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Soziologie (Fach) / soziale Ungleichheiten (Lektion)
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- Marx: Schlagwörter Wandel von feudaler Agrargesellschaft zur Zweiklassengesellschaft (Kapitaleigentümer/Fabrikarbeiter) Klasse definiert sich durch Stellung im Produktionsprozess, zentrale Trennungslinie: Besitz und Nichtbesitz von Produktionsgütern Klassen stehen sich antagonistisch gegenüber Klasse an sich /Klasse für sich gesellschaftlicher Wandel durch Klassenkonflikt
- Weber: Schlagwörter Klassen: ökonomisch geprägt, basierend auf Besitz, Verfügungsgewalt über Güter und Leistungen und deren Chancen der Marktverwertung 3 Phänomene der Machtverteilung: Klassen (Wirtschaftordung) Stände (soziale Ordnung) Parteien (Macht) Klasse soll jede in der gleichen Klassenlage befindliche Gruppe von Menschen heißen (Klassenlage = Marktlage= Chance auf Einkommenserzielung) a) Besitzklasse (Kleinbürgertum, Oberklasse ... Einkommen, Vermögen) b) Erwerbsklasse (Arbeiterschaft, Mittelschicht... Schulabschluss, Beruf) c)soziale Klasse (Indikator: soziale Mobilität; Gesamtheit der Klassenlage zwischen denen Mobilität möglich ist)
- Wright: Schlagwörter Marx-> modernisiert Hauptklassen: Proletariat, Bourgoisie, Mittelklasse -mehrdimensionale Ausbeutungsbeziehung 1. Besitzende und Nichtbes. 2. Organisationsmacht (weisungsbef. in hierachischen Unternehmen) 3. Qualifikation - Ausbeuter - Augebeutete - weder /noch
- Geiger: Schlagwörter Schichtungsbegriff --> zentraler Oberbegriff sozialer Ungleichheit jede Schicht besteht aus vielen Personen die ein bestimmtes Merkmal gemein haben und als Träger diesen Mermals einen gewissen Status einnehmen (oder nicht) Objektiv:außere Merkmale der sozialen Lage Subjektv: gemeinsame Haltung oder Denkweise typisch für gewisse Lagen 3 Varianten der Umschichtung als Abbau von Rang- und Einkommensunterschieden a) quantitativ (schrumpfen/dehnen) b) qualitativ (verschwinden/ neu entstehen) c) radikaler Strukturwandel/Neugruppierung nach neuen Merkmalen) Schichtstruktur wird nicht homogener, einfacher und antagonistischer, sondern differenziert sich zunehmend
- Dahrendorf: Schlagwörter Haus der Schichtung mit 7 Schichten - Hausmodell untersucht nur Berufsposition und Einkommen, damit werden die Schichten nur vertikal betrachtet Ungleichheit sozialer Position: Derjenige wird die günstigste Stelle in einer gesellschaft erringen, dem es Kraft sozialer Position am bestenen gelingt, sich den herrschenden Normen anzupassen und umgekehrt sind die geltenden und herrschenden Werte einer Gesellschaft an ihrer Oberschicht ablesbar. Dreigespann: Normen- Sanktionen - Herrschaft. Ungleichheit als Folge von befolgung der durch Herrschaftsverbände vorgegebenen Normen, Sanktion bei Nichtbefolgen, Die daraus resultierenden sozialen Konflikte können einen sozialen Wandel hervorrufen. Konflikt = Verteidigung/ Vergrößerung der Lebenschancen, welche aus Angebot, Anrecht und kulturellen Bindungen besteht
- Schelsky: Schlagwörter nivellierte Mittelstandsgesellschaft --> Nivellierung (gleich machen, glätten) der bestehendenn Klassengegensätze: - Vereinheitlichung sozio-kultureller Verhaltensformen -Entschichtung -Festhalten an alten Idealen, Prestige -Streben nach sozialem Aufstig -> trotz Nivellierung entstehen dadurch Spannungen
- Geißler: Schlagworte Herausbildung dynamischer und pluraler Schichtstruktur hat Dahrendorfsche Haus weiterentwickelt (Anwachsen der Dienstleistungsschicht/Ausdehnung tertiärer Sektor; Differenzierung der ARbeiterschicht) Bezieht außerdem Armutsgrenze und Ausländer mit ein: horizontale Strukur, Decken und Wände durchlässiger Kennzeichen einer modernen Klassen und Schichtstruktur: Multidimensionalitätshypothese (vertikae durch horizontale Strukturen ergänzt) Dominanzhypothese (vertikale weiterhin dominant) Überlappungshypothese (keine klaren Grenzen) Latenzhypothese (moderen Schichtstruktur eher latent / nicht direkt beobachtbar) Staffelungshyypothese (Kern stark schichtspezifisch geprägt, außen mittel oder schwach)
- Talcott Parsons; Davis und Moore: Schlagworte Funkt. Schichtungstheorie soziale UNgleichheit nötig für gesellschaftl. Nutzen Davis/Moore: Rang der berufl. Position: 1. Fkt für gesellschaft, 2. erforderliche Ausbildung und Begabung Die Problemstellung wird in zweierlei Aspekte aufgegliedert:a) Warum erlangen verschiedene soziale Positionen unterschiedliche Grade an Prestige?b) Wie gelangen die verschiedenen Individuen in diese unterschiedlichen sozialen Positionen? Parsons: Rang nach Herkunftsfamilie, Persönlichkeit, Eigenschaften, Leistung, Eigentum, Autorität, Macht Schichtung erhält soziale Ordnung durch internalisierte Institutionell vermittelte gesellschaft. akzeptierte Normen mehrdimensionale, dynamische, durch Leistung legitimierte Ungleichheit ist nötig, um Fkt. der gesellschaft zu gewährleisten --> Mobilität in Eigenverantwortung
- Beck: Schlagworte Individualisierung: 1. Auflösung, 2. Ablösung industriegesellschaftl. Lebensformen --> Einzelbiographien - Fahrstuhleffekt Dimensionen der Individualisierung: -Freisetzung - Entzauberung - Reintegration Durchschlagskraft des INdividualisierungsprozezesses ist umgekehrt proportional zu Marx und Weber -> je höher der allgemeine Lebensstandard und nachhaltiger die Loslösung aus traditionellen Bindungen, desto größer ist die Wirksamkein der Individualisierungstendenz
- Schulze: Schlagworte Stützt sich auf Becks Individualisierung soziale Differenzierung über Unterschiede im Erleben und unterschiedlicher Def. von Ästhetik 3 alltagsästhetische Schemata: Hochkuturschema: psychische Erlebnisqualität im Vordergrund, perfektion Lebensphilosophie liegt zurgunde Trivialschema: Motiv der Gemütlichkeit, Sehnsucht nach Sicherheit Spannungsschema: Action, Ausagieren von Spannung, Bedürfnis nach Abwechselung, Angst vor Langeweile 5 soziale Milieus: Niveaumilieu (höhere Bildung, höheres Alter, orientiert sich am Hochkuturschema) Integrationsmilieu (mittlere Bildung, höheres Alter, oreientiert sich sowohl am Hochkutur als auch am Trivialschema) Harmoniemilieu (geringe Bildung, höheres Alter, orientiert sich am Trivialschema) Selbstverwirklichungsmilieu (höhere Bildung, geringes Alter, orientiert am Hochkultur und Spannungsschema) Unterhaltungsmilieu (geringe Bildung, geringes Alter, orientiert am ??)
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- Bordieu: Schlagwörter Habituskonzept: Handlungen sozialer Art sind auf Gewöhnungsprozess zurückzuführen Habitus: Vermittlungsmechanismus zwischen objektiver Klassenlage undsubjektivem Lebensstil - latente Denk- Wahrnehmungs- und Bewertungsmuster - kommen im Lebensstil zum Ausdruck -verfestigen die Beziehung zwischen den Klassen -dienen dem eizelnen als Dinstinktionsmittel zwischen den Klassen relativ unabhängig in sozialer Gegenwart, abhängig von Kapitalien -> Repruduktion sozialer Ungleichheit in modernen Gesellschaften nicht so starr: wenn Entstehungskontext und Handlungskontext des Habitus auseinanderdriften, entsteht innovativer Habitus Kapitalsorten: -ökonomisches Kapital -soziales Kapital -kulturelles Kapital (institutionalisiertes, inkorporiertes, objektiviertes kulturelles Kapital)