31

VWL (Fach) / VWL (Lektion)

...

Diese Lektion wurde von selina_w erstellt.

Lektion lernen

Anzeige
  • Wie heißt in der geschlossenen Volkswirtschaft die zentrale Gleichung für die Kapitalbildung und Kapitalverwendung? Nennen + erklären Sie diese Gleichung. (1) Gleichung: S=I S= Kapitalbildung I= Kapitalverwendung Eine Volkswirtschaft kann nur so viel verwenden, wie es gespart hat. I=S ist die gesamtwirtschaftliche Identität für eine geschlossene Volkswirtschaft. Zentral ist dabei die Erkenntnis, dass bei der Produktion von Konsum- und Investitionsgütern immer in gleicher Höhe Einkommen entsteht, das seinerseits für Konsumgüter verausgabt oder gespart wird. (S. 164/ 17 VWL)
  • Wie heißt diese zentrale Gleichung im Kontext einer offenen Volkswirtschaft mit Staat und Ausland? Nennen + erklären Sie diese Gleichung. (3) S=I + (AST-EST) + (X - M) Grafik
  • Wie groß ist der Bruttoproduktionswert im Vergleich zum Bruttoinlandsprodukt? Geben Sie dabei ungefähre Größenordnungen für Deutschland an. (1) 2424 = Bruttoinlandsprodukt Man rechnet nur den Wert der Endprodukt, nicht die Vorleistung.
  • Definieren Sie und erläutern Sie kurz das Bruttoinlandsprodukt nach seiner Entstehung (Entstehungsrechnung). (2) Nach der Enstehungsrechnung durch die Beiträge der Wirtschaftssektoren, primär, sekundär, tertiär.   Grafik
  • Definieren Sie und erläutern Sie kurz das Bruttoinlandsprodukt nach seiner Verwendung (Verwendungsrechnung). (2) S.26 (privater Konsum, staatlicher Konsum...)(hier fehlt noch was) Y= Ch + Cst+Ib + X-M
  • Auf welche 2 Einkommensklassen verteilt sich das Volkseinkommen? (1) Einkommen aus unselbstständiger Tätigkeit Unternehmenstätigkeit
  • Stellen Sie grafisch dar, wie sich ein Höchstpreis (Preisstop) auswirkt (bei Gültigkeit sowohl des Nachfrage- als auch des Angebotsgesetzes). (2) Siehe Klausurbogen
  • Erläutern Sie (sowohl verbal als auch grafisch), was passiert, wenn der Staat in einen Markt eingreift, indem er einen Mindestlohn verordnet. (4)   siehe Klausurenbogen
  • Welches sind die 3 Bestimmungsgrößen für die Konsumentscheidungen der Haushalte? (1) Bedürfnisstruktur erwarteter Preis Konsumsumme
  • Was drückt das Erste Gossensche Gesetz aus? (1)  = Sättigungsgesetz
  • Anzeige
  • Was versteht man unter der Kreuzpreiselastizität? (1) Diese gibt an, wie sich die nachgefragte Menge nach einem Gut in % ändert, wenn sich der Preis bei einem anderen Gut in % ändert, wenn sich der Preis bei einem anderen Gut um xy % ändert
  • Welches sind die zwei wesentlichen Bestimmungsgrößen (Determinanten) für die Angebotsentscheidungen der Unternehmen? (1) Kosten und Erlös
  • Wozu braucht man Wettbewerbspolitik? (1) Herrscht auf dem Markt bereits Wettbewerb muss man den Wettbewerbsdruck erhalten und die Wettbewerber zwingen, sich als Rivalen zu verstehen und zu verhalten. -> Markmacht beschränken
  • Welches sind die drei zentralen Einnahmepositionen des Staates (Summe aller öffentlichen Haushalte? (1) Steuern, Sozialbeiträge, Kreditaufnahme
  • Warum wird behauptet, die Mehrwertsteuer sei aus der Perspektive der Distribution ungünstig? (2) Mehrwertsteuer, die in jedem Preis einkalkuliert ist, betrifft Bezieher niedriger Einkommen schlimmer, als Bezieher höherer Einkommen → Regressionseffekt   Christina: MwSt betrifft Bezieher niedriger Einkommen mehr, als Bezieher höherer Einkommen, weil  die MwSt eine proportionale Steuer ist. Regressionseffekt der MwSt: Umverteilung in die falsche Richtung
  • Auf welche 4 Produktionsfaktoren verteilt sich das Volkseinkommen + wie heißen die jeweiligen Einkommensarten? (1) 1. Arbeit > Lohn 2. Boden > Pacht 3. Kapital > Zinsen 4. Unternehmer > Unternehmergewinn
  • Was versteht man unter der primären Einkommensverteilung? (1)   Verteilung der Einkommen ohne staatliche Aktivität  
  • Was versteht man unter der sekundären Einkommensverteilung? (1) Verteilung des Einkommens durch den Staat  
  • Was versteht man unter der funktionalen Einkommensverteilung? (1) Die Verteilung des Gesamteinkommens auf die Produktionsfaktoren Arbeit und Kapital Arbeitseinkommen („Lohnquote“)  // Kapitaleinkommen ( „Gewinnquote“).
  • Was versteht man unter der personalen Einkommensverteilung? (1) Hierbei klassifiziert man alle Menschen – jeden Einzelnen – nach der Höhe der von ihnen erzielten Einkommen
  • Durch welche 3 Instrumente staatlicher Redistributionspolitik kann die primäre Einkommensverteilung korrigiert werden? (1) S. 89, Grafik: Durch direkte Steuern, Sozialabgaben und Transferzahlungen
  • Zum Thema Zins: Aus welchen 3 Verwendungszwecken setzt sich die Kreditnachfrage zusammen? (1) Kredite für Investitionen Kredite für Konsumzwecke Kredite für Kassenbestanderhöhung
  • Aus welchen beiden Quellen kann das Kreditangebot stammen? (1) Ersparnissse der priv. Wirtschaftseinheiten und Erhöhung der Geldmenge (durch die ZB)
  • Welche 4 Ziele nennt das Stabilitätsgesetz? (1) hoher Beschäftigungsgrad außenwirtschaftliches Geleichgewicht Wirtschaftswachstum stabiles Preisniveau
  • Begründen Sie das Ziel der Preisniveaustabilität aus der Perspektive der Allokation. (2) Preise die sich inflationär ändern, können nicht mehr als verlässliche Knappheitsmesser fungieren. Die Wirtschaftsrechnungen werden unpräzise. Gefahr der Fehlaallokation der Produktionsfaktoren. Verschlechterung der Lenkungsfunktion der Preise. Erschwerung der Entscheidungen von Konsumenten und Produzenten. Inflation verursacht Fehler beim Einsatz Arbeit und Kapital
  • Begründen Sie das Ziel der Preisniveaustabilität aus der Perspektive der Distribution. (2) Inflation führt zu unerwünschten Umverteilung von Einkommen und Vermögen; - Besitzer von Geldvermögen (Sparer) erleiden durch Preissteigerungen einen Verlust des Realwertes (Geldentwertung); - Besitzer von Sachvermögen werden durch Preissteigerung beünstigt; - Wenn sich Normalzinsen nicht an gestiegene Inflation anpassen, kommt es zu einer Umverteilung von Sparern (Gläubigern) zu Schuldnern; - Wenn sich die Nominallöhne nicht anpassen, kommt es zu Umverteilung von Arbeitern zu Kapitaleignern  S. 100 
  • Nennen Sie die 3 wichtigsten Arten der Arbeitslosigkeit? (1) freiwillige Arbeitslosigkeit unfreiwillige Arbeitslosigkeit nicht registrierte Arbeitslosigkeit
  • Warum ist der Begriff Zahlungsbilanz irreführend? (1) Es handelt sich um die Darstellung von Stromgrößen (Flow-Größe) und nicht wie der Begriff "Bilanz" glauben machen will, um Bestandsgrößen (Stock-Größe)
  • Stellen Sie grafisch das volkswirtschaftliche Angebot + die volkswirtschaftliche Nachfrage dar und markieren Sie dabei die volkswirtschaftliche Ideallage. (5) siehe Klausurenbogen
  • Zeigen Sie die möglichen Ansatzpunkte der Konjunkturpolitik anhand des Zusammenspiels von gesamtwirtschaftlichem Angebot + gesamtwirtschaftlicher Nachfrage. Geben Sie ausreichende Erklärungen. (5) Konjunkturpolitik unterscheidet 2 stabilisierungspolitische Ansätze: - Angebotsorientierte und nachfrageorientierte Stabilisierungspolitik Maßnahmen, die am gesmatwirtschaftlichen Angebot ansetzen, können zum einen an den Kosten, zum anderen an den Gewinnen des Unternehmens ansetzen: - Stückkosten - Stückgewinne Maßnahmen, die an gesamtwirtschaftlcihen Nachfrage ansetzen, beziehen sich auf die Formel für die Verwendung des Sozialproduktes: Y= CH+ Cst+ Ib+ X-M Ch = priv. Konsum Cst= Staatsausgaben Ib = priv. Investition X-M = Außenbeitrag Aus der Nachfrageperspektive ist auch noch die Gegenseite zum “Güterberg” relevant. Der Geldberg, der mit der Gleichung Geldmenge multipliziert mit der Geldumlaufgeschwindigkeit beschrieben werden kann: Geldmenge = Mzb*M Nach dieser Darstellung sind ursachengerechte, stabilitätspolitische Ansätze somit vier Konzepte der Stabilitätspolitik: - Geldpolitik - Fiskalpolitik - Lohnpolitik - Wettberwerbspolitik
  • Anzeige
  • Was ist der tiefere Sinn des Rechnungswesens eines Unternehmens? (1) Das betriebliche Rechnungswesen hat den Zweck, die wirtschaftliche Situation eines Unternehmens zahlenmäßig zu erfassen, aufzubereiten und darzustellen.