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Chemie MedAT Test (Fach) / Naturstoffe (Lektion)
- Nukleinsäure Nukleinsäure chemische Sammelbezeichnung für DNA und RNA Die DNA (desoxyribonucleic acid) speichert die Erbinformation, die RNA (ribonucleic acid) ist an der Übertragung und Umsetzung dieser Information beteiligt. DNA und RNA sind chemisch gesehen Säuren. Da sie sich überwiegend im Zellkern (nucleus lat. = der Kern) befinden, werden sie Nukleinsäuren genannt. Die Bausteine der Nukleinsäuren sind die Nukleotide, die sich jeweils aus einer Phosphorsäure, einem Zucker und einer Base zusammensetzen. Diese Bausteine verbinden sich zu langen Strängen, bei der DNA zu einem Doppelstrang, der berühmten Doppelhelix.
- Vitamine Vitamine sind essentielle Bestandteile der Nahrung. Sie dienen nicht als Energielieferanten. Vitamine sind für viele Sftoffwechselfunktionen unverzichtbar. Viele Vitamine oder ihre Derivate fungieren als Coenzyme oder sind deren Bestandteile. Ein Coenzym bindet an das aktive Zentrum eines Enzyms und ermöglicht so erst dessen Funktion. Einteilung: Die Einteilung der Vitamine erfolgt in wasser- und fettlösliche Vitamine. Lipidlöslich: A/Retinol: (Karotten) D: Fisch E: Pflanzenölen K:grüne Pflanzen Wasserlösliche Vitamine: B1/Thiamin: Vollkornprodukte B2: Milch, Eier B6: Hefe, Mais B12: tierische Nahrungsmittel C: Gemüse, Obst, besonders in Zitrusfrüchten, Tomaten, Paprika H: Leber Folsäure: Vollkornprod. Nikotinsäure: Fleisch, Milch Pantothensäure: in fast allen Nahrungsmitteln Einige Vitamine können vom menschlichen Körper selbst synthetisiert werden. Einige widerum werden zwar vom Körper synthetisiert, jedoch in zu gerigem Maße und müssen deshalb auch über die Nahrung aufgenommen werden. Vitamine müssen dem Organismus nur in geringen Mengen (mg oder µg) pro Tag zugeführt werden. Stabilität: Viele Vitamine sind nicht sehr stabil. Sie werden leicht zerstört durch Hitze- und Lichteinwirkung oder sie zerfallen spontan. Besonder lichtempfindlich ist Vitamin A und besonders hitzeempflindlich Vitamin C.