20

BioDiv Pflanzen (Fach) / Algen und Moose (Lektion)

Tenberge

Diese Lektion wurde von AlphaDark erstellt.

Lektion lernen

Anzeige
  • Euglenophyta Vorkommen: in nährstoffreichen GewässernOrganisationsstufe: monodale Einzeller (mit Geißeln beweglich)Pigmente: Chrolophyll a + b, XanthophylleReservestoff: Paramylum (beta-1,3-Glucan)Zellwand: PelliculaGeißeln: 1 lange Flimmer- und 1 kurze Peitschegeißel (Flimmergeißel zur Zug-VorwärtsbewegungBesonderheiten: Plastiden mit 3 Membranen, heterotrophe Formen
  • Dinophyten (Dinoflagellaten) Monadale Einzeller2 Flimmergeißeln, heterokontVorkommen: Phytoplankton; in Endosymbiosen (Korallen)Pigmente: Chlorophyll a+ c, beta-Carotin, XanthophylleReservestoff: StärkeZellwand: polygonale ZelluloseplattenBesonderheiten: Plastiden mit 3 Membranen Bedeutung: wichtige Primärproduzenten, aber wenn zu viele davon da sind --> Verstopfung der Kiemen der Fische --> Fischsterben ("Killerlage") Sind ua für das Meeresleuchten verantwortlichGehen Endosymbiose mit Korallen ein (machen die PS für sie)
  • Heterokontophyta Organisation: Einzeller bis GewebethallusVorkommen: Süß- und MeerwasserGeißeln: heterokont (1 Zug-/ Flimmergeißel, 1 Schlepp-/PeitschengeißelPigmente: Chl. a+c, FucoxanthinReservestoff: Laminarin, ChrysolaminarinBesonderheiten: Plastiden: zusätzliche ER-Membran außen, Innen Gürtellamelle (Thylakoidmembran)
  • Heterokontophyta Klasse Bacillariophyaceae (Diatomeae) coccale Einzeller (ohne Geißeln, aber durch Kontranktion beweglich)Teilweise Coenobiennur wenige begeißelte FormenZellwand besteht aus Kieselsäureschale (Hypo- und Epitheka) Nach der Symmetrie der Schalen gibt es 2 Ordnungen: 1. Pennales: bilateral-symmetrisch (Schiffchen) --> leiten bei Erreichen einer Minimalgröße die sexuelle FP ein/ Fortbewegung durch Schleimausscheindung/ langgestreckt, beweglich 2. Centrales: radiär-symmetrisch/ rund und kaum beweglich
  • Heterokontophyta Klasse Phaephyceae (Braunalgen) Vorkommen: überwiegend marinOrganisationsstufe: verzweigt trichal (fadenförmig) bis zu GewebethalliPigmente: Chlorophyll a+c, beta Carotin, FucoxanthinZellwand: Cellulose und Alginat FP: Haplo-Diplonten bis Diplonten 2 Ordnungen: 1. Laminariales: heteromorpher Generationswechsel (Gametophyt < Sporophyt), Gliederung: Rhizoid, Kaulois, Phylloid 2. Fucales: Diplont/ FP-Zellen in Konzeptakeln/ haben Leitelemente und echtes Gewebe
  • Chlorobionta (Grünalgen) Vorkommen: 90% im Süßwasserm marine Formen, teilweise LandformenPigmente: Chl. a+b, XanthophylleReservestoff: StärkeZellwand: Cellulose Geißeln: meist 2 isokonte Peitschengeißeln
  • Chlorobionta Klasse: Chlorophyceae begeißelt1. Ordnung: Volvocalesmonodale Einzeller/ Eintwicklung zu Zellkolonien (Arbeitsteilung)/ congenital (während der Bildung zusammengelagert)/ vegetative sowie generative FP/ gerichtete Fortbewegung durch synchronen GeißelschlagGattung: Volvox = größter Verband (bis zu 16000 Zellen) 2. Ordnung: ChlorococcalesCoccale Einzeller (FP-Zellen, teilweise begeißelt)/ Entwicklung zu Aggregationsverbänden/ postgenitale Zusammensetzung/ jede Zelle kann sich selbst fortpflanzen  
  • allgemeines Generationswechselschema Befruchtung/ Syngamie --> Zygote --> Sporophyten --> Sporangien --> Meiose --> Spore --> Gametophyt --> Gametangium --> Gameten --> Befruchtung/ Syngamie
  • Sporen FP-Zellen, die ohne Syngamie neue Organismen hervorbringen können
  • Intermediärer Kernphasenwechsel Beide Generationen (Sporophyt und Gametophyt) wechseln sich ab --> Haplo-Diplonten
  • Anzeige
  • Apomorphien Evolutive Neuheiten, die eine Stammart erworben und an seine Nachkommen weitergegeben hat
  • Protonema Vorkeim der Moose, darauf wächst das Moospflänzchen
  • Paraphysen Fädige, sterile Organe zwischen den FP-Organen --> Unterstützen die Befruchtung durch Hinführung der Spermatozoide/ sollen Antheridien und Archegonien vor Austrocknung schützend (durch einen leichten Wasserspeicher)
  • Anulus Präperforierte Struktur am Sporangium --> Sollbruchstelle, an der die Kapsel aufbricht
  • Gonotrophie Ernährung durch den Erzeuger
  • Embryotheka Schutzwand um den Embryo
  • Bryophytina (Laubmoose) Generationswechsel: haplobiontisch/ heteromorpher Generationswechsel SYNGAMIE--> Zygote --> Embryo --> Sporogon --> Sporangium --> MEIOSE --> Sporen --> Protonema (durch Keimung) --> Moospflänzchen --> Archegonium/ Antheridium --> Eizelle/ Spermazelle --> SYNGAMIE Sporogon = Sporophyt Sporogon ist nicht ungeschlechtlich!! Dort findet die Meiose statt --> eine Generation, in der eine Teil der geschlechtliche FP stattfinden, kann niemals ungeschlechtlich sein! Gameten verschmelzen im Archegonium --> Sporogon wächst aus keine autonomen Generationen!! Gametophyt überwiegt
  • Laubmoos-Pflanze Gametophyt axialbestehend aus Cauloid (= Stämmchen) und Phylloid (= Blättchen) Sporen:2-schichtige Wand aus Exospor und Endosporaus der Spore wächst das Protonema (Fadenthallus) und aus dem Protonema das Moospflänzchen (Gewebethallus)
  • NEU/ NET bei Moosen NEU 1. dünne Cuticula (aus Cutin)Hadrom (Wasser) und Leptom (Assimilate) als Leitgebewebe2. Gametangium ist immer mehrzellig3. Embryo und Embryotheka (Schutzwand um den Embryo)4. Immer mit steriler Hülle (Sporangien und Paraphysen)5. Columella (= Wasser und Nährspeichergewebe im Sporogon)Stomata zum Gausaustausch NET 1. Sporopollenin = Biopolymer, das permanent vorkommt; überzieht das Substrat und fördert die Knospenbildung aus dem Protonema2. mit steriler Hülle (Gametangien/ Sporangien)
  • aquatische Grünalgen als Vorläufer der Moose Gemeinsame Merkmale: Chlorophyll a+b/ Stärke als Reservestoff/ Cellulose als Zellwandpolymer/ Heterophasischer und heteromorpher Generationswechsel Der Übergang zum Landleben ist unvollkommen, da die Befruchtung noch wasserabhängig ist