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rtv (Fach) / Wirtschaften Migration (Lektion)
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- Wirtschaften in der KSA Auseinandersetzung von Individuen, Gruppen, Gesellschaften mit ihrer materiellen Umwelt Gegebenheiten und Eigenschaften des wirtschaftlichen Handels in spezifischen kulturellen, sozialen und politischen Kontexten Formierung von Gesellschaft (gesellschaftlichen Ausdrucksformen) über den Bereich des "wirtschaftlichen Handelns" Ökonomie wird als "eingebettet in Gesellschaft" betrachtet
- Ökonomisches Handeln ist Umgang des Menschen mit seiner Umwelt Umwelt wird genutzt, um zu überleben: physisch und gesellschaftlich --> Wechselwirkung! - Umwelt beeinflusst gesellschaftliche Entwicklungen, Praktiken, Organisationsformen und - Gesellschaft beeinflusst Umwelt
- Kreislauf ökonomischen Handelns gesellschaftliches Leben rankt sich um die Prozesse von Produktion, Distribution und Konsum
- Produktion Ressourcen, Techniken, Werkzeug, Spezialwissen, Arbeit, Subsistenzformen
- Distribution Zu/Verteilung von Gütern, Austausch-Modalitäten, Geldformen, Markt, Wertigkeiten
- Konsum biologische Notwendigkeit, soziales Agieren, Marker für Status, Identität und Macht
- Die Beziehung vom "Eigenen" zum "Fremden" Beziehung "Ich" zum "Du" Ich erkenne mich selbst als different in Abgrenzung zum "Anderen" (gibt Möglichkeit zur Selbstidentifikation, ist identitätsstiftend)
- Identität Begriff für - EInzigartigkeit und Individualität des Individuums (Ich) in Abgrenzung zum Anderen (DU) --> Fokus auf Differenz Gemeinsamkeiten zwischen Menschen werden über Begriff betont und thematisiert Anwendung für Gruppen, Institutionen, Nationen, Familien, Gemeinschaften, etc. Eigendefinition oder fremdbestimmte Zuschreibungen möglich
- Ethnizität Ethnizität Rückseite = ethnische Identität - beinhaltet "ethnos" griechisch = Volk, der diziplinär "einfach organisierte und überschaubaren Gesellschaften außerhalb der industrialisierten Welt" bezeichnete - Ethnizität = individuelles oder kellektiv gelebtes Zugehörigkeitsgefühl zu einer Gruppe ODER Zuschreibung von Gruppenzugehörigkeit durch "Andere" - Zugehörigkeitsgefühl entsteht z.B. durch gemeinsame/geteilte Sprache, gem. Rituale, "Traditionen" etc. - In öffentlichen Debatten sehr undifferenziert benutzt, eher willkürlich
- Kontextualisierung von Ethnizität (7 Thesen von Gingrich) 1. Ethnizität bezeichnet jeweiliges Verhätnis zwischen zwei oder mehreren Gruppen, unter denen die Auffassung vorherrscht, dass sie sich kulturell voneinander unterscheiden 2. So wie Individuen, tendieren ethnische Gruppen unter bestimmten Umständen zum Ethnozentrismus. Ethnozentrismus ist manchmal unvermeidlich, aber er ist selten notwendig/gereichtfertigt ("richtig") 3. "Ethnisch" ist keine sprachkosmetische Verkleidung für "rassisch" oder "völkisch". Ethnische Unterschiede zu verabsolutieren, kann leichst zu Rassismus führen, ethnische Unterschiede zu ignorieren aber ebenso 4. Ethnizität und Nation ist nicht identisch. Nationen sind politische Gemeinschaften, die dauerhaft im selben Staatsverband leben, oder leben wollen. Ethnizität hingegen überschreitet oft nationale und staatliche Grenzen 5. Ethnizität ist nicht identisch mit Kultur. Ethnizität als Beziehungsgeflecht aktualisiert bloß bestimmte Aspekte der beteiigten "Kulturen" in diesem Wechselverhältnis und kombiniert dies mit Außenwirkungen 6.Ethnizität verändert sich im Laufe der Zeit immer wieder. So wie es jetzt ist, bleibt es nicht 7. Ethnizität variiert je nach Umständen. So wie es hier ist, so ist es nicht übrall sonst --> Begriff ist dynamisch und nur entsprechend einsetzbar.
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- ethnische Ökonomien: Begriffe und Definitionsversuche Keine einheitliche Definition, kein einheitlicher Begriff in Literatur -ethnische MInderheiten sind nicht unbedingt (int.) MigrantInnen (z.B. indigene) Ethnic minority entrepreneurs: "Self-employed individuals beloging to ethnic minority communities are defined as entrepreneurs, regardless of whether or not they emloy other people or whether they own small buisnesses on the fringes of the economy or own large, multimillion dollar buisnesses"
- Charakteristika von "ethnischen Ökonomien" -Selbständige sowie ArbeitgeberInnen und deren Beschäftigte von ethnischen Mindereiten bzw. MigrantInnengruppen - räumliche Konzentration -Beschäftigung von Familienangehörigen und Rekrutierung von Arbeitskräften aus eigener Minderheit -Großteils "co-ethnische" Kundschaft - Identifikation mit eigener ethnischer Gruppe in Bezug auf Herkunft, Sprache oder Religion (soziale Beziehungen) - Rolle transnationaler Beziehungen (Zulieferer und Produkte oft aus Herkunftsland) -EigentümerIn, BetreiberIn und ManagerIn des eigenen Geschäfts WIDERSPRICHT teilweise Schumpeters Definition der innovativen Pioniere - die meisten Unternehmen (ob mit oder ohne Migrationshintergrund) folgen oder kopieren bestehende Modelle bzw. entwickeln diese weiter
- Arbeitsbegriffe (deutschsprachiger Raum) "ethnische" UnternehmerIn/Ökonomiw "migrantische" UnternehmerIn Ökonomien
- Personen mit Migrationshintergrund (Ö) Personen, deren beide Elternteile im Ausland geboren wurden (unabhängig von Staatsbürgerschaft) -MigratInnen erster Generation - MigrantInnen zweiter generation
- Ausländische Staatsangehörige Personen, die in einem Land Leben, aber nicht dessen Staatsbürgerschaft besitzen
- Bedeutung und Sichtbarkeit migrantischer Ökonomien Selbständigkeit von MigrantInnen (12,7%) leicht höher als der Anteil der Selbstständigen der Mehrheitsgesellschaft (12%) Wahrnehmung der migrantischen Selbstständigkeit im öffentlichen und medialen Diskurs eher gering -Dominanter Diskurs der GastarbeiterInnen -Unsichtbarkeit vieler migrantischer Unternehmen (Bau, ÜbersetzerInnen) in öffentliche-politischer Debatte -Beleg für gelungene Integration -Ergebnis begrenzter Möglichkeiten am allg. Arbeitsmarkt ABER die Situation ist komplexer
- Reaktionsmodell - Blocked Mobilities Reaktionen auf die Diskriminierung am offenen Arbeitsplatz Rahmenbedingungen und Restriktionen im Zielland -NIedrige oder nicht anerkannte Qualifikationen/Bildungsabschlüsse -Rechtiche Barrieren -Diskriminierung aufgrund von "Herkunft" von Seiten der Mehrheitsgesellschaft - a "damage limitation excercise" i, Arbeitslosigkeit zu vermeiden Vernachlässigt die Herausforderungen, die mit einer Unternehmensgründung und -führung verbunden sind
- Nischenmodell Betont strukturelle Vorteile Können Nachfrage der "eigenen Community" am beten identifizieren und versorgen -Bieten Produkte und Sercices an, die nicht von der Mehrheitsgesellschaft abgedeckt weden z.B. Lebensmittelgeschäft, Gastronomiebetriebe Aber -Konkurrenz z.B. durch breites Angebot in Supermärkten - Markt (um) orientierung "ethnischer" Lebensmittelgeschäfte
- Rolle der sozialen Ressourcen Ineinandergreifen von wirtschaftlichen und sozialen Beziehungen - Soziales bzw. ethnisches Kapital: Fähigkeit die sozialen Netzwerke innerhalb der eigenen Community zu nutzen -Bounded solidarity: Solidarität aufgrund geteilter Lebensumstände, Gruppengefühl Reziprozität: Gegenseitigkeit im sozio-ökonomischen Austausch z.B. Informationsaustausch nur innerhalb der eigenen Gruppe negatives Sozialkapital
- Transnationale Ressourcen Migrationsende- und Aufnahmeregionen nicht autonome und abgregrenzte Einheiten, sondern verflochtene und sich gegenseitig beeinflussende transnationale Räume Transnationalismus ist als Prozess zu verstehen, indem MIgrantInnen durch ihre Alltagspraxis und sozialen, wirtschaftlichen und politischen Beziehungen soziale Felder konstruieren, die die Grenzen von Nationalstaaten überschreiten "social actors who enact networks, ideas, information, and practices for the purpose of seeking buisness opportunities of maintaining business within dual social fields, which in turn force them to engage in varied strategies of action to promote their entrepreneurial acivities
- Interaktives Modell (Transnationale Ressourcen) Opportunity Structures Market Conditions Acces to Ownership - ethnic consumer products - buisness vacancies -non-ethnic/open markets - competition for vacancies - government policies Ethnic Strategies Predisposing Factors Resource Mobilisation -blocked mobility - close ties to co-ethnics -selective migration - ethnic social networks - aspiration levels - goverment policies Group Characteristics Möglichkeitsstrukturen im Aufnahmeland -Rahmenbedingungen d. Marktes: geschlossene vs. offene Märkte - Zugang zu Unternehmen: Verfügbarkeit und Wettbewerb, Regierungspolitik Gruppencharakteristika und Ressourcen der UnternehmerInnen -Ziele, Erfahrungen und Fähigkeiten -Ethnisierung von souialen und "ethnischen" Ressourcen (geteiltes soziales und kulturelle Kapital
- Mixed Embeddedness - Weiterentwicklung der "oppurtunity structure" - Soziale Einbettung, aber auch Orientierung an den Rahmenbedingunen in der Aufnahmegesellschaft - Einbettung der AkteurInnen in rechtlich-institutionelle, politische und wirtschaftliche Strukturen - National: Migrations- und Wohlfahrtspolitik Regional/urban: Positionierung und Klientel der Stadt, Wohnungspolitik, Markt- und Verkaufsregelungen, Unterstützungsprogramme für Unternehmen Lokal: Charakteristika von "vierteln", Wohn- und Verkaufsgebieten, soziale Beziehungen -MigrantInnen reagieren nicht nur auf vorhandene Rahmenbedingungen, sondern haben Potentioal diese zu beeinflussen
- Akha bis 1950er ethnische Minderheit, "nicht staatstragende" Minderheit "traditionelle Siedlungsgebiete im Berland Festlandsüdostasiens Erstes Akha Dorf in Thailand 1903 gegründet 1959: Bezeichnung "chao khao" (hilltribe, Bergstamm) nicht nur topographische, sondern auch politisch ökonomische Dimension
- Akha ab 1950er/60er Ab 1950er/60er Einbeziehung in (internationale) Kontexte -politische Ebene: angebliche Anfälligkeit für KOmmunistische und andere ideologische Einflüsse - Strategische Ebene: Hilltribes als Sicherheitsrisiko in den scher zugänglichen und unkontrollierbaren Grenzgebieten -ökonomische- ökoloigische Ebene: Brandrodungswanderfeldbau (v.a. ab 1980er) manchmal in KOmbination mit Opiumanbau
- Transformationsprozesse (Trupp, Akha) - christliche Missionierung - Konflikte mit Nationalstaat - Land- und Jagdrechte - Staatsbürgerschaftsvergabe - Assimilierungspolitiken -Massenmedien und Kommunikationsmittel -Infrastrukturausbau -Einfluss der Mehrheitsgesellschaft -Tourismus -Indigene Bewegungen -MIGRATION IN URBANE ZENTREN
- Mobilitätstypen nach Hugo (Trupp, Akha, Thailand) PendlerIn Saisonale MigrantIn Target Migrant, LebenszyklusmigrantIn Working LIfe Migrant Permanente MigrantIn Unentschlossene MIgrantINn
- Binnenmigration und Stadt, Thai-Minderheiten-Kontext (Akha, Trupp, Thailand) keine kontrekten Daten, (Registrierungsproblem) aber Tendenz steigend Eine von sieben Akha leben nicht mehr in ihrem Heimatdorf
- Migrationstypen von Akhas in die Stadt saisonal, permanent, unentschlossen, working life
- Beschäftigungen von Akhas in der Stadt LohnarbeiterInnen (Bau, Tankstelle, Gastronomie, Karaoke, Rotlichtbars) ca. 100 Baht/Tag Studierende und SchülerInnen Selbständige --> Akha SouvenierverkäuferInnen
- Binnenmigration (Akha Trupp) Binnenmigration ist nummerisch ein sehr viel bedeutenderes Phänomen als internationale Migration, aber die Mehrheit der Studien konzentrieren sich auf internationale und transnationale Migration
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- Gründe für die Dominanz transnationaler Studien Politische E.: Migrationspolitik und intern. Sicherheitsagenden Development nexus: Transnationale MigrantInnen/UnternehmerInnen als EntwicklungshelferInnen
- Gründe für die Relevanz von Binnenmigration: -Regionale Disparitäten -Stadt- und Tourismusentwicklung -Sozio-ökonomische Mobilität
- Tourismus und Migration (Trupp, Akha) Gering qualifizierte Beschäftige: Gatronomie, Hotellerie Selbständige UnternehmerInnen: von Coffeeshops, Reiseagenturen, Hotels, Eventorganisation
- Ethnische Minderheitenökonomie (Trupp, Akha, Thailand) -die Selbständigen sowie die ArbeitgeberInnen und deren Beschäftigte aus einer ethnischen Minderheiten bzw. MigrantInnengruppe -EigentümerIn, BetreiberIn und ManagerIn des eigenen Geschäfts -Kundschaft nicht aus der "eigenen" Gruppe
- Zentrale Fragestellung von Trupp/Akha Wie gestalten die Akha-MigrantInnen ihr (Über-) Leben im urbanen Souveniergeschäft? Wie ist ihr Handeln in soziale und politisch-ökonomische Strukturen eingebettet bzw. dadurch eingeschränkt? -Analyse von sozialen und politisch-ökonomischen Strukturen -Analyse von Handlungsstrategien
- Theoretischer Rahmen (Trupp, Akha) habitus forms of capital Agency and Embeddedness of Akha Migrants in Tourist Buisnesses social embeddedness politico - institutional and economic embeddedness
- Entwicklung des (urbanen Souvenirverkaufs) 1960/70er Beginn des Souvenirgeschäfts in den Dörfern Kommerzialisierung zunächst durch externe Agenturen später selbständiger Direktverkauf Indiviudaltourismus in Chiang Mai Akha Bevölkerung in CHiang Mai <50
- Entwicklung des (urbanen Souvenirverkaufs) 1960/70er Beginn des Souvenirgeschäfts in den Dörfern Kommerzialisierung zunächst durch externe Agenturen später selbständiger Direktverkauf Indiviudaltourismus in Chiang Mai Akha Bevölkerung in CHiang Mai <50
- Entwicklung des urbanen Souvenirgeschäfts 1970er/80er Beginn des urbanen Souvenirverkaufs in Chiang Mai Möglichkeitsstrukturen durch nationale und private AkteurInnen geschaffen Nightbazareröffnung, Chiang Mai Old Cultural Center Verkaufsprodukte stärker an Interessen westlicher TouristInnen angepasst Chiang Mai wurde zum wirtschaftliche nund touristischen Zentrum des Nordens Akha Bevölkerung 1982: 76
- Entwicklung des urbanen Souvenirverkaufs 1990er (Akha, Trupp) Veränderungen in Dorfbegieten: Logging Ban (1989) wirtschaftliche und nationale Integration verbesserte Transport- und Kommunikationsstrukturen Eröffnung weiterer Tagesmärkte Mehr Möglichkeiten, aber auch mehr Konkurrenz Erste Akha migrieren temporär als SouvenirverkäuferInnen nach BKK Pioniere sehr erfolgreich --> viele NachfolgerInnen
- Veränderungen des urbanen Souvenirverkaufs 2000+ (Trupp, Akha) Akha Bevölkerung in Chiang Mai: 1700 -2000 Verkaufsprodukte: selbst hergestellte und eingekaufte PRodukte weitere räumliche Expandierung in touristische Küstengebiete
- Eigenschaften von Akha-Souvenir Ökonomien Hohe Fluktation zwishcen Dorf und Verkaufsgebieten Multilokalität Hohe Mobilität Hohe Flexibilität Starke Kommunikation Nutzung sozialer Netzwerke Starke Segmentierung Mobile StraßenverkäuferInnen Mobile/nicht mobile StandverkäuferInnen GeschäftsbesitzerInnen
- Akha SouvenirverkäuferInnen als Schnittstelle von Migration und Tourismus (Akha, Trupp) Verkaufsgebiete werden zu Schnittstellen von Binnenmigration und intern. Tourismus die Akha beleben aufgrund ihres Erscheinungsbildes das Straßenbild (ethnic Flair) Aufdringliche Nebenerscheinung des Massentourismus
- Motivation von Akha- SouvenirverkäuferInnen (Trupp, Akha) Studien zu "ethnic entrepreneurship" unterscheiden zwei idealtypische Hauptmotive: Ökonomische Motive, die im ZH mit blockierten Möglichkieten am Arbeitsmarkt stehen (Ökonomien der Not) --> Fehlende Möglichkeiten im Dorf Motiv der Selbstverwirklichung/Wunsch nach Unabhängigkeit Selbstausbeutungsstrategie
- Bounded Solidarity/bonding social capital (Trupp, Akha) Bindende Solidarität, die durch Identifikation mit einer bestimmten Gruppe zum Ressourcentransfer führt Gemeinsame Sprache, regionale Herkunft, Disriminierungserfahrungen, sozio-ökonomischer Status Informationsweitergabe, Zusammenhalt in Konfliktsituationen Starke horizontale Beziehungen Schwache vertikale Beziehungen
- Value introjection = Einverleibung (Trupp, Akha) Habituisierte, internalisierte Werte/Normen, die Personen zum Aufbau und Festhalten von Beziehungen bewegen "Beratungsfunktion" und Unterstützung von erfahreren VerkäuferInnen für Großfamilie und DorfbewohnerInnen
- Negative Social Capital (Trupp, Akha) Ausschluss von Außenseitern aufgrund von Gruppensolidarität Beschränkung von individuellen Freiheiten und Eigeninitiative Fehlinformationen für "Neue"
- Outsider Beziehungen (Trupp, Akha) "Bonding social capital is good for getting by, but gridging capital is crucial for getting ahead Vielfältige Kontaktmöglichkeiten zu Touristinnen, Expats, Thai-Minderheitsgesellschaft Negative Erfahrungen: Preisverhandlungen, sexuelle Belästigung Outsider-Beziehungen --> Transformation in soziales, kulturelles und ökonomisches Kapital -Stammkapital -Erlernen von Fremdsprachen Extrajobs "farang" boyfriends
- Habitus und Gender (Trupp, Akha) Praktiken sind mit sozialen, verkörperten Strukturen des Feldes rückgekoppelt 90% der SouvenirverkäuferInnen sind weiblich Gender rühes SChemata sozialer Differenzierung Genderbasierte Arbeitsteilung "Akhazang" schreibt sehr strenge, genderbasierte Arbeitsteilung vor Fortführung genderbasierter Arbeitsteilung im urbanen Souvenirgeschäft Aufrechterhaltung/Modifikation des "Genderhabitus" -Männer lernen nähen und stricken
- Ökonomische Einbettung und Kapitalausstattung Kapitalausstattung Soziales Kapital (Insider und Outsider Netzwerke) Ökonomisches Kapital Vorraussetzung für Start des Souvenirunternehmens Mobiler Straßenverkauf Finanzielle Unterstützung durch Mutter Einnahmen Zeit- und Ortsabhängig Inkorporiertes kulturelles Kapital: -Sprache, Kommunikation -Bildung -Nähen Objektiviertes kulturelles Kapital -Selbst hergesellte Verkaufsprodukte Kopfschmuck und Akha Kleidung