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Medizin (Fach) / AINS (Lektion)

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Diese Lektion wurde von lalast67 erstellt.

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  • Periduralanästhesie Injektion zwischen Lig. flavum und Dura mater (Hanging Drop, Loss of Resistance) Komplikationen:   Hämatom Versehentliche Spinalanästhesie -> zu hohes Aufsteigen -> Lähmung Atemmuskulatur und Sympathikusblockade -> Bradykardie, Dyspnoe, Hypotonie -> Perfusionsminderung des Hirnstamms -> totale Spinalanästhesie: Hypotension, kardiale Dekompensation, Apnoe, Somnolenz, Mydriasis, Pupillenstarre, Kreislauf- und Atemstillstand -> SOFORTIGE INTUBATION, Volumen, Katecholamine Prophylaxe: Aspiration (Blut, Liquor -> NIX!), Testdosis (werden Beine taub?), Patient genau beobachten in ersten Minuten KI: neurolog. Grunderkrankungen, Entzündungen an Einstichstelle, Allergie ggn. Lokalanästhetikum Störungen der Blutgerinnung (auch Medis dafür), Schock Hypovolämie, Spesis -> relativ  
  • Spinalanästhesie Injektion in Subarachnoidalraum, zwischen Pia mater/Rückenmark und Arachnoidea KI: neurolog. Grunderkrankungen, Entzündung an Einstichstelle, Allergie ggn. Lokalanästhetikum Sepsis, Bakteriämie, Hypovolämie, Schock schwere KHK, Vitien Blutgerinnungsstörungen, Medis dazu -> ASS low-dose keine absolute KI, NMH bis zu 12h vorher, UFH 4-6h vorher Komplikationen: Harnretention Rückenschmerzen Blutungen und peridurales Hämatom -> Kompression von Nerven -> neurolog. Symptome Liquorunterdrucksyndrom = postpunktioneller Kopfschmerz
  • Vergiftung - Gifte alpha-Amanitin = Knollenblätterpilz red flags: zweiphasiger Verlauf, zuerst GI-Symptome und dann 6-12h später toxisches Ni-&Le-versagen -> Erbrechen auslösen, Aktivkohle, Silibinin Fliegenpilz red flags: Rausch, Halluzinationen, anticholinerg (Mydriasis, trockene Schleimhäute, Tachykardie), Erbrechen -> AChesterasehemmer=ZNS-gängiges Parasympathomimetikum, Rehydrierung Schwarze Tollkirsche = Belladonna red flags: "feuerrot, glühend heiß, strohtocken, total verrückt", Atropin verdrängt Acetylcholin und hemmt Parasympathikus -> ZNS-gängiges, indirektes Parasympathomimetikum, Rehydrierung Parathion=E605 red flags: Landwirtschaft, lebensbedrohle Parasympathikusaktivierung mit Bardykardie, Miosis, Diarrhö etc., Muskelzuckungen, -schwäche, Ruhelosigkeit, Angst, Ataxie, Tremor, Koma, Lähmung & Atemlähmung! -> ACh-Aktivität niedrig -> Atropin, Obidoxim Blausäure red flags: Metallarbeiter, Maniokknollen, Verbrennung stickstoffhaltiger Stoffe, hemmt Zellatmung -> inneres Ersticken in 15-60 Minuten nach Aufnahme oder sofort nach inhalation mit Atemnot, Erbrechen, hellroten Blutungen, Krämpfe, erregungsleitungsstörung im Herzen, Atemlähmung -> O2, Methämoglobinbildner 4-DMAP/Nitrit i.v. -> Natriumthiosulfat i.v., Hydroxycobalamin Eisen red flags: v.a. kleine Kinder nach Essen von Eisentabletten, hämorrhag. Gatroenteritis, Schock -> falls überlebend nach 6h beschwerdearmes Intervall, im Verlauf Gefahr des toxischen Leber- und Nierenversagens, Somnolenz, Atemdepression -> Deferoxamin (kann selbst toxisch wirken)  
  • Schmerztherapie Stufenschema I: Nicht-Opoid-Analgetikum (NSAR, Metamizol, Paraetamol) II: Nicht-Opioid+ niedrig-potentes Opioid (Tramadol, Tilidin) III: Nicht-Opioid+hoch-potentes Opioid (Morphin, Hydromorphon, Oxycodon, Fentanyl, Buprenorphin, Tapentadol, Methadon) IV: Invasiv (Spinale, Peridurale Injektion, Lokalanästhesie, Rückenmarksstimuaktion, Ganglienblockade) Starke und schwache Opioide nicht kombinieren Adjuvantien immer möglich: Neuroleptika, Antidepressiva (Amitryptilin), Antikonvulsiva (Carbamazepin, Gabapentin), Dexamethason bei Hirndruck und Nervenkompression, Bisphosphonate bei Knochenschmerzen, Laxantien, Antiemetika, PPI   
  • Postaggressionsstoffwechsel Nach Trauma, OP mit großem Gewebeschaden, Schock mit Dehydratation Katabol -> Lipolyse, Glykogenolyse, Proteolyse, negative Stickstoffbilanz, Muskelabbau, Aktivierung des RAAS Therapie: hochkalorische parenterale Ernährung, Hydrierung, adäquate Analgesie, Anxiolyse, ggf. Sedierung
  • Crush-Einleitung, RSI Steile Oberkörperhochlagerung, Tubus mit Führungsstab, Alternative Atemwegshilfen breiethalten, Absaugung prüfen Präoxygenierung gleichzeitig Opioid, iv-Hypnotikum (Thiopental bevorzugt klinisch, außerhalb Ketamin), Succi/Rocuronium -> kann mit Sugammadex antoditiert werden bei "can't intubate, can't ventilate-Situation" Sellick-Handgriff -> nicht mehr Standard sofortige endotracheale Intubation mit Führungsstab, nicht Maskenbeatmen!
  • Mallampati I: Uvula und weicher Gaumen komplett einsehbar II: Uvulaspitze wird durch Zunge verdeckt, weicher Gaumen komplett einsehbar III: Uvula wird vollständig verdeckt, weicher Gaumen größtenteils einsehbar IV: Uvula und weicher Gaumen verdeckt
  • Welche Reaktion ist korrekt bei Alkalose/Azidose in der BGA? Alkalose = Hypokapnie -> Reduzierung des Atmehubvolumens Azidose = Hyperkapnie -> Erhöhung des Atemhubvolumens
  • Bronchospasmus - Symptome, Therapie Symptome: Giemen, Brummen, verlängertes Exspirium, hoher notwendiger Beatmungsdruck Therapie: leicht: Unterbrechen jeglicher Manipulation, manuelle Beatmung mit 100% FiO2, Zufuhr von bronchodilativ wirkenden Inhaationsnarkotika schwer: ß2-Mimetika inhalativ Fenoterol oder iv Reproterol, Theophyllin, Adrenalin iv o. intratracheal 
  • Normale Beatmungsparameter Tidalvolumen bei lungengesunden Männern 8-12ml/kg KG, Frauen 6-8 ml/kg KG Atemfrequenz: abhängig von Tidalvolumen, ca. 10-15/min FiO2: Einleitung 1=100%, Narkose/Beatmung 0,3-1 Kapnographie: schneller Anstieg -> Plateau -> schneller Abfall, bei Obstruktion langsamerer Anstieg ggf. mit Plateau  
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  • Maligne Hyperthermie Ursache: autosomal-dominanter Defekt, Myoklonien getriggert durch volatile Hypnotika (nicht Lachgas), Succi, Koffein Frühzeichen: endexspiratorisches CO2 hoch, tachykarde Rhythmusstörungen, Zyanose, Rigor (Masseterspasmus bei Einleitung) Spätzeichen: Anstieg der Temp, Azidose, Rhabdomyolsezeichen (Kalium, Klazium, Myoglobin hoch, Myoglobinurie), Hyperglykämie Therapie: Trigger beenden, Atemminutenvolumen min. 3fach steigern, 100% O2, OP schnell beenden Dantrolen: verhindert Kalziumfreisetzung aus sarkoplasmatischem Retikulum und damit vermehrte Muskelarbeit KI Kalziumantagonisten!!! Forcierte Diurese zur Prävention d. Crush-Niere low-dose Heparin zur Verhinderung DIC OTS mit Arterie und ZVK post-op Prophylaxe: Muskelbiopsie bei MH-Verdacht im Vorfeld mit In-vitro-Testung