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Mibi (Fach) / Plasmodien (Lektion)
Quelle: Duale Reihe Medizinische Mikrobiologie
Diese Lektion wurde von westermannjan erstellt.
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- Welche Plasmodien gibt es? Welche Krankheitsbilder entstehen aus ihnen? Plasmodium falciparum (Malaria tropica) Plasmodium vivax (Malaria tertiana) Plasmodium ovale (Malaria tertiana) Plasmodium malariae (Malaria quartana)
- Wo findet die sexuelle Vermehrung statt? Welche Wirte/ Nebenwirte haben Plasmodien? Sexuelle Vermehrung: Anopheliemücke Hauptwirt: Anophelesmücke Nebewirt: Mensch
- Entwicklungszyklus Teil 1 Sexuelle Entwicklung in der Mücke Mücke sticht Mensch Aufnahme von Mikrogametozyten (männlich) und Makrogameten(weiblich) werden zu werden zu Mikrogameten befruchten Makrogameten Verschmelzung zur Zygote, wird zum Ookinet, nistet sich in der Magenwandder Mücke ein und reift zur Oozyste. Erzeugung tausender Sporozyoiten; werden bei Mückenstich in den Menschen injiziert.
- Entwicklungszyklus Teil 2 Asexuelle Entwicklung im Menschen 1. Exoerythrozytärer Zyklus (1-6 Wochen) - 30 Min in der Blutlaufbahn; Befall von Leberzellen; dort Differenzierung zu Schizonten - Aus Schizonten entstehen Tausende Merozoiten - Merozoiten befallen Erytrhrozyten 2. Erythrozyterer Zyklus (72 Std.(malariae) 48 Std.(ovale, vivax)) - Heißen nun Trophozoiten (wichtiges Labordagnostisches Kriterium) - Aus Trophozyten entstehen wieder Schizonten
- Rezidive a) Wodurch entstehen sie? b) Bei welchen Erregern treten Rezidive auf? a) Hypnozyten: Schizonten, die in der Leber verblieben sind; Rezidive nach Jahren möglich b) Plasmodium vivax, Plasmodium ovale
- Inkubationszeit in der Regel 7- 14 Tage bei Plasmodium- malariae nach 4-5 Wochen
- Gefährlichste Malaria? Welches Plasmodium? Malaria tropica Plasmodium falciparum nur 15% der Malariafälle aber Verursacher fast aller Todesfälle
- Malaria tropica was macht sie so gefährlich? a) Infizierte Erytrhozyten bilden sogenannte Knobs aus; führt zu Aggregationen; dadurch: Mikrozirkulationsstörungen in Gehirn und Herz: häufigste Todesursache b) Außerdem: intravasale Hämolyse: Schwarzwasserfieber Hämoglobinurie kann zu akutem Nierenversagen führen c) schwere Leberschäden, Ikterus
- Malariaverdacht, was tun? Malaria ist ein internistischer Notfall! Muss sofort abgeklärt werden
- Krankheitsverlauf -Unbehandelt: Malariafieber über Wochen -Immunitätsmechanismen können Schutz bei Älteren hervorufen. -Säuglinge haben Nestschutz -Touristen ohen Immunschutz haben oftmals schwere Verläufe mit Enzephalitis
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- Genetischer Schutz vor Malaria - Sichelzellanämie (S- Hämoglobin), Betroffene sind wiederstandsfähiger gegegn P. falciparum - Glukose- 6- Phosphat- Dehydrogenase- Mangel; Schutz vor Malaria tropica - Duffy- Blutgruppenantigen, Schutz vor p. vivax
- Nachweis - Fieber, Leukopenie, druckempfindliche Milz, relative Monozytose, positive Reiseanamnese - Giemsa gefärbter Blutausstrich - Dicker Tropfen
- Dicker Tropfen, Vorgehen Bluttropfen auf Objektträger Lysieren von Erythrozyten mit destilliertem Wasser Sichtbarwerden der Plasmodien Vorteil: relativ große Menge an Blut kann beurteilt werden, Blutausstrich ist eher zur Erkennung der Plasmodien- Art von Bedeutung
- Therapie wogegen wird therapiert? Schizonten
- Therapie a) Komplikationen b) Besonderheiten a) Komplikationen - Resistenzen - Nebenwirkungen b) Besonderheiten stand-by-Therapie (Selbstmedikation bei Verdacht vor Diagnose beginnen) Chemoprophylaxe Expositionsprophylaxe
- Therapie Malariamedikation Prophylaxe stand-by Therapie Prophylaxe -Chloroquin -Mefloquin -Doxycyclin stand- by -Mefloquin Therapie -Chloriquin -Mefloquin -Doxyciclin !es gibt noch mehr, nicht aufgezählt!
- Malariakranker in Deutschland? Was tun? Warum? Meldepflicht, Malaria auch in Deutschland möglich
- Nice to know Repellents oftmals sind die einheimischen Produkte wirksamer als die in Deutschland gekauften