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Psychologie (Fach) / Sozialpsychologie (Lektion)

Sozialpsychologie

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  • situativer Bedingungen auf Aggressionen o        Schmerz (Physische Schmerzen (Bestrafung) erhöhen Aggressionsbereitschaft) o        Hitze (in heißen Jahreszeiten gibt es mehr Straftaten) o        Unangenehme Klimabedingungen (bspw. erhöhte Anrufe bei der Polizei bei hohen Ozonwerten) o        Lärm (insbesondere wenn Lärmquelle unkontrollierbar ist)
  • Wie kann Aggressionsreduzierung statt finden? -    Aggressionsverschiebung: Bei einer Aggressionsverschiebung wird aggressives Verhalten gegen Personen oder Objekte gerichtet, die nicht Auslöser negativer Gefühle sind-   Karthasishypothese: Annahme, dass Ausführen jeglicher aggressiver Handlungen – gegen Objekte oder beliebige Personen – aggressionsreduzierende Effekte hat     Wissenschaftliche Befunde sprechen dagegen
  • Was kann Aggression auslösen? Angriffe gegen die eigene Person Zielerreichung wird blockiert situative Bedingungen
  • Was ist Mobbing? Abgerenzung von bullying -          Mobbing o        Engl. Mob: Meute, Gesindel, anpöbeln, angreifen o        Schikane, Intrigen und Psychoterror in Organisationen, insbesondere ein Arbeitsplatz und in Schulen o        Mobbing in Schulen wird häufig Bullying genannt o        Abgrenzung zu Mobbing: §         Systematik, Schädigungsabsicht und Stärkeungleichgewicht o        Mobbing Opfer werden in ihrer Klasse abgelehnt, sind oft unsicher und andersartig und haben oft Behinderungen wie Lernschwierigkeiten oder Stottern o        Täter weisen eine hohe Stabilität von Aggressivität auf und haben als junge Erwachsene oft ein sehr hohes Vorstrafenregister o        Situative Faktoren: schlechte Arbeitsorganisation und Führung bzw. durch schelchtes Klassenmanagment entstehen Stress und Konflikte                             
  • Was ist Erregungstransfer? Erregung aus einer vorausgegangenen Aktivität kann auf eine neue Erregungssituation übertragen werden In diesem Sinne kann fehlattribuierte aversive Erregung die Aggressionsbereitschaft erhöhen
  • Was ist die Beauty is good-Annahme? Attraktive Person = geselliger, dominanter, sexuell wärmer, mental gesünder, intelligenter, sozial kompetenter positivere Wahrnehmung   
  • Mere-exposure-Effekt Die wiederholte Darbietung eines Reizes löst in uns Vertrautheit aus
  • Ausmaß von Korrespondenzverzerrungen abhängig von: Blickwinkel                                                        Akteur-Beobachter-Effekt Salienz                                                            Motivation und Kapazität   
  • Effekt der Überrechtfertigung (overjustification effect)  Für Aktivitäten, die mit Belohnung oder extrinsischen Gründen assoziiert werden, nimmt die intrinsische Motivation ab
  • Arten selbstwertdienlicher Atrribution •    Egocentric bias (eigener Anteil an der gemeinsamen Leistungungen wird überschätzt) •    Defensive Attribution (Erklärung für Verhalten ist, dass wir verletzlich oder sterblich sind. Spezialform: „unrealistischer Optimismus“: Gutes widerfährt einem selbst häufiger als anderen Menschen)•    Self-handicapping (Um schon im Vorfeld drohender Enttäuschungen entgegenwirken wird ein „Hindernis“ geschaffen, das für Misserfolg verantwortlich gemacht werden kann)•    Sandbagging (Leistungsmöglichkeiten werden vorher heruntergespielt, um Erwartungshaltung anderer niedrig zu halten  Anteil an der gemeinsamen Leistungungen wird überschätzt)                    
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  • Welche Verschiedene Strategien zur sozialen Beeinflussung gibt es? 1.    Soziale Erleichterung / soziale Hemmung              2.    Einfluss von Mehr- und Minderheiten             3.    Judostrategien
  • Welche Prinzipien gibt es bei der "Nutzung situativer Gegebenheiten"? -          Prinzip der Knappheit (Möglichkeiten erscheinen umso erstrebenswerter, je schwerer sie zu erreichen sind)               o        Knappheit bewirkt extremere Beurteilung und Reaktanz (innerer Widerstand gegen die Einschränkung eigener Handlungsfreiheiten)                                                                                                                -          Prinzip der sozialen Bewährtheit (Möglichkeiten gewinnen an Wert, wenn (angeblich) alle anderen sie gut finden) -          Soziale Bestätigung via Vergleichsprozess o        Direkt (z.B. durch Werbung) o        Indirekt (z.B. Werther Effekt)                                                                                                                -          Kontrastprinzip -          je nach Vergleichsgrundlage wird die gleiche Sache unterschiedlich wahrgenommen -          Urteilsgegenstände gewinnen an Attraktivität, wenn zusammen mit weniger positiven Alternativen präsentiert und verlieren an Wert mit extrem attraktiven Alternativen                       à gilt für Personen und Konsumgüte
  • Was ist Gruppendenken? -    Eine Art zu denken, bei der das Aufrechterhalten der Kohäsion & Solidarität der Gruppe wichtiger ist als die Fakten realistisch zu beurteilen-     Kohäsive Gruppen, bei denen Mitglieder miteinander verbunden sind, haben die Tendenz zum Gruppendenken (=einheitliche Sicht)
  • Soziales Faulenzen (social loafing) und bei welchen Aufgaben? Je mehr Personen mitarbeiten, desto mehr reduziert der Einzelne seine Anstrengung, da der pers. Beitrag nicht identifizierbar ist Bei additiven Aufgaben (= Summe der Einzelleistungen entscheident, Tauziehen)
  • Was ist Trittbrettfahren (Free riding) welche Aufgaben? Leistungsreduktion, wenn der pers. Beitrag als für das Gruppenergebnis nicht wichtig angenommen wird bei konjunktiven (= Leistung des fähigsten Mitgliedes entscheidend) und disjunkte (= Leistung des schwächsten Mitgliedes entscheidend)
  • Was ist der Gimpel Effekt (Sucker effect) welche Aufgaben? Leistungsreduktion, wenn man denkt, dass die anderen sich nicht so sehr wie man selbst anstrengen additive, konjunktive und disjunkte Aufgaben
  • Was ist der Bumerang Effekt? Gedanken an die man zwanghaft versucht nicht zu denken, kommen immer wieder zu einem zurück
  • Was ist eine Verankerung? Der selbstgewählte Wert wirkd als Ausgangspunkt für die Schätzungen festgelegt
  • Was ist eine Adjustierung? Der Schätzwert wird von diesem Ankerwert aus nach oben oder unten korrigiert/ adjustiert
  • Was wirkt beim ersten Eindruck? äußere Merkmale (Attraktivität, Kleidung, Gesicht, Körpergröße, Haut- und Haarfarbe) nonverbales Verhalten automatischer, unbewusster, schneller Prozess Voreinstellungen als Einfluss auf den Eindruck
  • Welche Voreinstellungen wirken auf die soziale Wahrnehmung? erster Eindruck first impression error (erste Erwartung über Person färbt den ganzen Eindruck) Halo-Effekt
  • Welche Einflüsse wirken bei Erwartungen/ Annahmen? Annahme über die Reihenfolge (Sportler, die als Erstes starten werden besser wahrgenommen) Stereotyp und Vorurteile Implizite Theorien (Jungen sind besser als Mädchen)
  • Wonach unterscheiden sich Einstellungen? implizit (automatisch, unbewusst) und explizit (deliberativ, bewusst zugänglich) gespeichert (stabil und überdauernd) und situativ konstruiert (abhängig von Tagesform, Bedürfnissen, Motivation, Stimmung...)
  • Was ist Stimmungskongruenz und welche versch. Vorteile gibt es dabei? Stimmungskongruenz: Informationen, die zur aktuellen Stimmung des Individuums passen, haben einen Verarbeitungsvorteil a) bei der Erinnerung: Mood-dependent memory b) bei der Wahrnehmung: mood congruent encoding Vorteile bei der Geschwindigkeit, Aufmerksamkeitsrichtung und Ursache
  • In was resultiert Mehrheiteneinfluss und welche Einflüsse gibt es/ wie wirken diese? Mehrheiteneinfluss -          Resultiert häufig in Konformität (Übereinstimmen Verhalten/Meinung mit denen der Bezugsgruppe) -          Man unterscheidet informativen und normativen Einfluss auf die Mehrheit                                                    -          Informativer Einfluss -          In mehrdeutigen Situationen werden die Urteile anderer als Orientierung herangezogen (Was alle tun ist gut) -          Resultiert meist in Konversion (= öffentliche Konformität und zugleich innere/private Überzeugung)                                                                                                                                                                            -          Normativer Einfluss -          Einfluss, der auf dem Bedürfnis nach Akzeptanz & Bestätigung durch andere beruht ( bei eindeutigen Situationen) -          Resuliert meist in Compliance (= öffentlicher Konformität ohne innere Überzeugung)
  • Was ist der Effekt des gemeinsamen Wissens? Gruppe konzentriert sich auf Informationen, die bereits alle kennen (gemeinsames Wissen) Informationen, die nur einzelnen bekannt sind kommen häufig nicht zur Sprache
  • Was ist Gruppenpolarisierung und wie kommt sie zustande? Eine anfangs favorisierte Position wird im Laufe der Gruppendiskussion extremer Ursachen: Wiederholte Äußerungen Informativer Einfluss (weil alle Idee denken, muss  sie gut sein) Normativer Einfluss (Anpassen der Meinung wegen sozialer Akzeptanz)
  • Was ist eine attributionale Verzerrung und welche Arten gibt es? Attributionale Verzerrung: Mit verzerrenden Ursachenbeschreibungen werden Vorurteile gerechtfertigt Fundamentaler Attributionsfehler und ultimativer Attributionsfehler