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Allgemeine Psychologie A: Perzeption, Kognition und Handeln (Fach) / Auditives und vestibuläres System (Lektion)

Auditives System:Aufbau des Mittel-/Innenohrs, Überführung in elektrophysiologische Signale, Tonhöhe/lautstärke, Informationsweiterleitung, Sprach-/Musikverarbeitung; Vestibuläres System: Das Ohr als Gleichgewichtsorgan, Überführung in elektrophysiologische Signale, Informationsweiterleitung

Diese Lektion wurde von Yanfei erstellt.

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  • Wie ist das Mittel-/Innenohr aufgebaut und wie werden Schallwellen in elektrophysiologische Signale überführt? Schallwellen--> Trommelfell --> Hammer, Amboss, Steigbügel verstärken Frequenz --> stoßen gegen Hörschnecke (Cochlea) --> Cochleamembran wird in Schwingung versetzt (nur Basillarmembran) Cochlea besteht aus 3 Bereichen mit träger Flüssigkeit mit unterschiedliche Ionenkonzentration (Kalium- und Natriumionen), Basillarmembran, an der Haarzellen (Rezeptoren) befestigt sind, oben drüber Tektorialmembran, die von den Haarzellen berührt wird Beim Schwingen stoßen Zilien der Haarzelen an Tektorialmembran und werden leicht zur Seite geschoben --> kaliumperneabler Ionenkanal wird geöffnet --> Zelle wird positiver (Depolarisation) --> Freisetzung von chemischen Botenstoffen Das Gehirn schafft es jegliche physikalischen Reize durch geeignete Rezeptorzellen in elektrophysiologische Signale umzuwandeln, damit Gehirnzellen damit arbeiten können, chemische Botenstoffe sind zur Kommunikation zwischen Nervenzellen nötig
  • Was gibt die Stärke des Schalls an und was die Tonhöhe? Stärke des Schalls: Frequenz der Aktionspotenziale Tonhöhe: hohe Frequenzen am Anfang der Cochlea, niedrige Frequenzen am Ende --> durch sehr niedrige Konvergenz kann das Gehirn am Ende immer noch darauf zurückschließen, an welcher Stelle die Cochlea in Schwingung versetzt wurde
  • Wie werden die Informationen von der Cochlea zum Gehirn weitergeleitet? Cochlea auditiver Nerv Hirnstamm nucleus cochlearis Kreuzung, aber auch  normales Weiterlaufen --> die meisten Informationen aus dem rechten Ohr landen in der linken Hirnhälfte colliculus inferior (Aufmerksamkeitsprozesse, Bewegung des Kopfes in Richtung des Geräuschs) Hörkern des Thalamus auditiver Cortex im Temporallappen Ziel: auditive Informationen sind sowohl zusammen als auch getrennt von den vestibulären Informationen verarbeitbar
  • Wie laufen Sprachverarbeitung und Musikverarbeitung ab? primärer auditiver Cortex: Heschl'scher Gyrus, rechts größer als links --> nimmt jeden Ton einzeln wahr sekundärer auditiver Cortex: komplexer, bereitet Sprachverarbeitung vor Broca- und Wernicke-Areal: links größer als rechts --> Identifikation gesprochener Sprache Syntaktische Klangfolgen sind wichtiger für Sprache als einzelne Töne, deshalb relative Dominanz für Sprache in der linken Hirnhälfte rechte Hirnhälfte hat Dominanz für Musikverarbeitung --> feinere Wahrnehmung auf Klang- und Tonebene nötig
  • Wieso ist das Ohr als Gleichgewichtsorgan geeignet und wie ist es aufgebaut? geeignet, da seitlich und festgewachsen 3 Bogengänge, in denen sich Endolymphe befindet, Cupula festgewachsen, daran Haarzellen
  • Wie läuft die Umwandlung in elektrophysiologische Signale beim vestibulären System ab? bei Bewegung bewegt sich die Endolymphe mit --> Cupula "knallt" dagegen --> dabei werden die Zilien der Haarzellen leicht zur Seite geschoben, sodass Ionenkanäle geöffnet werden --> Transduktion in elektrophysiologische Signale wie beim auditiven System
  • Wie werden vestibuläre Informationen ans Gehirn weitergeleitet? Axone des nervus vestibularis bilden zusammen mit den Axonen des nervus cochlearis den nervus vestibulo-cochlearis nuclei vestibulares im Hirnstamm Cerebellum (Gleichgewicht), Rückenmark (Reflexe), Occulomotoriuskomplex (Steuerung der Augenbewegungen), Thalamus --> Sicherheitssystem beim Stolpern cerebraler Cortex
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