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Psychologie (Fach) / allgemeine psychologie 3400 (Lektion)

grundbegriffe

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  • Diskrepanzerfahrungen was man sieht entspricht nicht immer der Realität. Beispiele:  Rubinscher Pokal, Müller-Lyer-Täuschung, Größenkonstanz
  • Dispositionelle Eigenschaft Eigenschaft, die nicht direkt beobachtbar ist, sondern sich in einem bestimmten Verhalten manifestiert. Bsp: Wasserlöslichkeit von Zucker. Neigung eines Objektes, unter bestimmten Umständen einen bestimmten Zustand anzunehmen.
  • Introspektion Selbstbeobachtung
  • Qualia-Problem Beispiel: Mary-Gedankenexperiment
  • Mary-Gedankenexperiment Mary sieht nur schwarzweiß seit Geburt. Sie lernt alles, was über Farben zu lernen ist. Trotzdem bleiben ihr Farben fremd, weil sie keine Farben "erleben" also sehen kann. Es gibt also mehr als die Fakten. Der Materialismus reicht als Erklärung also nicht aus. (Materialismus ist falsch).
  • subjektiv von einer Person aus beurteilend (also wertend)
  • objektiv unvoreingenommen beurteilen, frei von perönlichen Gefühlen
  • Neurowissenschaften Aufbau und Funktionsweisen von Nervensystemen, zusammenarbeit von Medizin, Psychologie, Biologie mit Informatik, Robotik, Informationstechnik u.a.
  • Erleben, Verhalten, Handeln Gegenstand der Psychologie
  • Kognitiv Der Begriff kognitiv stammt aus der Psychologie und bezeichnet solche Funktionen des Menschen, die mit Wahrnehmung, Lernen, Erinnern und Denken, also der menschlichen Erkenntnis- und Informationsverarbeitung in Zusammenhang stehen. Neben den kognitiven Funktionen sind die emotionalen Gesichtspunkte und der Bereich der Motive für die menschliche Erkenntnisverarbeitung von Bedeutung.
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  • Regulation Regulation (Ausgleichung, Regelung) bezeichnet: einen Regelungsmechanismus bei der Keimentwicklung: Regulation (Entwicklungsbiologie) Regelung innerhalb eines Organismus, z. B. durch Hormone: Regulation (Physiologie) Steuerung menschlichen Handelns in Abstimmung mit Informationen aus der Umwelt: Regulation (Psychologie) Anpassung eines Organismus an Umweltbedingungen: Regulation (Ökologie) Genregulation Anglizismus für Regulierung die englischsprachige Bezeichnung für eine Verordnung den polit-ökonomischen Ansatz der Regulationstheorie
  • Seele als System  Die Seele ist kein eigenständiges Wesen, das unabhängig vom Körper existiert, sondern dessen Form. Daher ist sie vom Körper nicht trennbar. Sie verhält sich zu ihm wie das Augenlicht zum Auge.
  • Wahrnehmungen Wahrnehmung bezeichnet allgemein den Vorgang der Empfindung einer subjektiven Gesamtheit von Sinneseindrücken aus Reizen (Stimuli) der Umwelt und inneren Zuständen eines Lebewesens. Wahrnehmung ist also das unbewusste und/oder bewusste Filtrieren und Zusammenführen von Teil-Informationen zu subjektiv sinnvollen Gesamteindrücken.
  • intersubjektiv Subjektives heißt dann Intersubjektivität, wenn mehrerePersonen Gleiches erleben und Gleiches berichten.
  • Intelligenz (lateinisch intelligentia ‚Einsicht‘, ‚Verständnis‘, ‚Begriff‘, ‚Idee‘, von lateinisch legere ‚zusammennehmen‘, ‚ins Auge fallen‘, ‚aussuchen‘) ist in der Psychologie ein Sammelbegriff für die kognitive Leistungsfähigkeit des Menschen. Da einzelne kognitive Fähigkeiten unterschiedlich stark ausfallen können und keine Einigkeit besteht, wie sie zu bestimmen und zu unterscheiden sind, gibt es keine allgemein geteilte Definition der Intelligenz.
  • propositionale Einstellung Eine bestimmte Beziehung zwischen der urteilend Bezug nehmenden Person, ihrem Wissen und einem davon zu unterscheidenden Sachverhalt wird dabei zum Ausdruck gebracht.
  • Phänomen Ein Phänomen (bildungssprachlich auch Phänomenon, Plural Phänomene / Phänomena; von altgriechisch φαινόμενον fainómenon‚ ein sich Zeigendes, ein Erscheinendes‘ zurück) ist in der Erkenntnistheorie eine mit den Sinnen wahrnehmbare, abgrenzbare Einheit des Erlebens, beispielsweise Ereignis, ein empirischer Gegenstand oder eine Naturerscheinung. Davon abweichend wird mitunter nicht das Wahrgenommene, sondern ihre konkrete Wahrnehmung selbst als Phänomen bezeichnet. Der entsprechende deutsche Term lautet Erscheinung. Im allgemeinen Sprachgebrauch werden vor allem Ausnahmeerscheinungen als Phänomene bezeichnet.
  • Erkenntnis Es existiert keine einheitliche Definition des Begriffs Erkenntnis. In einer ersten Annäherung kann man Erkenntnis als den Prozess und das Ergebnis eines durch Einsicht oder Erfahrung gewonnenen Wissens bezeichnen.
  • Semiotische Kompetenz Die semiotische Kompetenz ist die Fähigkeit, ein Zeichensystem für kognitive und kommunikative Ziele zu erlernen und zu gebrauchen. Das bezieht sich in erster Linie auf natürliche menschliche Sprachen, aber auch auf nicht- und parasprachliche Kommunikation
  • Wahrnehmungsurteile Wahrnehmungsurteile sind Urteile, welche Aussagen über Wahrnehmungen (s. d.) enthalten, sich auf das persönliche Erlebnis von Vorgängen der Außen- oder Innenwelt beziehen, im Unterschiede von eigentlichen Erfahrungs- und Begriffsurteilen, die sich auf verstandesmäßig-wissenschaftlich festgestellte, objektiv-allgemeingültige Verhältnisse beziehen
  • Psychologische Verben dünken, grauen, schwanen, ängstigen erfreuen
  • epistemisch wissenschafts-, erkenntnistheoretisch
  • phänomenologische Orientierung Von der phänomenologischen Orientierung abzugrenzen sind die einfache Deskription sowie auch die Introspektion uneinheitlich verwendeter Begriff für eine Richtung bzw. Haltung, die ein Forscher für bestimmte Zwecke und in bestimmten Phasen seiner wissenschaftlichen Arbeit einnehmen kann.
  • Paradigma Das Wort Paradigma (griechisch παράδειγμα parádeigma, aus παρὰ parà „neben“ und δείκνυμι deiknymi „zeigen“, „begreiflich machen“; Plural Paradigmen oder Paradigmata) bedeutet „Beispiel“, „Vorbild“, „Muster“ oder „Abgrenzung“, „Vorurteil“; in allgemeinerer Form auch „Weltsicht“ oder „Weltanschauung“. Seit dem späten 18. Jahrhundert bezeichnet Paradigma eine bestimmte wissenschaftliche Lehrmeinung, Denkweise oder Art der Weltanschauung. Wenn sich eine solche grundlegend ändert, nennt man das Paradigmenwechsel.
  • Flow-Zustand Flow (engl. „Fließen, Rinnen, Strömen“) bezeichnet das Gefühl der völligen Vertiefung und des Aufgehens in einer Tätigkeit, auf Deutsch in etwa Schaffens- bzw. Tätigkeitsrausch oder Funktionslust.  In diesem Zustand besteht völlige Harmonie zwischen dem limbischen System, das dieEmotionen steuert, und dem kortikalen System/Neocortex, dem der Sitz für Bewusstsein und Verstand zugeordnet wird.[2] Der Flowzustand entspricht einem Zustand optimaler Anpassung/Resonanz der inneren Anteile und der Umwelt und lässt sich quantitativ erfassen und beschreiben über die Messung der Herzfrequenzvariabilität  Beispiel: Klavierspielen
  • reduktionistische Erklärung Reduktionismus ist die philosophische Lehre, nach der ein System durch seine Einzelbestandteile (‚Elemente‘) vollständig bestimmt wird. Dazu gehört die vollständige Zurückführbarkeit von Theorien auf Beobachtungssätze, von Begriffen auf Dinge und von gesetzmäßigen Zusammenhängen auf kausal-deterministische Ereignisse. Also ist die reduktionischte Erklärung die, bei der man auf das Grundlegenste zurückgeht (reduziert)
  • mental den Bereich des Verstandes betreffend; geistig
  • Thomas Nagel: What is it like to be a bat - 1974 In der Philosophie des Geistes ist Nagel mit seinem 1974 publizierten Aufsatz "What is it like to be a bat" bekannt geworden. Dort tritt er reduktionistischen Bemühungen in Bezug auf die Erklärung des Bewusstseins entgegen. Egal wie viel wir über das Gehirn eines Wesens wissen, z. B. über das einer Fledermaus (daher der Titel), so können wir doch nie dessen Erlebnisperspektive erschließen. Ein Beispiel: Wenn wir genau wissen, was im Gehirn einer Fledermaus passiert, wenn sie mittels ihres Echolot-artigen Wahrnehmungsapparats Gegenstände wahrnimmt, wir also das neuronale Korrelat eines solchen Wahrnehmungserlebnisses kennen, so wissen wir immer noch nicht, wie es ist bzw. wie es sich für die Fledermaus anfühlt, solche Echolot-artigen Wahrnehmungen zu haben - "what is it like". Und wir können es wohl auch nie wissen. Hier sind denNaturwissenschaften offenbar grundsätzliche Erkenntnisschranken gesetzt. Nagels Aufsatz hat in der analytischen Philosophie eine breite Debatte ausgelöst (die Qualiadebatte), deren Protagonisten heute Philosophen wie David Chalmers, Paul Churchland, Daniel Dennett, Joseph Levineund Michael Tye sind
  • Gedanken Experiment Ein Gedankenexperiment (oder Gedankenversuch) ist ein gedankliches Hilfsmittel, um bestimmte Theorien zu untermauern, zu widerlegen, zu veranschaulichen oder weiterzudenken. Es wird dabei gedanklich eine Situation konstruiert, die real so nicht oder nur sehr schwer herzustellen ist (zum Beispiel eine Reise mit annähernd Lichtgeschwindigkeit). Sodann malt man sich im Geiste aus, welche Folgen sich aus dieser Situation ergeben, wenn man die Theorie auf die Situation anwendet. Ein Experiment wird also in Gedanken simuliert. Ein Gedankenexperiment ist jedoch kein Experiment im eigentlichen Sinne. Letzteres beleuchtet Theorien durch empirische Anschauung von außen, ein Gedankenexperiment ist jedoch innerhalb der Theorie gefangen, der empirische Aspekt fehlt.
  • Erklärungslückenargument Im Gegensatz zum Mary-Gedankenexperiment ist das vor allem von Joseph Levine entwickelte Erklärungslückenargument nicht gegen den Materialismus gerichtet. Im Gegenteil, Levine betont, dass es sich hier um ein erkenntnistheoretisches und kein metaphysisches Argument handele.[8]Es könne daher auch nur zeigen, dass wir etwas grundlegend nicht verstanden haben, jedoch keine Aussage über den ontologischen Status von Qualia machen. Konkret will Levine zeigen, dass wir nicht verstanden haben, wie Qualia sich aus neuronalen oder funktionalen Zuständen ergeben können. Um dieses Ziel zu erreichen, versucht Levine Standards reduktiver Erklärungen zu formulieren. Danach argumentiert er, dass bei Versuchen, die Qualia reduktiv zu erklären, diese Standards unterlaufen werden. Wie sehen nun reduktive Erklärungen aus? Levine erörtert sie am klassischen Beispiel von Wasser und H2O. Die Reduktion von Wasser scheint keine grundsätzlichen Probleme zu bereiten. Nach Levine liegt das daran, dass wir auf der Ebene chemischer und physikalischer Theorien alleEigenschaften von Wasser erklären können. Wir können also erklären, warum Wasser durchsichtig, flüssig oder geruchlos ist. Wäre dies nicht möglich, so wäre noch keine vollständige Reduktion von Wasser gelungen. Genau dies ist, so argumentiert Levine, aber bei mentalen Zuständen der Fall. Wir können nicht erklären, warum mentale Zustände wie Schmerzen oder Wahrnehmungszustände die Eigenschaft haben, erlebt zu werden. Folglich bleibt bei mentalen Zuständen eine Erklärungslücke (explanatory gap) bestehen und eine Reduktion ist nicht möglich.
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  • Qualia Unter Qualia (Singular: Quale, von lat. qualis „wie beschaffen“) oder phänomenalem Bewusstsein versteht man den subjektiven Erlebnisgehalt eines mentalen Zustandes. Das Verständnis der Qualia ist eines der zentralen Probleme der Philosophie des Geistes, da oft angenommen wird, dass ihre Existenz nicht mit den Mitteln der Neuro- und Kognitionswissenschaften erklärbar ist. Die erste Verwendung des Begriffes lässt sich auf das Jahr 1866 datieren und geht auf den amerikanischen Philosophen Charles S. Peirce[1] zurück, doch erst 1929 wurde er durch C. I. Lewis in dem Buch Mind and the World Order[2] im Sinne der aktuellen Philosophie des Geistes bestimmt als „erkennbare Charaktere des Gegebenen, die wiedererkannt werden können, und deshalb eine Art Universalien sind“. Ein in der Literatur häufig anzutreffendes Synonym für den Begriff der Qualia ist der englische Ausdruck raw feels.
  • Privat Privat (von lat. privatus, PPP von privare, „abgesondert, beraubt, getrennt“, privatum, „das Eigene“ und privus, „für sich bestehend“) bezeichnet Gegenstände, Bereiche und Angelegenheiten, die nicht der Allgemeinheit gehören bzw. offenstehen, sondern nur einer einzelnen Person oder einer eingegrenzten Gruppe von Personen, die untereinander in einem intimen bzw. einem Vertrauensverhältnis stehen.[1] Im allgemeinen Sprachgebrauch wird privat meist als Gegensatz von „öffentlich“ gebraucht. Privat steht dabei stellvertretend für den Begriff „persönlich“ oder wird im Sinne von „im vertrauten Kreise“ verwendet
  • Introspektion Selbstbeobachtung
  • Innen-Außenunterscheidung Wir gehen davon aus, das wir in einer realen Welt (phänomenalen Draußen) leben, das sie also wirklich existiert. Sie ist unabhängig von unserem seelischen Funktionieren, vom Wahrnehmen und Denken Unsere Innenwelt ist eine typische menschliche Erfahrung. Es ist ein privilegierte Zugang. Keiner von außen hat Zugang. Man kann sich etwas vorstellen, sich vergangene Erlebnisse vergegenwärtigen. 
  • Sprache ist ein öffentliches Medium Mit Hilfe der Sprache (Worte, Gesten, etc.) gebe ich Inneres nach Außen weiter. Dieses ist von allen Anwesenden hör-, sicht- oder fühlbar (Gegensatz: Privat)  
  • valide Deutung gültige, echte, wahre Deutung
  • Ausdrucksverhalten Als Ausdrucksverhalten (früher auch Gemütsbewegungen, in jüngerer Zeit gelegentlich Display) werden in der Verhaltensbiologie jene Verhaltensmuster bezeichnet, „die den Charakter eines Auslösers haben und der innerartlichen (gelegentlich auch der zwischenartlichen) Verständigung dienen.  Als soziale Signale zeigen sie die Gestimmtheit eines Tieres an und beeinflussen hierdurch das Verhalten von Individuen der gleichen oder einer anderen Art. Das Ausdrucksverhalten eignet sich daher auch, um Befindlichkeiten bei Haustieren situationsabhängig zu bewerten Ausdrucksverhalten umfasst sowohl visuelle Signale (Ausdrucksbewegungen) als auch akustische (zum Beispiel Warnsignale), ferner Berührungen und Elemente der olfaktorischen Kommunikation. Weithin bekannt ist das Aufschlagen der Schwanzfedern zum „Rad“ beim Pfau, aber auch der Gesang der Nachtigall, das Simulieren eines gebrochenen Flügels in Anwesenheit eines Beutegreifers (woraufhin dieser den scheinbar kranken Vogel verfolgt und nicht dessen Junge), dasPaarungsnachspiel, die Tanzsprache der Bienen und der wellenförmig aufsteigende und dann wieder abstürzende Flug des männlichen Steinadlers [3] kann als Ausdrucksverhalten gedeutet werden. Ausdrucksverhalten in der Literatur: das Verschwinden der Cheshire Cat während des Grinsens „Zweck“ von Ausdrucksverhalten kann beispielsweise sein: das Werben um eine Partnerin die Einschüchterung von Rivalen das Beanspruchen eines Territoriums die Einleitung der Kopulation das Abschrecken eines Angreifers das Mitteilen von Gefahr an Gruppenmitglieder das Weglocken eines Angreifers von den Jungen.
  • indikative Bedeutung  Der Indikativ wird für die Darstellung der Wirklichkeit benutzt
  • Intervention lat. intervenire = dazwischenkommen; dazwischentreten, sich einschalten
  • probalistische Kausalerklärung Y (Eigenschaft) in S (System) zur Zeit t (tritt auf, lag vor) aufgrund von F (Liste beitragende Ursachen) trotz I (Liste entgegenwirkende Ursachen) „Bei Kurt stellte sich Redeangst ein als er vors Publikum trat, da er seine Schwiegereltern und seinen Erzrivalen bemerkte, trotzdem er ein Experte auf seinem Gebiet war.“ Damit etwas eine Ursache ist, muss sie unveränderlich eine Wirkung erzeugen. Probabilistische Ursachen ändern die Wahrscheinlichkeit des Auftretens von z.B. Redeangst. Zu der Eigenschaft (Y) beitragende Ursachen erzeugen eine Zunahme, Y entgegenwirkende Ursachen erzeugen eine Abnahme des Auftretens von z.B. Redeangst. Relevant ist jedoch F vor I. Das bedeutet, dass A nur als Ursache bezeichnet werden kann, wenn es vor B liegt, diese kovariieren und für Erscheinen von B nur A verantwortlich ist. In der Psychologie sind Untersuchungen ob B nur eintritt wenn A ist, meist schwerlich nachvollziehbar. Aus diesem Grund hat sich dieses Schema nicht durchgesetzt
  • Prädikatoren zur Vorhersage eines Merkmals herangezogene Variable
  • Interventionstechnik Die Intervention greift im Gegensatz zur Beratung im engen Sinne direkt in das Geschehen ein, um ein unerwünschtes Phänomen zu beseitigen oder gar nicht erst entstehen zu lassen. Im Mittelpunkt stehen hier nicht Entscheidungs-, sondern Handlungsprobleme. In diesem Zusammenhang gibt es sogenannte "Zieldimensionen", die der Unterscheidung von Interventionsmaßnahmen dienen: es geht um die Aktivierung von personalen (personeninternen) oder sozialen Ressourcen.
  • Evaluation (Bewerten) Evaluation oder Evaluierung (von lat. valere: gesund, stark, geeignet sein; vermögen; gelten) bedeutet allgemein die Beschreibung, Analyse und Bewertung (Begutachtung) von Projekten, Prozessen und Organisationseinheiten. Dabei können Kontext, Struktur, Prozess und Ergebnis einbezogen werden. Es werden unterschiedliche Methoden und Theorien der Evaluation diskutiert und angewendet. Anwendungsbereiche sind etwa Bildung, Soziale Arbeit, Verwaltung, Wirtschaft oder Politikberatung.
  • Behaviorismus Behaviorismus ist die Theorie der Wissenschaft des menschlichen und tierischen Verhaltens. Das Gehirn wird dabei als “Black Box” angesehen, deren innere Prozesse nicht von Interesse sind. Verhalten wird als Ergebnis von verstärkenden und abschwächenden Faktoren aufgefasst.  
  • Gestaltpsychologie Die Gestaltpsychologie hatte als zentrale Metapher den aus der Antike bekannten Satz “Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile” bzw. korrekter “Das Ganze ist etwas anderes als die Summe seiner Teile”. Sie wendet sich gegen die Auffassung, man könne Psychologie betreiben, indem man das Seelenleben des Menschen in immer kleinere Elemente zerlegt, und betont den ganzheitlichen Charakter menschlichen Wahrnehmens, Erlebens und Handelns. Die Grundeinheiten des menschlichen Seelenlebens sind dabei die Gestalten, etwa im Sinne einer Melodie, die sich bekanntlich nicht erfassen lässt, indem ihre Noten isoliert voneinander analysiert, sondern jede Melodie bildet eine unzertrennbare Wahrnehmungseinheit, die etwa auch in eine andere Tonart transponiert werden kann, ohne ihre Gestalt zu verlieren.