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Kognition I (Fach) / Kognition I (Lektion)
Kognition I (Wahrnehmung, Aufmerksamkeit, Lernen und Gedächtnis)
Diese Lektion wurde von KillerBot erstellt.
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- Arten der selektiven visuellen Aufmerksamkeit und empirische Belege dazu 1. Orstbasiert (z.B. Flankierreizparadigma, Eriksen & Eriksen ; Cuing-Paradigma, Posner) 2. Objektbasiert (Duncan) 3. Dimensionsbasiert
- Was ist inattentional blindness? Nicht wahrnehmen von Objekten auf die wir unsere Aufmerksamkeit nicht richten (Selbst wenn wir diese direkt anblicken)
- Was besagt die Zoom-Lense.Metapher? Größe des Spotlights kann variiert werden, je größer der Bereich desto schlechter/ungenauer die verarbeitung bzw. umso kleiner desto genauer. (Eriksen)
- Für welche Psychologische Untersuchungsmethode steht PET? Positronen Emmisions Tomographie. Radioaktive Glukose wird injeziert und aktive Gehirnareale werden durch die Strahlung des radioaktiven Materials sichtbar.
- Für welche Psychologische Untersuchungsmethode steht fMRT? funktionelle Magnet resonanz Tomographie. Macht durchblutungsänderung im Gehirn sichtbar die auf stoffwechselvorgänge zurückführbar sind welche mit neuronaler Aktivität in zusammenhang steht. (Hämoglobin enthält Eisen... richtet sich im Magnetfeld aus-> Anstieg MR-Signal)
- Ereignis korrelierte Signale/ Elektroenzephalogramm (ERPS/EG) Hirnstrommessung
- Nennen sie die Formel und die Bedeutung des Weberschen Gesetzes ΔS/S=const. Die größe des eben merklichen Reizunterschiedes hängt von der Größe des Standardreizes ab. Je größer der Standardreiz desto der größer der eben merkbare Reizunterschied.
- Welche Rezeptorart ist primär für das: 1. Skotopische sehen 2. Photopsche sehen verantwortlich? Skotopisch (nachtsehen): Stäbchen Photopisch (tagsehen) : Zapfen
- Über welche Hirnareale werden die visuellen Stimuli weitergeleitet? Corpus geniculatum laterale (CGL) -> primär visueller Kortex (striärer Kortex) -> extrastriärer Kortex
- Was ist der Purkinjer-Effekt? Spektrale empfindlichkeitsänderung des Auges von photopischen Sehen zum skotopischen Sehen
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- Corpus geniculatum laterale... ist ein Kerngebiet des Thalamus und Teil des visuellen System. Wird von 90% der Axone der Sehbahn erreicht
- Nenne die Merkmale des Corpus geniculatum laterale - Retinotop aufgebaut - Enthätl Neuronen mit Zentrum-Umfeld-Antagonismus (wie Ganglienzellen) - Eingehende Infos werden schon teilweise verarbeitet
- primärvisueller Kortex (striärer Kortex) ist ein... Occipitallappenbereich der Infos von CGL empfängt und an den extrastriären Kortex weiterleitet.
- Retinotop bedeutet... das jedes Areal im striären Kortex entspricht einem Areal auf der Retina entspricht. Die Areale die sich auf der Retina nebeneinander befinden befinden sich auch im striären Kortex nebeneinander
- Merkmale des primär visuellen Kortex Streng renitoper Aufbau besteht aus 25 millionen Neuronen (15% des gesamten Kortex) Diese sind spezialisiert auf Merkmale, (z.B. Orientierung, Form, Farbe, Bewegung, Größe) von stimuli zu reagieren Haben rezeptive Felder die auf diese Merkmale reagieren (selektiv empfindlich)
- Extrastriärer Kortex sind... Andere Kortikale Areale außerhalb des primären visuellen Kortex, die Informationen aus eben diesen bekommen, verarbeiten und als sinneserfahrungen empfinden. Hat zwei Haupbahnen (Dorsale Bahn und Ventrale Bahn) 60% des extrastrinären Kortex ist mit dem Sehen beschäftigt
- Worin Unterscheiden sich die Dorsale und Ventrale Bahn im extrastrinären Kortex? 1. Dorsale Bahn (Wo-Bahn) verläuft zum parietallappen und ist für Orientierungs-, Richtungs- und Bewegungswahrnehmung verantwortlich 2. Ventrale Bahn (Was-Bahn) Verläuft zum temporallappen und ist für Farb-, Muster-, Formwahrnehmung und Objekterkennung verantwortlich.
- Was besagt die trichromatische Theorie bzw. Dreifarbentheorie? (Young & Helmholz) Farbsehen Basiert auf 3 verschiedenen Rezeptorsystemen in der Retina die utnerschiedliche spektrale Epfindlichkeitsfunktionen Aufweisen
- Was sind die unterschiedlichen Zapfenarten L-Zapfen: Empfindlichkeitsmaximum bei 558 nm (Gelb-Rot) M-Zapfen: Empfindlichkeitsmaximum bei 531 nm (Grün) S-Zapfen: Empfindlichkeitsmaximum bei 419 nm (Blau) Die verschiedenen Feuerungsraten der Zapfenarten lassen den Farbeindruck entstehen. z.B. Wenn alle drei gleich stark feuern sehen wir weiß
- Was versteht man denn unter dem seriellen Positionseffekt? Erinnerung eines Items von Position, wann es präsentiert wurde, abhängig Beste Erinnerungsleistung am Anfang: Primacy Effekt (LZG) und am Ende: Recency-Effekt (KZG) Recency Effekt verschwindet nach längerer Zeit bis zum Abruf
- Potenzgesetz der Übung Leistungsanstieg erst schnell dann langsamer Leistung= A*Übung-b A- Aufgabenschwierigkeit b- Lernparameter
- Faktorielle Pläne 1 UV- einfaktoriell 2 UV - zweifaktoriell
- Was ist eine Haluzination Es gibt positive und negative Haluzination Positive: Wahrnehmung von etwas nicht vorhandenem (ohne Reizvorlage) Negative: Etwas vorhandenes nicht erkennen
- Eine Illusion ist... eine Missinterpretation der Reizgrundlage
- Gesetz der spezifischen Sinnesenergie Nach der Transduktion eines Reizes in neuronale Signale ist die Quelle des Signals nicht mehr erkennbar Zuordnung der Phase ist entscheident Es ist abhängig davon wo das Neuron beginnt Je Sinnesorgan spezifische Erregungsart (z.B. Auge = Lichtreiz, Zunge = Geschmack)
- Nenne die 3 Gütekriterien 1. Objektivität 2. Reliabilität (Messgenauigkeit) 3. Validität (Gültigkeit)
- Welche Arten von Validität gibt es? Statistische Validität (Theoriebasiert) Konstruktvalidität (Zusammenhang zwischen UV und AV theoretisch erklären) Interne Validität (Eindeutige Wirkung von UV auf AV. Je mehr störvariablen desto geringer int. Val.) Externe Validität (Kann man die Ergebnisse Veralgemeinern. Je kontrollierter die Bedingungen um so geringer die ext. Val.)
- Die Verteilung der Zapfen und Stäbchen auf der Retina? (Grafik) x-Achse: sichtradius (-80° - +80°) y-Achse: Anzahl Rezeptoren/mm2 (0 - 180000) Zapfenmaxima bei 0° (Fovea zentralis) 180000 -> Dann starker Abfall auf etwa 5000 in der Peripherie Stäbchenmaxima bei -30° und 30° Keine Stäbchen in der Fovea zentralis --> Blinder Fleck bei -20° (Keine Rezeptoren)
- Nenne die Gestaltprinzipien die uns helfen kleinere Elemente zu einem größerem ganzen zusammen zu fügen 1. Prinzip der Nähe 2. Prinzip der Prägnanz und der Gestalt 3. Prinzip der gemeinsamen Region 4. Prinzip der Ähnlichkeit 5. Prinzip der fortgesetzten durchgehenden Linie 6. Prinzip des gemeinsamen Schicksals 7. Prinzip der Bedeutung oder Vertrautheit 8. Prinzip der Verbundenheit der Elemente 9. Prinzip der zeitlichen Synchronosität
- Nenne die Gestaltkriterien nach Ehrenfels 1. Übersummativität: Das ganze ist mehr als die Summe seiner Teile 2. Transponierbarkeit: Übertragbarkeit einer Reizkonstellation in einen anderen Bereich ohne einen Verlust des Bedeutungsgehaltes seiner Gänze z.B. Musik
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- Was besagt die Textontheorie der Textur-Wahrnehmung Form und Figurbildung erfolgt auf Grund von Veränderung der Textur (und nicht der Intensität oder Wellenlänge) Textone: Elementarmerkmale der Objektwahrnehmung
- Merkmalsintegrationstheorie (Treismann): Erkennung von ganzheitlichen Objekten erfolgt durch Integration der einzelner Primitiva Primitiva = Eigenschaften von Objekten, die in unterschiedl. Gehirnarealen von spezif.. Neuronen verarbeitet werden Primitiva der visuellen Wahrnehmung: Krümmung, Orientierung, Farbe, Endform von Linien, Bewegung, Geschlossenheit, Helligekit u. binokulare Tiefe
- Was sind die Stufen der Objekterkennung nach Treismann? – Stufen der Objekterkennung: – Abbild des Objekts stimuliert Rezeptoren (Transduktion in elektr. Signale) –Reizmuster des Objekte wird in seine Elementarmerkmale zerlegt –Elementarmerkmale werden identifiziert (durch neuronale Verarbeitung) – Elementarmerkmale werden verknüpft zum ganzheitl. Objekt (durch weitere neuronale Verarbeitung) – Objekt wird wahrgenommen/innerl. repräsentiert – Vergleich des repräsentierten Objektes mit im gespeicherten Gedächtnisinhalten ↷ Objekt wird identifiziert
- Was ist ein Grund dafür das Stäbchensehen zu einer höheren Lichtempfindlichkeit fürt als Zapfen-sehen Konvergenz
- Lineare Verschaltung (Abbildung anschauen) - jede Ganglienzelle enthält Signale von nur einem Rezeptor (nur in Fovea Zentralis) -sie enrhält nur den Input von einem Rezeptor auch wenn noch andere feuern (die Feuerungsrate des Neurons bleibt gleich)
- Im Frontallappen sind... primäre Areale für Motorik, sowie höhere Prozesse wie Planung, Koordination und Problemlösen lokalisiert
- Was ist im Partietallappen hauptsächlich lokalisierbar? Primäre Areale für Hautsinne (z.B. Tastsinn)
- Occipitallappen Areal für Sehen (Bewegungs- und Formwahrnehmung)
- Temporallappen Primäre Areal für Gehör, Sprache
- Welche Gütekriterien gibt es? Objektivität Reliabilität Validität
- Welche Verarbeitungsstile gibt es bei der Wahrnehmung? 1. Bottom-up: Reizgesteuerte Verarbeitung 2. Top-down: Wissensbasierte Verarbeitung
- Was ist der Unterschied zwischen Wahrnehmung und Empfindung? Wahrnehmung: bewusste sensorische Erfahrung die Objektorientiert ist Empfindung: Meist keine direkte Reizquelle (innere Reize wie Schmerz und Hunger) Werden auch oft als Synonym verwendet
- Was ist eine Illusion? Die Fehldeutung eines vorhandenen Reizes
- Was ist das Gesetz der Spezifischen Sinnesenergie? (J. Müller) bestimmte Rezeptorarten können durch Aufnahme bestimmter Stimuli immer nur eine spezifische Empfindung hervorrufen (z. B. :Geschmack durch Aufnahme von Molekülen an den Geschmacksrezeptoren), diese sensorische Erfahrung hängt davon ab welcher Nerv gereizt wird bzw. wohin er im Gehirn führt und nicht wie er erregt wird
- Welche Stufen der Wahrnehmung bzw. des Wahrnehmungskreislaufes gibt es? 1. Beachteter Stimulus wird aus verfügbarem Stimulus gewählt 2. Stimulus an den Rezeptoren 3. Transduktion 4. Neuronale Verarbeitung 5. Wahrnehmung 6. Erkennen 7. Handlung
- Sind die Wahrnehmungen und Empfindungen Abbilder der Welt? Nein, sie enstehen durch die Aktive Leistung des Verarbeitungssystemes -> Es sind Konstruktionen
- Nenne und erkläre die Kontrastphänomene Simultaner Helligkeitskontrast: - Beeinflussung unserer Helligkeitswahrnehmung eines Areals durch die Helligkeit eines angrenzenden oder umgebenden Areals (Laterale Inhibition) (Koffka Ring) Farbsimultankontrast : - Beeinflussung unserer Farbwahrnehmung eines Areals durch die Farbe eines angrenzenden oder umgebenden Areals
- Was sind Scheinkonturen? Konturen, die wahrgenommen werden, obwohl sie im physikalischen Reiz nicht enthalten sind z.B. Kanizsa-Dreieck
- Nenne zwei Beispiele für Mehrdeutigkeit Nekar-Würfel Rubin-Becher
- Wie lautet die Formel für die Größenkonstanz? GW=k·GR·DW GW= Wahrgenommene Größe k = Konstante GR= Größe des Retinalen Abbilds DW= Wahrgenommene Distanz des Objektes