Test sind schnell und ökonomisch --> grobe Einschätzung des Merkmals. Doch geringe Reliabilität durch geringere Itemzahl Testbatterien können diagnostischen Beitrag leisten auch mit einem Wert unter 0.5
- Bedeutung der Reliabilität für die Praxis? - Beurteilung der Messgenauigkeit - Feststellung des kritischen Bereichs eines Testwerts (Vertrauenintervall) - Feststellung von kritischen Differenzen zwischen 2 Testscores
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- Validität = Gültigkeit Grad der Genauigkeit, mit dem der Test das Persönlichkeitsmerkmal oder Verhaltensweise, das es messen soll, auch tatsächlich misst --> wichtigste Gütekriterium (die anderen sind nur notwendige Voraussetzungen)
- Inhaltliche Validität Augenscheinvalidität oder logische Validität der Test selbst stellt das optimale Kriterium fürdas Persönlichkeitsmerkmal oder Verhaltensweise dar Schulkenntnistest ist valide, wenn seine Aufgaben inhaltich eine repräsentative Auswahl aus dem Unterrichtsstoff darstellt (repräsentative Valdität). Prüft er nur ein Teil = curriculare Validität
- Repräsentationsschluss aus dem Verhalten in einer Test-Situation wird auf das Verhalten in der Realsituation geschlossen
- Repräsentationsschluss aus dem Verhalten in einer Test-Situation wird auf das Verhalten in der Realsituation geschlossen im Unterschied zum Korrelationsschluss (Trinkverhalten des Kriegers wird auf seine Tapferkeit geschlossen)
- Konstruktvalidität aufgrund theoretischen Erwägungen UND empirischen Untersuchungen wird entschieden, ob ein Test ein Merkmal erfassen kann oder nicht. Konstruktvalidität zielt darauf --> eine psychologische Analyse von Eigenschaften und Fähigkeiten die einem Test zugrunde liegen
- Problem der Konstruktvalidität nur wenige Theorien liefern soclhe empirisch überprüften Ableitungen ihrer theoretischen Annahme. Daher muss man es als ständig ablaufender Prozess sehen, indem laufend neue empirische Ergebnisse eingebracht werden
- Kriteriumsbezogene Validität gibt eine Maßzahl für den Grad der Validität an Testergebnis einer Stichprobe werden mit Außenkriterien korreliert 5 Formen der Kriteriumsvalidität - Konvergente Validität ( wird erwartet, dass der neue Konzentrationstest mit vorhandenen korrelieren) - Diskriminierende Validität (wird erwartet, dass der neue Konzentrationstest nur niedrig mit anderen korrlieren) - Konkurrente Validität ( Testwerte und Kriterien werden gleichzeitig erhoben) - Vorhersage-, Prognostische und Prädiktive Validität (Messung (Prädiktor) soll ein Kriterium vorhersagen -Retrospektive Validität ( Korrelation mit vorher erhobenen Messungen)
- Hauptproblem von Kriteriumsbezogener Validität Außenkriterien sind selbst nicht perfekt --> kann sein, dass sie nicht valide erfasst wurden
- Beziehung der Validität zur Reliabilität - Validität kann nie größer sein als die Wurzel der Reliabilität - die Korrelation der wahren Scores ist immer größer als die Korrelation zwischen den gemessenen Variablen. Korrelation der gemesen Variablen ist verdünnt. Als "Correction for Attenuation" können so die Korrelation zwischen den wahren Scores berechnet werden.
- externe und interne Validität interne Validität --> bezieht sich auf die interne Stimmigkeit und die Konsistenz des Erhebungsinstruments externe Validität --> bezieht sich auf die Korrelation mit einem Außenkriterium
- Inkrementelle Validität Bezeichnet das Ausmaß, in dem die Vorhersage eines externen Kriterium verbessert werden kann, wenn zusätzliche Testaufgaben und Subtests herangezogen werden
- ökologische Validität bezieht sich auf die Generalisierbarkeit von Untersuchungsergebnissen Praxis --> zuerst Studien an kleinen Stichproben, gefundene Ergebnisse werden dann verallgemeinert
- Größen des Validitätskoeffizient für statistische Vorhersagen r = 0.70, in der Praxis begnügt man sich mit 0.60 bei Testbatterien reduziert sich die Anforderung von Validitätskoeffizient auf 0.50 und kleiner
- Normierung darunter versteht man, dass über ein Test Angaben vorliegen, die als Bezugssystem für die Einordnung des individuellen Testergebnisses dienen --> sollten repräsentative Stichproben vorliegen (Vollerhebung wegen Kosten und Zeitgründen nicht möglich --> also Stichprobe)
- Arten der Festlegung der Eichstichprobe - reine Zufallsstichprobe (Randomverfahren) kann nur ermittelt werden, wenn Grundgesamtheit endlich und lückenlos bekannt ist. Dann wird nach dem Lotterieverfahren ermittelt, dass jeder die gleiche Wahrscheinlichkeit besitzt ausgewählt zu werden. Jedoch sehr aufwändig - Klumpenstichprobe in der Grundgesamtheit besteht bereits Gruppen/Klumpen, per Zufall wird eine Gruppe ausgewählt und das Ergebnis auf die anderen übertragen. Oftmals nicht repräsentativ, weil natürliche Gruppen meist in Wechselwirkung zum Untersuchungsziel stehen. JEDOCH ökonomisch Ad-hoc Stichprobe Bei unbekannten und unkontrollierte Auswahlwahrscheinlichkeit der Grundgesamtheit. IRRTUM, dass mit wachsender Stichprobe auch die Repräsentativität steigt. Bei einer verzerrter Auswhal würden auch sich auch die Fehler wiederholen - anfallende Stichprobe Probanden die zu einer bestimmten Zeit an einem bestimmten Ort sind, Repräsentativität nicht gegeben
- Informatione der Normierung im Testmanual - Erstellungsdatum - Größe der Normstichprobe - Zusammensetzung und Erhebungsart der Normstichprobe - Geltungsbereich der Normwert --> WICHTIG ständig aktualisierte Normen, beweist der Flynn-Effekt
- Gütekriterium: Vergleichbarkeit liegt vor wenn ein oder mehrere Parallelformen vorliegen. Wenn die Korrelation zwischen validitätsähnlichen Tests bekannt ist, kann man auf eine vergleichbare Validität schließen. vergleichbare Testformen sind in der Praxis wichtig --> wenn eine Testwiederholung in kurzen Abständen passiert oder aufgrund von "Abschreiben" bei Leistungstests
- Gütekriterium: Ökonomie Nutzen muss höher sein wie Kosten Test ist ökonomisch, wenn: - kurze Durchführungszeit - wenig Material verbraucht - einfach handzuhaben - als Gruppentest durchführbar - schnell und bequem auszuwerten --> wichtig wenig finanzieller aufwand und Zeit Validität eines Test soll zur Ökonomie umgekehrt proportional sein
- Gütekriterium: Nützlichkeit Test ist nützlich, wenn er Persönlichkeits- oder Leistungsmerkmale misst, für die ein praktisches Bedürfnis besteht. Höhere Nützlichkeit, wenn er in seiner Funktion durch keinen anderen Test ersetzt werden kann neu entwickelter Test --> muss eine höhere Validität haben, als bisher verwendete Tests für den gleichen Validitätsbereich
- Gütekriterium: Zumutbarkeit Pb darf nicht über die zeitliche, psychische und körperliche Gbeührt belastete werden. Zumutbar? - MMPI mit 550 Items? - Intimbereichfragen, wenn nicht umbedingt notwendig? - Wilde-Intelligenztest wo 2 Stunden dauert? - Forced-choice Items - Projektive Verfahren zur Erfassung unbewusster Inhalte
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- Gütekriterium: Unverfälschbarkeit ist gegeben, wenn die Testperson durch ihr Verhalten die Ausprägung des Testwertes nicht steuern oder verzerren kann Begünstigt wird die Verfälschbarkeit durch eine hohe Augenscheinvalidität
- Gütekriterium: Fairness durch die Zugehörigkeit zu einer ethnischen, soziokulturellen oder geschlechtsspezifischen Gruppe soll keien systematische Benachteiligung entstehen. CFT (Culture fair Test) woll durch sprachfreie Testaufgaben dies erreichen --> doch nicht nur Sprache ist entscheidened. CFT verlangt bestimmt Vorkenntnisse, um richtig zu lösen
- Gütekriterium: Skalierung Testwert soll die empirische Merkmalsrelation adäquat abbilden. Die Relation der Leistungsfähigkeit soll sich im Testwert widerspiegeln
- Gütekriterium: Skalierung Testwert soll die empirische Merkmalsrelation adäquat abbilden. Die Relation der Leistungsfähigkeit soll sich im Testwert widerspiegeln --> das einzige Nebengütekriterium aus dem Bereich der probabilistischen Modelle
- Scheinkorrelation Eine Korrelation entsteht durch dein dritte Variable die nicht berücksichtigt wurde Methode der Partialkorrelation hilft den versteckten Einfluss herauszufiltern und den wahren Zusammenhang aufzudecken
- Determinationskoeffizient steht für den Anteil der Varianz einer Variable, der durch die Varianz einer anderen Variable aufgeklärt wird. Je mehr Varianz die beiden Variable gemeinsam haben, desto stärker kovariieren sie. Determinationskoeffizient ist intervallskaliert und darf darum als Prozentmaß interpretiert werden. ... sie ist die quadrierte Korrelation
- einfache linerare Regression kennt man die Regressiongleichung von 2 Variablen, so lässt sich zu einem beliebigen WErt der Prädiktorvarialbe der zugehörige Kriteriumswert errechente --> handelt sich um eine statistische Präditkiotn (Berechnung). Zu einer bestimmten Körpergröße kann man Gewicht errechnen. Liegen von 2 Merkmalen Wertepaara vor --> lässt sich aufgrund der DAten eine funktion von Vorhersagen von y aus x bestimmen. Diese funktion heißt Regressionsgleichung
- Voraussetzung für lineare Regression - Kriterium muss intervalskaliert und normalverteilt sein - Prädiktorvariable kann intervallskaliert oder normalverteil oder dichtom sein - Einzelwert der verschiedenen Vp müssen unabhängig zustande gekommen sein - der Zusammenhang der Variable muss theoretisch linear sein