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Kooperation (Fach) / 5. Kapitel (Lektion)
Wirtschaftliche Strukturmerkmale einer Genossenschaft
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- Nenne die Strukturmerkmale der Personenvereinigung - Mitgliederzahl: es gibt große und kleine Genossenschaften, z.B. 3 Mitglieder reichen schon aus. Wohnungsgenossenschaften sind eher klein zw. ca. 1000-3000 Mitglieder. - Homogenität der Mitgliederstruktur: Früher war die Mitgliederstruktur häufig homogen z.B. Mitglieder aus ähnlichen Berufsgruppen. Heute ist die Mitgliederstruktur viel heterogener --->Folge: Probleme bei der Mitgliederförderung - Soziologische Struktur: z.B. zentrifugale Mitglieder, vers. Mitgliedergruppen
- Nenne die Strukturmerkmale des Geschäftsbetriebs!? - Unternehmensgröße: Wohnungswirtschaft haben wir mittel bis kleine Wohneinheiten. Viele Genossenschaften bilden den Weg der Kooperation nicht der Fusion. - Professionalisierung - Nichtmitgliedergeschäft: Wohnungsgenossenschaften machen Mitgliedergeschäfte. Banken machen überwiegend Nichtmitgliedergeschäfte. - Diversifikatioon im Leistungsangebot: Wohnungsgenossenschaften hatten überwiegend nur ein Produkt, doch das hat sich geändert heute spricht man oft von Full-Service-Genossenschaft.
- Nenne einige Genossenschaftsprinzipien (Organisationsgrundsätze und Verhaltensprinzipien) - Prinzip der Mitgliederförderung: Mitglieder sollen durch Mitgliedschaft eine Förderleistung erhalten ---> eigentliche Existenzgrund und das Wesen einer Genossenschaft - Personalitätsprinzip: Es kommt auf den Menschen an nicht auf das Kapital das dahinter steht, d.h. der Mensch steht im Mittelpunkt. Prinzip der personalen Mehrheit zeigt sich z.b. in der Finanzierung d. Genossenschaft über den Geschäftsanteil. - 3-S-Prinzipien (Selbsthilfe, Selbstverantwortung, Selbstvertrauen) - Identitätsprinzip - Prinzip der Selbstorganschaft - Regionalprinzip - Gleichbehandlungsprinzip (absolut, relativ) - Freiwilligkeitsprinzip - Subsidiaritätsprinzip ->Verbungprinzip->Hybrid - Prinzip der nicht geschlossenen Mitgliederzahl - Solidaritätsprinzip (homo cooperativus vs. homo economicus)
- 3-S-Prinzipien (Selbsthilfe, Selbstverantwortung, Selbstverwaltung) Selbsthilfe -->Genossenschaften sind Selbsthilfeeinrichtungen und unterscheiden sich zu kommunalen Wohnungsunternehmen. Nicht jeder kann eine Genossenschaft gründen (Genossenschaften dürfen nicht zu stark aber auch nicht zu schwach sein) Selbstverwantwortung--->Mitglieder sind selbst die Eigentümer ihrer Whgen, wenn sie diese herunterwirtschaften ist das ihr Problem. Selbstverwaltung (=Dekokratieprinzip) one-man-one-vote -->Ein Mann eine Stimme! In Genosschenschaften wird nach Köpfen abgestimmt
- Was versteht man unter dem Prinzip der Doppelnatur? Man darf sich die Genossenschaft nicht nur als Fima vorstellen denn sie ist Geschäftsbetrieb + Personenvereinigung. Die Personenvereinigung war früher dominanter jetzt ist es der Geschäftsbetrieb.
- Was versteht man unter dem Identitätsprinzip? Das Merkmal das die Genossenschaft stark abgrenzt. (Kunde=Träger) d.h. der Eigentümer ist auch der Leistungsabnehmer. Wenn eine Genossenschaft keine Mitgliedergeschäfte mehr macht gilt nicht mehr das Identitätsprinzip. Identitäsprinzip bedeutet es gibt eine Gleichheit von Träger und Nutzer.
- Was versteht man unter dem Regionalprinzip? Der Geschäftskreis der Genossenschaft konzentriert sich auf den lokalen Markt (in der Region). Freiwillig gewählte Regionalität.
- Was versteht man unter dem Gleichbehandlungsprinzip? absolute Gleichheit = man muss Regeln schaffen die für alle Mitglieder gelten. relative Gleichheit = z. B. der mit der besseren Wohnung zahlt auch mehr für den Nutzungsbeitrag
- Was versteht man unter dem Freiwilligkeitsprinzip? Die Genossenschaft ist keine Zwangsveranstaltung sondern eine öffentlich-rechtliche Genossenschaft. Bei Baugenossenschaften herrscht Zwangsmitgliedschaft.
- Was versteht man unter dem Subsidiaritätsprinzip und dem Solidaritätsprinzip? Subsidiaritätsprinzip= man versucht an der niedrigsten Stelle die Leistung anzusetzen. (Bottom up = Verbundprinzip) Solidaritätsprinzip = Kooperation setzt nicht Solidarität voraus kann auch ein Zweckgeschäft sein. homo economicus = kein Gruppenmensch
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