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Medientools (Fach) / Kameratechnik (Lektion)
Prüfungsvorbereitung, Medientools bei Eibl, TUC, WS1213
Diese Lektion wurde von chitatel erstellt.
- Beschreibe die Funktion eines Neutraldichtefilters. Der Neutraldichtefilter (engl.: neutral density) ist ein zumeist im Kameraobjektiv eingebauter Graufilter, der aktiviert werden kann, wenn das Bild trotz maximal geschlossener Blende durch eine zu helle Aufnahmeumgebung überbelichtet wird. Der Filter nimmt die Funktion einer Sonnenbrille an einem Sommertag mit strahlender Sonne ein und reduziert die eintreffende Lichtmenge. Meist kann der Kameramann zwischen zwei Stufen wählen, die je nach Kamera manuell verändert werden können. Wie auch die Gain-Funktion sollten Sie den Neutraldichtefilter jedoch sparsam einsetzen und auch nur, wenn unbedingt nötig!
- Wozu dient ein Zebramustergenerator? - überlagert überbelichtete Bereiche mit einem Zebramuster - Muster wird nicht aufgezeichnet, aber angezeigt - Belichtungswert wird in Prozent angegeben
- Aus welchen der Grundbestandteilen besteht eine Kamera? - Objektiv - Bildwandler - Kameraelektronik
- Was ist eine Blende und welche Funktion hat sie? - kreisförmige, verstellbare Öffnung im Objektiv - reguliert Lichteinfall - nimmt Einfluss auf die Schärfentiefe - besteht aus mehreren Lamellen
- Was ist der Brennpunkt? - Stelle, an der die Lichtstrahlen auf einen Punkt auf der Sensorebene gebündelt werden - steht im Zusammenhang mit der Brennweite
- Wie ist der Zusammenhang zwischen Blendenzahl, Blendenöffnung und Schärfentiefe? Je größer die Blendenzahl, desto kleiner die Blendenöffnung und desto weniger Licht fällt in das Objekt und desto größer wird der Bereich der Schärfentiefe.
- Was sind typische Blendenzahlen und wie berechnen sie sich? - Brennweite : Durchmesser - 1:1 - 1:1,4 - 1:2 - 1:2,8 - 1:4 - 1:5,6 - 1:8 - 1:11 - 1:16
- Erzählen Sie über die Erfindung der Nipkowscheibe. Paul Nipkow patentierte 1884 sein Konzept zur Bildzerlegung und Informationsreduktion, die Nipkow-Scheibe. Eine drehbare Scheibe wurde mit Löchern in spiralförmiger Anordnung versehen, deren Anzahl der Zeilenanzahl des zerlegten Bildes entsprach. Mit einer Photozelle, die hinter der Scheibe montiert wurde, konnten Helligkeitsinformationen in elektrische Signaleumgesetzt und an einen Empfänger mit einer reaktionsschnellen Lichtquelle weitergeleitet werden. Durch eine weitere (synchron bewegte) Scheibe konnte das zuvor abgetastete Bild wiedergegeben werden.
- Wer erfand die Kathodenstrahlröhre? Karl Ferdinand Braun
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