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GöD (Fach) / Marxismus (Lektion)
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- Gesellschaftliche Entwicklung nach Marx - 3 Klassengesellschaft zu 2 Klassengesellschaft - Ökonomie durchläuft eine unvermeidliche Entwicklung - Akteure handeln in diesen Entwicklungsstufen - Nächste Stufe ist der Kommunismus - Eintreten des Kommunismus muss gefördert werden, damit er schneller eintritt
- Was ist „Dialektische Materialismus“? - Auftretende Gegenthese: Das gesellschaftliche Sein bestimmt das Bewusstsein - Universum muss als Ganzes angesehen werden - Dieses Ganze besteht aus sich bewegenden Beziehungen - Bewegung ist aufsteigend (von Einfachen zum Komplexen) - Jeweilige Entwicklung resultiert durch den Konflikt und die Aktualisierung der Grundwiedersprüche
- Wie sieht Marx Materialismus? - Materialismus als eine quasi-dialektische Entwicklung der Welt, welche historisch verfolgbar ist
- Worin besteht der Gegensatz im historischen Materialismus? - Produktivkräfte = Technologie - Produktionsverhältnisse = Ausrichtung des Wirtschatssystems - Ideologischer Überbau = Wertesystem - Technischer Fortschritt wird durch Produktionsverhältnisse gebremst - Permanenter Klassenkampf (um Organisation und Ordnung) - Revolutionäre Kraft der ausgebeuteten Klasse als Antriebskraft der Veränderung
- Entsteht die gesellschaftliche Entwicklung aus sich heraus oder bedarf es dazu einer gesellschaftlichen Kraft? - Innere Revolution von Unten - Es herrscht ständiger Klassenkampf
- Worin besteht der „Mehrwert“ im produktiven Prozess? - Mehrwert entsteht in der Güterproduktion - Arbeiter arbeiten länger als notwendig - Output höher als Input - Arbeitskraft ist Mehrwert der Ware - Kapitalist eignet sich Mehrwert an, da er die Arbeitskraft als Ware einkauft und diese nur mit G entlohnt
- Wem gehört der „Mehrwert“ der Arbeit? - Dem Kapitalisten, - Da er Arbeiter einstellt, kann er sich den Mehrwert aneignen - Wert der Arbeitskraft muss bestimmbar sein, dann kann Mehrwert bestimmt werden (Ricardo)
- Was ist der „Gebrauchswert“ der Arbeitskraft? - Gebrauchswert der Arbeitskraft = Kraft, die über die Selbsterhaltung hinausgeht - Zusätzlichen produzierten Güter bilden den Mehrwert
- Was versteht Marx unter „einfacher Warenproduktion“? - Subsistenzwirtschaft - Es wird nur so viel produziert wie genutzt wird - Einfache Reproduktion der Wirtschaft
- Was bedeutet die Marx´sche Begrifflichkeit G–W–G? - Nutzenmaximierung bedeutet G-W-G. - Anreiz zur Gewinnmaximierung - Geld nicht nur als Tauschmittel (Ware gg Ware), sondern - Genutzt um Waren zu Kaufen um teurer zu verkaufen - GWG: Ware ist Zwischenform und Geld- bzw. Kapitalanhäufung ist Ziel
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- Was versteht Marx unter der ursprünglichen Akkumulation? - Historischer Scheidungsprozess - Produzent vs. Produktionsmittel - Bzw. Trennung der Arbeiter und dem Eigentum an der Verwirklichungsbedingung der Arbeit - Expropriation der unmittelbaren Produzenten - Somit Verwandlung der feudalen in kapitalistische Exploitation
- Was ist der Gebrauchswert der Arbeitskraft? - Wert der Arbeit: Mehr Wert produzieren als sie selbst besitzt - Vergangene Arbeit
- Was ist der Tauschwert der Arbeitskraft? - Lebendige Arbeit (noch möglich zu leisten) - Ist die lebendige Arbeit und die Verausgabung
- Was ist „konstantes“ Kapital? - Konstante Kapital sind die Produktionsmittel, da sie den Wert der Ware nicht verändern
- Was ist „variables“ Kapital? - Durch die Arbeitskraft im Produktionsprozess umgesetzte Teil des Kapitals - verändert seinen Wert
- Wie hoch ist Arbeitslohn im Kapitalismus? - Arbeitslohn = Marktpreis der Arbeitskraft - Steht zum Wert der Arbeitskraft im gleichen Verhältnis wie Produktmittelpreis zum Produktendwert - Stunden des Arbeitstages werden gleich entlohnt - Arbeitskraft erbringt somit mehr als ihre Vergütung
- Was ist der Arbeitsertrag? - Das, was man mit dem Arbeitserlös kaufen kann und an den Ort des Verbrauches schaffen kann
- Was ist unter dem poltischen Kampfbegriff „Recht auf den vollen Arbeitsertrag“ zu verstehen? - Recht auf den vollen Arbeitsertrag, - Sofern, Recht des Einzelnen auf seinen vollen Arbeitsertrag gemeint ist
- Was ist das Verhältnis zwischen Profit und Mehrwert? - Nur der variable Teil des Kapitals schafft Mehrwert o Aber nur u.d.B., dass auch die anderen Teile vorgeschossen werden, die Produktionsbedingung der Arbeit o Nur möglich durch Vorschuss des konstanten Kapitals o Kann nur durch variables Kapital verwertet werden o Fallen alle gleichmäßig zusammen und bestimmen Verhältnis zum gesamten Kapital o (nicht durch Rate des Mehrwerts, sondern durch rate des Profits) - Kapitalist sieht Mehrwert der Ware o Mehrwert erzielt durch den Verkauf der Ware zu einem Überschuss
- Was ist der Profit für Marx? - Der auf den Wert des Einsatzkapitals bezogene Mehrwert. - Profit ist Differenz zwischen reinen Marktpreisgrößen, wie er den Unternehmungen tatsächlich zufällt
- Was ist das „Gesetz des tendenziellen Falls der Profitrate“? - Kapitalismus durch innere Widersprüche geprägt - Zusammenwirken aller Kapitalisten bewirkt Senkung der Profitrate - Grund: Versuch die „Mehrwertproduktion“ zu erhöhen bewirkt Abnahme des variablen Kapitals - Freie Lohnarbeit ist nach Marx einzige Quelle des Mehrwerts Bezeichnung der Marxschen Theorie für ein zentrales Bewegungsgesetz kapitalistischer Produktionsweise: Da sich die Mehrwertrate aus demVerhältnis von Mehrwert zu variablem Kapital ergibt (m/v), die Profitratedagegen aus dem Verhältnis von Mehrwert zu gesamtem Kapital (m/c + v), können bei gleicher Mehrwertrate verschieden hohe Profitraten entstehen, je nach Grösse des konstanten Kapitals (c). Insofern die kapitalistischeProduktion zu einer stetigen Erhöhung des Anteils des konstanten Kapitals gegenüber dem variablen am Gesamtkapital (durch Erweiterung derProduktionsmittel, durch Heranziehung neuer Rohstoffe usw.) führt, führt sie gleichzeitig „einen graduellen Fall in der allgemeinen Profitrate bei gleichbleibender Rate des Mehrwerts“ herbei. Diese Tendenz zum Fall derProfitrate wird also durch den gleichen Prozess erzeugt, der als Steigerung der Produktivkraft der Arbeit (dadurch, dass die Arbeiter durch erweiterte Maschinerie usw. wenigerArbeit für das gleiche Produktaufwenden müssen) zu gelten hat. Wegen der diesem Fall der Profitrateentgegenwirkenden Faktoren betont K. Marx den Tendenzcharakter diesesProzesses, in dem „die Schranke der kapitalistischenProduktionsweise hervortritt: 1. Darin, dass die Entwicklungder Produktivkraft der Arbeitim Fall der Profitrate einGesetz erzeugt, das ihrer eigenen Entwicklung auf einem gewissen Punkt feindlichst gegenübertritt, und daher beständig durch Krisen überwunden werden muss. 2. Darin, dass die Aneignung unbezahlter Arbeit, und dasVerhältnis dieser unbezahlten Arbeit zur vergegenständlichten Arbeitüberhaupt, oder, kapitalistisch ausgedrückt, dass der Profit und dasVerhältnis dieses Profits zum angewandten Kapital, also eine gewisse Höhe der Profitrate, über Ausdehnung oder Beschränkung der Produktionentscheidet, statt des Verhältnisses der Produktion zu den gesellschaftlichenBedürfnissen, zu den Bedürfnissen gesellschaftlich entwickelter Menschen“ (Marx).
- Wie expandiert - nach Marx – der Kapitalismus historisch? - Kapitalismus hebt vorindustrielle, traditionelle Formen der Produktion auf - Zuerst in Industrieländern, dann in „kolonialen Expansionsräumen“
- Was ist die „industrielle Reservearmee“? - Perioden der Stagnation / mittlerer Prosperität - Industrielle Reservearmee unterdrückt die aktive Arbeiterarmee - Hält ihre Ansprüche im Zaum - Je größer das Proletariat umso größer die Reservearmee
- Was bezeichnet der Begriff der „Entfremdung“? - Bezieht sich auf Arbeiter - Kapitalistisches System: alle Methoden dienen der Steigerung der gesellschaftlichen Produktivität der Arbeiter - Geschieht auf Kosten des individuellen Arbeiters - Beherrschungs- und Ausbeutungsmittel des Produzenten - Verstümmeln Arbeiter in einen Teilmenschen -> Entwürdigung als Anhängsel einer Maschine
- Wie beschreibt Marx die „letzten Phasen“ des Kapitalismus vor seinem Ende? - Kapitalmagnaten: Zentralisatin der Produktionsmittel - Expropriation der Expropriateure - Verelendung der Arbeiterklasse - Dadurch entsteht die Erwartung sozialistischer Umwälzungen - Sozialistische Umwälzung: Ergebnis bewusst handelnder Individuen
- Worin bestehen die Wesentlichen Fortschritte das Sozialismus und Kommunismus nach Marx? - Kooperation und Gemeinbesitz der Erde / durch die Arbeit produzierten Produktionsmittel - Verwandlung des kapitalistischen Eigentums in gesellschaftliches - Keine Klassen, freier Geist, kein Privateigentum.
- Gibt es nach dem Ende der DDR und der UdSSR noch einen Sinn, sich mit der Theorie des Marxismus zu befassen? - Marxismus, bezogen auf das Werk „Das Kapital“ hat viele wichtige ökonomische Bedeutungen - Beispielsweise das Konzept des Profitstrebens - Theorie ist nicht weg zu denken