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BWL 3. Semester (Fach) / Finanzierung (Lektion)

Finanzierung

Diese Lektion wurde von Elmo184 erstellt.

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  • Wie kann eine Insolvenz entstehen? Insolvenz:bezeichnet die Situation eines Schuldners, seine Zahlungsverpflichtungen gegenüber dem Gläubiger nicht erfüllen zu können Insolvenz ist gekennzeichnet durch akute Zahlungsunfähigkeit, drohende Zahlungsunfähigkeit (mangelnde Liquidität) oder Überschuldung. Illiquidität Wenn ich  nicht mehr in der Lage bin meine Zahlungsverplichtungen immer und überall auszugleichen. Illiquidität = AB Zahlungsmittel + Einzahlung < Auszahlungen Überschuldung bei einer Kapitalgesellschaft aufgrund der beschränkten Haftbarkeit Verlust ist höher als mein Eigenkapital. Ich habe also ein negatives Eigenkapital.    
  • Maßnahmen bei Liquiditätsengpässen Einzahlung: - Beschleunigen Zahlungsziel verkürzen Fakturing Anzahlung generieren -Erhöhen EK/FK erhöhen (Aufnahme von frischem Kapital Verkaufen von nicht benötigten Vermögen Sale + least back Auszahlungen: - verlangsamen längere Zahlungsziele Stundung vereinbaren mit Lieferan, Banken, Finanzverwalt. Mitarbeiter) - senken Rationalisierung aller Art ink. Personalabbau Forderungsverzichte ( MA, Lieferanten,evtl. auch Banken) Verzicht auf Ersatzbeschaffungen    
  • Nennen Sie die verschiedenen Finanzierungsarten 1) Was ist Finanzierung? - Zahlungsstrom, der mit einer Einzahlung beginnt - Alle zur Aufrechterhaltung des finanziellen Gleichgewichts eines Unternehmens erforderlichen Maßnahmen 2) Differenzierung nach Rechtstellung des Kapitalgebers - Finanzierung mit Eigenkapital - Finanzierung mit Fremdkapital - Finanzierunge mit Mischformen 3) Nach Herkunft des Kapitals - Außenfinanzierung - Innenfinanzierung 4) Nach Fristigkeit der Kapitalüberlassung 5) Nach Finanzierungsanlass - Gründungsfinanzierung - Wachstumsfinanzierung / Erweiterungsfinanzierung - Innovations- - Rationalisierungs-/Sanierungsfinanzierung - Vorfinanzierung - Zwischenfinanzierung - Investitionsfinanzierung - Betriebsmittelfinanzierung - Verlustfinanzierung 6) Weitere - Häufigkeit - Mitspracherecht - Haftungscharakter
  • Finanzierungsarten (Kapitalherkunft, Rechtsstellung Kapitalgeber)   Rechtsstellung Außenfinanzierung Innenfinanzierung Eigenfinanzierung Beteiligungs-/Einlagenfinanzierung Selbstfinanzierung / Gewinnthesaurierung Mischformen EK / FK Mezzanine F aus Abschreibung+ F aus sonstigen Kapitalfreisetzungen Fremdfinanzierung Kreditfinanzierung F aus Rückstellungsgegenwerten
  • Funktionen der Kapital- und Finanzmärkte 1) Losgrößentransformation - Zuordnung quantitativ passender Beträge - Wert Komponente 2) Fristentransformation - Zuordnung passender Kapitalbindungsfristen - Laufzeit Komponente 3) Risikotransformation - Zuordnung individueller Risiken je nach Anlegerpräferenz - Zinssatz ( Risiko und Inflation) Klausur: Wert, Lauftzeit, Zinssatz
  • Aufgaben von Kreditinstituten Definition Kreditinstitut: Unternehmen, das sich mit der Abwicklung von Bankgeschäften befasst 1) Aktivgeschäft - Verleihen von Geld Investitionskredite Betriebsmittelkredite Avale (Bürgeschaften) Baufinanzierung 2) Passivgeschäft - Nehme Geld auf Aufnahme von Gelddarlehen Bankschuldverschreibung Einlagengeschäfte 3)Dienstleistungsgeschäft Zahlungsverkehr Wertpapiere Sonstige (Immobilien) Ziel. Höhere Zinsertrag beim Aktiv als beim Passivgeschäft. Risiko des Abschreibungsbedarfes, da Forderungen nicht gezahlt werden.  Daher werden Kreditsicherheiten verlanget.
  • Aufgaben, Ziele und Elemente der Finanzplanung Def. Finanzplanung Planung des finanzwirtschaftlichen Bereichs eines Unternehmens. Es ist also eine Zukunftsorientierrung die auf Prognosen und Planwerten beruht. Zentrale Aufgaben: Ermittlung des zukünftigen Kapitalbedarfs (=Finanzierungsbedarf eines Unternehmens) Ziel: Jederzeitige Sicherstellung der Zahlungsfähigkeit eines Unternehmens ( "finanzielles Gleichgewicht"). Elemente: 1) Einfache Kapitalbedarfplanung 2) Rentabilitätsplanung, Liqudidätsplanung, Bilanzplanung
  • Anforderungen an eine Finanzpanung Regelmäßigkeit Vollständigkeit Genauigkeit (Betrag und Zeitpunkt) Flexibiltität hinsichtlich neuer Erkenntnisse Nachvollziehbarkeit Wirtschaftlichkeit
  • Grundzüge der Finanzplanung und Kritik 1) Ermittlung des Anlagenkapitalbedarfes 2) Umlaufkapitalbedarf (Kapitalbindungsdauer* durschnittliche tägliche Auszahlung) = Gesamtkapitalbedarf Problem: Dient nur für die Ermittlung des Kapitalbedarfdes von Projekten z.B. in der Produktionsindustrie. Kapitalbedarf für ein Unternehmen kann nur mit der umfassenden Ermittlung aller EZ und AZ eines U. erfasst werden.  --> Businessplan
  • Finanzplanung als Teilsystem eines Businessplans. Definition Businessplan: Zukunftsorientierte Abbildung der Entwicklung eines Unternehmens über die nächsten 3 - 5 Jahre 1) Umsatzplanung kurzfristig: Angebotsvolumen z.B. anhand abgegebener Angebote Bereits vorliegende Aufträge (Auftragsbestand) Trends aus der Vergangenheit langfristig Marktwachstum (Marktvolumen) gepl. Marktanteilswachstum 2) Investitionsplanung / Kapazitätsplanung Kann ich das angestrebte Ziel abbilden oder sind Investitionen notwendig? 3) Materialaufwand nicht linear - günstigere Einkaufspreise, Economy of scale 4)Personalplanung Menge und Preis Personalbedarfsplanung Gehaltskosten Gehaltsnebenkosten dynamik Lohnnebenkosten ( evtl. Steigerung gesetz. Versicherung) 5)Aufwandsplanung (sonstige Betriebsaufwendungen) Mietaufwand,Versicherungen.. 6) Zinsaufwand für künftiges Fremdkapital und bestehendes Kapital, Zinsentwicklung 7) Steuern Verwenden von Vergangenheitswerten
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  • Ausgangsdaten einer integrierten Finanzplanung (U,I,MA,P,S,Z,S) Rentabilitätsplanung: Darstellung der zukünftigen Rentabilität eines Unternehmens im handelsrechtlichen Sinne Erträge - Aufwendungen: Umsatzerlöse - Materialaufwand - Personalaufwand- Sonstige betr.Aufw. = EBIT DA - Abschreibungen =EBIT - Zinsaufwand =EBT - Ertragssteuern =Ergebnis (Jahresüberschuss) Liquditätsplanung: Sicherstellung des finanziellen Gleichgewichts Einzahlungen - Auszahlungen     1 2 3 4 5 6 7 12 1 Einzahlung aus Umsatz 150 150 150 150 150 150 150 250 250 Auszahlung  250 250 250 250 250 250 250 150 150 Über/Unterdeckung -100 -100 -100 -100 -100 -100 -100 100 100 Liqudität Monatsanfang 150 aus VM 50 -50 -150 -250 -350 -450 -550 -450 Liqudität MonatsEnde 50 -50 -150 -250 -350 -450 -550 -450 -350 max kummulierte Unterdeckung   Im Januar sollte 550 T Euro aufgenommen werden + 30 % aufgrund der Unsicherheiten.
  • Unterschiede Rentabilitäts/Liquiditätsbetrachtung. Übergang von Renta zu Liqui 1) Umsatzerlöse ungleich Zahlungseingang 2) Behandlug von Investition und Abschreibung - Rentabiltitätsplanung Abschreibung als Kostenfaktor in GUV enthalten Investition erfolgsneutral, Aktivierung in der Bilanz - Liquiditätsplanung Abschreibung nicht enthalten, dafür Auszahlung für Investition 3) Finanzierungsvorgänge erfolgsneutral; in Rentabilitätsplanung nicht enthalten. In Liqui durch Unterdeckung ersichtlich   Übergang: Ergebnis aus Rentabilitätsplanung - Einnahmen, die noch nicht zu Einzahlungsen geführt haben ( Ford.) + Abschreibungen - Investitionen = Liquiditätsbedarf / Überschuss
  • Rentabilität / Liqudität - Mögliche Verhältnisse   Rentabel Ja Wachstumsprozesse Umsätze hoch, aber erst spätere Zahlungseingänge und hohe Auszahlungen durch Inv. florierendes Bestandsunternehmen :) Nein Sanierungsfall / Insolvenz oder Start Up margeres schwaches Bestandsunternehmen Aufwendungen durch Abschreibungen hoch, aber keine Auszahlungen   Nein Ja Liquide
  • Eigenkapitalfinanzierung und Eigenkapitalpositionen Definition Eigenkapital: Teil des Kapitals einer Unternehmung, dass von ihren Gesellschaftern in ihrer Funkltion als Eigentümer zur Verfügung gestellt wird. Reinvermögen des U.. Das was nach Begleichung der Verbindlichkeiten  im Unternehmen verbleibt. Versteckt in Bareinlagen und Sachvermögen   Eigenkapitalpositionen: Gezeichnetes Kapital (GmbH = Stammkapital, AG=Grundkapital, + Rücklagen =Haftungskapital) + Gewinnrücklagen (Einbehaltung von Gewinnen, anstatt Ausz., + Kapitalrücklagen (Differenzbetrag der für Anteile bezahlt wird und eigentlicher Erhöhung des Stammkapitals) + Gewinnvortrag - Verlustvortrag + Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag aus der GUV
  • Merkmale Eigenkapital im Vergleich zu FK 1)Quotenanteil Quotalen Anspruch auf Gewinn, Wertsteigerung, Rücklagen, Liquidationserlös FK-> Anspruch auf Zins und Tilgung unabhängig vom Ergebnis 2)Befristung Keine Laufzeit. Nur möglich durch, Kündigung Gesellschaftsvertrag (GmbH) Kapitalherabsetzung durch HV( AG) FK--> Befristet 3)Haftungsübernahme EK-Geber übernehmen das Risiko des Verlustes ihrer Einlagen FK->VB bleibt weiterhin bestehen, Rückzahlungsanspruch vor EK 4)Leistungsanspruch EK- Geber = Gesellschafter Bestimmung über Organe der Gesellschaft und G. Politik FK--> Kein Anspruch, i.d.R aber doch
  • Anlässe einer Finanzierung mit EK 1) Gründungs/Insandsetzungsfunktion 2) Garantiefunktion für Gläubiger, Existenzsicherungsfunktion für Gesellschaften Unterkapitalisierung eines Unternehmens (Überschuldung) 3) FK - Akquisefunktion hohe EK Anteil erleichtert die Vergabe von FK durch Kreditinst. Gut gegen Anlaufverluste abgesichert 4) Außenwirkung /Vertrauenswürdigkeit Absatzmarkt, Beschaffungsmarkt, Personal 5) Unabhängigkeitsfunktion  
  • Vor und Nachteile EK + Unabhängigkeit + Puffer bzgl. Verschuldung + Akquiseeffekt --> Kreditwürdigkeit + zeitliche i.d. R. unbegrenzt + Besser bei Liqui engpässen, da kein Anspruch auf Zins und Tilgung und laufende Liquibelastung geringer   - EK ist teuer, da hohe Verzinsung aufgrund des Verlustrisikos erwartet wird und Steuern - Einmisschung der Gesellschafter in unternehmeriche Fragen - Leverage-Effekt bei hoher EK-Quote
  • Anlässe einer EK-Finanzierung im Einzelnen Gründungsfinanzierung Verlustfinanzierung in der Entwicklungsphase Wachstumsfinanzierung Mitfinanzierung von Sanierungen
  • Eigenkapitalfinanzierung von außen bei Personengesellschaften Steuerliche Behandlung, nicht körperschaftssteuerpflichtig Einlagenfinanzierung: Weitere Einlafen der Altgesellschafter Aufnahme neuer Gesellschafter Probleme: Verschiebung der Anteile bei Neugesellschaftern, Mitspracherecht, sowie die Aufteilung vorhandener stiller Reserven. Bei der KG einfacher aufgrund der Haftungsbeschränkung
  • Beteiligungs- /Einlagenfinanzierung bei der GmbH Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln - Umwandlung von Rücklagen um einen höheres nominelles EK auszuweisen und positive Effekte geg. Finanz und Marktpartnern auszulösen - Kein Liquditätszufluss, nur Passivtausch Kapitalerhöhung Neue Stammeinlagen durch neue oder alte Gesellschafter nach notariellem Beschluss der GV mit 75 % Mehrheit und Eintragung ins HR Setzt Unternehmensbewertung voraus (Bei nicht Börsenotierten) Verwässerung der Gesellschaftsanteile der Altgesellschafter Alternativ Gesellschafterdarlehen Stille Beteiligung Zuzahlung in die Kapitalrücklage
  • Kapitalerhöhung bei der AG 1) Ordentliche Kapitalerhöhung   2) Genehmigte Kapitalerhöhung Vorab Genehmigung für ein Zeitraum von zB. 5  Jahren 3) Bedingte Kapitalerhöhung Ermächtigung bei bestimmten Bedingungen neue Aktien auszugeben. ZB bei Wandelanleihen 4) Kapitalerhöhung aus Gesellschaftermittel Umwandlung Rücklagen in gezeichnetes Kapital (Passivtausch)  
  • Mezzanine - Def., Formen, Rechtssprechung im Insolvenzfall, Vor und Nachteile Def. Mischform aus Eigen und Fremdkapital mit Rangrücktritt.Wird in der Bilanz unter sonstiges FK bilanziert. "Wirtschaftliches EK" Rechtsstellung im Insolvenzfall: - drehten hinter die Rückzahlungsansprüche aller anderen Gläubiger zurück - Deren Forderungen werden als letztes berücksichtigt ähnlich EK Wesentliche Formen: Nachrangdarlehen typische und atypische stille Gesellschaften Wandel und Optionsanleihen Vorteile: + STärkung der EK-Position + Keine unmittelbare Veränderung der Anteilungsverhältnisse + idR keine Mitsprache, sonder nur Kontrollrechte + Verbesserung der Bilanzstruktur - Rating + Schonung von Kreditlinien + Bereitstellung von Liquidität ohen Sicherheiten binden zu müssen + Flexibile Ausgestaltung möglich   Nachteile: - Teuer ( hohe Zinsen, Wandlung in Anteile) - Rückzahlungspflichten - Akquize von Mezzanine-Capital setzt ein belastbares Geschäftsmodeell mit einem stabilen Cash-Flow voraus - kein ausgebauter Markt Alternativ: Offene Beteiligung oder Meielnsteinkonzept in der Gründungsphase  
  • Merkmale und Funktionen Fremdkapital Funktion Austattung eines Unternehemnes mit Finanzierungsmitteln Merkmale 1) Nominalanspruch Tilgung des Nominalwertes 2)Fester Zinsanspruch Unabhängig von der Erfolgslage 3) Befristung Es werden fest Tilgungs und Rückzahlungsmodalitäten vereinbart 4) Haftungscharakter FK haftet nicht für die Schulden des U. 5) Leitungsfunktion G. hat keine Mitbestimmungsrechte 6)Steuerliche Behandlung Zinsen sind Betriebsausgaben und mindern das steuerliche Ergebnis 7) Voraussetzung für Kreditvergabe Kreditwürdigkeit und Kreditdienstfähigkeit (Kann ich ZT bedienen)
  • Nach welcher Systematik wird Fremdfinanzierung unterschieden 1) Kreditgeber und Kapitalherkunft - Kreditinstitute - Lieferanten/Kunden - Versicherungen - Kredite von Privatpersonen und Unternehmen - Staat als Kreditgeber 2) nach Form des Fremdkapitals - Geldkredite - Sachkredite - Kreditleihen (Bürgschaft) 3) nach Fristigkeit des FK - Kufri - Mifri (1-5) - lafri 4) nach Verwendung des FK - Investitionskredite - Betriebsmittelkredite 5) Nach Zins und Tilgungsmodalitäten Zinssatz: Fest oder variable Tilgungsmöglichkeit: - Endfällig oder Teilbeträge - festgelegter oder nicht festgelegter Termin - Konstant oder wechselnden Beträgen - Tilgung nach Vereinbarung oder Kündigung
  • Rahmenbedingung, Vor und Nachteile FK Generelle Rahmenbedingungen - Gläubiger Standpunkt Schulden müssen kreditwürdig sein Schutz vor Geldentwertung muss sichergestellt sein Reaktionsmöglichkeiten bei Veränderung des Zinsniveaus - Schuldner Standpunkt Zins- und Tilgung müssen aus dem laufenden CashFlow bedient werden FK bedeutet positiven Leverage Effekt Reaktionsmöglichkeiten auf Zinsniveauänderungen bestehen Vorteile - Gläubigersicht: Stellung im Insolvenzfall - keine Haftung, Rückzahlungsanspruch Laufende Zinseinnahmen - unabhängig von der Ertragslage Zeitliche Befristigung der Kapitalüberlassung - Schuldnersicht keine Verschiebung der Eigentumsverhältnisse positiver Leverage Effekt FK ist steuerlich attraktiver Nachteile -Gläubigersicht Kein Mitspracherecht Kein Anteil an Unternehmensgewinnen und Entwicklung U Kredit = Nominalforderung, Entwertung bei starker Inflation - Schuldnersicht Zinstilgung belastet Liquidität auch in Krisensituationen FK ist zeitlich befristet ( Lang Lang, Kurz Kurz) Bankmäßige Absicheurng notwendig -  
  • Kurzfristig FK: Kundenanzahlungen - Def. vor und Nachteile Definition: Kredit der dadurch entsteht, dass der Abnehmer der Ware Zahlungen leistet, bevor die Lieferung erfolgt (Verb. gegn.Kunde) Vorteile: Liquiditätsschonung Zinseffekt: Zinslos zur Verfügung Anzahlung = Sicherheit Indiz für Zahlungsfähigkeit des Kundens Nachteile: Anzahung nur gegen Sicherheits vorweisung Hausbank brauch Sicherheit für die Bürgschaft Lösung; öffentliche Bürgschaft 50 % Pfänden, 50 % Auszahlung  
  • Kurzfristige FK: Kontokorrent, Def. Vor und Nachteile Def. Kredit der dadurch entsteht, dass Lieferanz den Kaufpreis stundet oder Zahlungsziele gewährt + schnelle und bequem + Formlos + Kreditsicherung i.d.r. unproblematisch (Eigentumsvorbehalt) + Entlastung der Kreditlininen der Hausbank - Abhängigkeit vom Lieferanten - Kumulierung fälliger Verbindlichk aus LL in Krisenzeiten - Teure Finanzierungsart ( Skonto)
  • Kontokorrentkredit Def, Vor und Nachteile Individuell mit Hausbank ausgehandelter Betriebsmittelkredit, der durch Verfügung über das Geschäftskonto mit vereinbarten Kreditlimit in Anspruch genommen werden kann + KK vergrößert Dispositionsfähigkeit des U und sichert Zahlungsfähigkeit bei Spitzenbelastung + Schwankungen können abgedeckt werden + Liquiditätsreserve - Laufzeit KK idR nur 6 Monate - 1 Jahr, Engpässe bei Streichung -Entwicklung KK Saldo --> Ausblick über die Liquisituation eines U
  • Langfristige FK, unverbrieft - Darlehen - Systematisierung? 1) nach Kapitalgeber Kreditinstitute Förderbanken private Kredite Sonstige (Versicherungen) 2) nach Verwendung Investitionsdarlehen Realkredite: Immobilien auf Basis von Grundschuldeintrg. 3) nach Tilgungsmodalitäten Annuitäten Abzahlungsdarlehen Enfälliges Darlehen  4) Sonstige Auszahlungsmodalitäten (Disagi) Bereitstellungsprovision Zinssätze Sondertiligung ggf Vorfälligkeitentschädigung
  • Langfristiges FK - Verbrieft- Anleihen: Def. , Darlehenform, Voraussetzungen, Sonderformen Eine Anleihe ist ein festverzinsliches Langfristigdarlehen, das über die Börse aufgenommen wird.  Dabei erfolgt eine Stückelung der Gesamtsumme in Teilschuldverschreibungen. Also auch für PrivatP. Bei allen Rechtsformen möglich. Darlehensform: In Wertpapierne verbrieft, Gläubigeranspruch (Zund T), keine Gesellschafterrechte Voraussetzungen: Prospektpflicht Prüfung durch die Börse Sonderformen 1)Gewinnschuldverschreibungen z und T + Beteiligung am Unternehemensgewinn als zusätzlicher Anzeiz 2) Wandelschuldverschreibung Recht auf Umtausch der Anleihe in Aktien 3) Optionsanleihe Recht Aktien zu einem bestimmten Preis, innerhalb einer Frist erwerben. (Anleihe besteht nach Ausüberung der Option weiter)  
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  • Finanzierungsurrogate (Ersatzmanöver) - Leasing Def. Vor und Nachteile Verzicht auf Investition durch käuflichen Erwerb, sondern Erwerb des Nutzungsrechtes einer Investition durch Zahlung von laufenden Entgelten + Auszahlung zum Investitionszeitpunkt entfällt, Bezahlung aus laufenden Erträgen + Paketleasing (Wartung etc) + Marktkenntniss Leasinggeber + Schnell Anpassung an technischesn Fortschritt + Kreditwürdigkeitsprüfung entfällt (oft trotzdem gemacht) + Bilanzneutral - Teure Finanzierungsart - Liquiditätsbelastung nur im Vergleich zum EK finanzierten Kauf - Kein Erwerb oder zusätzliche Kosten beim Erwerb
  • Finanzierungsurrgate (Ersatzmanöver) - Factoring - Def. Vor und Nachteile Ankauf von Forderungen durch spezialisierte Finanzierungsgesellschaften +  Liqudität vor Fälligkeit + Ausfälle / Ausfallrisiko geht über (aber Recht auf Sperrkonto) Nachteile - teuer (Sollzinsen für Diskontierung der Ford, Factorgebühren, Sperrkonto bei Forderungsausfall) - Forderungen evtl als Sicherheiten vergeben und müssen erst freigegen werden. Kontokorrenzlinie wird dafür gekürzt.
  • Arten der Innenfinanzierung, Voraussetzungen Finanzierung aus Umsatzerlösen Aus Umsatzerlösen( über den Umsatzprozess verdient): - Selbstfinanzierung (einbehaltene Gewinne, Gewinnthesaurierung) Offene Selbstfinanzierung Stille Selbstfinanzierung - Finanzierung aus Rückstellungsgegenwerten - Finanzierung aus Abschreibungsgegenwerten Sonstige: - Finanzierung aus sonstigen Kapitalfreisetzungen   Finanzierung aus Umsatzerlösen setzt Voraus: 1) Gewinn, Abschreibungen und Rückstellungen in den Verkauspreisen enthalten sind 2)Verkaufspreis auch durchgesetz werden kann 3) Aus den Verkäufen auch Einzahlungen resultieren
  • Selbstfinanzierung (Arten, Voraussetzungen, Vor und Nachteile) Arten Offene Selbstfinanzierung Einbehaltung von Teilen des Jahresabschlusses (Rücklagenbildung) Stille Selbstfinanzierung Unterbewertung Aktive, Überbewertung Passiva Steuerlicher Gewinn sinkt, Steuerstundung Vorausssetzungen 1)Unternehmen erzielt Gewinne 2) Stille Selbstfinanzierung - Mögilchkeiten bestehen überhaupt 3) offene Selbstfinanzierung - Gesellschafter stimmen zu Vorteile + Sofortige Verfügbarkeit der Mittel + Keine zukünftige Liquibelastung + Keine Beschaffungskosten + Verbesserung Kapitalquoten + Keine Kreditwürdigkeitsprüfung + Kein Einfluss neuer Kapitalgeber Nachteile - Gewinn des Unternehmens mittel- und langfristig schlecht planbar und idR schwankbar - Gewinnthesaurierung vwlich zweifelhaft
  • Innenfinanzierung - Finanzierungs aus Umsatzerklösen - Finanzierung aus Abschreibungsgegenwerten Def. Abschreibung; Aufwandsposition die den Werteverzehr des AV planmäßig über die Nutzungsdauer verteilt Finanzierungseffekt U fließt über die Preise liquide Mittel in Höhe der Abschreibung zu. Diese Mittel werden aber erst zum Zeitpunkt der Ersatzbeschaffung benötigt und steht Finanzierungszwecken zur Verfügung
  • Innenfinanzierung - Finanzierungs aus Umsatzerklösen - Finanzierung aus Abschreibungsgegenwerten Def. Abschreibung; Aufwandsposition die den Werteverzehr des AV planmäßig über die Nutzungsdauer verteilt Finanzierungseffekt U fließt über die Preise liquide Mittel in Höhe der Abschreibung zu. Diese Mittel werden aber erst zum Zeitpunkt der Ersatzbeschaffung benötigt und steht Finanzierungszwecken zur Verfügung
  • Innenfinanzierung - Finanzierungs aus Umsatzerklösen - Finanzierung aus Rückstellungen Def. Verbindlichkeiten, die bezühlich Höheund Zeitpunkt ungewiss sind Auswirkung: Steuerpflicht vermindet sich (Steuerstundung, Minderung)
  • Innenfinanzierung - Finanzierungs aus sonstigen Kapitalfreisetzungen  Veräußerung nicht betriebsnotwendigen Vermögen - Aufdecken stiller Reserven - Notverkäufe oft mit Verlusten verbunden Sale-Lease Back-Verfahren - Klappt nur, wenn Objekt wiederveräußerbar ist - Teure Leasingrate belastet die Zukunft - Nicht als Sicherheit gebunden