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Medizin (Fach) / patho (Lektion)

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  • Onkozyten Onkozyten (wörtlich übersetzt: „geschwollene Zellen“) sind durch besondere morphologische Kennzeichen charakterisierte Zellen, die in unterschiedlichen Drüsenepithelien (z. B. Schilddrüse, Speicheldrüse, Leber) auch ohne Tumorwachstum auftreten können. Lichtmikroskopisch zeichnen sich Onkozyten durch ein balloniertes eosinophiles Zytoplasma aus, das durch eine hohe Mitochondriendichte eine körnige (granuläre) Struktur erhält. Bei der Hashimoto-Thyreoiditis kann die lymphozytäre Infiltration des Organs zur onkozytären Umwandlung von Thyreozyten führen.
  • onkozytom niere sd Ein Onkozytom ist ein überwiegend aus Onkozyten aufgebauter Tumor. Onkozyten kommen in unterschiedlichen Drüsenepithelien, wie z. B. Schilddrüse und Speicheldrüse, auch bei nicht malignen Erkrankungen vor. Sie sind durch bestimmte morphologische Veränderungen der Zelle charakterisiert. Mikroskopisch zeigen sich „geschwollene Zellen“ mit einem eosinophilen Zytoplasma aufgrund einer erhöhten Mitochondriendichte.