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Führungskompetenz (Fach) / Persönlichkeit / Persönlichkeitsmodelle (Lektion)
Persönlichkeitsprofile und -tests
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- Die "Big Five" der Perönlichkeitsdiagnostik Extraversion Intraversion Gesprächig, energiegeladen Ruhig,reserviert, schüchtern bestimmt -Verlässlichkeit: Verlässlich,freundlich,mitfühlend kalt,streitsüchtig,unbarmherzig -Gewissenhaftigkeit: Gut vorbereitet, verantwortungsbewusst, sorglos, verantwortungslos, vorsichtig leichtfertig -Emotionale Stabilität oder Neurotizismus: Stabil, ruhig, zufrieden Besorgt, labil, launenhaft -Offenheit für Erfahrungen: Kreativ, intellektuell,offen Einfach,oberflächlich,unintelligent
- Einsatz Persöhnlichkeitstest: - Personalauswahl - Potenzialanalyse - Personalentwicklung - Führungskräfte-Beratung - Karriere- und Berufsberatung
- 16 Persönlichkeitsfaktorentest - seit 45 Jahren Instrument zur Erfassung der Persönlichkeitsstruktur - am meisetn verbreitetes Persönlichkeitsverfahren - Fragebogenverfahren zur mehrdimensionalen Persönlichkeitsdiagnostik im Erwachsenenalter - beschreibt mehrdimensionale Muster in: allg. Verhaltensilen emotionale Reaktionsformen im Arbeitsverhalten und im Verhalten bei Poplemsituationen
- 16 Primärdimensionen der Erwachsenenpersönlichkeit: Soziale Kompetenz, Logische Schlussfolgerungen, Emotionale Stabilität, Dominanz, Lebhaftigkeit, Regelbewusstsein, Wärme, Empfindsamkeit, Wachsamkeit, Abgehobenheit, Privatheit, Besorgtheit, Offenheit für veränderungen, Selbstgenügsamkeit, Perfektionismus, Anpassung
- Abgeleitete fünf Globalfaktoren (16PF-R): - Extraverion - Unabhängigkeit - Ängstlichkeit - Selbstkontrolle - Unnachgiebigkeit
- Meyer-Briggs Typenindikator (MBTI) - Selbstbeurteilungsindikator auf Basis, aber nicht identisch mit Typenlehre von C: G. Jung - objektives Fragebogenverfahren für Jugendliche ab 15 Jahren und Erwachsene (anders als 16 PFR) - beschriebt verschiedene Grundmuster unseres Verhaltens und ermittelt persönliche Präferenzen in der Haltung der Umwelt gegenüber, der Organistion der Wahrnehmung und in der Ausrichtung der Beurteilungsunktion
- Ablauf des Verfahrens (MBTI): 1. Testanleitung 2. Testdurchführung 3. Auswertung (persönliches Gespräch nach schriftlichem Gutachten --> Abgleich Tets zu Gespräch) 4. Schriftliche Zusammenfassung von schriftl. + Gutachten
- Mayer-Briggs Funktionen 1. Enegiequelle außenorientiert <--> innenorientiert 2. Wahrnehmung sinnlich <--> intuitiv 3. Entscheidung analytisch <--> gefühlsmäßig 4. Vorgehen beurteilend <--> wahrnehmend
- Typische Eigenschaften Extraversions Präferenz (MBTI) - Mag häufige Meetings und direkte Interaktion - Ist gerne unter Menschen - Bespricht Idee oder Probleme mit einer Person ohne "fertig" zu denken - Liebt Abwechslung und "Action" - Lernt eher durch Tun und Diskutieren
- Typische Eigenschaften Introversions Präferenz (MBTI) - Mag ausführliche Nachforschungen und Tätigkeiten die eigenständiges Arbeiten und Denken beinhalten - Arbeitet gerne alleine - Analysiert ein Problem eher zuerst alleine, bevor er es bespricht - Sucht stille Abschnitte zum Nachdenken - Lernt eher durch Nachdenken und mentale "Aktivität"
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- Typische Eigenschaften Sensing Präferenz (MBTI) - Mag Arbeit, die genaues Beobachten und Detailtreue beinhaltet - Zieht erprobte, standartisierte Vorgehensweisen vor - Kommt Schritt für Schritt voran, hat auch mit kleinen Details Geduld - Fokus auf Tatsachen und auf das was Real ist - Praktischer Nutzen ist wichtig -Vergangenheits, Gegenwartsorientiert
- Typische Eigenschaften INtuiting Präferenz (MBTI) - Intuitive versuchen stets das Ganze zu erfassen und mögen das Abstrakte - Erlangen Verständnis top-down, suchen gern neue Lösungen - Sie sind ideen-orientiert "Denker"
- Typische Eigenschaften Thinking Präferenz (MBTI) - Fällt Entscheidungen vor allem auf Grund von Logik und Fakten - Hat analytisch saubere und logische Lösungen als Ziel - zeigt Emotionen eher nicht und fühlt sich eher unwohl, sich mit den Gefühlen anderer auseinanderzusetzen - Geht Probleme rational und analytisch an
- Typische Eigenschaften Feeling Präferenz (MBTI) - Fällt Entscheidungen auf Grund der möglichen Auswirkungen auf andere Menschen - Achtet auf Harmonie - Rücksichtnahme auf Wertvorstellungen - Wirkt emotional und ist an der Gefühlslage anderer interessiert - Lässt sich von persönlichen Werten und Überzeugungen leiten - Am Arbeitsplatz den Prozess als solchen fördern
- Typische Eigenschaften Judging Präferenz (MBTI) - Arbeitet am Besten mit gutem Plan - Bevorzugt klare, schnelle Entscheidungen - Zuerst die Arbeit, dann das Vergnügen - Ist organisiert und effizient - Vermeidet Zeitdruck
- Typische Eigenschaften Perceiving Präferenz (MBTI) - Passt sich gut an wechselndes Umfeld an - Ist offen für Neues, überdenkt und ändert Entscheidungen; braucht Zeit für Entscheidungen - Ändert Abläufe - Ist spontan, flexibel und nimt sich nicht allzu ernst - Arbeitet so richtig effizient um "5 vor 12"
- Picture Frustration Test (Rosenzweig) - objektives Einzel- und Gruppenverfahren - ist ein projektives Verfahren und dient der Untersuchung der Frustrationstoleranz, d.h. der Belstbarkeit einer Persönlichkeit in sozialen Konfliktsituationen - 24 skizzenhafte gezeichnete Situationen bei denen eine Person frustrierende Äußerungen an eine zweite Person richtet, deren Antwort soll der Proband assoziativ ergänzen
- Antworten werden nach Reaktionsformen ausgewertet (Rosenzweig): aggressive Reaktion Selbstbeschuldigung resignatives Verhalten Ausweichtendenzen Eigeninitiative etc.
- DISG-Modell - kein psychologischer Ansatz - was wird für einen Job / Tätigkeit benötigt? (Wie ist mein Arbeitsverhalten?) - Mit DISG-Persönlichkeitsprofil wird Verhalten in konkreten Situationen identifiziert
- Vier Verhaltensstile von DISG - Dominant - Initiativ - Stetig - Gewissenhaft
- Typ D (Dominant): aufgabenorientiertes und extrovertiertes Verhalten: Der Drang, die Kontrolle zu übernehmen und Ergebnisse zu erzielen D will Herausforderungen annehmen und siegen
- Typ I (Initiativ): extrovertiertes und menschenorientiertes Verhalten: Der Drang, andere zu motivieren, sich auszudrücken und gehört zu werden Ich will andere überzeugen und beeinflussen
- Typ S (Stetig): menschenorientiertes und introvertiertes Verhalten: Der Drang nach Stabilität und Harmonie. S will andere unterstützen und für geordnete Beziehungen sorgen
- Typ G (Gewissenhaft) introvertiertes und aufgabenorientiertes Verhalten: Der Drang, das Richtige "richtig" zu tun. G will Ärger vermeiden und achtet auf Präzision und Genauigkeit
- Attributionsstile Kontrollüberzeugung Ist die Annahme, die Ergebnisse unseres Handelns seien auf innere Bedingungen oder auf äußere Bedingungen bzw. Ursachen zurückzuführen. -internale Kontrollüberzeugung (man selbst ist Schuld, hat Kontrolle über das Ereignis) - externale Kontrollüberzeugung (andere sind Schuld) = angeboren und man hat bevorzugten Stil
- (Kausal-) Attributionen oder Ursachenzuschreibungen Weitere Ursachenfaktoren - stabil (über die Zeit hinweg konstant Bsp. "ich komme immer zu spät" - variabel (instabil) Bsp. "heute morgen zu lange geschlafen" - spezifisch (auf eine bestimmte Aufgabe oder Situation anwendbar) - global (auf eine Vielzahl von Situationen anwendbar)
- Bsp. "Ich komme immer zu spät" Beschreibung Ursachenfaktor?: internistisch stabil global
- Bsp. "Heute morgen zu lange geschlafen" Ursachenfaktore beschreiben?: internistisch instabil spezifisch
- Resultate basieren auf -eigener Fähigkeit- Ursachenattributionen? Kontrollüberzeugung: Internal Stabilität: Stabil
- Resultate basieren auf -eigene Anstrengung- Ursachenattributionen? Kontrollüberzeugung: Interna Stabilität: Variabel
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- Resultate basieren auf -Schwierigkeit der Aufgabe- Ursachenattributionen? Kontrollüberzeugung: External Stabilität: Stabil
- Resultate basieren auf -Glück / Zufall- Ursachenattributionen? Kontrollüberzeugung: External Stabilität: Variabel
- Überzeugung warum man erfolgreich war oder scheiterte aus 3 Gründen wichtig: Sie führen zu - Unterschiedliche Interpretationen früherer Leistungen und des Selbstwertes - Unterschiedlichen Emotionen, Zielen und Anstrengungen in der gegenwärtigen Situation - Unterschiedlichen Motivationen in der Zukunft - die dann Erfolge wiederum mehr oder weniger wahrscheinlich werden lassen