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Grundnahrungsmittel (Fach) / Fleisch (Lektion)

Grundnahrungsmittel tierisch

Diese Lektion wurde von franzireusch erstellt.

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  • Positive Assoziationen mit Fleisch? schmeckt gut lebensnotwendig ess ich gern lecker  
  • Negative Assoziationen mit Fleisch: BSE Schweinepest Massentierhaltung Hormone  
  • Bruttoeigenerzeugnis bei Fleisch? Fleisch aller im Inland erzeugter Tiere - Export von Schlachttieren
  • Nettoeigenerzeugnis Fleisch? Schlachtung inländischer Herkunft + Import von Schlachttieren
  • Nettoerzeugnung: Gesamtschlachtungen
  • Verbrauch des Fleisches? Nahrung Futter Industrielle Verwertung Verluste
  • Selbstversorgungsgrad Verbrauch / Bruttoeigenerzeugung
  • Fleischverbrauch und Fleischverzehr: Abzüge für? Knochenanteile Hau und Schwundverlust Haushaltsverluste Tiernahrung
  • Wachstum Zellvermehrung : Größen und Gewichtszunahme Zellvergrößerung: Änderung der Körperproportionen Zelldifferenzierung: Änderung der Körperzusammensetzung: Muskelgewebe, Fettgewebe, Knochengewebe
  • Einflussfaktoren auf das Wachstum? Endogen:Genetik, Rasse, Geschlecht Exogen: Fütterung, Haltung, Umwelt, Hygienestatus, Leistungsförderer
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  • Prioritäten der Nährstoffversorgung Lebenswichtige Organe: Primärversorgung Muskel und Knochenwachstum: im gleichen Verhältnis bei Gewichtszunahme Verhältnis Muskel und Knochen wird schlechter bei Gewichtsabnahme Der Fettansatz im Verhältnis zu Muskel/Knochen ist energieabhängig Bei Gewichtsabnahme weden Fett, Muskel und Knochen abgebaut
  • Chemische Zusammensetzung des Muskelfleisches? Gesamtwassergehalt: etwa 75% abhängig von Tierart, Rasse, Alter, Ernährung und Haltung Trockensubstanz: etwa 25% Fett, Kohlenhydrate, Mineralstoffe, Spurenelemente, Peptide  
  • Biologische Wertigkeit? gibt an, wieviel Gram Körpereiweiß durch 100g Nahrungseiweiß gebildet werden können Hühnerei: 100%  
  • Glatte Muskulatur? überall dort, wo es auf langdauernde Kontraktionen ankommt (Darm, Uterus, Harnblase) Zellen erscheinen glatt
  • Herzmuskulatur? Die zellen sind in einem Netzwerk miteinander verbunden
  • Quergestreifte Muskulatur? Fleisch
  • Muskel? Bindegewebe: Epimysium, Perimysium, Sarkolemm, Sarkoplasmatisches Retikulum Zusammensetzung: Muskelfaser, Fibrillen, Sarkoplasma, Kapillaren, Interstitium
  • Muskelwachstum? Faserlängenwachstum: durch Bildung neuer Sarkomere Faserdickenwachstum: Vermehrung der Myofibrillen und Sarkoplasmazunahme Erhöhung der Zellkernzahl  
  • Epimysium? umschließt den ganzen Muskel
  • Perimysium unterteilt den Muskel in Primär, Sekundär und Tertiärbündel, hier verlaufen die Blutgefäße und Nerven  
  • Endomysium verbindet die einzelnen Muskelfasern (Muskelzellen)
  • Sarkolemm Hülle der Muskelfaser
  • Sarcomer kontraktiles Element
  • H-Zone? nur Myosinelemente
  • I Bande nur Aktinelemente
  • A Bande Überschneidungszone von H-Zone (Myosinelemente) und I Bande (Aktinelemente)
  • Energiegewinnung in der Muskulatur? Die aus Glukose und Fettsäuren gewonnene Energie wird in Form energiereicher Verbindungen ATP in der Zelle gespeichert. Der aerobe Abbau erfolgt über die Atmungskettenphosphorylierung
  • Energiegewinnungswege? Aerob: langsam und effizient Anaerob: schnell und weniger effizient  
  • Rote Fasern? Hoher Myoglobingehalt, große Anzahl an Mitochondrien, höheres Potential zur oxidativen Energiegewinnung (Training, Ausdauer)  
  • Weiße Fasern? Hohe glykolytische, geringe oxidative Aktivität
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  • Domestikation Fasertransformation in Richtung des anaeroben Stoffwechsels mit starker Hypertrophie der Muskelfasern  
  • Fettgewebe: Funktion Fettstoffwechsel Fettspeicherung Polster und Bauchfett Wärmeschutz Platzhalter Füllgewebe Speicherfunktion
  • Fleischreifung? Auswirkungen: zunehmende Zartheit und verbesserter Geschmack Denaturierung der Proteine Proteolyse Bakterielle Fleischreifungpositiv: Milch, Essig und Buttersäurebildung (Fleischaroma)  
  • Einflussfaktoren auf die Fleischqualität Genetische Faktoren, Fütterung, Alter Geschlecht, Behandlung vor der Schlachtung Reifung: Luftfeuchtigkeit, Lagertemperatur, Lagerdauer Tier Fettqualität: einzelne Fettsäuren, Geruchs und Geschmacksstoffe Ausmastgrad Topografie
  • Frischqualität Nährwert, Genusswert, Hygienische Eigenschaften, Technologische Eigenschaften, Physikalische Eigenschaften  
  • Frischqualität Nährwert, Genusswert, Hygienische Eigenschaften, Technologische Eigenschaften, Physikalische Eigenschaften  
  • Nährwert, Chemische Inhaltsstoffe Eiweiß Fettgehalt Mineralstoffe Vitamine Energiegehalt  
  • Sensorische Merkmale Aussehen: Farbe, Form, Marmorierung Zartheit: Saftigkeit Geschmack, Aroma und Geruch
  • Hygienische Eigenschaften Haltbarkeit: Art und Zahl der Mikroorganismen Rückstände: Schwermetalle, Toxine, Herbizide, Hormone Zusatzstoffe: Nitrat, Nitrit, Rauch
  • Physikalische Eigenschaften? pH-Wert Wasserbindungsvermögen, Safthaltevermögen Eiweißgehalt und Zustand des Eiweißes Fettgehalt und Zustand der Fette Gehalt an Bindegewebe und Sehnen Farbe Konsistenz (Festigkeit und Struktur)  
  • Safthaltevermögen locker gebundenes Wasser fest gebundenes Wasser
  • Prüfung für Safthaltevermögen? Pressmethode Tropfsaftverlust Grillverlust
  • Wasserbindung? Wasserbindung = Fremdwasseraufnahmevermögen kolloid chemische Vorgänge, abhängig von Struktur und Kollagengehalt
  • Fleischfarbe und Farbe des Fettgewebes ist abhängig von? Fleischfarbe: abhängig von Myoglobingehalt, Alter Fettgewebe: Einfluss durch Fütterung
  • Zartheit des Fleisches ist abhängig von? Bindegewebsanteil, Beschaffenheit, Struktur der Muskelfasern und Bündel, Fleischreifung, Alter, Geschlecht
  • Faktoren, die für die Zartheit des Fleisches verantwortlich sind? Proteine im Bindegewebe, in den Myofibrillen und im Sarkoplasma
  • Muskelfaserstärke ist abhängig von? Alter, Fütterungsniveau, Muskeltraining (positive Einflussfaktoren)
  • Erweiterte Fleischqualität? Produktqualität: chemische, physikalische, hygienische und sensorische Eigenschaften Prozessqualität: Genetik, Masttechnik, Tiertransport, Schlachttechnik, Zerlegtechnik, Fleischtransport, Zubereitung
  • Markenfleisch? Prinzip der definierten Marke mit eigenem Marketingkonzept Marken in Form reiner Herkunftszeichen Marken für kontrolliertes Qualitätsfleisch Marken aufgrund besonderer Produktionsmethoden (Fütterung, Haltung, Genetik)