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Anlageprodukte (Fach) / Kapitel 5 (Lektion)

Fonds

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  • Vorteile bei einer Investitionen in Immobilienaktiengesellschaften erleichterte Kapitalbeschaffung gesteigerte Transparenz aufgrund des Investment- und Aktiengesetzes und des ständigen Wettbewerbs um Kapital hohe Fungibilität – tägliche Verfügbarkeit (in Abhängigkeit vomHandelsvolumen) geringere Emissionskosten Verlustrisiko ist i.d.R. auf den Einsatz beschränkt Investitionen sind bereits mit kleinen Summen möglich Auflagen des Aktienrechts und der Börse schützen Anleger  bieten die Möglichkeit sich an unterschiedlichen immobilienorientierten Tätigkeiten zu beteiligen (Bestandshaltung, PE,…)
  • Nachteile bei einer Investitionen in Immobilienaktiengesellschaften Bewertung erfolgt ausschließlich über die Wertpapiermärkte – evtl. weichen diese sehr stark von den NAVs der Immobilien ab  interne Bewertung der Immobilien - Möglichkeit zur Manipulation /Beeinflussung der Anleger besteht  aufgrund der Börsennotierung weisen Immo-AGs ähnliche Abhängigkeiten und Risikoprofile auf wie Aktien Konzentration auf meist nur eine Immobilienklasse – fehlende Diversifikation Durch die relativ gering ausgeprägte Markttiefe kann es zu sprunghaften Kursentwicklungen kommen, die nichtder ökonomischen Realität
  • Vorteile bei einer Investitionen in REITS hybrides Finanzprodukt steuerlich transparent, attraktiv und dennoch sehr fungibel Professionalisierung des gesamten Immobilienanlagemarktes Transparenz des Immobilienmarktes steigt  internationales Kapital und damit auch Wissen über Immobilienmarktanalyse und Immobilienmarktbewertung fließtnach Deutschland mehr Unternehmenssitze in Deutschland bzw. bleiben bestehende Immobilienzentralen in Deutschland
  • Nachteile bei einer Investition in REITs hauptsächlich für institutionelle Investoren geeignet hohes Risiko und starke Abhängigkeit vom Aktienmarkt hoher Spezialisierungsgrad (oft nur auf eine Immobilienklasse)  REITs unterliegen dem Investmentgesetz Investitionen in Wohnimmobilien sind stark limitiert Bestandswohnungen dürfen nicht in einen REIT eingebracht werden
  • Immobilien-AGs im europäischen Vergleich Auf europäischer Ebene stellt die EPRA (European Public Real Estate Association) die Interessenvertretung der börsennotierten Immobilienaktiengesellschaften dar Die EPRA wurde 1999 in den Niederlanden als Non-Profit Gesellschaft gegründet Von der Gesellschaft wurde der EPRA-Index entwickelt . In ihm sind die führenden Immobilienaktien aus verschiedenen Ländern Europas zusammengefasst. Die deutschen Immobilienaktiengesellschaften besitzen mit ca. 4 % nur einen geringen Anteil der gesamten Marktkapitalisierung der EPRA. Größten Anteil mit rund 34 % am Index haben die Immobilienaktiengesellschaften aus Großbritannien. Zurzeit sind 133 Unternehmen aus 13 europäischen Ländern Mitglied im EPRA. z.B.:BNP Paribas, RREEF Investment, CB Richard Ellis,ProLogis, Fortress
  • DIMAX Der vom Bankhaus Ellwanger & Geiger konzipierte DIMAX ist ein Index für deutsche Immobilienaktien. Im Index sind 75 Werte mit einer Gesamtmarktkapitalisierung von rund 8,6 Mrd. €.  Die Popularität und Akzeptanz dieser noch jungen Immobilien-Assetklasse hat sich insbesondere durch die Vorfreude auf die REITs-Einführung stark erhöht. Viele dieser Erwartungen wurden jedoch aufgrund der spezifischen REIT-Gesetzgebung und des allgemein sehr schwierigen Kapitalmarktumfeldes enttäuscht. Im europäischen Vergleich zeigt sich, dass der Anteil der Immobilienaktien am Deutschen Kapitalmarkt nur eine geringe Rolle spielt. Bislang konnten sich nur wenige Marktteilnehmer (Deutsche Wohnen, Deutsche Euroshop, IVG Immobilien AG, Gagfah) am Markt etablieren. Deutsche Immobilienaktien sind mehrheitlich ausschließlich in Deutschland aktiv, d.h. ein europaweites Engagement ist sehr selten. Das Betätigungsfeld der Gesellschaften ist sehr breit gefasst.
  • REITs in Deutschland Verkündung des Gesetzes zu Immobilien-Aktiengesellschaften mitbörsennotierten Anteilen (REITs) fand im Bundesgesetzblatt am 28. Mai2007 statt G-REIT - Regelwerk tritt rückwirkend zum 1. Januar 2007 in Kraft  Bis dato kam es zur Gründung von 3 REIT-AGs: 1. Alstria Office REIT-AG  2. Fair Value REIT-AG  3. Hamborner REIT-AG
  • Hauptmerkmale von deutschen REITs: Aktiengesellschaft mit Sitz in Deutschland Die Gewinne werden nicht auf Gesellschafterebene besteuert, sondern die Gewinnausschüttungen sind beim Anleger steuerpflichtig.  Für den REIT-Status und die damit verbundene Befreiung von der Körperschaft- und Gewerbesteuerpflicht müssen umfangreiche Forderungen erfüllt werden.
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