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03400 K1 (Fach) / Was ist Psychologie? (Lektion)
Psychologie
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- Standarddefinition von Psychologie Psychologie ist die Wissenschaft vom Erleben und Verhalten
- Auf welche drei Punkte weist die Standarddefinition von Psychologie hin? 1. historisch: langjährige Diskussion über den Gegenstand und die Methoden der Psychologie (Erleben -> Bewusstseinspsychologie vs. Verhalten -> Verhaltenswissenschaft) 2. zwei gleichberechtigte Forschungsgegenstände in der Psychologie (Bewusstsein und Verhalten) 3. Akzeptanz von daraus hervorgehenden unterschiedlichen Methoden (Selbstbeobachtung bzw. Erste-Personen-Perspektive oder Fremdbeobachtung bzw. Dritte-Personen-Perspektive)
- Was sind die Unterschiede zwischen Erste-Person-Perspektive und Dritte-Person Perspektive? - Psychologie als Wissenschaft von Erfahrung und Verhalten erfordert zwei unterschiedliche Methoden (Perspektiven) - Selbstbeobachtung (Erste-Person-Perspektive) ist notwendig, um das Bewusstsein zu erforschen (Ich erlebe, dass ich hungrig bin); Introspektion ist nicht objektiv und wir wissen nicht, wie sie funktioniert. Allerdings gibt es keine Alternative, um das Bewusstsein zu untersuchen - Fremdbeobachtung (Dritte-Person-Perspektive) wird bspw. vom Behaviorisumus als einzige Forschungsmethode anerkannt; Achtung: Unterschied zwischen Verhalten und Handeln (zielgerichtet).
- Was ist Psychologie? Nenne mögliche Argumentationslinien 1. Psychologie als Wissenschaft von Erleben und Verhalten (Achtung: Handeln ist nicht Verhalten) 2. Psychologie misst das Erleben und Verhalten und bedient sich dabei zwei unterschiedlicher Methoden: Selbstbeobachtung und Fremdbeobachtung; Probleme der Introspektion; In Ihrer Art ist sie ein Zwitter: naturwissenschaftlich und biologienah aber auch qualitativ hermeneutisch 3. Psychologie als Lehre von der Seele; Griechisch: Psyche (Seele) Logos (Lehre, Wissenschaft); Definition des Seelebegriffs; historische Abhandlung mit aristotelischem Seelebegriff 4. Grundlegende Aufgaben der Psychologie (beschreiben, erklären, vorhersagen, verändern) 5. Nennung von Strömungen, Paradigmen, Grundlagen- und Anwendungsfächern
- Zusammenfassung von Kapitel "Eine Standarddefinition" 1. Standarddefinition 2. Zwei Methoden 3. Zwei Forschungsgegenstände 1. Die Standarddefinition beschreibt Psychologie als die Wissenschaft vom Erleben und Verhalten 2. Die zwei Gegenstandsbereiche der Psychologie, Erleben und Verhalten, sind mit zwei Arten von Methoden verbunden 3. Die Erste-Person-Perspektive und die Zweite-Person-Perspektive spiegeln die Akzeptanz zwei gleichberechtigter Forschungsgegenstände wider: Bewusstsein und Verhalten
- Wie wird die Realität des Psychischen begründet? Die Realität des Psychischen wird mit Hilfe von solchen Phänomenen wie diskrepante Erfahrungen, Konstanzleistungen, optischen Täuschungen begründet.
- Was versteht man unter diskrepanter Erfahrung? Mit dem Begriff "diskrepante Erfahrung" wird der Unterschied zwischen der subjektiven Wahrnehmung (Inneres) eines Gegenstands aus dem physikalischen Draußen und der physikalischen Reizgrundlage dieses Gegenstandes (phänomenales Draußen) gekennzeichnet.
- Was ist die Bedeutung der Innen-Außen-Unterscheidung? Innen-Außen-Unterscheidung ermöglicht die Außenwelt als bewusstseinsunabhängig wahrzunehmen und den Doppelstatus der Außenobjekte zu akzeptieren
- Begrifflichkeiten für diskrepante Erfahrungen 1. Vergleichsurteil 2. Erinnerung 3. Einstellung 4. Erwartung 5. Überraschung
- Welchen Ursprung haben die Erfahrungsdiskrepanzen? Unterschied zwischen subjektiver Wahrnehmung (Inneres) eines Gegenstandes aus dem physikalischen Draußen und der physikalischen Reizgrundlage dieses Gegenstandes (phänomenales Draußen)
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- Welche Bedeutung haben Konstanzleistungen für das Verständnis des Psychischen? - Konstanzleistungen sind psychische Leistungen, die als Verrechnung unterschiedlicher Größeneindrücke (?) mit Bewegung interpretiert werden - Größenkonstanz: ein Objekt wird, wenn es nah am Beobachter plaziert ist größer auf die Retina projeziert, als bei einer großen Entfernung. Dennoch nehmen wir das Objekt als gleichgroß wahr. - es findet somit eine psychische Leistung statt!
- Welche Besonderheiten des Erlebens und Verhaltens verdeutlichen die Beispiele aus dem Bereich der optischen Täuschungen? Eine optische Täuschung liegt dann vor, wenn wir ein Objekt anders wahrnehmen, als es tatsächlich ist. Beispiel hierfür ist die Müller-Lyer-Figur. Zwei gleichlange Striche (Pfeilspitzen vs Pfeilbogen) werden unterschiedlich lang wahrgenommen. Obwohl beim Messen festgestellt wird, dass sie gleichlang sind, bleibt die falsche Wahrnehmung.
- Durch welche Verhaltensweisen kann man die kausale Wirksamkeit der mentalen Zustände im Alltag erkennen? Verstehnt man die eigenen mentalen Zustände, so kann man Rückschlüsse auf die mentalen Zustände anderer erlangen. Dies ermöglicht Manipulation (bsp. Vorstellungsgespräch; bsp. Kind fragt nach Wunsch in günstiger Situation)
- Rolle einer bewusstseinsunabhängigen äußeren Welt Die Vorstellung einer bewusstseinsunabhängigen äußeren Welt erlaubt uns, diskrepante Erfahrungen zu erleben und als solche zu erkennen. Sie erlaub den Rückschluss auf einen psychischen Faktor
- Definieren Sie "Seele" In der modernen psychologisch-wissenschaftlichen Begrifflichkeit wird der Begriff "Seele" als Sammelbegriff für seelische (psychische) Eigenschaften und Funktionen und als Reflexionsbegriff verwendet
- Nennen Sie die Nachfolgebegriffe für Seele 1. Selbst 2. Ich 3. Person Es sind nur die 3 wichtigsten
- Was wird in der gegenwärtigen Psychologie betont? Die Intentionalität der psychischen Funktionen
- Was sind die wichtigen Merkmale in der sozialen Definition des Handelns 1. Fremdaufforderung 2. Selbstaufforderung 3. Unterlassung
- Was bedeutet der Ausdruck "Psychologie ohne Seele"? Das Wort Psychologie bedeutet übersetzt Seelenlehre. Jedoch haben in der modernen Psychologie die beiden definierten Gesichtspunkte der Psychologie (Erleben und Verhalten) keinen Bezug mehr zum Begriff der Seele. Der Begriff Seele wurde im laufe der Geschichte durch Bewusstsein ersetzt. Vorallem durch Kants Kritik der rationalen Psychologie wurde der Seelenbegriff im Zuge des Positivismus für metaphysisch und damit für entbehrlich erklärt. In der Erfahrung lässt sich nichts beobachten, das den Namen Seele rechtfertigt. Der Begriff "Psychologie ohne Seele" wurde von F.A. Lange geprägt.
- Welche Begriffe verwendet die moderne psychologische Wissenschaft an Stelle des Begriffs "Seele"? - Seele wird durch Bewusstsein ersetzt - Seele wird zu einem logischen Begriff, einem Sammelbegriff für seelische Eigenschaften und Funktionen -> dies wird später umbenannt in psychologische Eigenschaften und Funktionen - Seelische als logischer Kollektivbegriff - Teilklassen der seelischen Funktionen und Eigenschaften sind: Erleben Verhalten Handeln - Seele als System von seelischen Funktionen, Fähigkeiten und Fertigkeiten
- Welche Besonderheiten des Begriffs "Seele" werden in der Definition "Seele als System" und "Seele als Reflexionsbegriff" betont 1. Seele als System Die Seele ist ein Gefüge von seelischen Funktionen, Fähigkeiten und Fertigkeiten, dessen dominanter Zug die Tätigkeit, die Aktualität, ist, weswegen man auch von der Seele als "arbeitende funktionale Form" sprechen sollte. Die Seele ist nicht identisch mit der Person oder dem Körper, sondern das Insgesamt der seelischen Funktionen, deren Leistungen Ausdruck der psychophysischen Einheit der Person sind. 2. Seele als Reflexionsbegriff Der Begriff der Seele ist durch Nachdenken erforderlich gemacht. Mit diesem können wir die zahlreichen Weisen unseres Erlebens und Erfahrens sowie die seelischen Funktionen (Wahrnehmen, Denken, Erinnern, Fühlen, Wollen, Handeln) zusammenfassen und zum nachdenken verwenden. Der Begriff der Seele ist ein Reflexionsbegriff, der uns unter anderem erlaubt, unsere Erfahrungen kritisch zu analysieren. Er beruht auf der letzten gewissen und unumstßlichsten Tatsache, der Existenz eines erlebenden Subjekts
- Nachfolgebegriffe des Begriffs Seele Selbst Ich Person
- Mit welchen psychologischen Fragestellungen ist das Verständnis der Person als "Objekt-Mich" verbunden? Wer bin ich im Hinblick auf soziale, gesellschaftliche Gesichtspunkte, welche soziale Rollen und Funktionen schreibe ich mir selbst zu?
- Was könnte empirisch erforschbar sein? Das "Ich" oder das "Selbst"? - Das Selbst (Ich als Objekt) ist empririsch erforschbar: Selbstkonzeptforschung - Das Ich (Ich als Subjekt) entzieht sich der empirischen Untersuchung (Selbstbeobachtung)
- Was bedeutet der Begriff "Intentionalität" in Bezug auf seelische Funktionen? Seelische Funktionen stehen im Dienste des Handelns und Handeln ist auf zukünftige Veränderungen in der Umbegung des Akteurs gerichtet Diese Gerichtetkeit von seelischen Funktionen wurde von Franz Brentano als Intentionalität bezeichnet
- Wie zeigt sich im Alltagsleben die soziale Definition des Handelns? Zentral für das Verständnis des Handelns ist das Handeln mit oder gegen andere Menschen, die soziale Umgebung also. Handeln kann auf unterschiedliche Art sozial sein: 1. Fremdaufforderung, in gewisserweise zu handeln 2. Selbstaufforderung, in gewisserweise zu handeln 3. Fremdaufforderung, Handeln zu unterlassen 4. Selbstaufforderung, Handeln zu unterlassen
- Warum bezeichnet die moderne Psychologie jeden Organismus als informationsverarbeitendes System? Der Organismus lebt von Energie, die er aus der Umgebung aufnimmt. Um Energie aufzunehmen, muss die Organisation des Organismus mit den Regelmäßigkeiten und der Ordnung der Umgebung abgestimmt werden, da er sonst seine Organisation nicht aufrechterhalten kann. Er muss also die Information erkennen, verarbeiten und seine Organisation darauf abstimmen.
- Listen Sie die natürlichen und kulturellen Gegebenheiten der menschlichen Umgebung auf. Natürlich: Lichtverhältnisse Luftdruck Schwerkraft der Erde Kulturell: Artefakte (vom Menschen hergestellte Dinge) Soziale Einrichtungen (Recht und Wirtschaft) Traditionseinrichtungern (Sprachen und Sitten)
- Definieren Sie den Begriff "semiotische Kompetenz" Unter semiotischer Kompetenz verstehen wir die einzigartige Fähigkeit des Menschen, ein Zeichensystem für kognitive und kommunikative Ziele zu erlernen und zu gebrauchen, um bspw. das in Generationen erworbene Wissen weiter zu geben oder andere Menschen zu beeinflussen. Semiotische Kompetenz gibt es auf sprachlicher und nichtsprachlicher Ebene. Semitoische Kompetenz benötigt anatomische und physiologische Voraussetzungen (Artikulation, Dekodieren von Sprachlauten, Verarbeiten von sprachlichen Äußerungen) und psychologische Fähigkeiten (kognitive und kommunikative Fähigkeiten sowie Fähigkeiten zu sozialen Beziehungen)
- Warum sollte die Psychologie mit naturwissenschaftlichen und geisteswissenschaftlichen Methoden forschen? Die Psychologie ist in viele Teilbereiche gegliedert, die unter Umständen unterschiedliche Methoden erfordern. So werden bspw. seelische Funktionen wie Raum- und Farbwahrnehmung mit typischen naturwissenschaftlichen Methoden untersucht. Auf der anderen Seite wird beispielsweise die Biographieforschung mit hermeneutischen Methoden gearbeitet.
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- Durch welche Gegebenheiten werden psychische Funktionen beeinflusst? Sowohl natürliche als auch kulturelle Gegebenheiten bilden die menschliche Lebenswelt und üben somit eine wechselseitige Wirkung auf psychische Funktionen aus
- Verortung der psychischen Funktionen zwischen Natur und Kultur Die Verortung der psychischen Funktionen zwischen Natur und Kultur spiegelt sich in der methodischen, theoretischen und forschungspraktischen Vielfältigkeit in der Psychologie wieder
- Mit welchen Wortarten werden seelische Fähigkeiten oder Dispositionen gekennzeichnet? - seelische Fähigkeiten werden auch als Dispositionen bezeichnet - Eigenschaftswörter/Adjektive kennzeichnen Dispositionen (freundlich, intelligent ...)
- Wie funktioniert der Prozess der Zuschreibung von Eigenschaften im Alltagsleben? Funktioniert im Alltag aus der Situation bzw. meiner Wahrnehmung heraus, ist subjektiv und häufig intuitiv (z.B. bei Nachbarin, die ich nur einmal gesehen habe).
- In welchen Teilbereichen der Psychologie steht die Erforschung von Dispositionen im Mittelpunkt? Ein Großteil des psychologischen Testens besteht im Testen von Dispositionen, von seelischen Eigenschaften (also in allen Teilbereichen) Insbesondere in der Persönlichkeitspsychologie werden so genannte Persönlichkeitseigenschaften mit Hilfe verschiedener diagnostischer Verfahren erfasst
- Listen Sie die seelischen Funktionen auf, die in diesem Abschnitt genannt worden sind Sehen Riechen Hören Tasten Fühlen Schmerzempfinden Vorstellen Denken Wählen Wollen Beabsichtigen Handeln
- Nenne die seelischen Funktionen, die einen übergeordneten Charakter haben und unabhängig von der Modalität der seelischen Funktion sind - Identifizieren und Unterscheiden - sind nicht an einen bestimmten Wahrnehmungssinn (Modalität) gebunden
- Was bedeutet Zweckmäßigkeit einer seelischen Funktion? Seelische Funktionen dienen in erster Linie dazu, dass das Individuum etwas wahrnimmt
- Was wird mit dem Begriff "Phänomen" in der Psychologie gekennzeichnet? Unter Phänomen versteht die Psychologie etwas, das einem im Erfahren begegnet und einem gegeben ist. Somit ist es das in der Erfahrung Gegebene, was die Psychologie als grundlegenden "Daten" (Datum=Gegebenes) hat. Mir bekannte Dinge, die ich durch Erfahrung erlernt habe; ich muss nicht darüber nachdenken, sondern verbinde eine Erfahrung direkt mit etwas aus meinem Erfahrungshorizont?
- Welche Rolle spielen Wissen und die semiotische Kompetenz beim Zustandekommen der Erkenntnis? Die abschließende Erkenntnis (Wahrnehmungsurteil) kommt durch die Verbindung der Wahrnehmungsepisode mit unserem wissen und unserer semiotischen Kompetenz zustande, Begriffe und Zeichen zu bilden, zu verknüpfen und anzuwenden. Wahrnehmung ist hierbei nur ein Teil des Ganzen: einen Tisch sehe ich nur in Teilen, eine Rede höre ich nicht in einem Moment.
- Welche Denkprozesse werden als besondere Charakteristika des phänomenalen Bewusstseins gekennzeichnet? Vorfinden, Antreffen, Vergegenwertigen, Einfallen, Bemerken, bezeichnen bestimmte Weisen des phänomenalen Gegebenseins, die unterschiedlich erlebt werden
- Woraus "besteht" die phänomenale Welt eines Menschen? Aus den Phänomenen, die man erfährt und hat
- Welche sprachlichen Ausdrücke deuten darauf hin, dass es bei einer Formulierung um eine propositionale Einstellung geht? 1. Hauptsatz = Versprachlichung der Erste-Personen-Perspektive (ich) 2. Hauptsatz = Verb, das die mentale "Einstellung" ausdrückt, die als Modus der Bezugnahme zu verstehen ist (sehe, glaube, meine, weiß...) 3. Nebensatz = Proposition als Gedanke, der einen Sachverhalt bezeichnet (dass p der Fall ist Es wird eine bestimmte Beziehung zwischen der urteilend Bezug nehmenden Person, ihrem Wissen und einem davon zu unterscheidenden Sachverhalt zum Ausdruck gebracht
- Welche Rolle wird der Introspektion im Zusammenhang mit der Erforschung von inneren Erlebnissen eines Individuums zugeschrieben? Die Introspektion ist die Fähigkeit der Selbstbeobachtung. Sie ist nur dem Individuum selbst zugänglich und gibt Einblick in die inneren Erlebnisse und Prozesse. Dieses Private muss über Mitteilung (meist Sprache) öffentlich gemacht werden und ist so der psychologischen Wissenschaft zugänglich
- Was wird unter dem öffentlichen Kriterium der Erkennbarkeit einer privaten Erkenntnis verstanden? Welche Funktion hat Sprache an dieser Stelle? Die private Erkenntnis ist nur vom Individuum selbst zu kennen. Bei der Introspektion wird diese Erkenntnis bereits " übersetzt" in eine innere Sprache. Soll diese Erkenntnis erkannt werden, so muss man sie mittels eines öffentlichen Kriteriums ( einem Medium) verdeutlichen. Z.B Subjekt ( fühlt einen Schmerz) Introspektion ( Innere Stimme/ Privatsprache:" Ich hab Bauchschmerzen") durch das öffentliche Kriterium hier das Medium Sprache ( :" Ich bin krank!") oder mittels Körpersparche/ Ausdruck ( ich halte mir den Bauch) anderen Menschen signalisiere ich damit ich fühle mich unwohl, da dies in der sozialen Kommunikation so von uns erlernt wurde.
- Erklären Sie, worin die Problematik der Unterscheidung zwischen dem Inneren und Äußeren für die psychologische Forschung besteht Die Psychologie ist in weiten Teilen auf die Selbstauskunft der Menschen über ihr Erleben sowie über die Angabe von Gründen für ihr Handeln angewiesen. Es wird vorausgesetzt, dass Menschen zutreffend über sich selbst Auskunft geben können. Die Schwierigkeit ist, dass Einstellungen und Handlungsweisen oft nicht zusammen passen. Ein Mensch verhält sich anders, wenn er sich beobachtet glaubt als wenn er allein ist. Teilt ein Mensch etwas mit, hängt Inhalt, Art und Weise usw. stark davon ab, wem das kommuniziert wird und wie der Mensch sich selbst in diesem Augenblick präsentieren will.
- Wie stehen Dispositionen im Verhältnis zu den psychischen Fähigkeiten? Dispositionen gehören zum Bereich der seelischen (psychischen) Fähigkeiten
- Wozu gibt es seelische Funktionen? Seelische Funktionen dienen vor allem der Wahrnehmung, Identifikation und unterscheidung von Objekten und Ereignissen
- Erklären Sie den Unterschied zwischen Phänomen und Phänomenbeschreibung Der Unterschied zwischen Phänomen und Phänomenbeschreibung besteht in dem Erkennungs- bzw. Zuordnungsprozess des Wahrgenommenen, der bei der Phänomenbeschreibung stattfindet
- Definieren Sie Intospektion Introspektion wird als Fähigkeit zur inneren Beobachtung definiert