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Müll (Fach) / Fragenkatalog (Lektion)
Klausurvorbereitung
Diese Lektion wurde von anderson erstellt.
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- 6.1.1. Nennen Sie typische Eigenschaften eines LANs! - Hohe Übertragungsraten aktuell Gbit/s - Relativ kostengünstige und leichte Inbetriebnahme - lokal Begrenzt, Umfeld 300m - Administrative Hoheit ist im LAN fest in einer Hand - Mehrere Datenstationen teilen sich das Übertragungsmedium - Keine Vermittlungsknoten (Ankopplung an WANs über Router möglich)
- 6.1.2. Welche Zugriffssteuerungsverfahren kennen Sie und wie lassen diese sich klassifizieren? A. Koordiniert (ohne Kollision) B. Wahlfrei (Zulassung von Kollisionen) A1 - Zentrale Koordination --> Polling A2 - Verteilte Koordination --> TDMA; Token; Reservierung B1 - ohne Abhören --> pure ALOHA; slotted ALOHA B2 - mit Abhören --> 1-, p-, non- persistent; Collision Detection (CD)
- 6.1.3. Beschreiben Sie das Token-, das Aloha- und das CSMA-Verfahren zur Zugriffssteuerung! Token: - Stationen bilden einen logischen Ring - Auf dem Ring zirkuliert ein Token - Eine Station darf Senden, sofern Sie im bestitz des Token ist - Zugriffssteuerung über Pseudocode oder Allgorithmus Aloha: - Alle Rahmen haben die gleiche Länge - ohne Koordination sendet jede Station - Station sendet über Random-Accsess-Kanal an Zentralknoten - Zentralknoten bestätigt über Broadcast-Kanal - Fehlt Bestätigung z. B. durch Kollision, erfolgt erneuter Sendeversuch nach Zufallszeit CSMA: - Station hört Kanal ab, bevor sie Sendet - Kanal frei --> Senden & prüfen ob Rahmen bestätigt wurde - Kanal belegt --> nicht Senden & Zufällige Zeitdauer warten und erneut prüfen ob Kanal Frei oder ständiges prüfen ob Kanal frei - Bei Kollision --> Zufallszeit abwarten und erneut Senden
- 6.1.4. Was lässt sich mit Hilfe der Poisson-Verteilung beschreiben und auf welchen Voraussetzungen baut sie auf? - liefert Wahrscheinlichkeit für Kollision - Vorraussetzung: Modell mit unendlich vielen Stationen
- 6.1.5. Wie lang ist das Kollisionszeitfenster für die Kollisionserkennung bei CSMA/CD? - Kollisionszeitfenster beträgt 2τau
- 6.1.6. Beschreiben Sie ein adaptives Verfahren zur Kollisionsbereinigung! - Sendewiederholungen nach Kollision, durch den Einsatz von Zufallszeiten
- 6.3.1. Stellen Sie die Verzögerung von reinem ALOHA der des unterteilten ALOHA bei niedriger Auslastung gegenüber. Welche ist geringer? - Bei reinem ALOHA, da man nicht auf einen freien Slot warten muss. slotted ALOHA: \|/ ab hier darf gesendet werden ------------|--------------|-------------|------------|------------|-----------| /|\ -- Sendebereitschaft mittlere Wartezeit bei Slotted ALOHA = Tw/2 , mit Tw=Wartezeit bis zu nächstem Slot reines ALOHA: \|/ es darf immer gesendet werden ----------------------------------------------------------------------- /|\ -- Sendebereitschaft mittlere Wartezeit bei reinem ALOHA = 0
- 6.4. Messungen an einem unterteilten ALOHA-Kanal mit unendlich vielen Benutzern zeigen, dass 10 % aller Slots leer sind. 6.4.1. Wie hoch ist G? Ist der Kanal überlastet? 6.4.2. In wieviel Prozent der Gesamtzeit passieren Rahmen den Kanal unbeschädigt 6.4.1: K=0, da 10% leer sind - p(K,G) = GK * e-G / K! 0,1 = G0 * e-G / 0! G = - ln(0,1) = ln(10) = 2,3 Ja, der Kanal ist Überlastet, da bei Slotted max G = 1 6.4.2: K=1 p(2.3,1) = 2,31 * e-2,3 / 1! p = 23%
- 6.5.1. Betrachten Sie das Design eines CSMA/CD-Netzes, das mit 1 Gbit/s über ein 1 km langes Kabel betrieben wird. Die Signalgeschwindigkeit im Kabel ist 200.000 km/s. Was ist die minimale Rahmengröße? τau = l / vs = 1 km / 200.000 km/s = 5μs 2τau = 10μs r = Dü * 2τau= 1Gbit/s * 2τau = 109 bit/s * 10μs = 10 kbit
- 6.7. Wie hoch ist die Schrittgeschwindigkeit eines 802.3-LANs mit 10 Mbit/s? Es werde 2 Signaländerungen pro bit benötigt (Flanke) vs = Dü * Symboleanzahl vs = 10Mbit/s * 2 = 20Mbaud
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- 6.8. Ein Token-Ring mit 4 Mbit/s hat eine Token-Haltezeit von 10 ms. Ein freier Token kann erst wieder ausgesandt werden, wenn der letzte Rahmen vollständig empfangen wurde. Wie lang ist der längste Rahmen, der über diesen Ring übertragen werden kann Token Haltezeit = 10ms = ts + tü + tw = tl (Latenzzeit) tl = l / vs + n / Dü + tw ==> tl = n / Dü /|\ /|\ =0 =0 n = tl * Dü = 10 ms * 4 Mbit/s = 40 kbit darf der längste Rahmen sein
- 2.1.1. Was charakterisiert ein LAN? -
- 2.1.2. Welche speziellen Anforderungen an die Sicherungsschicht stellen sich in LANs? -
- 2.1.3. Was versteht man unter Zugriffssteuerung? -
- 2.1.4. Unterscheiden Sie den koordinierten vom wahlfreien Zugriff! -
- 2.1.5. Wie arbeiten Polling, TDMA, Reservierung, Token-Verfahren? -
- 2.1.6. Wie arbeitet Pure-ALOHA? -
- 2.1.7. Wie lang ist das kritische Intervall bei Pure-ALOHA für die Rahmendauer/-länge T? -
- 2.1.8. Wie sieht eine Poisson-Verteilung mit Mittelwert G aus und welche Rolle spielt sie bei der Analyse von ALOHA? -
- 2.1.9. Wie unterscheiden sich Slotted- und Pure-ALOHA? -
- 2.1.10. Was wissen Sie über die Kanalauslastung bei Pure- und Slotted-ALOHA? -
- 2.1.11. Was unterscheidet CSMA-Verfahren von ALOHA? -
- 2.1.12. Beschreiben Sie non-persistent und 1-persistent CSMA! -
- 2.1.13. Wie arbeitet CSMA/CD? -
- 2.1.14. Wie arbeitet CSMA/CA? -
- 2.1.15. Wie groß ist das Kollisionszeitfenster bei CSMA/CD (Formel)? -
- 2.1.16. Beschreiben Sie Verfahren zur Kollisionsbereinigung (mögliche Arbeitsschritte)!Welche 5 genormten LAN-Protokolle kennen Sie? -
- 2.1.17. Was kennzeichnet einen unbestätigten, verbindungslosen Dienst auf der Sicherungsebene? Welche anderen Dienstarten kennen Sie hier? -
- 2.1.18. Unterscheiden Sie Dienste und Dienstprimitive! -
- 2.1.19. Nennen Sie 3 Dienste einer verbindungsorientierten und einen Dienst einer verbindungslosen Kommunikation? -
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- 2.1.20. Nennen Sie 4 Dienstprimitive einer verbindungsorientierten Kommunikation. -
- 2.1.21. Wie sind die Primitive Request und Indication aufeinander bezogen? -
- 2.1.22. Wie lassen sich Instanzen einzelner Schichten implementieren und wie können diese dann miteinander kommunizieren? -
- 2.1.23. Beschreiben Sie die IEEE 802.3 Norm! -
- 2.1.24. Was macht ein Hub und wie unterscheidet sich dieser von einem Switch? -
- 2.1.25. Beschreiben Sie das IEEE 802.3 MAC-Rahmenformat. -
- 2.1.26. Wie sind MAC-Adressen aufgebaut? Wie werden MAC-Adressen vergeben? -
- 2.1.27. Woher kommt die Forderung der Mindestlänge für Ethernet-Rahmen und wie groß ist diese (Formel)? -
- 2.1.28. Wann wird die Backoff-Zeit bestimmt? Wie funktioniert das Verfahren zur Bestimmung der Backoff-Zeit (Formel)? -
- 2.1.29. Was versteht man unter Kanaleffizienz und wodurch ist diese beeinflusst? -
- 2.1.30. Beschreiben Sie das Token- und Rahmenformat für 802.5! -
- 2.1.31. Was ist eine Start-of-Frame-Sequenz? -
- 2.1.32. Wie lässt sich das Frame-Status-Byte nutzen? -
- 2.1.33. Unterscheiden Sie Sense- und Transmit-Mode! -
- 2.1.34. Wofür wird bei Token Ring ein Monitor benötigt? -
- 2.1.35. Was versteht man unter der Ringbitzahl und was ist in diesem Zusammenhang zu berücksichtigen? -
- 2.1.36. Beschreiben Sie Motivation und Arbeitsweise von Early-Token-Release! -
- 2.1.37. Vergleichen Sie Ethernet und Token-Ring! -
- 2.1.38. Wozu wird ein Reservierungsverfahren bei WLAN benötigt? Nennen Sie ein Verfahren und erläutern Sie es kurz. -
- 2.1.39. Nennen und erläutern Sie 4 Betriebsarten von WLAN. -