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Medienapplikationen (Fach) / Multimediaretrieval und Interaktives Fernsehen (Lektion)

Klausurvorbereitung, Medienapplikationen bei Eibl, TUC WS 1213

Diese Lektion wurde von chitatel erstellt.

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  • Was ist Information Retrieval? Wie wird es definiert?   Information Retrieval (IR) befasst sich mit der Darstellung, Speicherung, Organisation, und den Zugriff auf Informationselemente. Im Prinzip gibt es  keine  Einschränkungen welche Elemententypen durch Information Retrieval bestimmt werden.  
  • Was sind Daten? Was ist Wisen? Was ist Information? Daten (syntaktische Ebene) = Reine Datensammlung, syntaktische Relationen, wie sie üblicherweise z.B. in relationalen DB vorkommen. Wissen (semantische Ebene) = Bedeutung der Daten Information (pragmatische Ebene) = „Wissen in Aktion“: Wissen, das für eine aktuelle Problemsituation benötigt wi
  • Wie läuft der allgemeine IR-Prozess ab? Anwender und Objekt, Informationsbedürfnis...
  • Welche Bedeutung hat Iteration beim IR-Prozess? Das bedeutet, dass die Schritte immer wieder wiederholt werden, bis ein benötigtes Ergebnis erreicht ist.
  • Aus welchen Systemkomponenten besteht ein typisches Textretrievalsystem? Anfragen ↓ ↑ Anfragerepräsentationen ↓ Textransformationen Matching und Ranking → Dokumente ↑ ↓Dokumentrepräsentationen ↑   → Pseudofeedback → Ergebnisanzeige → Feedback (zurück zum Anfang)
  • Welche Texttransformationen werden im IR verwendet? Tokenisierung Stoppwort-Liste Stammformreduktion Kompositazerlegung
  • Was ist Tokenisierung? Wort: Begrenzte Reihe von Buchstaben (delimited string of characters) wie sie in Texten vorkommen Term: Normalisiertes Wort (Goß-/Kleinschreibung, Endung, Fall, ...) Token: die Instanz eines Wortes bei einem Text Type: Die Klasse eines Tokens (die Segmentierung eines Textes in Einheiten der Wortebene (manchmal auch Sätze, Absätze o. Ä.). Die Tokenisierung des Textes ist Voraussetzung für dessen Weiterverarbeitung, beispielsweise zur syntaktischen Analyse durch Parser, im Textmining oder Information Retrieval.)
  • Wie ist eine invertierte Liste aufgebaut? Das bedeutet, es stehen nicht die Dokumente in denen das Wort vorkommt bereit, sondern ungekehrt, den Wortlisten werden Dokumente zugeordnet.
  • Was bedeuten exact match und partial match? exact match: Boolsches Retrieval (Dokumente, die den Anfragen exakt entsprechen). Aber Anfragen enstprechen selten exakt den Dokumenten => partial match (angenähert): Vektor, Space, probabilistisch, Fuzzy, Clustering, etc.
  • Was sind die Probleme des Booleschen Retrieval? Dokumente entsprechen selten exakt den Anfragen => zu wenig Treffer
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  • Was gibt die Inverse Dokumentfrequenz an und wie wird sie berechnet?   Die inverse Dokumenthäufigkeit misst die allgemeine Bedeutung des Terms für die Gesamtmenge der betrachteten Dokumente. Die inverse Dokumentfrequenz  hängt hingegen nicht vom einzelnen Dokument, sondern vom Dokumentkorpus, der Gesamtmenge aller Dokumente im Retrievalszenario,  ab:   Hier ist  die Anzahl der Dokumente im Korpus und  die Anzahl der Dokumente, die Term  beinhalten.   triviales mathematisches Verfahren. wenn Term selten verwendet => breiter gestreut Recherche nach Studien möglich.
  • Wie unterscheiden sich Relevanz-Feedback und Pseudo-Relevanz-Feedback? Beim Relevanz-Feedback ordnet der Anwender die Daten nach Relevanz für sich oder Verfeinert die Suche. Beim Pseudo-Relevanz-Feedback geschieht das selbe, aber ohne den Anwender einzubeziehen Bsp. Welche gemeinsamen 5/10/20 Treffer haben die 10 Terme? => alle Terme, die den selben haben nach vorne ranken.
  • Worin liegt die besondere Schwierigkeit beim Multimedia-Retrieval? Vagheit bei Bildern höher als bei Texten Semantik hängt stark von Kontext und Subjekt ab Keine analoge Einheit zu Wort und Satz Keine eindeutigen Ähnlichkeiten
  • Welche Open Source Software eignet sich für: Retrieval, Bildanalyse, Sprachanalyse, Bildannotation? - Apache Lucene - ImageJ  - CMU Sphinx - Caliph & Emir  
  • Aus welchen Komponenten besteht die Software? ???
  • Welche Modelle des Content Based Image Retrieval gibt es? Wie hängen sie zusammen? Color-Based Modelling (Farbhistogramme: Verteilung der Farbwerte, Gute Charkterusierung des Bildes, Robust ggü. kleine lokalen Veränderungen des Bildes, Globaler Charakter => unabhängig von linearen Tranformationen Texture-Based Modelling (Merkmale: Grobkörnigkeit, Rauheit, Kontrast, Komplexität, Linearität, Regelmäßigkeit, Zufälligkeit) Shape-Based Modelling (Kanteneigenschaften) Spatial-Based Modelling (Struktureigenschaften, Zusammenhang, räumliche Verteilung)
  • Wie werden im CBIR Anfragen gestellt? Query by Example Query by Sketching
  • Wie funktioniert der Ähnlichkeitsvergleich von Bildern über Farb-Histogramme? Verteilung der Farbwerde eines Bildes: 1. Festlegung der Farbanzahl eines Bildes (Wählen eines Farbmodells) 1. Auswahl eines geeigneten Farbraumes 3. Bestimmung der Bins (Farbtupfen) 4. Matching: Ähnlichkeitsfunktion als Abstand zwischen Histogrammen
  • Wie ist die Prozesskette zur Indexierung beim Videoretrieval? Videostream -> Low Level Feature Extraction -> Shot Detection -> Keyframe ->High Level Feature recognition -> Index Bildsequenzen schneiden -> Schlüssenbild (in Praxis 1., letztes oder Mitte) Shot-Detection: Bewegungsvektoren bei Bewegungen besonders ausschlaggebend)
  • Wie können bei Musikretrieval Anfragen gestellt werden? Analyse (zeitliche Variation: Mittelwert, Varianz, Autokerrelation) nach:    Lautstärke Tonhöhe Helligkei Bandbreite Harmonie   - Querry by Humming - Eingabe per Tastatur bei misipedia (parson-code)  
  • Arten der Anfragen bei Audioretrieval  Klangfarbenbasiertes Retrieval  Rhythmische Ähnlichkeit  Fingerprinting  Anfragegestaltung: query by humming 
  • Wie ist die Prozesskette der Indexierung des Speech-Retrieval? Audiostrom -> Sprechererkennung (in bestimmten Fällen übersprungen) -> Spracherkennung -> Transkription -> Indexierung
  • Wie ist die Prozesskette der Spracherkennung bei CMU Sphinx? Audiostrom -> akustisches Modell ---Laute---> phonetisches Wörterbuch ---Wörter---> Sprachmodell ->Text
  • Wie ist der Aufbau eines klassischen Retrievaltests? Pool aus Artikeln, Ideales Ergebnis Suche Vergleich  
  • Welche Gütemaße werden bei der Evaluation von Retrievalsystemen verwendet? Recall und Precision
  • Was ist das BAS-Signal und wie ist es aufgebaut? ein Analoges Fernsehsignal   FBAS (Composite Video) Farbsignal Bildsignal Austastsignal Synchronisationssignal
  • Was ist die vertikale / horizontale Austastlücke? Die Austastlücke (auch Austastimpuls genannt) bezeichnet in der Fernsehtechnik die Zeit, in welcher der Elektronenstrahl einer Bildröhre dunkel geschaltet an den Ausgangspunkt zurückgeführt wird. In diesem Zeitraum wird die Bildübertragung unterbrochen (ausgetastet). Es gibt die horizontale Austastlücke für den Weg vom Ende der Zeile zurück zu ihrem Anfang und die vertikale Austastlücke für den Weg vom unteren Ende des Bildes zurück nach oben.
  • Wofür kann die Austastlücke genutzt werden? Synchronisatieonsinformationen zusätzliche digitale Daten Teletext VPS (Video Programing System) EPG (Electronic Program Guide) informationen zum Bildformat (bei PALPlus)
  • Was sind PAL / SECAM / NTSC und worin unterscheiden sie sich? Analoge Fernseh-Übertragungsstandards Bilder/s  25 25 30 Zeilen/Bild 625 625 525 sicht. Zeilen 575 575 484 Auflösung, vert. 290 290 242 Seitenverhältnis je 4:3 Europa Frankreich USA Pal und SECAM nur unterschiedliche Farbinformationen
  • Weshalb beinhalten analoge TV-Standards mehr Zeilen als tatsächlich sichtbar sind? ???
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  • Wie funktionieren analoge Bandaufzeichnungsverfahren? Welche Gemeinsamkeiten / Unterschiede haben sie? Diagonalverfahren ???
  • Vor welchem Grundproblem steht man bei der Einführung von Interaktion im TV-Bereich? Die TV-Technik ist nicht interaktiv Broadcast-Technik: One-to-many Rückkanal: Many-to-One?
  • Was bedeuten die Begriffe "lean back" und "lean foreward"? Die Sitzhaltung des Kosumenten
  • Welche Konzepte und Ideen gab es, um Interaktion im analogen Fernsehen zu realisieren? Ceefax (See Facts) 1972-74 - Teletext in Austastlücke, Seiten auswählbar, aber kein richtiges interagieren Interaktive Spielshows: Lichttest 1969, bei Wünsch dir was - Kundgebung seines Wunsches durch Stromverbrauch, auslesen durch Stromverbrauchsschwnkungen im E-Werk. Teledialog (TED) 1979 bei Wetten, dass..., 1000 ausgewählte Haushalte über 8 Kanäle -> lange gedauert, heute natürlich optimiert Hugo (Kabel 1, 1993), klassisches Computerspiel mit Rückkanal per Telefon, dual Tone, schneller als Impuls    
  • Welchen technischen Hintergrund hat Videotext? Zeichencodierung:   ISO 646 (≈ASCII) 15 KBit/s bis 47,5 KBit/s. (Austastlücke PAL: <= 128 Kbit/s) Seitennummern von 100–899 Deutschsprachiger Raum: 100 Startseite 110 Nachrichten 200 Sport 300 Programm 333 aktuelle Sendung   777, 149, 150 Untertitel für Hörgeschädigte wird dauernd gesendet, keine richtige Interaktion, da man nur Bilder herausgreift  
  • Welche digitalen Sendeformate gibt es? DVB: Digital Video Broadcasting: Audio- und Video werden nach MPEG-2 komprimiert Kern DVB-S: Satelite DVB-C: Cable DVB-T: Terrestrial DVB-H: Handheld
  • Was bezeichnen die Begriffe Web-TV, IPTV und Smart-TV? IPTV bezeichnet die Übertragung von Rundfunk über ein Breitbandnetz. Dabei wird ein im Internet Protokoll (IP) codiertes Signal mit Rundfunkprogrammen (TV und Radio) [...] in garantierter Qualität an einen TV-Haushalt geschickt. Zur Darstellung der Sender auf einem TV- Bildschirm bedarf es einer [...] IPTV-Box und eines Abonnements. Web-TV bezeichnet frei empfangbare Bewegtbildinhalte, die über das World Wide Web verbreitet werden, wobei sie [...] nicht mit garantierter Qualität übertragen werden und üblicherweise nur auf PC-Bildshirmen Laptops und Tablet-PCs bzw. Smartphones – also nicht auf großen TV- Bildschirmen – dargestellt und konsumiert werden Aus dem Bedürfnis der Konsumenten heraus, Bewegtbildangebote aus dem Web und andere beliebte Online-Angebote zeitsouverän auch auf dem TV-Bildschim zu nutzen, hat die CE-Industrie Smart-TV entwickelt. Es handelt sich um hybride TV-Geräte (digitale Flachbildschirme – iDTV, Digitalreceiver und Blu-ray-Player/-Recorder), die neben Empfang von Rundfunksignalen über Kabel, Satellit bzw. Antenne auch Inhalte und Dienste aus dem Internet (u.a. Web-TV) empfangen und abbilden können. 
  • Welche Grundkonzepte zur Realisierung von Interaktion im digitalen TV-Bereich sind möglich? Senderorientiert, Geräteherstelerorientiert Weborientiert: parallel Weborientiert: successive  
  • Was ist MHP? Europäischer Standard für interaktives Fernsehen: Schnittstelle zwischen Endgerät, Anwendungen und der Systembasis MHP: ZDF.digitext 2001-2007 Start zur IFA 2001 im Bouquet ZDF.vision Zunächst nur für: d-box 1, später MHP-fähige Boxen EPG mit Vorschau auf Programme der ZDF-Familie Suche nach Genres Integration Radioprogramme Memo: Eigenes Profil für EPG
  • Warum ist MHP in Deutschland gescheitert? Gibt es Gegenbeispiele? geringe nachfrage an mhp fähigen receivern, fehlende verfügbarkeit der endgeräte, fehlende unterstützung des privatfernsehens geringes angebot an mhp basierten anwendungen. __________ DVB J DVB HTML
  • Was ist HbbTV? Hybrid broadcast broadband TV (HbbTV) ist ein anerkannter Standard für Hybrid-TV. Ähnlich dem Videotext werden zusätzliche Informationen des Programmanbieters angezeigt, wobei diese sowohl über das Fernsehsignal (via Digital storage media command and control (DSM-CC)) als auch über eine Internetverbindung bezogen werden. Damit werden umfassendere Möglichkeiten zur Informationsdarstellung und Navigation bereitgestellt.
  • Was sind die Grundelemente von HbbTV? CE-HTML (consumer electronics) -> Programmiersprache zur Erstellung von Benutzerschnittstelen -> aus mehreren Sprachen bestehend. XHTML 1.0 /Grundstruktur) DOM 2 ("Füllung") CSS TV Profile 1.0 ("Verkleidung") ECMA Script 262 (Interaktive Elemente)   Open IPTV Forum Browser Profile DVB (HbbTV integriert in Anlehnung der Konzepte von MHP)
  • Was ist der EPG und wie wird er übertragen? Electronic Program Guide Der EPG wird, wie auch der Videotext, digital in Binärcode übertragen. Beim Videotext wurde das Digitalsignal jedoch auf den analogen Träger aufmoduliert, wohingegen beim EPG die Daten Teil des kompletten Digitalsignals sind. Für die Anzeige jedes EPG-Formats ist eine spezielle Software notwendig. Der Vorteil der binären Übertragung ist die Möglichkeit der maschinellen Auswertung der Daten, die neben den bereits erwähnten Möglichkeiten auch komplexe Suchabfragen erlauben.
  • Nenne Probleme beim HbbTV kein Kopierschutz wenig Interesse der Hersteller Überlappung der Sendungen