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Ortho (Fach) / Ortho (Lektion)
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- Pivot Shift Test alte vordere Kreuzbandläsion gestrecktes Knie innenrotiert unter Valgusstress gebeugt -> Reposition des subluxierten Knies
- Steinmann II ventraler Schmerz wandert bei Beugung nach dorsal
- Lachmann 25° Beugung
- Mc Murray Zeichen schmerzhafte Palpation des Gelenkspaltes am gebeugten Knie innen bei Außenrotation, außen bei Innenrotation Verstärkung bei Extension
- Bragard Test bei pos. Lasegue Dorsalextension des Fußes -> Schmerzverstärkung
- Vorlaufphänomen Daumen auf Spinae iliacae -> Höhendifferenz beim Vorbeugen? -> ISG-Hypomotalität bei höher stehendem Daumen
- Drehmann-Zeichen Außenrotation bei passiver Beugung im Hüftgelenk auch bei Coxarthrose pos.
- 3-Stufen-Hyperextensionstest 1: Ilium fixiert -> Hüftgelenk 2: Sakrum fixiert -> ISG 3: LWS fixiert -> LWS
- Trendelenburgzeichen Absinken des gesunden Beckens durch Schwäche des kontralat. Gluteus med.
- Lasegue L4-S2
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- umgekehrtes Lasegue L3-L4
- Trümmerfraktur > 6 Segmente
- Aitken/Salter 0/I: Ephiphyiolysis I/II: mit metaphysärem Fragment II/III: mit epiphysärem Fragment III/IV: mit epi- und metaphysärem Fragment IV/V: Crushverletzung
- Wulstbruch kindl. Fraktur am Übergang Meta- Diaphyse
- ABCDE Regel des ATLS Airway Respiration Circulation Disability (neurolog. Status) Exposure (Entkleidung, Suche nach Zusatzverletzungen)
- Verbrennung Therapie operativ ab Stadium IIb (Epidermis+tw. Dermis)
- Baxterformel 4 x kgKG x verbrannte KOF in % gilt für kristalloide Lösungen keine Kolloide
- Flusssäure-Verätzung keine Krustenbildung, starke Ausbreitung Therapie: Kalziumglukonat auf Wunde und subkutan um Wundrand
- Schmorl-Knötchen Einbrüche von Bandscheibengewebe in die Wirbelkörper M. Scheuermann: Schmorl-Knötchen + Minderung der ventralen WK-Höhe-> Keilwirbel
- Schmorl-Knötchen Einbrüche von Bandscheibengewebe in die Wirbelkörper M. Scheuermann: Schmorl-Knötchen Minderung der ventralen WK-Höhe-> Keilwirbel unregelmäßige Deckplatten verschmälerte Zwischenwirbelräume ventrale Absprengungen an WK
- M. Scheuermann Einbrüche von Bandscheibengewebe in die Wirbelkörper (Schmorl-Knötchen) Minderung der ventralen WK-Höhe-> Keilwirbel unregelmäßige Deckplatten verschmälerte Zwischenwirbelräume ventrale Absprengungen an WK Therapie: konservativ bi Kyphosewinkel (n. Cobb) < 60°
- Cobb-Winkel Winkel zwischen 2 Neutralwirbeln mittig Scheitelwirbel (= Wirbel mit der stärksten Rotation, zur konvexen Seite hin -> Rippenbuckel auf konvexer Seite)
- Skolioseformen Säuglingsskoliose: skoliotische Fehlhaltung, Spontanheilung, linkskonvexer C-Bogen infantile Skoliose: 1.-3. LJ, linkskonvex juvenile Skoliose: 4. Lj - Pubertät, rechtskonvex Adoleszentenskoliose: Pubertät, rechtskonvex
- Therapie Skoliose 10-25° Krankengymnastik 25-45° Korsett >45° OP (Spondylodese)
- Ferguson-Winkel bei Spondylolisthesis Lumbosakralwinkel
- Röntgenaufnahmen Spondylolisthesis a.p., Seitaufnahme und Schrägaufnahme in 45° Rotation meistens Zufallsbefund ohne Klinik
- Klaviculafraktur Jäger und Breitner Typ I: lateral des Lig. coracoclaviculare Typ II: Riss des Lig. conoideum (trapezoideum intakt) -> Dislokation nach oben Typ III: medial der Bänder Typ IV: Bänder intakt, Clavikula durch Periostschlauch, v.a. bei Kindern
- laterale Klaviculafraktur Jäger und Breitner Typ I: lateral des Lig. coracoclaviculare (konservativ, Gilchrist) Typ II: Riss des Lig. conoideum (trapezoideum intakt) -> Dislokation nach oben Typ III: medial der Bänder Typ IV: Bänder intakt, Clavikula durch Periostschlauch, v.a. bei Kindern
- Tossy/Rockwood I: Bänder intakt, nur überdehnt II: Riss des Lig. acromioclaviculare, Lig. coracoacromiale intakt III: beide gerissen -> Klaviertastenphänomen, Scapulatiefstand IV: Klavikula nach dorsal luxiert V: Klavikulahochstand um > 1 Schaftbreite VI: Dislokation nach subacromial oder subkorakoidal
- Hill-Sachs-Läsion Impressionsfraktur am dorsalen Humeruskopf bei Schulreluxation nach ventral durch Glenoidrand im Röntgen gut sichtbar bei IR
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- Bankart-Läsion Ausriss des ventralen Labrum glenoidale nur im MRT sichtbar
- Sulcus sign Instabilitätszeichen der Schulter sichtbar bei Zug am Arm
- Rotatorenmanschette M. supraspinatus (N. suprascapularis) -> AR, Abduktion M. infraspinatus (N. suprascapularis) -> AR M. subscapularis (N. subscapularis) -> IR, Adduktion M. teres minor (N. axillaris) -> AR, Adduktion
- Rotatorenmanschettenruptur Außenrotation und Abduktion unmögl. Humeruskopfhochstand im Röntgen drop arm sign (passiv abduzierter Arm kann nicht gehalten werden) Therapie operativ
- Sulcus sign Instabilitätszeichen der Schulter sichtbar bei Zug am Arm z.B. bei Rotatorenmanschettenruptur oder Z.n. Schulterluxation
- Impingementsyndrom Painful arc (60-130°) durch Einklemmung der Rotatorenmanschette unter Akromion Nacht- und Ruheschmerz 80% konservative Therapie
- Humerusfrakturen Einteilung nach Neer prox: alte Patienten, Therapie konservativ (1 Woche Gilchrist/Desault, dann Pendelübungen) oder operativ Schaft: N. radialis!, meistens konservative Therapie (3 Wochen Gilchrist/Desault, dann 3 Wochen Sarmiento-Brace) distal: Kinder suprakondylär -> Blount-Verband, Erwachsene subkondylär -> OP A: keine Gelenkbeteiligung, B: unikondylär Gelenkbet., C: Trümmer, Y-Fraktur
- distale Radiusfrakturen konservativ: Mädchenfänger, 2 Wochen Oberarmgips, 4 Wochen Unterarmgips
- Monteggiafraktur Fraktur Ulna proximal + Luxation des Radiusköpfchens nach ventral
- Galeazzifraktur Fraktur Radius distal, Luxation der Ulna nach dorsal im distl Radioulnargelenk
- Chaissaignac-Luxation Arm gebeugt und proniert
- Barlow-Zeichen gebeugte Hüft- und Kniegelenke -> Druck nach dorsal, bei bestehender Hüftdysplasie kann Luxation provoziert werden anschließend Abduktion (Ortolani) -> Einschnappphänomen Barlow nur in ersten 2 Monaten pos.
- Ortolani-Zeichen Flexion und Abduktion der Hüfte -> bei Luxation Einschnapp-Phänomen durch Abduktion nur in 1. Woche nachweisbar (nicht nach 4. Woche durchführen, Risiko Hüftkopfnekrose)
- Femurkopffrakturen Pipkin I: außerhalb der Belastungszone II: innerhalb der Belastungszone III: + Schenkelhalsfraktur IV: + Azetabulumfraktur oft durch Dashboard-verletzung
- Schenkelhalsfx Garden und Pauwels Garden: I: Abduktionsfraktur II: nicht dislozierte Adduktionsfx III: dislozierte Adduktionsfx IV: komplette Dislokation mit Unterbrechung der Gefäßversorgung Pauwels: I: <30° II: 30-50° III: >50°
- Epiphysiolysis capitis femoris Lauensteinaufnahme intertrochantäre Imhäuser-Osteotomie
- M. Perthes Einschränkung von Abduktion und Innenrotation Trendelenburgzeichen Initialstadium: Stagnation der enchondralen Ossifikation -> erweiterter Gelenkspalt Kondensationsstadium: Nekrosezonen Fragmentationsstadium: Nekroseresorption Reparationsstadium: Wiederaufbau Caterall-Klassifikation: I: zentrale Nekrose II: <50% III: >50%, Beteiligung der Metaphyse IV: komplette Epiphyse, Metaphyse Therapie: bei erhaltenem Containment Schonung, Physiotherapie operativ: intertrochantäre Varisierungsosteotomie, Beckenosteotomie, Adduktorentenotomie
- Morbus Panner Capitulum humeri (lat. Ellenbogen)
- Kalkaneusextension nach Böhler Tibiaschaftfraktur
- Weber A: Supinationstrauma, Fraktur des Außerknöchels auf Höhe des Gelenkspaltes oder distal davon -> Syndesmose intakt B: Pronationstrauma, Fx auf Syndesmosenhöhe, fak. Syndesmosenruptur C: Pronationstrauma, suprasyndesmal mit Ruptur der membrana interossea Maissoneuve: hohe Weber-C-Fx, Innenknöchelfraktur mit hoher subkapitales Fibulafx, Syndesmosen- und Membrana interossea rupturiert trimalleolare Fx: beide malleoli + Volkmann-Dreieck (Tibiahinterkante)