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PFI II (Fach) / Motivation (Lektion)

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  • Was ist Motivation? - "milde Form der Besessenheit" -"aktivierende Ausrichtung des momentanen Lebensvollzuges auf einen positiv bewerteten Zielzustand" - hypothetisches konstrukt, intervenierende Variable, die zw. verhaltensin- & output steht - nicht mehr oder weniger ausgeprägt über die Zeit, sondern Oberbegriff für folgende Prozesse/Phänomene   -- Ausrichtung   -- Initiierung   -- Intensität   -- Aufrechterhaltung - Prozesse mit Verhalten assoziiert
  • Welche Erklärungsmodelle/Ansätze gibt es zur Erklärung von Motivation? Instinkttheoretischer Ansatz psychoanalytisch-triebtheoretischer Ansatz behavioristisch-biopsychologischer Ansatz kognitiver und handlungstheoretischer Ansatz
  • Definieren Sie Instinkt hierarchisch organisierter nervöser Mechanismus, der auf bestimmte Impulse mit lebens- und arterhaltenden Bewegungen beantwortet
  • Erläutern Sie die Instinkttheorie von Mc Dougall Ziel des Ansatzes: Erklärung der Verhaltensvielfalt durch zurückführung auf eine begrenzte Menge von Instinkten. Instinkt als eine angeborene Struktur, die sich auszeichnet durch: Akzentuierung in der Wahrnehmung bestimmte Qualitäten emotionaler Erregung Erzeugung von Handlungstendenzen  
  • Was sind die Probleme und Verdienste der Instinkttheorie von Mc Dougall? Probleme Zirkularität (mangelnder Erklärungswert und Vorhersagekraft) durch Lernprozesse erworbenes Verhalten Verdienste Motivation akzentuiert Wahrnehmung Emotionen sind Triebfeder menschlichen Handelns
  • Stellen Sie ein Fazit bzgl der Instinktiven Theorien auf - beim Menschen spielt angeborenes Verhalten eine Rolle (v.a. in frühkindlicher Entwicklung) - Einfluss von Lernverhalten vernachlässigt
  • Was sind Triebe? innere Zustände, die als Reaktion auf ein physiologisches Ungleichgewicht entstehen. - Homöostase: Gleichgewicht internaler Zustände - Kopplung Trieb & Befriedigungsverhalten -Schwierigkeit: Erklärung komplexer Verhaltensweisen  
  • Was ist der Ausgangspunkt des Triebkonzepts von Hull? Verhalten ist Lernergebnis v. S-R-Schemata (Stimuli lösen die an sie gekoppelten Reaktionen aus) Motivation des Organismus? 1) Warum lösen gleiche Stimuli unterschiedl Reaktionen aus? 2) Antrieb aktuell gewisse Verhaltensweisen zu zeigen?
  • Beschreiben Sie das Kernstück vom Hullschen Triebkonzept - needs erzeugen Erregung (arousal) und Trieb (drive) - welche Reaktion gezeigt wird hängt von Gewohnheitsstärke ab (habit) - Gewohnheitsstärke: Stärke der Kopplung zw. Reiz und Verhaltensweise, die aufgrund von Lernprozessen besteht - im Lernprozess setzen sich Verhaltensweisen durch, die zur Triebreduktion geführt haben Verhaltenstendenz= habit x drive (nicht bestätigt) Verhaltenstendenz=habit x drive x Anreiz   -- Anreiz=Wert der erwarteten Belohnung  
  • Wie ist das Fazit zum Hullschen Triebkonzept? - passend für primäre und sekundäre Antriebe - reine Triebhypothese nicht haltbar: auch erregungssteigernde Aktivitäten belohnt Vernachlässigung höherer Motivierungsebenen (auch Vorstellungen über die Zukunft können motivieren
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  • Was ist die Grundüberlegung kognitiver Ansätze? - zielorientiertes Handeln berücksichtigt - Verhalten: Resultat von personalen, situativen Faktoren und aktueller Motivation
  • Was ist TAT zur messung individueller Motive? -TAT: Thematischer Apperzeptionstest projektiver Test -mehrdeutige Reizvorlagen -Annahme: Interpretation der Situation durch individuell relevante Themen(needs)
  • Gehen Sie au Mc Clellands Motivationskonzeption ein - verient alle vorigen Ansätze (Hull, Murray, Lewin, Freud) - besonders bedeutend für Kontext menschl. Lebens: Motiv-Trias: Leistungsmotiv Machtmotiv Affiliationsmotiv Leistungsmotiv besonders gut erforscht
  • Was ist der thematische Kernvon McClellands Leistungsmotiv? Auseinandersetzen mit einem bestimmten Gütemaßstab Messen und Erweisen der eigenen  Tüchtigkeit positive Gefühle darüber - Entwicklung eines Inhaltsschlüsselsfür leistungsthematische TAT-Auswertung -praxisnahe Forschung zu Determinanten und Auswirkungen der Leistungsmotivation
  • Wie wird ein TAT-Auswertungsschlüssel erstellt? Messen der genannten Leistungsmotive im freien Text durch Inhaltskategorien - wer Leistungsthemen eher in seine Gechichte einbaut ist eher leistungsbereit Probleme: -Objektivität bleibt hinter Intelliganztests zurück -neutraler Zustand der Person bei Testen?
  • Was beeinflusst die Ausprägung der Leistungsmotive? -Motive sind unabhängig voneinander -Ausprägung hängt stark von frühen Erfahrungen in Handlungssituationen  einer Person ab (z.B. Lernen eines Zusammenhangs zwischen eigenem Bemühen und Erfolg) -kindlicher Einflussnicht unveränderlich
  • Was ergaben Studien über hoch Leistungsmotivierte (Anstrengung und Leistung bei Aufgabenbewältigung) hoch leistungsmotivierte: -wählen eher leistungsbezogene Tätigkeiten -erbringen höhere Leistungen -bleiben bei Problemen und Widerständen ausdauernder bei der Sache   Binnenunterschiede: Erfolgs- vs. Misserfolgsorientierung
  • Welche Ansätze zur Motivmessung gibt es? 1) projektive Verfahren (TAT) 2) Fragebogenverfahren 3) Semiprojektive Verfahren
  • Was ist ein implizites Motiv? gefühlsbasierte Präferenzen für Auseinandersetzung mit bestimmten Anreizkategorien -affektive Basis, früh erworben -nicht bewust repräsentiert  
  • Was ist ein explizites Motiv? Bild, das sich eine Person von ihren Präferenzen, Wünschen und Zielen macht -kognitive Basis -später erworben