64

Betriebswirtschaftliche Steuerung sowie QM (Fach) / Planung & Steuerung (Lektion)

Grundbegriffe und weitere Erläuterungen

Diese Lektion wurde von kreatives84 erstellt.

Lektion lernen

Diese Lektion ist leider nicht zum lernen freigegeben.

Anzeige
  • Was bedeutet Wirtschaften? Das man sich mit dem Knappheitsproblem der Güter auseinandersetzt.
  • Was hat die Volkswirtschaftslehre damit zu tun? Sie versucht Erkenntnisse über das gesamte Güterversorgungsproblem einer Gesellschaft zu gewinnen. (Angebot und Nachfrage, Konjunktur, Inflation)
  • Was hat die Betriebswirtschaft damit zu tun? Sie beschäftigt sich mit den Vorgängen innerhalb eines Unternehmens. Sie unterstützt ein Unternehmen in allen innerbetrieblichen Belangen.
  • Was für Möglichkeiten hat man als Einkäufer bei einem Angebotsmonopol? Ein Anbieter - Viele NachfragerAubau neuer LieferantenPrüfung der EigenfertigungErschließung neuer Beschaffungsmärkte
  • Was für Möglichkeiten hat man als Einkäufer bei einem Nachfragemonopol? Viele Anbieter - ein NachfragerNachfrager kann Preis vorgeben > Anbieter müssen nicht unbedingt drauf eingehen
  • Was für Möglichkeiten hat man als Einkäufer bei einem Angebotsoligopol? wenige Anbieter - viele NachfragerZusammenschluss mit anderen Nachfrager (Einkaufskooperationen)Aufbau neuer Lieferanten
  • Was für Möglichkeiten hat man als Einkäufer bei einem Nachfrageoligopol? Nachfrager kann Preis stark beeinflussen, muss jedoch die Reaktion anderer Nachfrager und die des Anbieters beobachten
  • Was beeinflusst die Preisbildung? Angebot und Nachfrage
  • Was versteht man unter Konjunktur? Hierdurch wird die Entwicklung der Volkswirtschaft beschrieben.
  • Was versteht man unter Konjunktur? Hierdurch wird die Entwicklung der Volkswirtschaft beschrieben.
  • Anzeige
  • Nennen Sie die Konjunkturzyklen: TiefstandAufschwungBoomAbschwung
  • Erklären Sie Tiefstand Produktion unausgelastet Wenig Nachfrager Höhere Arbeitslosenquote Preise: Niedrig / Lieferzeit: Kurz
  • Erklären Sie Aufschwung Produktion steigt stätig Mehr Nachfrager Mehr Arbeitskräfte benötigt Preise: steigend / Lieferzeit: langsam länger
  • Erklären Sie Hochkonjunktur Produktion voll ausgelastet Nachfrage nimmt immer mehr zu Preise: Höchstpreise / Lieferzeit: Lang
  • Erklären Sie Abschwung Produktion reduziert Arbeitslosigkeit steigt Preise: fallend / Lieferzeit: kürzer
  • Welche Vorteile entstehen durch Importe (Einfuhren)? Höheres Rohstoffaufkommen im AuslandBesseres Know-HowBessere Produktivität
  • Welche Risiken birgt das Importieren? Know-How VerlustLängere LieferzeitenMangelnde QualitätRechtsunsicherheitWährungsrisiko
  • Was ist das ökonomische Prinzip und welche Prinzipien kennen Sie noch? Ökonomisches Prinzip = Wirtschaftlichkeitsprinzip Minimalprinzip (Ziel soll mit minimalen Mittel erreicht werden) Maximalprinzip (Mit vorgegebenen Mittel soll der größtmögliche Erfolg erreicht werden)
  • Die Materialwirtschaft hat Einfluss auf? Den Gewinnbeitrag des Einkaufs und dadurch auch Einfluss auf die Rentabilität des Unternehmens
  • Nennen Sie die Marketingstrategien Produktpolitik (Innovationen)Preispolitik ( Optimale Beschaffungskosten > Preisstrategie)Kommunikationspolitk ( Lieferantenauswahl > Imagesteigerung)Distributionspolitik (Lagerstandort)
  • Was sind die Aufgaben des Einkaufs? BeschaffungsmarktforschungAngebotsvergleichLieferantenauswahlPreisverhandlungenBestellvorang,Termin- und TransportkontrolleBedarfsermittlung, Bedarfsrechnung
  • Nennen Sie die Funktionen (Aufgaben) der integrierten Materialwirtschaft? Beschaffung / DispositionLagerhaltungTeransportEntsorgungFertigungssteuerungDistribution (Absatz)
  • Erklären Sie den Begriff Rohstoffe: Gehen unmittelbar und in großem Umfang in das Endprodukt ein. (Beispiel: Holz für Holzstuhl, Metall für Schutzbleche)
  • Erklären Sie den Begriff Betriebsstoffe: werden mittelbar oder unmittelbar bei der Herstellung des Produktes verbraucht. Gehen nicht in das Produkt ein. (Beispiel: Maschinenöl, Strom, etc.)
  • Erklären Sie den Begriff Hilfsstoffe: gehen unmittelbar in das Endprodukt ein. Haben jedoch nur einen geringen Wertanteil (Beispiel: Knöpfe, Schrauben)
  • Erklären Sie den Begriff Zulieferteile: sind eigenständige Komponenten, welche in das zu fertige Produkt eingehen. (Beispiel: Motor in ein PKW)
  • Erklären Sie den Begriff Handelsware: Güter, welche komplett als Endprodukt weiterveräußert werden. (PC-Handelskette stellt PC her und vertreibt zusätzlich Drucker)
  • Erklären Sie den Begriff Betriebsmittel: sind Einrichtungen und Maschinen zur Erstellung von betrieblichen Leistungen.
  • Welche Bedarfsarten bzw. Methoden der Bedarfsplanung kennen Sie: Bedarfsgesteuerte Disposition (deterministische) Verbrauchsgesteuerte Disposition (stochastische) Schätzung (heuristische)
  • Welche Bestandrechnungen kennen Sie: Nettobedarfsplanung Bedarfsarten / Bedarfsplanungen
  • Anzeige
  • Welche Materialbeschaffungsprinzipien kennen Sie: Vorratsbeschaffung Einzelbeschaffung Fertigungssynchrone Beschaffung
  • Nennen Sie uns die Beschaffungswege: Direkte Beschaffung: Direkt beim HerstellerIndirekte Beschaffung: Über Händler oder Vermittler
  • Welche Arten der Bestellmengenrechnungen kennen Sie? Optimale Bestellmenge Optimaler Bestellrhythmus
  • Ziele der Beschaffungsmarktforschung Erhöhung der MarkttransparenzErschließung von SubstitutionsgüternErschließung neuer BezugsquellenErkennen des zukünftigen Marktgeschehens
  • Was ist eine Marktanalyse Ist eine punktuelle Darstellung (Marktgröße, Marktwachstum, Potenzial) der aktuellen Marktsituation.  (aktuell)
  • Erklären Sie Marktbeobachtung Kontinuierliche Beobachtung der Marktentwicklung bzw. einzelner Unternehmen und Wirtschaftsgruppen innerhalb eines Zeitraumes. (akutell)
  • Erklären Sie Marktprognose Aus den gewonnenen Informationen der Marktanalyse und der Marktbeobachtung kann eine Marktprognose erstellt werden (Zukunft)
  • Nennen Sie die Ziele der Materialwirtschaft Kostenwirtschaftlichkeit (Anschaffungs- & Lagerhaltungskosten)Optimierung des Servicegrades (hohe Lieferbereitschaft)Qualitätssicherung (erhalten und verbessern)Geringe Kapitalbindung (Optimierung der Vorräte)
  • Was ist Planung? Das ist die gedankliche Vorwegnahme von Handlungsschritten, um ein Ziel zu erreichen.(Planung ist vorausschauend und zielorientiert)
  • Wodurch können bei der Planung Probleme auftreten? - mangelnde Vorhersebarkeit- mangelnde Erfahrung
  • Erklären Sie Improvisation in der Planung Fallweise und provisorische Regel, wenn Probleme in der Planung auftreten
  • Was versteht man unter Disposition in der Planung? Die Disposition ist eine einmalige Strukturierung der Planung
  • Erklären Sie die Organisation in der Planung Es werden Regeln wür die betrieblichen Arbeitsprozesse aufgestellt.
  • Merkmale der Organisation? Gleichartigkeit,Regelmäßigkeit,Wiederholbarkeit
  • Welche Vorteile resultieren auf eine gute Organisation? Reibungsloser Betriebsablaufkeine neuen ArbeitsanweisungenQualitätssicherungMitarbeiter können schneller eingearbeitet werden
  • Erklären Sie Aufbau- und Ablauforganisation Aufbauorganisation: Strukturierung des Unternehmens auf Stellen (Organigramm)Ablauforganisation: Strukturiert die Prozesse zwischen den Stellen (Prozessbeschreibung)
  • Nennen Sie die Hauptfunktionen der Planung Strukturierungsfunktion: Eine planvolle, systematische Vorgehensweise. Ziel: Ordnung der AufgabenOptimierungsfunktion: Prozessoptimierung; Optimale Maßnahmen im Sinne des Unternehmens ergreifenSicherungsfunktion: Langfriste den Bestand des Unternehmens zu sichern.
  • Nennen Sie uns die Planungsgrundsätze VollständigkeitAktualitätLangfristigkeitGenauigkeit
  • Unterscheiden Sie die einzelnen Planungsstufen Grundplanung: Legt fundamentale Leitsätze für das gesamte Unternhemen fest (Standort oder Rechtsform)Strategische Planung: Langfristige Planung mit Ziel die Marktstellung / Marktführerschaft des Unternehmens zu sichern.Taktische Planung: Sie soll die strategische Planung konkretisieren. (z. B. langfristige Lieferverträge, größere Investitionsprojekte)Operative Planung: Konkrete Zielplanung (Senkung Einkaufskosten, Umsatzsteigerung)
  • Welche Planungsmethoden können unterschieden werden? nach Planung: Zielplanung, Maßnahmenplanungnach Aggregation: Grob- und Feinplanungnach Vorgehensweise: Simultane und Sukzessive PlanungNach Fristigkeit: Kurz-, mittel- & langfristige Planungnach Hierarchie: Top-Down, Bottom-up, down-up