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Volkswirtschaftslehre (Fach) / VWL (Lektion)
Alle Fragen des Fragenkataloges Jena
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- Schildern Sie kurz, wie eine Zuweisung von Verfügungsrechten zur Internalisierung externer Effekte führen kann. Angenommen wird, dass A der Schädiger ist und B der Geschädigte: liegen bei A nun die Verfügungsrechte kann B für die Unterlassung zahlen. Liegen die Verfügungsrechte jedoch bei B kann A für die Nutzung bezahlen.
- Was versteht man unter einem öffentlichen Gut -keine Konsumrivalität -keine Möglichkeit jemanden von dessen Nutzung auszuschließen
- Erläutern Sie das Anreizproblem, welches zu einer Unterversorgung mit Öffentlichen Gütern (Ineffizienz) führt. Dadurch, dass niemand vom Konsum ausgeschlossen werden kann, hat auch niemand einen Anreiz seine Zahlungsbereitschaft zu signalisieren. Es kommt zu einer Unterversorgung mit dem Gut, da alle darauf spekulieren "Trittbrett fahren" zu können, d.h. die anderen zahlen zu lassen trotzdem das Gut mit zu benutzen. Es kommt zu Fehlallokation.
- .Inwiefern handelt es sich bei folgenden Beispielen um öffentliche Güter? Durch welche Maßnahmen kann für deren Bereitstellung gesorgt werden? ◮ Technische Erfindungen ◮ Landesverteidigung ◮ Erstellung und Betrieb von Autobahne siehe 35.
- Erläutern Sie, wie asymmetrisch verteilte Information zu ineffizienten Marktlösungen führen kann. Rationale Entscheidungen benötigen alle dafür nötigen Informationen. Fehlen diese kann es sein, dass die Erwartungsbildung fehlerhaft ist. --> z.B. falsche Mengenentscheidungen, Preisentscheidungen, Fehlallokation etc.
- Erläutern Sie die Begriffe funktionale personelle primäre & sekundäre Einkommensverteilung. primär: Marktergebnis vor staatlicher Umverteilung sekundär: nach staatlicher Umverteilung funktional: Einkommen nach selbständiger und Unselbständiger Arbeit unterschieden. personell: Verteilung auf einzelne Haushalte
- Was besagt die bereinigte Lohnquote? funktionale Einkommensverteilung bereinigt um die mengenmäßige Veränderung der Personen welche ihr Einkommen aus selbständiger bzw. unselbständiger Arbeit beziehen
- Zeichnen und interpretieren Sie eine Lorenzkurve. Je weiter die Kurve von der Winkelhalbierenden entfernt ist desto ungleicher ist das Einkommen/Vermögen verteilt.
- Beschreiben Sie kurz die wichtigsten (aggregierten) Konten der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung sowie der Zahlungsbilanz.
- Eine buchungstechnisch stets geltende Identität lautet “Gesamtwirtschaftliche Ersparnis = Nettoinvestitionen + Außenbeitrag”. Zeigen Sie, dass diese Identität immer gilt.
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- Erläutern Sie die Hypothese nach Keynes zur Bestimmung des geplanten Konsums bzw. Ersparnis (mit Grafik). Privater Konsum hängt positiv vom ¨ verfugbaren Einkommen ¨ der Haushalte ab. Dabei steigt der Konsum nur unterproportional zum verfugbaren Einkommen. Ca+c(Y-T) mit 0<c<1
- Begründen Sie kurz, weshalb die Investitionsgüternachfrage negativ vom Realzins abhängen kann. Investitionen werden getätigt, wenn der daraus erzielte erwartete Gewinn attraktiv genug ist. Das bedeutet: a) Im Fall der Eigenfinanzierung: Der Gewinn muss größer sein als derjenige, den man bei Anlage der Mittel am Kapitalmarkt erzielen kann. b) Im Fall der Fremdfinanzierung: Der Rückfluss muss höher sein als Zins und Tilgung. ⇒ Je höher der Zins, desto weniger Investitionen sind lohnend. ◮ Die Gewinnerwartung erhöht sich jedoch bei Erwartung steigender Preise (erwartete Inflation ˆP e ). ◮ Geplante Investitionen hängen deshalb negativ vom Realzins r = i − ˆP e (Nominalzins minus Inflationserwartung)
- Zeichnen Sie den Verlauf der gesamtwirtschaftlichen Nachfragefunktion Y D in Abhängigkeit vom Preisniveau. Wie verschiebt sich diese Funktion, wenn (a) der Staat seine Ausgaben CSt erhöht, (b) der Realzinssatz steigt, (c) der Wechselkurs ste
- Erläutern Sie, warum bei flexiblen Löhnen und Preisen stets der Vollbeschäftigungsoutput produziert wird, d.h. die langfristige gesamtwirtschaftliche Angebotskurve im Diagramm senkrecht verläuft. Langfristig sind Preise und Löhne flexibel. Für jedes Preisniveau P stellt sich dann ein Lohnniveau w ein, so dass der Reallohn w/P zu einem Gleichgewicht am Arbeitsmarkt fuhrt. Dann aber wird stets mit derselben Arbeitsmenge ¨ derselbe reale Output (Einkommen) Y erzeugt.
- Was versteht man unter der Phillipskurve? Statistischer Zusammenhang zwischen Inflationsrate und Arbeitslosenrate
- Erläutern Sie das Keynesianisches Argument, dass eine zu geringe Nachfrage einen Rückgang des Angebots, und damit ein güterwirtschaftliches Gleichgewicht bei Arbeitslosigkeit hervorrufen kann. I in Abhängigkeit von i, S in Abhängigkeit von Y .Damit kann es sein, dass eine Volkswirtschaft mehr sparen will als investieren.
- Durch welche Maßnahmen kann der Staat versuchen, die gesamtwirtschaftliche Nachfrage zu beeinflussen?
- Beschreiben Sie das Konzept der (kreditfinanzierten) antizyklischen Fiskalpolitik zur Stabilisierung des Konjunkturverlaufs. Welche Probleme ergeben sich dabei?
- Skizzieren Sie kurz die Vorstellungen einer angebotsorientierten Wirtschaftspolitik.