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Kooperation (Fach) / 1. Kapitel (Lektion)

Grundlagen

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  • Was versteht man unter Koopartion? Kooperation = Zusammenarbeit, Zusammenwirken von mehreren Akteuren. --> Zusammenarbeit zwischen meist wenigen, rechtlich und wirtschaftlich selbständigen Unternehmen zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit. Kooperation findet immer dann statt, wenn eine Person erwartet, dass sich eine andere Person ebefalls kooperativ verhält und deswegen koopieriert.
  • Wie hat sich die Kooperation entwickelt? Die Kooperation hat sich durch die Tit-for-Tat Stratgie (das wiederholte Spiel) von R. Axelrod entwickelt.  Wird dargestellt durch die Spieltheorie (das Gefangenen Dilemma). Das Problem hierbei sind die externen Effekte. D.h. die Frage ob ich investiere, hängt davon ab ob die anderen das auch tun!
  • Was ist das Grundproblem der Kooperation? Das ich mich soweit von meinen Interessen distanzieren, das wenn ich das tue und alle anderen das auch tun, dass es uns gegenseitig schlecht geht. Wenn die Verfolgung des Eigeninteresses durch jeden einzelnen zu einem schlechten Ergebnis für alle zusammen führt.
  • Was versteht man unter der Tit-for-tat Strategie? Eine im Kampf freundliche Strategie d.h. ich bleibe solange freundlich wie der andere freundlich zu mir ist (wie du mir so ich dir) Ein Spieler der die Tit-for-Tat Strategie anwendet beginnt die Interaktion mit einem kooperativen (freundlichen) Spielzug. Danach mach ein Tit-for-Tat Spieler jeweils den letzten Zug des anderen Spielers nach. Bsp: Es spielen Emi und Sarah. Emi hat zuvor kooperiert also freundlich gespielt so kooperiert auch Sarah. Spielt jedoch Emi defektiert also unfreundlich so spielt auch Sarah defektiert. Die Strategie beinhaltet nicht nur das Prinzip "wie du mir so ich dir" sonder auch das der beschränkten Vergeltung --> um Strafen gering zu halten und Belohnungen hoch unabhänig davon wie sich der Gegenspieler verhält. wenn zwei Tit-for-Tat Spieler aufeinander treffen kooperieren sie immer.  
  • Wann lohnt sich Kooperation? Kooperation lohnt sich dann, wenn Spiele mehrfach gespielt werden nicht beim One-Shot-Game. Denn Kooperation muss langfristig einen Nutzen bringen. Man verzichtet auf Vorteile der kurzfristigen Defektion.
  • Was versteht man unter einem One-Shot-Game? Ein Spiel welches nur einmal gespielt wird d.h. es gibt aus dem Gefangenendilemma keinen Ausweg ist eine aggressive Situation und somit ein Vorteil gegenüber der Kooperation --> Wohnungsmarkt ist z.B. kein One-Shot-Game sondern ein wiederholtes Spiel (Repeated Game)
  • Was versteht man unter einer Trigger-Strategie? In einem wiederholten Spiel, kann jeder Spieler seine Entscheidungen das in der Vergangenheit beobachtete Verhalten der anderen Spieler einbeziehen. Da jeder Spieler das vergangene Verhalten der anderen Spieler beobachten kann uns seine Handlungen auf deren zukünftigen Verhandlungsgewinne Einfluss hat, gibt es für jeden Spieler die Möglichkeit andere Spieler für "schlechtes" Verhalten zu bestrafen. Trigger-Stategien (Auslöser-Strategien) sind eine mögliche Form solcher Bestrafungen.  --> "Wenn du jetzt nicht mit mir spielt (kooperierst) dann spiele (kooperiere) ich nie mehr mit dir!" Kooperiere in Periode 1: Solange jeder kooperiert, kooperiere weiter. Falls einer defektiert, defektiere für immer.
  • Grim-Trigger? verzeiht nie, unfreundlich und nachtragend schärfste Form der Sanktion von unkooperativem Verhalten, da nach einmaliger Abweichung bis zum Ende des Spiels defektiert wird.
  • Arten der Kooperation Horizontal: kommt häufig vor! z.B. Nachfrager auf dem Wohnungsmarkt schliesen sich zusammen um gemeinsam Wohnungsnachfrage zu betreiben. (alle befinden sich auf einer Marktstufe) Vertikal: ist nicht so ausgeprägt. z.B. die Zusammenarbeit einer Genossenschaft mit einem Bauträger. Hat in der Automobilwirtschaft eine größere Bedeutung als in der Wohnungswirtschaft. Diagonale: wenn es nicht horizontal und nicht vertikal ist. Diversifikation von Angeboten (Portfoliotheorie) ich kooperiere mit anderen zusammen die was ganz anderes machen. Z.B. Wohnungswirtschaft kooperiert mit Sozialdienstleister z.B. Altenheim.
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