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AFOD I TUC Päd (Fach) / VL 8 (Lektion)
- Klärung der Modellstruktur des Gesamtmodells der Allgemeinen Fachoffenen Didaktik Implementationsmodell: Umsetzugn des singulären Curriculums: - Prozessphasen: Analyse und Entscheidung Inplementation Evaluation eiderholen sich immer wieder in neuen Phasen -Prozessebenen: Lehrhandeln Lehr-Lern-Interaktion Lernhandeln Prozeßbeschreibungsmerkmale: Lernen und Lernprozeß Handeln und Handlungsprozeß Artikulation der Unterrichtsstunde Lehrer-Lerner-Interaktion Lerner-Lerner-Interaktion
- Was beschreibt das Münchhausen-Trilemma und welche Konsequenzen hat dies für die Allgemeine Fachoffene Didaktik? Drei Dinge zwischen die man sich entscheiden muss infiniter (unendlicher Regreß) Problem des Anfangs müssen das Ziel beweisen mit einem höheren Ziel man hinterfragt immer wieder und kommt im Grunde nicht zum Schluss Letztbegründung unmöglich Zirkel A wird mit B befründet, und B wird mit A begründet unzulässiges Verfahren Beispiel:Ich gehe in die Schule um zu lernen (S1) ▪ ich lerne um mündig zu sein (S2) ▪ Ich möchte mündig sein um in der Gesellschaft mitgestalten zu können ((S3) willkürlicher Abbruch subjektive aber auch kollektive Abbrüche (Das ist so wie es ist) Axiome werden aufgestellt, wo die Menschen es nicht für falsch halten (subjektive gesehen – daher schwierig zu gestalten) Konsequenz für die allgemeine Fachoffene Didaktik es gibt keine Letztbegründung der Grundwerturteile Grundwerte müssen immer neu erforscht und wissenschaftlich kollektiv gesetzt werden (Ziel)
- Beschreiben Sie den Prozess und die Grenzen der Normenfindung unter Zuhilfenahme der Diskursethik. • Diskursbereitschaft • Prozess der Normenfindung kleiner Kreis von Beteiligten muss quasi mit einbezogen werden zwanglos Gedankenexperiment (man muss für alle Menschen sich überlegen, was für vor und Nachteile und ob es tragbar ist) • Ergebnis kein Ergebnis aber gut das man darüber geredet haben wer am längsten da bleibt kann die Normen bestimmen demokratischer Normenkonsens ▪ alle bedeiligten können sich auf eine Norm einigen • Diskursethik wahr ist wenn es sich intersubjektiv darauf geeinigt wird konsenstheoretischer Wahrheitsbegriff (mehrere einigen sich darüber) gestützt von einen kohärenztheoretischen Wahrheitsbegriff (wissenschaftliche Sätze sind widerspruchsfrei) Diskurs zwanglos: ▪ Ergebnis offen ▪ Paradigmen offen ▪ Herrschaftsfrei • alle auf Augenhöhe miteinander diskutieren können ◦ Transparenz des Diskurses muss gewährleistet werden
- Ein möglicher Grundwert kann in der ‚Freiheit‘ gesehen werden. Gehen Sie in diesem Zusammenhang auf den assertorischen und den problematischen Freiheitsbegriff ein und zeigen Sie einen Bezug zum Plausibilitätsvorbehalt auf. Ein möglicher Grundwert kann in der Freiheit gesehen werden?• Freiheit: individuen sind frei im Handeln, Das Individuum ist wichtiger als das Kollektiv ◦ Freiheit nehmen so viel man kann, ohne jemanden zu Schaden (Dahrendorf) problematischer Freiheitsbegriff▪ Möglichkeit ist da, aber man kann es nicht nutzen aufgrund von fehlenden Mitteln, Ressourcen, kein Willen, Feste Gewohnheiten, fehlende Ausbildung/Erziehung assertorischer Freiheitsbegriff ▪ Möglichkeit da, es ist notwenig sie in Anspruch zu nehmen, über Erziehung zur Freiheit zu gelangen, den Nutzen zu sehen • Einschränkungen: Diskriminierung, Urteilen, Vorverurteilen • Plausibilität Normen sind nicht falsch oder richtig sondern sinnlos oder sinnvoll
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