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physik (Fach) / Elektrische Leitungsvorgänge (Lektion)
- Elektrische Leitungsvorgänge Fließt in einem Stoff oder im Vakuum ein elektrischer Strom, so spricht man von einem elektrischen Leitungsvorgang. Unter einem elektrischen Leitungsvorgang versteht man eine gerichtete Bewegung von Ladungsträgern, z.B. von Ionen oder Elektronen, unter dem Einfluss eines elektrischen Feldes. Solche elektrischen Leitungsvorgänge können in Metallen, Flüssigkeiten, Gasen, im Vakuum sowie in Halbleitern auftreten. Voraussetzungen dafür sind: das Vorhandensein von beweglichen Ladungsträgern, die Existenz eines elektrischen Feldes Der Verlauf eines elektrischen Leitungsvorganges hängt ab von der Art und der Anzahl der beweglichen Ladungsträger (Ladungsträgerdichte) in einem Raumbereich, der Behinderung der gerichteten Bewegung der Ladungsträger durch andere Teilchen (elektrischer Widerstand), der Stärke des elektrischen Feldes im jeweiligen Raumbereich. Grundsätzlich unterscheidet man drei Gruppen von Stoffen Leiter (Metalle, Elektrolyte, Gase): besitzen eine große Anzahl beweglicher Ladungsträger (Elektronen, Ionen) Halbleiter: besitzen bewegliche Ladungsträger (Elektroenen, Defektelektronen) Nichtleiter (Isolatoren): besitzen nur wenige oder keine beweglichen Ladungsträger